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Motorrad ∞
Wenn ein Motorrad erworben werden soll, hat man natürlich die Wahl zwischen einem Neu- und einem Gebrauchtfahrzeug. Als Laie, Nicht-Schrauber oder einfach Nicht-Techniker sollte man von einem Alleingang eines privaten Gebrauchtkaufs lieber absehen. In diesem Fall kann man besser jemanden mit Erfahrung mitnehmen zum Ansehen, Probefahren, etc.
- Kann man leicht, mittels eines ca 30cm langen Winkel- od. Flacheisens, überprüfen, ob die Gabel auch gerade ist.
Man legt das Eisenstück über beide Standrohre. Bei einer auch nur leicht "krummen" Gabel, kippelt das Metallstück.
- Ob der Motor ok und genügend Kompression vorhanden ist, läßst sich gut mittels günstiger Kompressionsmeßgeräte (ca. 30,--¤) klären.
Gerade für AT-Motoren ist das ein probates Mittel, um sich hier vor verschlissenen Motoren zu schützen.
Am besten eine Autobatterie dabei haben. Wiegelt ein Anbieter von Gebrauchtmotoren ab und möchte diesen Test nicht zulassen, oder findet ausweichende Gründe, weshalb das gerade nicht geht, kann ich nur raten: FINGER WEG!!
- Eine kleine, starke Taschenlampe sollte ebenfalls bei der Besichtigung dabei sein. Mit ihr kann man gut bis tief unter Verkleidungen und Kühlrippen nachsehen, wie trocken der Motor in allen Bereichen ist, oder eben nicht ist.
Auf frische Wischspuren, also wo das Metall schön sauber ist, würde ich auch achten. Gerade, wenn der Rest des Maschine nicht diesen "geleckten" Eindruck vermittelt.
Eine wirklich gepflegte Maschine ist auch unter der Sitzbank sauber.
Alles, was nicht ORIGINAL aussieht (Reifen, Lenker, Rasten, Blinker, Scheiben etc.), sollte in den Fahrzeugpapieren auch eingetragen sein.
Wenn es nur eine ABE gibt, lest diese genau durch, ob ihr damit wirklich OHNE Eintrag fahren dürft. Sonst seid ihr es, die die Kosten und Mühen dafür zu tragen habt.
Profiltiefenmeßgeräte gibt es fast von jedem Reifenhändler als Werbegeschenk, oder für 'nen Euro.
Damit macht ihr saubere Messungen und die Dinger sind passend für jede Hosentasche.
Die Lenkanschläge sollten auch sehr genau (Taschenlampe) begutachtet werden. Heftige Abflüge, die euch als "Umfaller" verkauft werden sollen, werden hier enttarnt. Beim normalen Lenken entstehen eben keine Eindellungen oder ~kerbungen und die Begrenzungsflächen (die Anschläge) werden auch nicht breit gedrückt.
Wenn es so aussieht, als ob da ein Hammer drauf geknallt wäre, dann war das deutlich mehr, als nur ein Umfallen beim Aufbocken.
Ohne Probefahrt, und das nicht nur einmal 500m um den Block, sollte man keine Maschine kaufen. Zum einen, um zu erfahren, ob das Fahrzeug einem von Handling, Gewicht, Sitzposition, etc. her gefällt, ob die Maschine einen Defekt hat (Gebrauchtfahrzeuge).
Erwirbt man ein Neufahrzeug bei einem Händler, hat man 2 Jahre Herstellergarantie. Ist es ein gebrauchtes Modell, so gibt der Händler oft selbst eine gewisse Zeit Garantie.
Auf keinen Fall sollte man, egal, ob Neu- oder Gebrauchtmotorrad, ob Händler oder privat, auf einen schriftlichen Kaufvertrag verzichten. Nur mit diesem hat man einen Beweis, der auch vor Gericht standhält, sollte es hart auf hart kommen.
Der Kaufvertrag sollte beinhalten
Nicht vergessen: Fahrzeugbrief aushändigen lassen, Maschine ummelden, etc.
Bei der An- oder Ummeldung eines Fahrzeugs beim Straßenverkehrsamt der Stadt/des Kreises benötigt man
Sobald das Fahrzeug angemeldet ist, muß man den Versicherungsvertrag unterschreiben. Das wird nicht automatisch gemacht!
Automatisch jedoch kommt der Kfz-Steuer-Bescheid Deines Finanzamts, da die vom StVA? Bescheid bekommen,
bzw. man durfte gleich beim Anmelden die erste Steuer bezahlen (varriiert je nach Bundesland).
Meist ist nur noch eine Anmeldung eines KFZ's möglich, wenn man zugleich eine Einzugsermächtigung für die anfallende Steuer abgibt.
Im Prinzip gilt das gleiche wie bei Ankauf. Man hat die Möglichkeit, den Käufer das Fahrzeug ummelden zu lassen, das hat den Vorteil, daß jederzeit Probefahrten durchgeführt werden können. Nachteil: Etwaige Käufer melden das Fahrzeug nicht um, und man selbst wird dafür belangt (deswegen auch hier: Kaufvertrag ist wichtig!). Besser ist es daher, das Fahrzeug zum Verkauf abzumelden.
Seht euch in jedem Fall den Perso und den Führerschein der Person an, die euer Bike probefahren will.
Im Fall der Fälle haftet ihr (mit), wenn diese Person gar nicht hätte fahren dürfen.
Ankauf
Wenn ein Motorrad erworben werden soll, hat man natürlich die Wahl zwischen einem Neu- und einem Gebrauchtfahrzeug. Als Laie, Nicht-Schrauber oder einfach Nicht-Techniker sollte man von einem Alleingang eines privaten Gebrauchtkaufs lieber absehen. In diesem Fall kann man besser jemanden mit Erfahrung mitnehmen zum Ansehen, Probefahren, etc.
VOR der Probefahrt
- Kann man leicht, mittels eines ca 30cm langen Winkel- od. Flacheisens, überprüfen, ob die Gabel auch gerade ist.
Man legt das Eisenstück über beide Standrohre. Bei einer auch nur leicht "krummen" Gabel, kippelt das Metallstück.
- Ob der Motor ok und genügend Kompression vorhanden ist, läßst sich gut mittels günstiger Kompressionsmeßgeräte (ca. 30,--¤) klären.
Gerade für AT-Motoren ist das ein probates Mittel, um sich hier vor verschlissenen Motoren zu schützen.
Am besten eine Autobatterie dabei haben. Wiegelt ein Anbieter von Gebrauchtmotoren ab und möchte diesen Test nicht zulassen, oder findet ausweichende Gründe, weshalb das gerade nicht geht, kann ich nur raten: FINGER WEG!!
- Eine kleine, starke Taschenlampe sollte ebenfalls bei der Besichtigung dabei sein. Mit ihr kann man gut bis tief unter Verkleidungen und Kühlrippen nachsehen, wie trocken der Motor in allen Bereichen ist, oder eben nicht ist.
Auf frische Wischspuren, also wo das Metall schön sauber ist, würde ich auch achten. Gerade, wenn der Rest des Maschine nicht diesen "geleckten" Eindruck vermittelt.
Eine wirklich gepflegte Maschine ist auch unter der Sitzbank sauber.
Alles, was nicht ORIGINAL aussieht (Reifen, Lenker, Rasten, Blinker, Scheiben etc.), sollte in den Fahrzeugpapieren auch eingetragen sein.
Wenn es nur eine ABE gibt, lest diese genau durch, ob ihr damit wirklich OHNE Eintrag fahren dürft. Sonst seid ihr es, die die Kosten und Mühen dafür zu tragen habt.
Profiltiefenmeßgeräte gibt es fast von jedem Reifenhändler als Werbegeschenk, oder für 'nen Euro.
Damit macht ihr saubere Messungen und die Dinger sind passend für jede Hosentasche.
Die Lenkanschläge sollten auch sehr genau (Taschenlampe) begutachtet werden. Heftige Abflüge, die euch als "Umfaller" verkauft werden sollen, werden hier enttarnt. Beim normalen Lenken entstehen eben keine Eindellungen oder ~kerbungen und die Begrenzungsflächen (die Anschläge) werden auch nicht breit gedrückt.
Wenn es so aussieht, als ob da ein Hammer drauf geknallt wäre, dann war das deutlich mehr, als nur ein Umfallen beim Aufbocken.
Ohne Probefahrt, und das nicht nur einmal 500m um den Block, sollte man keine Maschine kaufen. Zum einen, um zu erfahren, ob das Fahrzeug einem von Handling, Gewicht, Sitzposition, etc. her gefällt, ob die Maschine einen Defekt hat (Gebrauchtfahrzeuge).
Erwirbt man ein Neufahrzeug bei einem Händler, hat man 2 Jahre Herstellergarantie. Ist es ein gebrauchtes Modell, so gibt der Händler oft selbst eine gewisse Zeit Garantie.
Auf keinen Fall sollte man, egal, ob Neu- oder Gebrauchtmotorrad, ob Händler oder privat, auf einen schriftlichen Kaufvertrag verzichten. Nur mit diesem hat man einen Beweis, der auch vor Gericht standhält, sollte es hart auf hart kommen.
Der Kaufvertrag sollte beinhalten
- Kaufdatum, Kaufort
- Verkäufer mit vollem Namen und Adresse
- Käufer mit vollem Namen und Adresse
- Hersteller, Modell, Baujahr, Seriennummer
- bekannte Mängel (ganz wichtig!)
- gefahrene km
- Nr. des Fahrzeugbriefes
- Anzahl der übernommenen Schlüssel (wichtig im Diebstahlsfall für die Vers.)
- Kaufpreis; bar oder nicht? evtl. Quittung ausstellen lassen
- Unterschriften von Käufer und Verkäufer
Nicht vergessen: Fahrzeugbrief aushändigen lassen, Maschine ummelden, etc.
Behördengänge
Bei der An- oder Ummeldung eines Fahrzeugs beim Straßenverkehrsamt der Stadt/des Kreises benötigt man
- Personalausweis oder Reisepass
- Vollmacht und Personalausweis oder Reisepass des künftigen Halters, falls es jmd. für einen erledigt
- Fahrzeugpapiere
- letzeTÜV / HU - Bescheinigung
- Geld für Ummeldung und neues Kennzeichen (bei manchen StVÄmtern auch mit ec-Karte möglich; Gebühren variieren von Amt zu Amt)
- bei Standortwechsel altes Kennzeichen, dieses wird dann entwertet
- Versicherungsdoppelkarte? --> vorher formlos bei der Versicherung Deiner Wahl anfordern)
Sobald das Fahrzeug angemeldet ist, muß man den Versicherungsvertrag unterschreiben. Das wird nicht automatisch gemacht!
Automatisch jedoch kommt der Kfz-Steuer-Bescheid Deines Finanzamts, da die vom StVA? Bescheid bekommen,
bzw. man durfte gleich beim Anmelden die erste Steuer bezahlen (varriiert je nach Bundesland).
Meist ist nur noch eine Anmeldung eines KFZ's möglich, wenn man zugleich eine Einzugsermächtigung für die anfallende Steuer abgibt.
Verkauf
Im Prinzip gilt das gleiche wie bei Ankauf. Man hat die Möglichkeit, den Käufer das Fahrzeug ummelden zu lassen, das hat den Vorteil, daß jederzeit Probefahrten durchgeführt werden können. Nachteil: Etwaige Käufer melden das Fahrzeug nicht um, und man selbst wird dafür belangt (deswegen auch hier: Kaufvertrag ist wichtig!). Besser ist es daher, das Fahrzeug zum Verkauf abzumelden.
Seht euch in jedem Fall den Perso und den Führerschein der Person an, die euer Bike probefahren will.
Im Fall der Fälle haftet ihr (mit), wenn diese Person gar nicht hätte fahren dürfen.