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11 Tage Marokko und zurück – wahnsinnig oder genial

23. Februar 2016 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Meine Bonner Oma hatte immer den Spruch drauf: Je öller, desto döller. Genau so fühlte ich mich, als mein Bruder mir vorschlug, am 29. Januar mit ihm für eine Woche mit dem Motorrad nach Marokko zu fahren und ich prompt zusagte. 11 Tage haben wir Zeit. Um die Antwort auf den Titel vorweg zu nehmen: Es klang wahnsinnig und war genial.

P1020241Ursprünglich sah die Planung eine Fährfahrt von Sete nach Tanger und zurück vor. Schnell waren wir uns aber einig, dass wir auf eigener Achse einen Tag in Marokko gewinnen und gleich noch Zentralspanien grob kennenlernen. Den Rückweg werden wir getrennt machen. Mein Bruder fährt mit der Fähre zurück nach Sète und ich treffe meine Frau in Malaga und dann schauen wir uns noch Andalusien an.

Gesagt getan. Am 29. Januar um 12:00 geht es los. Erstes Etappenziel ist Orleans. Bei kühlem aber trockenem Wetter kommen wir schnell voran. Am nächsten morgen stellen wir fest, dass sich unsere Wetterfrösche auch mal irren. Nichts mit der gestern angesagten Sonne, sondern Nieselregen bis Bordeaux. Danach wird es freundlicher und nach einer kurzen Pause in Biarritz geht es auf das letzte Stück der heutigen Etappe nach Burgos.

Kurz hinter der Grenze der Schock. Die Caponord meines Bruders geht einfach aus und springt nicht wieder an. Alles zerlegen und checken hilft nicht. Gerade als wir gerade den ADAC anrufen wollen das Wunder: Der Anlasser dreht, der Motor brummelt und die Caponord läuft als wäre nichts geschehen. DiesesPhänomen wird uns die nächste Zeit verfolgen und tritt immer mal wieder auf. Leider  scheint es ansteckend zu sein, denn auch meine KTM hat einige Elektronik-Probleme. Zugegeben, der Ausfall der Sitzheizung ist eher ein Luxusproblem, aber in dieser Jahreszeit ……

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Kommst Du mit? Kurvenfahren an Fronleichnam in Italien…

3. Februar 2016 in Netbiker-Events, Tourenangebote

Jedes Jahr versuche ich einen kleinen Mopedurlaub in Italien einzuschieben. Dieses Jahr will ich das als gemeinsames Event anbieten. Daher ist nun das Event Kilometerfressen an Fronleichnam im Trentino eingestellt.

Hast Du Lust mitzukommen? Dann klick Dich zur Veranstaltung weiter und buch Dich ein ;-)

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Kartfahren vor Saisonstart

1. Februar 2016 in Netbiker-Events, Netbiker-Gruppen, User-Blog

Geht noch was zusammen bzw. macht noch jemand mit?

Die netbiker Gruppe Oberpfalz und Umgebung startet gemeinsam mit motorradfahrer-unterwegs am 06.März.2016 um 11.00 Uhr mit einem Kartrennen in die neue Saison.

Dazu wurde die Indoor Kartbahn für 1h im Prokart-Raceland in 92442 Wackersdorf angemietet. Für die anschließende Siegesfeier steht im Anschluss an das Kartrennen ein Tisch im Restaurant zur Verfügung. Kosten pro Person/Kart für 1 h betragen 63 Euro. Weiterlesen →

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Kurvenspaß im bayrischen Wald 2016

25. Januar 2016 in Netbiker-Events, Tourenangebote

Weil’s 2015 so schön war und scheinbar eine Wiederholung gewünscht war, organisiere ich für 2016 wieder ein kleines Event im bayrischen Wald. Treffen, Fahren, Essen, nix großes. ;-)

Daher hier auch keine großen Worte… Alles Wissenswerte gibt’s in der Veranstaltung “Kurvenspaß im bayrischen Wald 2016”.

Wer wissen will, was 2015 dort los war, der kann gerne mal im Abschlussbericht Kurvenspaß 2015 nachlesen.

Ich freu mich auch euch!

Netbiker-Event – Bari Sardo Mai 2015

28. November 2015 in Netbiker-Events, User-Blog

sardinienFünf der Teilnehmer trafen sich bereits am Mittwoch in Limone am Gardasee, um von dort am Freitag gemeinsam zur Fähre nach Livorno zu fahren. Christiane, Eta und ich waren bereits eine Woche eher mit der Südholsteiner Gruppe zum Gardasee gekommen. Bei unserem Abschied hatten die Südholsteiner den Weg nach Hamburg vor sich. Streikbedingt war ihr Autozug für den Abend storniert worden. Wir Event Teilnehmer hatten die angenehmere Reise vor uns. Auf Sardinien erwartete uns eine Woche Kurventraining vom feinsten. Inzwischen ist der dabei entstandene Film geschnitten und abspiel bereit. Ich meine er vermittelt einen guten Eindruck über Landschaft, Straßen und Fahrmöglichkeiten auf dieser wunderschönen Insel. Viel Spaß beim anschauen…

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Unsere Reise durch die Pyrenäen 2015

21. November 2015 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Geplant war unsere Reise bereits für das Jahr 2013, doch der Autozug fuhr damals ohne uns. Ein berufliches Problem hatte uns wenige Tage vor der Abreise einen Strich durch die Rechnung gemacht. In diesem Jahr nun sollte es hoffentlich klappen und es klappte. Am 17.September brachte uns der Autozug nach Lörrach, so dass am nächsten Morgen unsere große Reise beginnen konnte. Drei Wochen lagen vor uns und wir waren entsprechend gespannt auf das, was da kommen würde.
Unsere Reise zum Atlantik und zurück ans Mittelmeer ist in 8 Filmen dokumentiert. Genau das richtige für trübe Tage in der motorradfreien Zeit.
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Zwischen Seealpen und Côte d`Azur

17. November 2015 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Tief eingeschnittene Täler und Schluchten wechseln sich in der Haute-Provence mit einsamen Hochebenen und steilen Berggipfeln ab. Hier läuft manches beschaulicher; der Massentourismus hat das Hinterland der Provence noch nicht erreicht. Vor allem in der Nachsaison ist in den zahlreichen Dörfern der Haute-Provence kaum etwas los. Dazu ein beständiges, sonniges Klima; beste Voraussetzungen also für interessante Touren durch eine faszinierende Landschaft.

Forcalquier und der Signal de Lure

Die Provence ist ohne das Flair ihrer zahlreichen Märkte kaum vorstellbar. Es geht daher heute zum Bauernmarkt nach Forcalquier, der das sonst stille Städtchen mit bunten Farben und tausend Gerüchen in einen fast grenzenlosen Basar verwandelt. Mehr als 220 Händler sind auf diesem Markt anzutreffen. Es herrscht bereits reges Treiben, als wir unsere Maschinen am Straßenrand abstellen. Ein verwirrendes Duftgemisch von Gewürzen, Lavendelseife, Honig, kandierten Früchten, Käse, Oliven, Knoblauch und Salami empfängt uns. Unzählige Obst-, Wein- und Gemüsestände neben Schmuck, Kleidern, Keramik, Kunst- und Gebrauchsgegenständen, locken Touristen wie Einheimische gleichermaßen an. Es ist einfach herrlich, durch die Gassen zu bummeln und inmitten des Markttreibens am Place du Bourguet einen Cafe au Lait zu schlürfen.

Gegen Mittag brechen wir auf der winzigen D12 nach Norden in die Montagne de Lure auf. Die Silhouette des langen, kaum besiedelten Gebirgskamms liegt eindrucksvoll vor uns. Das schmale Teerband strebt in immerhin 20 Kehren und vielen teils unübersichtlichen Kurven über den Südhang die Bergkette hinauf. Überraschend queren Schafe die Fahrbahn. Oben erwartet uns eine recht karge Gipfelregion. Am Signal de Lure (1.745) werden wir dafür mit einem großartigen Rundblick belohnt, der 300 km weit über den Monte Viso (3.148), den Mont Pelvoux (3.946), das Vercors (2.350), die Cévennes (1.600) und den Mont Ventoux (1.912) reicht. Wenige Km weiter führt uns der wenig bekannte „Pas del la Graille“ (1.597), dessen beeindruckendes Panorama sich durchaus mit höheren Pässen messen kann, in weiten Kehren durch lichten Lärchenwald talwärts zum kleinen Weiler Valbelle im Tal des Jabron. Von hieraus erreichen wir kurz darauf wieder unsere Unterkunft in La Motte du Caire.

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Im Land der Murmels

14. November 2015 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Zehn Tage Zeit habe ich. Zehn Tage, um ein paar der schönsten Alpenecken zu durchstreifen. Am Ende liegen über 3.000 wundervolle KM hinter mir.

Die erste Etappe führt mich entlang des Rheins nach Koblenz, wo ich am Fuße der Festung Ehrenbreitstein den breiten Strom überquere. Ich passiere Braubach, überragt von der mächtigen Marksburg und lenke meine Honda Silver Wing 600 in wunderbaren Kurven hinauf auf die Höhen des Taunus. Pension Es herrscht kaum Verkehr, sodass ich zügig vorankomme. Nach einer Zwischenübernachtung in Groß-Gerau startet unsere diesjährige Männertour Richtung Alpen. 1 Silver Wing (Ralf), 1 Integra (Karl-Heinz) – und ach ja nicht zu vergessen unser „Urfranke“ Gerhard mit seiner BMW(!) streben dem Starnberger See im Süden Münchens zu. Die ersten 150 km machen wir „Strecke“. Eine eintönige Fahrt auf noch eintönigeren Autobahnpisten. Dann folgen 280 genüssliche Km über kleine und kleinste Sträßchen. Wir touren entlang der bewaldeten Hänge des Lonetals und durch den Pfaffenwinkel, benannt nach seinen zahlreichen Kirchen und Klöstern. Station machen wir im Pfarrdorf Beuerberg im Loisachtal. Hier auf der Terrasse des Gasthauses „Zur Mühle“, am Ufer der Loisach, lassen wir den Tag langsam ausklingen und genießen würzigen „Steckerlfisch“, eine Spezialität aus dem bayrischen Alpenvorland.

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Viel Spaß auf der Haxn-Tour

25. August 2015 in Netbiker-Events, Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Wieder einmal ist recht schnell ein Wochenende rumgegangen. Am Freitag haben wir uns in Saulgrub zur jährlichen “Haxn-Tour” getroffen. Das Abendessen vom Samstag, dass der Tour den Namen gibt, war natürlich nicht ganz alleine der Grund, warum wir uns dort getroffen haben, natürlich ging’s eher um’s Mopedfahren. Fast alle waren so auch schon am Freitag mittag da – ein paar ein bisschen früher, ein paar ein bisschen später. Und spätestens jetzt sollte jeder wissen, dass ein pünktliches und vollgetanktes Erscheinen am Treffpunkten die Tagesplanung vereinfacht ;-) Weiterlesen →

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Rügen – Reif für die Insel

13. Juli 2015 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Wind, Meer und der Mensch haben Rügen, Deutschlands größte Insel, geprägt. Eine einzigartige Landschaft mit leuchtend weißen Steilküsten und tiefen Buchten, uralten schattigen Alleen und flachen Sandstränden. Es riecht nach Fisch, Salzwasser und Kiefernnadeln.

Schon von weitem winkt das “Tor nach Rügen“, die Strelasundbrücke, vor der imposanten Skyline der alten Hansestadt Stralsund. Sie überspannt in weitem Bogen den Strelasund und verbindet die Insel mit dem Festland. Direkt hinter der Brücke zweigen wir rechts nach Garz ab und machen erste Bekanntschaft mit der deutschen Alleenstraße. Eng, schmal und recht gut befahren – es ist Hochsaison. Hinzu kommen zahlreiche Traktoren. Das Getreide wird eingefahren. Überholen ist kaum möglich. Also Ruhe bewahren; jeder Stau ist einmal vorbei. Am späten Nachmittag erreichen Evi und ich unsere Unterkunft in Göhren. Die weißen Villen und kleinen Geschäfte des größten Ostseebads Rügens liegen auf dem „Nordperd“ einer Landzunge umgeben von endlosen Sandstränden.

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