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Wikula : Koffersystem
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Koffersysteme für Motorrädern werden von verschiedenen Anbietern im Zubehörhandel angeboten. Grundsätzlich gibt es zwei Konzepte:
Soft-Bags benötigen meistens keine am Motorrad zu montierende und dort dauerhaft verbleibende (und störende) Trägerkonstruktion. Sie werden mit Riemen und Spannbändern fest am Motorrad verzurrt. Wie gut das gelingt hängt von der Kombination aus Motorrad und Soft-Bags ab; also wie gut die an den Koffern angebrachten Gurte mit den Befestigungspunkten am Motorrad harmonieren. Meistens werden Soft-Bags an einem Riemen über die Sozius-Sitzbank gelegt und dann nach vorne an die Fußrasten und nach hinten verspannt.
Hard-Bags werden normalerweise an einem mehr oder weniger auffälligen Träger aus Stahlrohr, Kunststoff oder ähnlichem angebracht. Dieser Träger ist fest mit dem Motorrad verschraubt und stört so gegebenenfalls auch beim Fahren ohne Koffer. Die Koffer selbst sind entweder aus Kunststoff oder Aluminium.
Wichtig ist natürlich auch der Einsatzzweck der Koffer. Während für reinen Straßenbetrieb Kunststoffkoffer und weniger stabile Halterungen verwendet werden, sind an Enduros meistens aufwendige Rohrkonstruktionen und stabile Alukoffer zu finden. Dies durchaus nicht nur aus Imagegründen.
Ebenfalls ist es erstrebenswert, den Schwerpunkt weiter unten zu halten, was unter Umständen die Schräglagenfreiheit behindert.
+ Manche Hersteller beiten einen Standardkofferträger an, der an möglichst viele Motorradtypen paßt. Hierbei wird dann oft gerade was die Baubreite betrifft wertvoller Platz verschenkt, da alle Typen in Betracht gezogen werden müssen.
+ Andere Hersteller haben einen Träger im Programm, der mittels speziell für verschiedene Motorradmodelle entwickelter Anbausätze an das entsprechende Motorrad geschraubt wird.
+ Die dritte Möglichkeit ist Herstellung speziell auf das jeweilige Modell angepasster Träger und Koffer. Hierbei kann natürlich am Besten auf die Konturen des Modells eingegangen werden und Koffer montiert werden, ohne unnötige Baubreite zu beanspruchen. Von Nachteil kann hierbei sein, daß die Koffer innen stark zerklüftet sind und ein sinnvolles Beladen erschweren.
Beachtet werden muß bei der Baubreite die gesetzliche Bestimmung, nach der einspurige Fahrzeuge eine maximale Breite von einem Meter nicht überschreiten dürfen.
- Soft-Bags aus Leder oder Textil (meist Cordura oder ähnlichem)
- Hard-Bags aus Kunststoff oder Aluminium
Soft-Bags benötigen meistens keine am Motorrad zu montierende und dort dauerhaft verbleibende (und störende) Trägerkonstruktion. Sie werden mit Riemen und Spannbändern fest am Motorrad verzurrt. Wie gut das gelingt hängt von der Kombination aus Motorrad und Soft-Bags ab; also wie gut die an den Koffern angebrachten Gurte mit den Befestigungspunkten am Motorrad harmonieren. Meistens werden Soft-Bags an einem Riemen über die Sozius-Sitzbank gelegt und dann nach vorne an die Fußrasten und nach hinten verspannt.
Hard-Bags werden normalerweise an einem mehr oder weniger auffälligen Träger aus Stahlrohr, Kunststoff oder ähnlichem angebracht. Dieser Träger ist fest mit dem Motorrad verschraubt und stört so gegebenenfalls auch beim Fahren ohne Koffer. Die Koffer selbst sind entweder aus Kunststoff oder Aluminium.
Stabilität
Die Stabilität ist nicht nur entscheidend für die Robustheit der betreffenden Koffer, sondern auch für die Beeinflussung der Fahreigenschaften des Motorrades. Ein stabiler Kofferträger bringt hier normalerweise Vorteile, allerdings sind gut verzurrte Soft-Bags etlichen fest montierten System überlegen, da die Aufnahme der Koffer nicht immer stabil genug ausgeführt ist. Wichtig für die Stabilität des Motorrades ist hierbei auch eine gleichmäßige Verteilung des Gewichts auf beide Koffer.Wichtig ist natürlich auch der Einsatzzweck der Koffer. Während für reinen Straßenbetrieb Kunststoffkoffer und weniger stabile Halterungen verwendet werden, sind an Enduros meistens aufwendige Rohrkonstruktionen und stabile Alukoffer zu finden. Dies durchaus nicht nur aus Imagegründen.
Soziustauglichkeit
Da die Koffer hinten unterhalb des Soziussitzes montiert werden, muß bei der Justierung darauf geachtet werden, dem Sozius genügend Platz für Füße und Oberschenkel zu belassen. Dabei muß ein Kompromiss gefunden werden, da aus fahrwerkstechnischen Gründen eine Befestigung möglichst weit vorne vorzuziehen ist, während es für den Sozius bequemer wäre, mehr Platz für seine Füße zu haben.Ebenfalls ist es erstrebenswert, den Schwerpunkt weiter unten zu halten, was unter Umständen die Schräglagenfreiheit behindert.
Wasserdichte
Ein Qualitätsmerkmal von Motorradkoffern ist die Wasserdichtigkeit. Wer schon einmal für ein paar Tage im Regen unterwegs war, weiß wie unangenehm sich bereits kleinere Mengen Wasser über Tage gleichmäßig auf alle Kleidungsstücke innerhalb eines Koffers verteilen. Scharniere und Deckel sind dabei oft kritische Punkte und es muß auch bedacht werden, daß Fahrtwind und Spritzwasser unter Umständen Wasser durch jede noch so kleine Undichtigkeit drücken können. Hartschalenkoffer ist in diesem Punkt eindeutig ein Vorteil zu geben.Baubreite
Die Baubreite der Koffer ist von der Breite des Motorrades, der Breite des Kofferhalters und der Breite der Koffer abhängig. Hierbei muß auch auf ausreichenden Abstand zu bewegten Teilen und vor allem auch zu Auspuff und anderen heißen Teilen des Motorrads geachtet werden. Ein modisch-sportliches breites Heck und hochgezogene Auspuffanlagen sind hierbei eher hinderlich. Bei der Anschaffung eines Koffersystems sollte darauf geachtet werden, wie viel Mühe sich der Hersteller gemacht hat, die Befestigung am Motorrad zu gestalten.+ Manche Hersteller beiten einen Standardkofferträger an, der an möglichst viele Motorradtypen paßt. Hierbei wird dann oft gerade was die Baubreite betrifft wertvoller Platz verschenkt, da alle Typen in Betracht gezogen werden müssen.
+ Andere Hersteller haben einen Träger im Programm, der mittels speziell für verschiedene Motorradmodelle entwickelter Anbausätze an das entsprechende Motorrad geschraubt wird.
+ Die dritte Möglichkeit ist Herstellung speziell auf das jeweilige Modell angepasster Träger und Koffer. Hierbei kann natürlich am Besten auf die Konturen des Modells eingegangen werden und Koffer montiert werden, ohne unnötige Baubreite zu beanspruchen. Von Nachteil kann hierbei sein, daß die Koffer innen stark zerklüftet sind und ein sinnvolles Beladen erschweren.
Beachtet werden muß bei der Baubreite die gesetzliche Bestimmung, nach der einspurige Fahrzeuge eine maximale Breite von einem Meter nicht überschreiten dürfen.