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letzte Änderung 2008-11-19 14:16:23 von Sunny1100

Neuer Text:
Feine Ölspuren, die beim Ausfedern am Standrohr zurückbleiben, weisen auf die Notwendigkeit eines baldigen Austauschs hin, da ansonsten Gefahr besteht, dass austretendes Schmieröl auf die Bremsscheibe tropft, was deren Wirkung gegen Null reduziert.
Falls so etwas während einer Urlaubsreise auftauchen sollte, hier ein Tipp, wie ihr dennoch sicher nach Hause kommen könnt, ohne die Wirkung der Bremse zu verlieren:
Einfach einen Lappen(wir haben eine Socke längs aufgeschnitten) stramm um das untere(dickere)Tauchrohr binden und den Rest der Socke/des Lappens dann fest um das Standrohr wickeln.
An beiden Stellen mit Kabelbindern (oder Tape) fixieren. Es empfielt sich also durchaus, ein paar Kabelbinder einfach unter der Sitzbank zu deponieren.
Jetzt wird das austretende Gabelöl sofort aufgefangen und kann nicht die Bremse verölen.
Meinem Kumpel hat das sehr geholfen, als wir in Norwegen einen undichten Gabel-Simmering diagnostizieren mußten.


Entfernter Text:
Feine Ölspuren, die beim Ausfedern am Standrohr zurückbleiben, weisen auf die Notwendigkeit eines baldigen Austauschs hin, da ansonsten Gefahr besteht, dass austretendes Schmieröl auf die Bremsscheibe tropft, was deren Wirkung gegen Null reduziert.


Die älteste bekannte Version dieser Seite wurde bearbeitet am 2008-11-14 17:11:29 von quan [ Import von altem Wiki ]

Als Gabeldichtringe bezeichnet man die zwischen dem äußeren und inneren Gabelrohr angebrachten öldichten Simmerringe an der Motorradgabel.

Im Grunde handelt es sich hierbei um eine Fehlkonstruktion, da die eingesetzten Wellendichtringe konstruktiv auf die Abdichtung sich drehender Wellen ausgelegt sind und nicht auf die von sich in axialer Richtung verschiebenden Hydraulik-Stempeln. Die Gabeldichtringe sind daher durch Betriebsbewegungen, Korrosion der inneren Gabelrohre und vor allem durch Verschmutzungen am inneren Gabelrohr, die durch die Federbewegung unter die Dichtringsmanschette getrieben wird, einem ständigen Verschleiß unterworfen.

Um den Verschleiß zu minimieren, waren früher Faltenbälge weit verbreitet, sind aber heute praktisch nur noch bei Enduros und anderen Geländesport-Motorrädern anzutreffen. Straßenmotorräder besitzen dagegen heute mitunter kurze Schutzschilde, um die Belastung der Chromschicht auf den Gabelrohren durch anprallende Fremdkörper zu minimieren.

Ein weiterer konstruktiver Nachteil besteht in der durch die vorgespannten Dichtringe bedingten Losbrechkraft der Vorderradfederung.

Feine Ölspuren, die beim Ausfedern am Standrohr zurückbleiben, weisen auf die Notwendigkeit eines baldigen Austauschs hin, da ansonsten Gefahr besteht, dass austretendes Schmieröl auf die Bremsscheibe tropft, was deren Wirkung gegen Null reduziert.
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