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Wikula : BMWK75RT
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Die von ca. 1985 bis 1996 gebaute K 75 RT ist vor allem als Behördenfahrzeug bekannt - in den neunziger Jahren wurde sie von der Polizei in fast ganz Europa und auch einigen überseeischen Ländern gefahren.
Ihr Kern ist der berühmte Dreizylinder mit 750 ccm und 75 PS, der einzige Dreizylinder, den BMW je gebaut hat. Obschon er nach heutigen Maßstäben für das Gewicht des Motorrades von vielen für zu schwach gehalten wird, gilt er dennoch als einer der gelungensten Motoren von BMW. Nahezu vibrationsfrei dank Ausgleichswelle bietet er fast ab Standgas genügend Druck, und ist von einer unterschütterlichen Gutmütigkeit.
Mit der wuchtigen RT-Verkleidung in einem heutezutage nicht mehr aktuellen, kantigen Design ist das Motorrad recht eigenwillig anzuschauen. Indessen schützt diese Verkleidung den Fahrer selbst bei Frosttemperaturen gut vor Wind und Wetter. Die vollverkleidete K 75 bietet sich daher vor allem für Motorradfahrer an, die auch bei Regen, und in der kalten und nassen Jahreszeit unterwegs sind. Die optionalen zweistufigen Heizgriffe sind folglich fast bei jedem Modell verbaut worden. Komplettiert wird der Witterungsschutz durch eine Scheibe, die auch als große Tourenscheibe erhältlich ist, die jedoch so knapp vorm Visier des Fahrers endet, daß es von vielen als lästig empfunden wird - und als elektrisch verstellbare Scheibe. Diese hat den Vorteil, das sie stufenlos um ca. 20 cm verstellt werden kann, und somit den Luftstrom, der Kopf und Schultern trifft, individuell angepasst werden kann. Dank Hinterlüftung funktioniert dies sogar ohne nennnenswerte Turbulenzen. Nachteilig ist die Vollverkleidung eigentlich nur bei hochsommerlichen Temperaturen. Dafür fährt man auch im dicksten Regen ab etwa 80 kmh vollkommen trocken, und bis Frosttemperaturen ohne besondere Winterkleidung.
Ebenso gutmütig wie der Motor ist auch das Fahrwerk der K 75 RT - sie nimmt so schnell nichts übel, und kommt zur Not sogar mit einer geschlossenen Schneedecke zurecht (bei langsamer Fahrt, versteht sich). Insofern ist sie ein zuverlässiger und bequemer Begleiter auch für längere touristische Fahrten, bei denen man nicht nur die nächste Kurve im Blick haben will, sondern auch das links und rechts von der Strasse.
Erstaunlich handlich, wie alle BMW-K-Modelle trotz hohen Gewichts, mit Koffern, Gepäckrücke, Tankrucksack und 2 praktischen Staufächern in der Verkleidung und mit sehr sparsamen Spritkonsum - bei mir selten über 5 l, regelmässig darunter - wäre die K 75 fast ein ideales Motorrad. Doch leider hat man ihr nie eine vernünftige Modellpflege angedeihen lassen, so daß ihr Kardan auf den wohltuenden Paralever verzichten mußte, und die von Anfang an schwammige Gabel allenfalls von ihren Besitzern in gewissem Rahmen optimiert wurde. Die Motorisierung ist ausreichend, um im Verkehr flott voranzukommen, gegenüber aktuellen Motorrädern indessen ist sie hoffnungslos unterlegen. Für sportliches Fahren ist die K 75 RT auf jeden Fall ungeeignet - dafür wurde sie nicht gebaut.
Die K 75 RT war für mich das erste Motorrad - ich besitze es immer noch. Ich kann sie mit sehr gutem Gewissen jedem Anfänger empfehlen, der sich von 260 kg fahrfertigem Gewicht und dem eigenwilligen Design nicht abschrecken lässt. Aufgrund ihrer unkomplizierten, gutmütigen Charakteristik verzeiht die K 75 unglaublich viel, und ist von daher ein ideales Motorrad zum motorradfahren lernen.
Ihr Kern ist der berühmte Dreizylinder mit 750 ccm und 75 PS, der einzige Dreizylinder, den BMW je gebaut hat. Obschon er nach heutigen Maßstäben für das Gewicht des Motorrades von vielen für zu schwach gehalten wird, gilt er dennoch als einer der gelungensten Motoren von BMW. Nahezu vibrationsfrei dank Ausgleichswelle bietet er fast ab Standgas genügend Druck, und ist von einer unterschütterlichen Gutmütigkeit.
Mit der wuchtigen RT-Verkleidung in einem heutezutage nicht mehr aktuellen, kantigen Design ist das Motorrad recht eigenwillig anzuschauen. Indessen schützt diese Verkleidung den Fahrer selbst bei Frosttemperaturen gut vor Wind und Wetter. Die vollverkleidete K 75 bietet sich daher vor allem für Motorradfahrer an, die auch bei Regen, und in der kalten und nassen Jahreszeit unterwegs sind. Die optionalen zweistufigen Heizgriffe sind folglich fast bei jedem Modell verbaut worden. Komplettiert wird der Witterungsschutz durch eine Scheibe, die auch als große Tourenscheibe erhältlich ist, die jedoch so knapp vorm Visier des Fahrers endet, daß es von vielen als lästig empfunden wird - und als elektrisch verstellbare Scheibe. Diese hat den Vorteil, das sie stufenlos um ca. 20 cm verstellt werden kann, und somit den Luftstrom, der Kopf und Schultern trifft, individuell angepasst werden kann. Dank Hinterlüftung funktioniert dies sogar ohne nennnenswerte Turbulenzen. Nachteilig ist die Vollverkleidung eigentlich nur bei hochsommerlichen Temperaturen. Dafür fährt man auch im dicksten Regen ab etwa 80 kmh vollkommen trocken, und bis Frosttemperaturen ohne besondere Winterkleidung.
Ebenso gutmütig wie der Motor ist auch das Fahrwerk der K 75 RT - sie nimmt so schnell nichts übel, und kommt zur Not sogar mit einer geschlossenen Schneedecke zurecht (bei langsamer Fahrt, versteht sich). Insofern ist sie ein zuverlässiger und bequemer Begleiter auch für längere touristische Fahrten, bei denen man nicht nur die nächste Kurve im Blick haben will, sondern auch das links und rechts von der Strasse.
Erstaunlich handlich, wie alle BMW-K-Modelle trotz hohen Gewichts, mit Koffern, Gepäckrücke, Tankrucksack und 2 praktischen Staufächern in der Verkleidung und mit sehr sparsamen Spritkonsum - bei mir selten über 5 l, regelmässig darunter - wäre die K 75 fast ein ideales Motorrad. Doch leider hat man ihr nie eine vernünftige Modellpflege angedeihen lassen, so daß ihr Kardan auf den wohltuenden Paralever verzichten mußte, und die von Anfang an schwammige Gabel allenfalls von ihren Besitzern in gewissem Rahmen optimiert wurde. Die Motorisierung ist ausreichend, um im Verkehr flott voranzukommen, gegenüber aktuellen Motorrädern indessen ist sie hoffnungslos unterlegen. Für sportliches Fahren ist die K 75 RT auf jeden Fall ungeeignet - dafür wurde sie nicht gebaut.
Die K 75 RT war für mich das erste Motorrad - ich besitze es immer noch. Ich kann sie mit sehr gutem Gewissen jedem Anfänger empfehlen, der sich von 260 kg fahrfertigem Gewicht und dem eigenwilligen Design nicht abschrecken lässt. Aufgrund ihrer unkomplizierten, gutmütigen Charakteristik verzeiht die K 75 unglaublich viel, und ist von daher ein ideales Motorrad zum motorradfahren lernen.