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PDA-Navigation am Motorrad

9. August 2005 in Allgemeine Motorradthemen, User-Blog

Kartenlesen ist zwar nicht schwer, aber beqemer ist es, wenn man den Weg direkt ins Ohr flüstern lässt… Deswegen habe ich mir überlegt, wie man einen PDA als Navigationssystem am besten am Motorrad nutzen kann

Mit einer Kamerahalterung, die ich im internet gekauft hatte, fing es an. Diese wurde direkt auf den Tank aufgeschraubt (Austausch der Originalschrauben durch Längere mit Abstandsröhrchen und Halterplatte) und hatte eine Schraube mit, welche Kameras fixieren konnte.Auf diese Schraube habe ich einen Alu-Block, den ich mir habe Fräsen lassen, aufgesetzt. Auf den Alublock, der in zwei Winkeln montiertbar ist, wurde schräg mit mehreren Schrauben eine Alu-Platte aus ca. 2 mm dickem Blech aufgesetzt. Auch diese wurde selbst hergestellt. Ein Dank gilt dem Vater meiner Freundin ;-) Diese gebogene Blechform wurde mit Filz ausgepolstert so dass darin der PDA einfach und ohne Probleme befestigt werden konnte.

PDA-Navigation am Motorrad selbstgebaut

Der PDA wird mit einem KFZ-Ladekabel mit Strom versorgt. Dazu wurde im Heck des Motorrads ein Zigarettenanzünder installiert und entsprechend mit Sicherung versehen an die Batterie angeschlossen. unter dem Sitz lässt sich das Kabel problemlos nach vorne führen.

Um die Navigationsanweisungen auch hören zu können wurde ein Audio-Verlängerungskabel in den PDA eingesteckt und fest an der gesamten Halterung fixiert. Ans Ende des Kabels bei der Halterung kann nun ein Kopfhörerkabel, das man z.b. unter der Jacke nach Aussen führen kann, eingesteckt werden. Relativ geeignet waren Bügelkopfhörer, die es für wenig Geld zu kaufen gibt. Allerdings waren die Kabel nur so robust, dass sie grade mal für 4 Tage gehalten haben ;-)

Auch wenn man unfreiwillig absteigen müsste, so würde man so den Audioausgang des PDA’s nicht beschädigen da sich der Kopfhörerstecker schnell und einfach aus dem Kabel bei der Befestigung lösen würde.

Nebeneffekt der Verkabelung ist, dass man nebenbei Musik hören kann. So lässt es sich sehr entspannt fahren, das GPS hat mir und meiner Gruppe bei einer einwöchigen Italien / Gardasee – Tour schon wertvolle Dienste erwiesen.

Auch wenn wir manchmal umkehren mussten weil die Wege dann doch nicht passierbar waren – es war eine tolle Erfahrung und wir sind tolle Strecken gefahren.

Auch bei voller Sonneneinstrahlung gab es kaum Probleme mit der Lesbarkeit der Informationen. Durch das Anbringen am vorderen Tank war es auch recht gut im Blickfeld.

Lediglich an einer Wasserdichten Lösung muss noch gearbeitet werden. Bisher taten es aufgeklebte Gefrierbeutel auch, aber das kann nicht die Dauerlösung sein :-) Auch bei den Kopfhörern muss ich mir noch eine bessere Variante überlegen!

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