Partnernetzwerk für Taucher gestartet: TaucherVerzeichnis.de - gemeinsam abtauchen! Einfach Gleichgesinnte finden.

Reiseberichte


Dieses WebLog gehört knieper.



Zur WebLog-Startseite

Kategorienzuordnung(en)

Gästebuch

Wenn Du willst, kannst Du dem Inhaber des Weblogs eine Nachricht hinterlassen im Gästebuch.

RSS-Feed

RSS FeedWenn Du für deinen RSS-Leser dieses WebLog abonnieren willst, klicke auf das RSS-Logo. Dieses ist zum RSS-Feed verlinkt!

Weitere WebLogs

Schau Dir doch auch weitere WebLogs dieser Community an oder erstelle selbst ein eigenes!

...weitere WebLogs
Sardinientour 2011
geschrieben am 26.12.2011, 15:13:45. Kategorie(n): keine Kategorie



Eine Reise zu dritt











Wir haben die Reise zu der bei Motorradfahrern so beliebten Mittelmeerinsel gut geplant. Eine Ferienwohnung für eine Woche an der Costa Rei ist in der Vorsaison für günstiges Geld beim Discounter zu haben. Campen wollen wir daher nicht. Weitere Übernachtungen suchen wir vor Ort. Für die Anreise entscheiden wir uns dann für den Autozug und die Fährverbindung Genua-Olbia. Für Tagestouren auf der Insel haben wir nur grobe Ziele anvisiert; Details wollen wir vor Ort festlegen. Auf der Rückreise haben wir dann noch einige Schweizer Alpenpässe im Plan. Von Lörrach soll uns der Autozug wieder nach Hamburg-Altona bringen


(Vollanzeige des Beitrags)
Kommentare: 7
Kleine Weltreise 2010
geschrieben am 22.11.2010, 02:37:09. Kategorie(n): Tagestouren.
Eine Weltreise an einem Tag
Wie geht das denn? Oder besser gesagt, wo?

Herbst im Norden, in Schleswig-Holstein. Zum Saisonende stellte ich die Tour ins Netbiker-Forum. Viele kennen sich über die Stanmmtische „Polar“ und „Holstenbiker“ oder von den Sicherheitstrainings, die ich mit dem ACE (Auto-Club-Europa) seit mehr als 10 Jahren in dieser Region organisiere. Bei herbstlichem Sonnenschein trafen wir uns mit 18 Fahrerinnen und Fahrern in Heide, auf Deutschlands größtem Marktplatz zur „kleinen Weltreise“.



Auf einer Rundstrecke in unserem nördlichsten Bundesland finden wir Orte mit großen Namen aus der ganzen Welt. Wir starteten in Heide und fuhren in Richtung Eiderabdämmung, dem größten Küstenschutzbauwerk an der deutschen Nordseeküste mit beliebtem Bikertreff. Kurz dahinter kamen wir durch den kleinen Ort Welt.



Auf dem platten Land der Halbinsel Eiderstedt kann man durchaus kurvenreiche Strecken mit wenig Verkehr finden. Husum, die „graue Stadt am Meer“ liegt am Weg zur Insel Nordstrand. Diese erreicht man über einen Damm, wo meist ein kräftiger Seitenwind weht. Hier hast du oft Schräglage auf gerader Strecke. England war der nächste Zielort.



Der Pharisäer, das Nationalgetränk der Nordfriesen lässt sich nicht mit Motorrad fahren vereinbaren.





Ein Stück weiter, bei dem kleinen Ort „Oben“ geht der Blick bei klarer Sicht weit über das weite Watt mit seinen Halligen.








Das Mühlencafe am Südhafen lud uns zur Kaffeepause nach den ersten 100 Km ein.





Nicht die Sonne Afrikas, sondern die salzhaltigen Winde an der Nordsee haben diesem Straßenschild nahe dem Südhafen auf Nordstrand zugesetzt.


Nun folgte eine lange Strecke quer durchs Land über Husum durch Nordfriesland über Kropp und Rendsburg auf die Autobahn nach Kiel. Am Ostufer der Förde sieht man die großen Portalkräne der Werft HDW. Durch die Probstei, einer schönen, hügeligen Landschaft mit netten Orten wie Probsteierhagen und Schöneberg kamen wir zum Ostseebadeort Kalifornien.





Wenige Kilometer weiter gibt es das Strandbad „Brasilien“


In diesen Ferienorten findet man auch im Herbst noch gute Restaurants. Mit einer ausgiebigen Mittagspause bei gutem Essen auf der Terasse einer Gaststätte am Ostseedeich in Kalifornien war die halbe „Reise“ geschafft.




Ostholstein bietet im Norden schöne Biker-strecken. Über Lütjenburg, Malente und Bosau am PlönerSee ging die Weiterreise von Kalifornien in die „weite Welt“




Hauptstadtbesuch gefällig?
Berlin liegt gleich nebenan.




Die regional bekannte Traditions-Gaststätte Sibirien liegt an einem wunderschönen See am Waldrand.



Diese Straße könnte man im Nordosten der Welt vermuten. Wir finden sie aber im Südwesten Schleswig-Holsteins, in Elmshorn. Eine interessante Strecke durch Mittelholstein, über Bad Segeberg, Henstedt-Ulzburg und Barmstedt lag hinter uns.



Von da ging´s auf die B 431 Richtung Horst. Wenige Km dahinter, man muss schon aufmerksam auf die Einmündung achten, biegt man nach links ab in die Gemeinde Sommerland. Hier erreichten wir den namentlich nördlichsten Punkt der Tour; den Ort „Grönland“.



War aber gar nicht kalt. Sogar eine Weinhandlung war hier geöffnet. Ein Abendbrot in der Biker-Gaststätte Lüders in Wewelsfleth rundete die 440 km lange Reise ab. Die Saison 2010 ist zu Ende. Im kommenden Jahr fahren wir die kleine Weltreise noch einmal anders herum.
(Vollanzeige des Beitrags)
Kommentare: 3
2010 Italien
geschrieben am 14.11.2010, 00:17:56. Kategorie(n): keine Kategorie
Tagebuch einer Motorradreise
Karsten Wessels
Mai – Juni 2010
In den letzten Jahrzehnten hatte ich so einige Länder Europas und darüber hinaus gesehen. Individuelle Urlaubsreisen, anfangs mit Camping sowie Pauschal- und Studienreisen, teils per Auto, Flugzeug, Fahrrad, Motorrad und Bahn oder kombiniert. Dabei habe ich in den letzten Jahren mehr und mehr Gefallen an Motorradreisen gefunden. Einige Male bin ich allein gefahren, meistens jedoch in einer Gruppe mit Motorradfahrer / innen aus dem Bekanntenkreis sowie aus der Netbiker-Community.

2009 machte ich eine lange, wunderbare Motorradtour durch Frankreich. Da ich bis dato noch nie in Italien war, wollte ich 2010 den Stiefel Europas bereisen. Als Reisezeit wählte ich Ende Mai bis Mitte Juni. Dann würde der Süden noch nicht zu warm und bei der Rückreise so Mitte Juni sollten die Alpenpässe schon frei sein. So schrieb ich die Tour im Netbikerforum aus und fand zunächst zwei Interessierte. Die beiden konnten dann schließlich aus individuellen Gründen doch nicht und so fuhr ich eben allein.

Zur Vorbereitung besorgte ich mir drei Karten. Eine Übersichtskarte und zwei Regionalkarten von Michelin. Dazu schrieb ich wieder ein Roadbook für die Grobplanung der gewählten Strecke.

Meine Ausrüstung ist auf Funktionskleidung und vornehmlich Camping ausgerichtet, aber zwischendurch gehe ich auch gerne mal in ein Hotel. Mein Motorrad, eine Yamaha XJR 1300 hat sich ohnehin als sehr zuverlässig, bequem und reisetauglich bewährt.

Im passemden Yamaha-Tankrucksack bringe ich den Kleinkram unter, welcher unterwegs schnell griffbereit sein soll. Kulturtasche, Kamera, Wasserflasche und Wäsche für eine Übernachtung. Die Klamotten finden in einer wasserdichten Packtasche mit Rollverschluss Platz, die Campingsachen bringe ich in zwei schlanken Packsäcken unter.

Sprachkenntnisse hatte so gut wie keine. Mit einem VHS-Kurs versuchte ich, zumindest etwas Italienisch-Grundlagen zu gewinnen. Dies war auf der Reise dann auch hilfreich, wobei ich meistens mit etwas englisch klarkam, aber sehr häufig auch auf deutschsprachige Italiener traf.

Ich wollte den gesamten Stiefel befahren, mir aber die lange Anreise über deutsche Autobahnen ersparen. Also nahm den Autoreisezug Hamburg – Bozen und kurvte am ersten Tag etwas durch die südlichen Alpen bis zum Gardasee. Daran schloss sich die Italien-Rundreise an: Adria, Abruzzen, Apulien, Kalabrien, Sizilien, Amalfiküste, Neapel, an Rom vorbei in die Toscana, Ligurien, Cincque Terra, Mailand, Lago di Como. Die bekannten Alpenpässe; Gaviapass, Stilftser Joch, Umbrailpass, Jaufenpass und Timmelsjoch waren zu dem Zeitpunkt auch frei; die kleineren ohnehin.

Dies sollte die Krönung der Reise sein und ich genoss die Kehren und das Bergpanorama bei gutem Wetter ausgiebig. Österreich durchquerte ich durch´s warme Ötztal, über den Kühtaisattel und Innsbruck gelangte ich wieder nach Deutschland.

Nach der letzten Campingübernachtung am Kochelsee hatte ich noch einen ganzen Tag Zeit, bis der Autoreisezug ab München mich wieder über Nacht nach Hamburg bringen sollte. So besuchte ich noch Ilona in Landshut, die ursprünglich mir fahren wollte. Dort hatte ich eine nette Begegnung mit ihrer „Biker-Familie“. Mit vielen Interessen hinsichtlich Motorradreisen, usw. scheinen wir auf einer Wellenlänge zu liegen. Wir nehmen uns vor, in den nächsten Jahren mal eine gemeinsame Tour zu fahren. 2012 durch Südnorwegen wäre schon eine konkrete Option.

Fazit: Italien ist ein prima Reiseland und sehr bergig mit schönen Motorradstrecken. Die Fülle von Landschaften, Kultur und Geschichte reizt zu weiteren Reisen. In 18 Tagen kann man davon nur einen flüchtigen Eindruck gewinnen. Also fahre ich sicherlich nochmal dorthin.

Unterwegs hatte ich durchweg Glück mit dem Wetter. Die Campingplätze sind gut, in der Vorsaison noch wenig besucht und preiswert. Die Ausrüstung war wieder richtig gewählt und das Bike ist, bis auf einen defekten Bremslichtschalter auch wieder tadellos gelaufen. Ich habe nette Menschen kennengelernt und meine Reiseeindrücke mit den folgenden Tagebuchnotizen und Fotos festgehalten.

(Vollanzeige des Beitrags)
Kommentare: 6
2009 - Frankreich in 23 Tagen
geschrieben am 09.01.2010, 19:46:45. Kategorie(n): keine Kategorie
August 2009 Tagebuch einer Motorradreise
Karsten Wessels
Die Idee reifte im Sommer 2008. Eine Net-Biker-Tour mit Rüdiger (Tappsbär) und Olaf (Oeli) über die großen Pässe der französischen Alpen weckte mein Interesse, mehr von unserem Nachbarland kennenzulernen.
Als Endvierziger hatte ich 1999 meine große Leidenschaft fürs Motorradfahren endlich Wirklichkeit werden lassen. Der Einstieg erfolgte mit einer Yamaha XJ 600 N. Mit der Yamaha XJR 1300 habe ich seit 2002 ein kräftiges, leistungsfähiges Bike, welches sich hinsichtlich Sitzkomfort und Zuverlässigkeit auch als Reisemaschine gut bewährt hat. Meistens fahre ich in kleinerer Gruppe, manchmal als Tour-Guide, vereinzelt auch allein.
Über Netbiker.de, der Internet-Community für Motorradfahrer fand ich viele Kontakte, Mitfahrer / innen sowie Reisegelegenheiten.
Von meinem Büro-Team bekam ich 2008 das Buch „Motorradreisen in Frankreich“ geschenkt. Aus den darin beschriebenen Tour-Vorschlägen entwickelte ich meine große Reise, um dieses mir bisher weitgehend unbekannte Land kennenzulernen. Mit dieser Tour habe ich meine neue Lebensphase, Altersteilzeit und Ruhestand eingeleitet.
Meine Kenntnisse über Frankreich beschränkten sich bis 2008 auf ein Wochenende in Paris, einen Urlaub auf Korsika vor vielen Jahren und was allgemein aus Geschichte und Nachrichten bekannt ist. Aber das wirkliche Frankreich mit seiner Kultur, und den Landschaften war mir eher unbekannt. Dazu noch die Sprache. Etwas englisch für den Reisegebrauch kann ja meist jeder, aber französisch? Ich beherrsche nur wenige Worte und Sätze. Ein VHS-Kurs, der mir etwas weiterhelfen sollte, kam nicht zustande. Und dann hört man ja noch die weit verbreiteten Vorurteile, dass die Franzosen kaum oder nur sehr ungern Fremdsprachen wie englisch sprechen würden. Auch Vorbehalte gegenüber Deutschen seien noch anzutreffen. Und im August, dem Haupturlaubsmonat der Franzosen sei es ohnehin überall sehr voll.
Die besagten Vorurteile haben sich für mich nicht bestätigt; sind alle falsch. Ich erlebte ein schönes Land mit viel Geschichte, großer kultureller Vielfalt sowie freundlichen, hilfsbereiten Menschen.
Als Vorbereitung schrieb ich mir ein Roadbook. Zur Ausrüstung gehörten diverse Karten (Michelin-Regional) so wie minimale Campingausrüstung und sorgfältig ausgewählte Funktionskleidung. Ein Navi habe ich bisher nicht vermisst. In drei wasserdichten Packsäcken und einem Tankrucksack bringe ich bei solchen Reisen immer alles sicher unter.
Ich übernachtete in Hotels oder im Zelt sowie auf dem Hin- und Rückweg bei Freunden in Deutschland. Campingplätze sind in Frankreich an jedem Ort zu finden, meist gut ausgestattet und preisgünstig. Ich habe nichts vorgebucht.
Am 3. August 2009 habe ich mich bei Sonnenaufgang auf den Weg gemacht.
Die Reiseroute ging über Aachen und Brügge zu den Spuren der Geschichte in der Normandie und Bretagne. Kultur und Lebensart fand ich an der Loire; weites Agrarland in Zentralfrankreich. Die Dordogne, Bordeaux, Dune di Pilat, Biarritz und Baskenland waren weitere Stationen. Interessante Bikerstrecken erlebte ich in den Pyrenäen und in den Bergen und Canyons im Zentralmassiv sowie in den Vogesen.
Abends meldete ich mich stets per Handy bei meiner Familie und manchmal per SMS bei einigen Freunden. Und ich hatte Glück mit dem Wetter – 3 Wochen Sonnenschein!
Fazit: Frankreich ist ein wunderbares Reiseland!
(Vollanzeige des Beitrags)
Kommentare: 18