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England im Juni/Juli  Unten

Gehe zu Seite 1 - 2 [+1]:

  • BimmelBimmel...

    Ich könnte ein paar Tipps und hilfreiche Hinweise gebrauchen.
    Da ich durch eine etwas größere Knieoperation dieses Jahr nicht meine Englandreise machen konnte, plane ich für 2009 neu.

    Da das meine erste größere Auslandsfahrt wird könnte ich ein paar hilfreiche Tipps, Links oder was auch immer gebrauchen.

    In Planung habe ich Englands Südküste zwischen Dover und Portsmouth (was Oldfield besingt, kann nicht schlecht sein). Mit Stop in Brighton.
    Hinfahrt und Rückfahrt über Holland, Belgien und Frankreich. Überfahrt mit Fähre oder Hooverkraft (wenn es die noch gibt).
    Ich konnte mich auch noch nicht zwischen Campingplatz oder Bed and Breakfast entscheiden.
    Ich war zwar schon mal 4 Tage da, aber nur mit Dose und dann auch noch beruflich in Birmingham, so das ich nur die Autobahn zwischen Dover und Birmingham kenne.
    Meine Mitfahrer tendieren zwar zum Zelten, aber ich bin da nicht so sicher.
    Was gäbe es also zu beachten (Papiere usw.)??
    Oder war schon mal einer in dieser Art auf der Insel??

    Bin mal gespannt, was so kommt.

    Gruß vom Klausi



    editiert von: DerKlausi, 30.12.2008, 18:55 Uhr

    --
    http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_45.gif Vor´m Falschinterpretieren: erst Nachdenken, dann falsche Schlüsse ziehen!!http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_45.gif
    Bei Interesse: Fotos hier
    http://picasaweb.google.com/derKlausii
    Bike-Piraten Hamburg,
    die Fahr- und Spaßtruppe!
  • Wir haben im August 2004 ganz brauchbare Erfahrungen mit B&B gemacht. Einen Tag relativ lange suchen müssen, dann wie auch sonst manchmal ein Zimmer in einem Landgasthof genommen. In Jugendherbergen war oft nichts zu kriegen, das haben wir dann irgendwann aufgegeben. Zelt hatten wir aber gar keins mit.
    Ich muß diesen Winter mal wieder einen Platz für meine Homepage finden, da gibt es einen Bericht, da schicke ich Dir dann mal den Link.

    Frohes Tourplanen,

    Jörg
  • Ich bin oft und immer wieder gerne in GB. War jeweils im Sommer 2006 und 2007 mit der California drüben und x-mal mit dem Auto.
    Wenn man Land und Leute kennen lernen will, kann man das am besten per B&B. Dort lebt man quasi mit in der Familie. Dort bekommt man auch i.d.R. die besten Ausflugstipps. Ich habe mir jeweils im Internet ein B&B als Stützpunkt für eine Woche gesucht und von hier aus gebucht. Danch bin ich dann für jeweils eine weitere Woche weiter zum nächsten Stützpunkt gefahren. So ist man nicht ständig mit Gepäck unterwegs.Die Informationen sind meistens sehr ausführlich, so dass man recht genau vorher weiß, was einen erwartet. Details, wie sichere und trockene Unterbringung des Motorrades, klärt man am besten telefonisch ab.
    Einfach bei Google (z.B.) Portsmouth B&B eingeben und schon hat man eine riesige Auswahl. Spezielle Motorradhotels, wie wir sie in D kennen, sind in GB unbekannt.
    Besondere Papiere braucht man als EU-Bürger nicht.
    Ich bevorzuge immer die Fähre. Das ist eine entspannende kleine Seereise und die White Cliffs of Dover im Dunst auftauchen zu sehen ist traumhaft schön. Ist die Zeit knapp tut es auch der Tunnel. Liegen An- und Abreisetermin vorher schon fest, kann man beides vorher Buchen. Beim ADAC-Reisebüro (nicht über das Internet) bekommt man sehr günstige Tarife. Ansonsten kommt man als Motorradfahrer auch ohne vorherige Buchung immer mit der nächsten Fähre bzw. dem nächsten Shuttle-Zug mit. Beim ADAC kann man auch online kostenlos (für Mitglieder) ein Reise-Set ordern, das alle aktuellen Hinweise und Bestimmungen enthält.
    Die Autobahnen sollte man tunlichst vermeiden. Besonders im Süden sind die meistens überfüllt mit LKW und Staus sind häufig. Macht wirklich keinen Spaß. Dagegen gibt es nichts schöneres als die kleinen Sträßchen über Land und durch die malerischen Dörfer.
    Der Linksverkehr ist für Motorradfahrer noch unproblematischer als für Autofahrer, weil man ja nicht auf der verkehrten Seite sitzt und so auch immer am Vordermann vorbei schauen kann.
    Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverbote sind stark verbreitet und werden scharf überwacht. Aber zumindest sind diese Beschränkungen vernünftig und nachvollziehbar. Wer das Schild 30 (Mph) nicht ernst nimmt, kriegt in der folgenden Kurve wirklich bei 40 schon ein Problem.
    Parken: wir sind es gewohnt, unser Motorrad einfach irgendwo, wo es niemand behindert, zu parken. Das Parken ist in GB extrem teuer und es wird gnadenlos abkassiert - auch bei Motorradfahrern! Und wenn man einmal eine Kralle am Vorderrad hat, wird es wirklich haarsträubend. Deshalb in Bezug auf Parken besonders aufpassen.
    Die Engländer sind (Ausnahme siehe oben) sehr kommunikativ, freundlich und hilfsbereit. Das gilt auch für die Polizei, wenn man Fragen hat oder Hilfe braucht.
    Aktuelles Kartenmaterial bekommt man auf der Fähre oder im Fährterminal und im Tunnelbahnhof. Man braucht englische Karten, weil man hier nicht nach Orten, sondern nach Nummern fährt. Am besten geht es natürlich mit Navigator. Ohne Nummern ist man ganz schnell completely lost. Wegen der unglaublich vielen Kreisverkehre - manchmal gehen 2 oder drei ineinander über - sollte man schwindelfrei sein.
    Schließlich gibt es für alle Interessengebiete jede Menge zu besichtigen. Jeder Ort hat sein Tourist Office, wo man jede Auskunft und jede Menge Prospekte bekommt.
    England ist teuer. Über den Daumen kostet alles, was hier einen Euro kostet, dort ein Pfund (Stand 2007). Wesentlich teurer sind Eintrittsgelder aller Art.
    Geld ziehen geht mit der EC-Karte am Automaten. Meistens bezahlt man jedoch mit Kreditkarte.
    Ich will 2009 auch wieder rüber - weiß aber noch nicht wann.
    Zwei Dinge sind für eine angenehme Reise unerlässlich: sichere Beherrschung der Sprache und ein nicht zu knappes Budget. Wenn man dann noch wenigsten zwei Wochen Zeit hat, ist eine äußerst angenehme Reise gesichert. Wer keine Vorstellung von GB hat, sollte sich mal im TV einen Film von Rosamunde Pilcher antun. Vorsicht: England macht süchtig.



    editiert von: Alabama, 31.12.2008, 13:46 Uhr

    --
    Lieber Spaghetti als Sushi
  • moin,

    das war ja schon super ausführlich von alabama. bleibt kaum noch was hinzuzufügen. bin imm sommer mit meiner "Perle" von hook in holland nach harwich. finde die tour durch england schöner, als zum 190 male durch belgien,frankreich zu fahren, wo man ja meist doch die autobahn nimmt. mit dem kursverlust des pfundes dürfte england auch ganz erschwinglich sein.

    das mit den parktickets für mopedfahrer stimmt. sollte jetzt im sommer in oxford 70 pfund für falsches parken bezahlen!!! hallo, geht's noch?? allerdings mit der option, bei gleichbezahlung "nur" 35. habe gar nichts bezahlt, weil meine britischen freunde meinten, es gäbe noch kein abkommen zwischen england und deutschland. scheint zu stimmen. habe nichts bekommen und auch bei der erneuten einreise im oktober keine probleme gehabt.

    ein tipp noch. in england und schottland gibt es eine kette, wheatherspoon oder weetherspoon. kommer gerade nicht drauf. dort kann man eigentlich immer einigermaßen gut essen und vor allem das preis leistungsverhältnis stimmt.

    ansonsten kann man die meisten b&b's vorbuchen. hostels auch. es sind ganz viele im internet vertreten. und in der hauptreisezeit bietet sich das an. teilt man sich ein b&b ist der preisunterschied zum campingplatz gar nicht so groß und man hat frühstück dabei.

    ganz, ganz viel spaß. muß wohl noch bis august warten...... seufz. alabama hat recht, die insel macht süchtig. aber wenn dir england schon gefällt, was würdest du erst über schottland........

    liebe grüße

    gundi







    weatherspoon
  • BimmelBimmel...


    @gundi und natürlich auch Alabama und Jörg....

    Dank über Dank erst einmal für eure wirklich guten Tipps.

    Und Schottland würde mir persönlich auch sehr gut gefallen. Der absolute Traum wär allerdings Irland (am Besten 3 Wochen lang)!! Aber es ist ja nun auch eine Frage des Geldes.

    Was mich noch interessieren täte: muß B&B im Vorfeld gebucht werden, oder ist es der Einfachheit halber besser direkt vor Ort im Rockeroutfit eine gastgebende Familie zu suchen?? Das wäre mir eigentlich lieber.
    Und wenn, fährt man(n) die direkt an, oder sucht man einen Örtlichen Fremdenverkehrsverein auf?? Wobei ich wiederum denke, B&B ist am Haus ausgeschildert und ich halte einfach nur an und frage nach!!

    Holland-Harwich hört sich auch gut an. Wie liegt der Preis??

    Bin ja mit den Planungen noch am Anfang. Und freue mir jetzt schon ein 2-tes Loch in den Hintern.

    Bis dann. Gruß vom Klausi



    editiert von: DerKlausi, 03.01.2009, 18:40 Uhr

    --
    http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_45.gif Vor´m Falschinterpretieren: erst Nachdenken, dann falsche Schlüsse ziehen!!http://www.smilies.4-user.de/include/Denken/smilie_denk_45.gif
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    Bike-Piraten Hamburg,
    die Fahr- und Spaßtruppe!
  • Alabama

    Über den Daumen kostet alles, was hier einen Euro kostet, dort ein Pfund

    Also mittlerweile ziemlich genau das Gleiche.

    --
    Forentrolle sollten im Straßenverkehr durch Warnwesten gekennzeichnet werden!
  • ...gundi hat recht....was würdest du erst über Schottland sagen?.... ...Da war ich 2008 so um etwa die gleiche Zeit. Denk mal, das is da gleich wie "unten"....B&B brauch man auf gaaaaaar keinen Fall vorbuchen....die Leute sind sooooo nett, die nehmen dich auch sonntags klitschnass und in Rockermontur auf.....lach....anders wie hier im Schwabenland, wo gleich die schwäbische Putzfrau mit dem Lappen angerannt käme...
    Zelten....hmmmmm.....da ich 2004 schon in Irland war (3Wochen....hehe)...und dies Jahr nochmal für 3 Wochen (es war soooooooooo genial!!!!) würde ich mich nicht als Schönwetterfahrer sehen.....aber wenn du tagsüber mal nass wirst, dann is es doch was anderes, bei eventuellem Nieselregen dein Zelt aufzubauen, und dort zu campieren....
    Ich genieße immer eine schöne warme Dusche, englisch/irisch/schottisch Breakfast am nächsten Morgen und ein Bett.
    Auch hat man zumindest in Schottland echt ein Problem mit den Moskitos....Waaaaahnsinn.....zelten an einem "Loch"....no Chance.....die fressen dich mit samt Helm.....

    Das mit dem Parken kann ich auch voll bestätigen.... ...die Inselmenschen sind da wirklich pingelig....aber es gibt in jeder Stadt extra Mopedparkplätze....wenn man das wenigstens mal weiß, dann kann man sie zumindest ja mal suchen....mir war das derzeit noch völlig neu.

    Liebe Grüße und viel Spaß an deiner Vorfreude....Lela
  • Auch wir sind einfach durch die Gegens gefahren und haben nach B&B-Schildern Ausschau gehalten.

    Zum Parken fällt mir noch ein: Sowohl bei Stonehenge wie auch vor Polperro (Fahren in den Ort ist da nur für Anlieger erlaubt) war das Parken für Motorräder auf dem Touristenparkplatz im Gegensatz zu den Dosen angenehmerweise umsonst. Lands End kostete aber (1 Pfund)...
  • Wird vermutlich noch billiger im laufe des Jahres.

    Gruss Martin

    --
    "Treibt die Kühe nach Süden" (John Wayne)
    "Außerhalb von Bayern gibt's kein Leben. Und wenn doch, dann kein solches"
    NB Rosenheim
    http://www.pfunzen.de/
  • Hi Klaus,

    ich habe ja mal, wie du vielleicht weißt, 4 Jahre in Wales gelebt.

    Ich würde dir auch B&B empfehlen.
    Vorbuchen brauchst du nicht.
    Es ist auch an jedem B&B-Haus ausgeschildert.
    Und wenn sich der Kurs des Pfundes hält wird es günstig für dich.
    Zur Zeit ist der Wechselkurs 1,03 Euro für 1 Pfund. War mal 1,50.
    Also wenn du Geld übrig hast, würde ich jetzt schon mal etwas Geld tauschen, denn das wird nicht ewig so weit unten bleiben.

    Zur Überfahrt kann ich dir die Fähre von Hamburg nach Harwich empfehlen.
    Dauert ca. 24 Stunden.
    Du hast aber eine Kabine mit Bett und kommst ausgeruht in England an.
    Ich habe die damals auch benutzt und war positiv überrascht.
    Es gibt Theater, Spielsalon, Kino und andere Freizeitaktivitäten an Bord.
    Also kommt keine Langeweile auf.

    Ich glaube du wirst eine schöne Zeit auf der insel verleben.

    Ich wünsche Dir viel Spass, und denk dran, immer schön Links fahren.

    LG,

    Frank


    --

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