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Kleine Fluchten (Korsika Ende Oktober)

5. November 2017 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

20. Oktober: bescheidene Wettervorhersage (kalt, Regen) zu Hause, auf meiner BMW sind neue TKC 70. Ich war noch nie mit dem Motorrad auf Korsika, also fahre ich am nächste Tag spontan nach Livorno. Ich nehme die Römerstrasse über den Brenner, gerade noch vor dem ersten Regen, dann über den Jaufenpass, die letzten paar hundert km Autobahn bis ins historische Hotel “Dimoria Stoica Ai Casini D’Ardenza”.

Mein grosses Appartement (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer), über booking günstig gebucht, hat alle Annehmlichkeiten, Meerblick plus diverse alkoholische Getränke inklusive. Das kann ich leider nur bedingt geniessen, die Fähre ist planmässig für 8.30 Uhr am nächsten Morgen vorgesehen. Also schnell ins Internet, um die Fähre zu buchen – was sagt die Seite? ausgebucht. Spät am Abend fahre ich noch mal in den Hafen, der Schalter von Corsica Ferries ist natürlich bereits zu, allerdings ein kleiner Container der Fährgesellschaft in der Nähe der Abfahrtstelle hat noch geöffnet: “Da es Morgen windig ist, fahren wir schon um 7 Uhr los. Aus diesem Grund haben wir die Internetseite auf ausgebucht gestellt.” Lockere italienische Informationspolitik, die Fähre ist höchsten halb voll, ich bin der einzige Motorradfahrer.

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Reise nach Georgien

26. Juli 2017 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Rudi und ich auf der Fahrt zum Hengstpass

Rudi und ich auf der Fahrt zum Hengstpass

Eigentlich wollte ich ja in den Iran, aber dann war es mir Ende Juni viel zu heiss (Isfahan von 40 bis 48 °C) und Georgien war bergig und wild, so dass ich mich erst einmal dort umgeschaut habe.

Doch von Anfang an: vom Weltreisenden Klaus (klausmotorreise.com) wusste ich, dass er mal wieder mit seiner Transalp in die Mongolei fahren wollte, diesmal über Georgien, Pamir, Russland, und ich konnte ein Stück mitfahren. Mitte Juni ging es zunächst von Prien am Chiemsee nach Kottingbrunn.
Bis zum Hengstpass haben mich Rudi und Klaus-Peter vom GS-Club begleitet.

Segnung der Motorräder

Segnung der Motorräder

Dann fahre ich weiter über die Kalkalpen, die Wildalpen, an der wunderschönen Rax entlang zu Geli und Klaus, 430 entspannte Landstrassen km bei herrlichstem Wetter. Geli ist Mongolin und Buddhistin und hat am nächsten Morgen uns, unsere Bekleidung, unsere Motorräder und unser Gepäck geweiht bzw. gesegnet; auf jeden Fall ist damit ein wirksamer Schutz gegen mögliche Schäden oder andere mishappenings sichSegnung der Motorräderer gewährleistet. Tatsächlich gab es dann Situationen, wo dies sich als hilfreich erwiesen haben kann – später mehr.

Südlich von Wien haben wir dann noch Roland eingesammelt, der mit Klaus die ganze Strecke auf seiner nagelneuen Afrika Twin mit DCT-Getriebe mitfährt. Weiterlesen →

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Warmup im Trentino, alternativ: BMW-Selbsthilfegruppe gegründet…

30. Mai 2017 in Netbiker-Events, Tourenberichte und -tipps

Vom 26.05. bis zum 29.05. waren wir zum “Warmup im Trentino” unterwegs. Dieses Jahr waren es zwar weniger Teilnehmer als letztes Jahr, dafür war’s aber nicht minder schön.Dabei waren @rike97 @sualkbn @grauer @joey @marco_rux76 und ich. Damit für Trentino 2018 wir dann noch wissen, was wir 2017 so gefahren sind, gibts hier einen kleinen Bericht und vielleicht die ein oder andere Tourenempfehlung für euch. Natürlich darf der Artikel auch als Motivation dienen, selbst bei einem solchen Event teilzunehmen oder vielleicht sogar selbst eines zu veranstalten.

Aber nun gut, nun zur Tour: Weiterlesen →

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Die Burgenroute in Belgien – In jedem Dorf ein Schloß

24. Januar 2017 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Kleine Dörfer mit typischen Bruchsteinfassaden reihen sich in der reizvollen Umgebung des Göhltals aneinander. Wenig befahrene Straßen ziehen sich durch leicht hügeliges Gelände. Etwa zwei Dutzend Burgen, Schlösser und Herrenhäuser säumen die Route, einige davon mit einer weit zurückreichenden Geschichte. Sie verstecken sich oft in idyllischen Flusstälern und befinden fast alle noch heute in Privatbesitz.

Burgen Ostbelgiens

Die Burgenroute beginnt fast vor den Toren Aachens. Über die B57 erreiche ich zügig die Provinz Lüttich in Ostbelgien, dann passiere ich mit meiner Siwi schon auf holprigen Pflasterstraßen die Wasserburg Raeren, deren Gräben vom Flüsschen Iter gespeist werden. Nur etwa 100m weiter erhebt sich das Raerenebenfalls von Wassergräben umgebene „Haus Raeren“. Ein Stopp und eine kurze Besichtigung des Töpfermuseums lohnen sich hier allemal. Am Rande der tiefen Wälder des Naturparks Hohes Venn – Eifel entlang zieht meine 600er Honda Silver Wing ihre Bahn. Der Motor ist kaum warm, da erhebt sich vor mir, ein wenig abseits in einer Niederung, das Schloss Libermé. Auf einer alten Römerstraße rolle ich über den Höhenzug zwischen Kettenis und Walhorn in das Dörfchen Walhorn-Astenet ein. Wo Groetbach und Mühlgraben der früheren Asteneter Mühle zusammen kommen, auf halber Strecke zwischen Walhorn und Hergenrath, erhebt sich Schloss Thor, das Brauhaus der alten Burg Astenet. An der St. Katharina von Sienna Kapelle folge ich der gut ausgeschilderten Route in Richtung Lontzen und treffe auf einen kleinen Ort, dem alte Bauernhöfe einen malerischen Charakter geben. Die Gutshöfe erzählen mit ihren typischen kleinen Fenstern, den Bruchmauern und steilen Dächern jahrhundertealte Geschichten. Die Route macht einen kleinen Umweg über schmale Feldwege mit umso breiteren Schlaglöchern. Kuhfladen weisen auf erhöhte Rutschgefahr hin. Slalomfahrt ist angesagt. Ich folge der „Rue Mitoyenne“ und biege in die „Rue des Volontaires“ ab, historische Strassen, die schon von den Truppen de Condé’s, Wallensteins und Napoleons benutzt wurden. In der Ferne erheben sich die Silhouetten der beiden Schlösser von „Ruyff“ zwischen uralten Bäumen. Schloss von Ruyff, auch Schloss Baelen genannt, mit seinen zwei Zwiebeltürmen und einige Meter weiter, in einer Talmulde, das „Alte Schloss Ruyff“. Die von grauer Patina überzogenen Mauern spiegeln sich in den dunklen Wassergräben.

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Reise zu den Kotorer Kurven

4. Januar 2017 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Weihnachten 2015 sahen wir bei Mutti die Traumschiff-Folge „Hochzeitsreise nach Montenegro“. Grit Böttcher forschte darin nach einem alten Freund (Liebhaber), den es als Mönch auf die Klosterinsel Sv. Djorde verschlagen hatte. Neben den wunderschönen Bildern der Bucht von Kotor wurde auch eine Fahrt zu den berühmten Kurven gezeigt. Diese Bilder ließen uns spontan sagen: da fahren wir hin!
Am ersten September war es dann so weit, unser Autozug startete in Hamburg und brachte uns nach Wien. Dort angekommen hatten wir zwei Tage Zeit, um zum „Netbiker-Event Kärnten 2016“ nach Passriach zu kommen. Die nächsten Tage verbrachten wir im Areal 51, von wo aus täglich Touren in alle Himmelsrichtungen gestartet wurden. Mangart, Nassfeld, Nockalmstraße, Großglockner waren Stichworte, die uns mit unseren Freunden beschäftigt haben. Bis in den Golf von Triest sind einzelne per Tagestour gefahren. Die Woche ging wie immer im Fluge vorbei. Die Mehrheit verlud ihre Maschinen auf Anhänger oder Transportern für die Heimreise. Weiterlesen →

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Zum Biker Summit 2016

28. August 2016 in Sonstige Themen, Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Nachdem auf die Ankündigung von Berlin zum Biker-Summit nach Ischgl zu fahren auf große Resonanz gestoßen ist, nämlich keine, der kurze Bericht – den langen erspare ich euch – zu dem was dennoch passierte.

Start Mittwoch 16:43, von Berlin ging es in einer ersten Etappe zum Geiseltalsee gehen mit einem neueren Campingplatz in Mücheln, einem gefluteten Tagebau. Wegen des warmen Wetters und dem relativem Zeitdruck möglichst noch zu Besuchszeiten dort anzukommen, wurde die Autobahn genommen allerdings nicht ganz zu der Zielausfahrt sondern ein, zwei Abfahrten früher, denn ein bisschen Spaß sollte dabei sein. Wo der See anfängt ist die Straße zu Ende. Klar, mit Zaun und Tor. Lediglich auf der linken Seite, die den unbefestigten Parkplatz darstellte, standen ein paar freundliche Verbotsschilder: Bergbaugebiet – Betreten verboten. Der See befand sich dahinter, also kein Zugang. Auf der rechten Seite eine große Schranke – verschlossen und sonst kein großer – auch kein kleiner – Verkehr. Herzlich willkommen oder eher deutsche Willkommenskultur. Weiterlesen →

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Bayerwaldtour: Schee war’s!

31. Juli 2016 in Netbiker-Events, Tourenberichte und -tipps, User-Blog

So schnell kann’s rumgehen, ein Tourenwochenende. Dieses Wochennede hatten wir unseren Kurvenspaß im bayrischen Wald. Wie 2015 trafen sich auch dieses Jahr knapp 30 Netbiker zum gemeinsamen Kurvenfahren.
Für die meisten hatte das Wochenende bereits am Mittwoch oder Donnerstag begonnen, so dass Freitag und Samstag voll für Touren zur Verfügung stand. Treffpunkt war wieder einmal unsere Pension vom letzten Jahr in Michelsneukirchen.

Am Programm standen jeweils Touren durch den bayrischen Wald und durch’s Mühlviertel (Österreich). Hier haben sich neben mit @thunder und  @dago als Tourguide engagiert. Ich glaube, dass die meisten richtig Spaß gehabt haben und die Kurven genießen konnten. Das Genießen ging dann abends jeweils bei Gegrilltem, bei Haxe und dem ein oder anderem Kaltgetränk sowie jeder Menge guter Gespräche weiter. Weiterlesen →

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Reisebericht Odenwald – Kurven und Fachwerk

10. Juli 2016 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Der Odenwald, eine Mittelgebirgslandschaft mit dunklen Misch- und Nadelwäldern, Flusstälern, gurgelnden Bächen und klaren Quellen. Windungsreiche Straßen bieten puren Kurvengenuss. Mittelalterliche Burgen und malerische Fachwerkstädtchen laden zu einem Zwischenstopp ein

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11 Tage Marokko und zurück – wahnsinnig oder genial

23. Februar 2016 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Meine Bonner Oma hatte immer den Spruch drauf: Je öller, desto döller. Genau so fühlte ich mich, als mein Bruder mir vorschlug, am 29. Januar mit ihm für eine Woche mit dem Motorrad nach Marokko zu fahren und ich prompt zusagte. 11 Tage haben wir Zeit. Um die Antwort auf den Titel vorweg zu nehmen: Es klang wahnsinnig und war genial.

P1020241Ursprünglich sah die Planung eine Fährfahrt von Sete nach Tanger und zurück vor. Schnell waren wir uns aber einig, dass wir auf eigener Achse einen Tag in Marokko gewinnen und gleich noch Zentralspanien grob kennenlernen. Den Rückweg werden wir getrennt machen. Mein Bruder fährt mit der Fähre zurück nach Sète und ich treffe meine Frau in Malaga und dann schauen wir uns noch Andalusien an.

Gesagt getan. Am 29. Januar um 12:00 geht es los. Erstes Etappenziel ist Orleans. Bei kühlem aber trockenem Wetter kommen wir schnell voran. Am nächsten morgen stellen wir fest, dass sich unsere Wetterfrösche auch mal irren. Nichts mit der gestern angesagten Sonne, sondern Nieselregen bis Bordeaux. Danach wird es freundlicher und nach einer kurzen Pause in Biarritz geht es auf das letzte Stück der heutigen Etappe nach Burgos.

Kurz hinter der Grenze der Schock. Die Caponord meines Bruders geht einfach aus und springt nicht wieder an. Alles zerlegen und checken hilft nicht. Gerade als wir gerade den ADAC anrufen wollen das Wunder: Der Anlasser dreht, der Motor brummelt und die Caponord läuft als wäre nichts geschehen. DiesesPhänomen wird uns die nächste Zeit verfolgen und tritt immer mal wieder auf. Leider  scheint es ansteckend zu sein, denn auch meine KTM hat einige Elektronik-Probleme. Zugegeben, der Ausfall der Sitzheizung ist eher ein Luxusproblem, aber in dieser Jahreszeit ……

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Unsere Reise durch die Pyrenäen 2015

21. November 2015 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Geplant war unsere Reise bereits für das Jahr 2013, doch der Autozug fuhr damals ohne uns. Ein berufliches Problem hatte uns wenige Tage vor der Abreise einen Strich durch die Rechnung gemacht. In diesem Jahr nun sollte es hoffentlich klappen und es klappte. Am 17.September brachte uns der Autozug nach Lörrach, so dass am nächsten Morgen unsere große Reise beginnen konnte. Drei Wochen lagen vor uns und wir waren entsprechend gespannt auf das, was da kommen würde.
Unsere Reise zum Atlantik und zurück ans Mittelmeer ist in 8 Filmen dokumentiert. Genau das richtige für trübe Tage in der motorradfreien Zeit.
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