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Wikula : SynchronisierenBoxerMotor
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Der Boxer-Motor ist ein Zweizylindermotor. Das heißt er arbeitet, indem in zwei Brennräumen abwechselnd ein Benzin-Luftgemisch zur Zündung gebracht wird.
Dafür wird Umgebungsluft angesaugt und im Luftfilter von Verunreinigungen gesäubert. Danach wird sie den beiden Zylindern über die Ansaugstutzen zugeführt. Pro Arbeitstakt saugen die Zylinder ein durch ihre Abmessungen bestimmtes Volumen Luft ein. (Bei einem 1200ccm-Zweizylinder also 600ccm Luft.) Über in den Ansaugstutzen befindliche Drosselklappen (kreisförmige Scheiben vom Durchmesser der Ansaugstutzen, die um ihren Radius geschwenkt werden können), die über den Gasgriff geöffnet oder geschlossen werden können, kann allerdings die angesaugte Luftmenge geregelt werden: Sind die Drosselklappen geschlossen, muß die angesaugte Luft einen höheren Widerstand überwinden und es wird weniger Luft angesaugt, als bei geöffneten Drosselklappen.
Da die 4V-Boxer anstelle eines (herkömmlichen) Vergasers über eine elektronische Einspritzung verfügen, wird die einzuspritzende Benzinmenge über verschiedene Parameter bestimmt und in die Ansaugstutzen zur angesaugten Luft eingespritzt (Saugrohreinspritzung). Die Parameter, die in die Berechnung (Motronic) der Benzinmenge eingehen, sind unter anderem der Lambda-Wert, der mit der Lambdasonde ermittelt wird, die Stellung der Drosselklappen sowie die Lufttemperatur. Der Lambda-Wert bezeichnet dabei das Verhältnis von Luft und Benzin, wobei ein Lambda-Wert von 1 den bedeutet, daß eine vollständige Verbrennung des Benzins erfolgen kann, indem für jedes Kohlenstoffatom des Benzins zwei Sauerstoffatome in der angesaugten Luft zur Verfügung stehen, sodaß der Kohlenstoff zu Kohlenstoffdioxid verbrannt werden kann. Ein Lambda-Wert < 1 bedeutet, daß zuwenig Sauerstoff zur Verfügung stellt, die Verbrennung verläuft unvollständig, der Motor läuft zu fett und rußt. Ein Lambda-Wert > 1 bedeutet, dass zuwenig Kohlenstoff zur Verfügung steht, der Motor läuft zu mager.
Bei einem Boxermotor mit Einspritzung (also alle 4V-Boxer) bedeutet Synchronisierung das Abgleichen der beiden Drosselklappen, um gleichmäßige Leistungsabgabe der beiden Zylinder zu erreichen. Bei mit Vergasern bestückten Boxern (den älteren 2V-Modellen) werden die Vergaser synchronisiert (das Ergebnis ist dasselbe wie oben bei den Einspritzern beschrieben).
Damit der Motor ruhig läuft, ist es wichtig, daß beide Zylinder die gleiche Leistung erbringen. Im Idealfall hieße das, daß die gleiche Menge Luft angesaugt und die gleiche Menge Benzin eingespritzt wird. Dies ist das Ziel der Synchronisierung. Voraussetzung für das Ansaugen der gleichen Luftmenge ist gleiches Ventilspiel des linken und rechten Zylinders. Unterschiedliches Ventilspiel bedeutet unterschiedliche Öffnungen, durch die das Gemisch strömen muß und somit unterschiedliche Luftmengen. Die eingespritzte Benzinmenge ist eine von der Elektronik berechnete resultierende Größe und demnach nicht beeinflußbar.
Ist der Motor nicht sauber synchronisiert, bewegt der eine Zylinder den anderen mit. Erkennbar ist dies u.a. am o.g. unrunden Motorlauf oder an ungleicher Krümmertemperatur. Ergebnis ist i.d.R. erhöhter mechanischer Verschleiß.
Eine Besonderheit unter den 4V-Boxern stellen die Cruisermodelle insofern dar, als sie über lediglich eine zentrale Drosselklappe verfügen.
Dafür wird Umgebungsluft angesaugt und im Luftfilter von Verunreinigungen gesäubert. Danach wird sie den beiden Zylindern über die Ansaugstutzen zugeführt. Pro Arbeitstakt saugen die Zylinder ein durch ihre Abmessungen bestimmtes Volumen Luft ein. (Bei einem 1200ccm-Zweizylinder also 600ccm Luft.) Über in den Ansaugstutzen befindliche Drosselklappen (kreisförmige Scheiben vom Durchmesser der Ansaugstutzen, die um ihren Radius geschwenkt werden können), die über den Gasgriff geöffnet oder geschlossen werden können, kann allerdings die angesaugte Luftmenge geregelt werden: Sind die Drosselklappen geschlossen, muß die angesaugte Luft einen höheren Widerstand überwinden und es wird weniger Luft angesaugt, als bei geöffneten Drosselklappen.
Da die 4V-Boxer anstelle eines (herkömmlichen) Vergasers über eine elektronische Einspritzung verfügen, wird die einzuspritzende Benzinmenge über verschiedene Parameter bestimmt und in die Ansaugstutzen zur angesaugten Luft eingespritzt (Saugrohreinspritzung). Die Parameter, die in die Berechnung (Motronic) der Benzinmenge eingehen, sind unter anderem der Lambda-Wert, der mit der Lambdasonde ermittelt wird, die Stellung der Drosselklappen sowie die Lufttemperatur. Der Lambda-Wert bezeichnet dabei das Verhältnis von Luft und Benzin, wobei ein Lambda-Wert von 1 den bedeutet, daß eine vollständige Verbrennung des Benzins erfolgen kann, indem für jedes Kohlenstoffatom des Benzins zwei Sauerstoffatome in der angesaugten Luft zur Verfügung stehen, sodaß der Kohlenstoff zu Kohlenstoffdioxid verbrannt werden kann. Ein Lambda-Wert < 1 bedeutet, daß zuwenig Sauerstoff zur Verfügung stellt, die Verbrennung verläuft unvollständig, der Motor läuft zu fett und rußt. Ein Lambda-Wert > 1 bedeutet, dass zuwenig Kohlenstoff zur Verfügung steht, der Motor läuft zu mager.
Bei einem Boxermotor mit Einspritzung (also alle 4V-Boxer) bedeutet Synchronisierung das Abgleichen der beiden Drosselklappen, um gleichmäßige Leistungsabgabe der beiden Zylinder zu erreichen. Bei mit Vergasern bestückten Boxern (den älteren 2V-Modellen) werden die Vergaser synchronisiert (das Ergebnis ist dasselbe wie oben bei den Einspritzern beschrieben).
Damit der Motor ruhig läuft, ist es wichtig, daß beide Zylinder die gleiche Leistung erbringen. Im Idealfall hieße das, daß die gleiche Menge Luft angesaugt und die gleiche Menge Benzin eingespritzt wird. Dies ist das Ziel der Synchronisierung. Voraussetzung für das Ansaugen der gleichen Luftmenge ist gleiches Ventilspiel des linken und rechten Zylinders. Unterschiedliches Ventilspiel bedeutet unterschiedliche Öffnungen, durch die das Gemisch strömen muß und somit unterschiedliche Luftmengen. Die eingespritzte Benzinmenge ist eine von der Elektronik berechnete resultierende Größe und demnach nicht beeinflußbar.
Ist der Motor nicht sauber synchronisiert, bewegt der eine Zylinder den anderen mit. Erkennbar ist dies u.a. am o.g. unrunden Motorlauf oder an ungleicher Krümmertemperatur. Ergebnis ist i.d.R. erhöhter mechanischer Verschleiß.
Eine Besonderheit unter den 4V-Boxern stellen die Cruisermodelle insofern dar, als sie über lediglich eine zentrale Drosselklappe verfügen.