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Ersteller:


el-gu
2009-10-13 00:28:20

Letzte Autoren:


Sunny1100
2010-01-21 12:52:09
el-gu
2009-10-13 00:28:20


Seitenhistorie
Egal, ob Du mit Leder- oder mit Textilkleidung fährst, sobald Du in den Regen kommst, wird es nicht nur nass, sondern kalt!

Gute Textilkombis sind wasserdicht. Lederkombis halten ebenfalls - je nach Regenintensität - die Feuchtigkeit zumindest für eine gewisse Zeit ab.
Aber irgendwann kommt der Punkt, da sind sowohl Textil- als auch Regenkombi vollgesogen.
Schön, wenn Du da dann schon zu Hause im Trockenen bist.
Nicht so gut, wenn Du noch 500 km bis nach hause zum fahren hast.

Denn selbst wenn Deine Kombi das Wasser draußen lässt und Du innen immer noch trocken bist, so kühlt die Kleidung Dich trotzdem aus. In dem Moment, wo Du zu frieren anfängst, fährst Du unkonzentriert. Wer unkonzentriert fährt, fährt gefährlich.

Abhilfe schafft da eine Regenkombi, die über die normale Schutzkleidung drüber gezogen wird. Sie lässt Regen und Gischt abperlen, die eigentliche Motorradkleidung bleibt trocken und hält Dich warm.
Wenn die Regenkombi in Signalfarben ist, lässt sie Dich zwar nicht besser AUSsehen, aber Du wirst trotz schlechter Sichtverhältnisse früher GEsehen.

Regenschutzkleidung kann z.B. eine Einweg-Regenkombi sein, die nur einmal angezogen werden kann und wg. ihres geringen Packmasses sogar ins Werkzeugfach reinpasst (Vorteil: geringer Anschaffungspreis, geringes Packmass; Nachteil: nur ein-, maximal zweimal nutzbar; geringe Haltbarkeit).

Eine einteilige Regenkombi lässt keine Nässe durch (vorausgesetzt, die Nähte sind dicht).
Nachteil: Du brauchst relativ lange, bis Du eine einteilige Kombi angezogen hast.
Du brauchst noch länger, bis Du eine nasse einteilige Regenkombi wieder ausgezogen hast (z.B. wenn Du dringend aufs Klo musst und diesen Moment wegen des Regens schon lange hinausgezögert hast).

Eine zweiteilige Regenkombi kann an den Übergängen zwischen Hose und Jacke (und natürlich an den Reißverschlüssen) Feuchtigkeit durchlassen. Mit Latzhose bist Du jedoch auf der sicheren Seite. Wenn dann auch noch die Reißverschlüsse abgedeckt sind, kann eigentlich nichts mehr feuchteln.

Tipp: Achte auf die Qualität der Reißverschlüsse. Lieber 2 ¤ mehr für eine Regenkombi ausgeben, aber die Reißverschlüsse reißen nicht schon bei der zweiten Benutzung aus. Wenn Du sie mit Seife einreibst und damit "schmierst", werden sie es Dir mit Leichtgängigkeit danken.

Reißverschlüsse leichtgängig machen/halten geht ebenfalls mit Wachs z. B. Kerzenwachs. Das hat dann noch den Vorteil nicht die seifigen Bestandteile (über die Finger) nach Benutzung der Regenkombi ans Visier zu übertragen.
Wir wissen ja wohl alle, dass das zu gefährlichen Schlieren führt, sobald Regenwasser ins Spiel kommt.

Aus dem gleichen Grund sollte ein Visier stets nur mittels nassem Küchenpapier (zum Einweichen für ca. 10 Min. auflegen) OHNE jedes Spülmittel mit fusselfreiem Wischlappen (z. B. Mikrofasertücher) gereinigt werden.
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Seitenhistorie :: letzter Bearbeiter: Sunny1100 :: Besitzer: el-gu ::