Hi,
in der letzten Zeit schleichen mir dauernd Artikel hinterher, in denen es um Nordkap-Fahrten und/oder Hurtigruten-Reisen geht.
Jetzt bilde ich mir ein, ich müsste da irgendwann auch mal hin *grins*
Am liebsten mit dem Mopped zum Nordkap und dann mit dem Postschiff zurück.
Hat das schon mal jemand gemacht??????
LG
Larimar
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Nordkap und Hurtigruten - schon mal gemacht??
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Hallo
habe ich schon mal mit dem Auto gemacht jedoch noch höher rauf bis zur russischen Grenze.
Die Reise ist super Du musst jedoch auch im Sommer mit einstelligen Temperaturen rechnen.
Außerdem kann es bei Regen sehr ungemütlich sein. Je nach Moped ist tanken auch ein Problem.
der Spaß ist auch nicht ganz billig. Die Verpflegung im Schiff ist super. Tu dir einen Gefallen und lasse beim Essen die Finger von gegorenem Fisch (norwegische Spezialität).
gruß
Airstefan -
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Hallo,
also, da ganz oben hin ist mit dem Mopped wohl eine Haus-Nr., aber keine wirklich interessante Reise. Ich würde es bis ganz dort oben ausschließlich mit dem Postschiff machen. Am Besten zur Mittsommernachtszeit. Für Motorradreisen ist der Süden Norwegens, vielleicht noch bis zu den Lofoten viel schöner, interessanter uns auch wettermäßig besser. Ich habe Beides in 2007 so gemacht- und es war super!!
Beste Grüße von der Nordseeküste!
Karsten
--
Grüße von der Westküste
Karsten -
**Unbekannter Benutzer**
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hallo knieper,
haste lust, ein bißchen was zu deiner Mittsommernachtsreise in den Süden Norwegens, und zu den Lofoten was zu erzählen? wetter und kosten und übernachtungsmöglichkeiten, sitten und gebräche und so???
Dank und gruß aus hamburch
janneck -
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Hallo Janneck,
die Lofoten hatte ich per Schiff besucht, wäre aber auch eine Motorradreise wert.
Den Süden Norwegens bereisten wir im August 2007 beginnend von Südschweden über die Insel Gotland, Stockholm, Mittelschweden über Trondheim, Atlantikstraße, Trollstiegen, Sorpeland, Preikestolen bis Kristianssand. Fähre über DK zurück. Als preisgünstige Unterkünfte stehen überall die Hütten (Cabins)zur Verfügung. Preisniveau je nach Lage und Komfort zwischen 50 und 90 Euro pro Hütte und Nacht. In der Regel für 4 Personen. Zelten geht auch. Hotels sind teuer. Benzinpreise etwa wie hier. Unbedingt Kreditkarte dabeihaben, da die Meisten Tankstellen im Automatenbetrieb sind, besonders am Wochenende. EC Karte geht nicht!!!
Lebensmittel sind nicht so teuer, wie oft behauptet. Alkohol dagegen sehr! Eine Dose Bier kostet in Norwegen um die 8 Euro. Die Leute sind meistens sehr nett und unkompliziert. Mit Englisch kommst du überall klar. Zum Wetter: Ist in Skandinavien immer Glücksache. Die Gegend bei Bergen ist für Ihren Regenreichtum bekannt. Dann wird es auch schnell kühl. Wir waren im August 2007 15 Tage unterwegs und hatten nur 1 1/2 Regentage sowie einige wenige Schauer. Bei Sonne im Süden war sehr angenehmes Reise- und Badewetter. Die Wassertemperaturen im Fjord waren erfischend, aber badefähig.
Die Landschaft und die Straßenverhältnisse sind einmalig Klasse! An die Geschwindigkeits-begrenzungen sollte man sich strikt halten - sonst wirds teuer. Aber man gewöhnt sich daran. Die kurvigen Bergstrecken sind ohnehin nicht so schnell befahrbar. Viele der Mautpflichtigen Tunnel sind für Motorräder frei befahrbar. Kettenspray solltest du genug dabei haben, wenn du nicht Kardan fährst. Werkstätten und Servicestationen sind rar.
Das Land ist auf jeden Fall eine oder mehrere Reisen wert.
Interesse? schickst du mir deine private E-Mail, sende ich dir ein Reisetagebuch.
Gruß!
Karsten
--
Grüße von der Westküste
Karsten -
**Unbekannter Benutzer**
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knieper
Hallo Janneck,
die Lofoten hatte ich per Schiff besucht, wäre aber auch eine Motorradreise wert.
Den Süden Norwegens bereisten wir im August 2007 beginnend von Südschweden über die Insel Gotland, Stockholm, Mittelschweden über Trondheim, Atlantikstraße, Trollstiegen, Sorpeland, Preikestolen bis Kristianssand. Fähre über DK zurück. Als preisgünstige Unterkünfte stehen überall die Hütten (Cabins)zur Verfügung. Preisniveau je nach Lage und Komfort zwischen 50 und 90 Euro pro Hütte und Nacht. In der Regel für 4 Personen. Zelten geht auch. Hotels sind teuer. Benzinpreise etwa wie hier. Unbedingt Kreditkarte dabeihaben, da die Meisten Tankstellen im Automatenbetrieb sind, besonders am Wochenende. EC Karte geht nicht!!!
Lebensmittel sind nicht so teuer, wie oft behauptet. Alkohol dagegen sehr! Eine Dose Bier kostet in Norwegen um die 8 Euro. Die Leute sind meistens sehr nett und unkompliziert. Mit Englisch kommst du überall klar. Zum Wetter: Ist in Skandinavien immer Glücksache. Die Gegend bei Bergen ist für Ihren Regenreichtum bekannt. Dann wird es auch schnell kühl. Wir waren im August 2007 15 Tage unterwegs und hatten nur 1 1/2 Regentage sowie einige wenige Schauer. Bei Sonne im Süden war sehr angenehmes Reise- und Badewetter. Die Wassertemperaturen im Fjord waren erfischend, aber badefähig.
Die Landschaft und die Straßenverhältnisse sind einmalig Klasse! An die Geschwindigkeits-begrenzungen sollte man sich strikt halten - sonst wirds teuer. Aber man gewöhnt sich daran. Die kurvigen Bergstrecken sind ohnehin nicht so schnell befahrbar. Viele der Mautpflichtigen Tunnel sind für Motorräder frei befahrbar. Kettenspray solltest du genug dabei haben, wenn du nicht Kardan fährst. Werkstätten und Servicestationen sind rar.
Das Land ist auf jeden Fall eine oder mehrere Reisen wert.
Interesse? schickst du mir deine private E-Mail, sende ich dir ein Reisetagebuch.
Gruß!
Karsten
Jupp.... hätte ich nicht besser beschreiben können.
Ist alles drin zum Land Norwegen
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Hallo Janneck,
noch ein paar Anmerkungen/Erfahrungen meinerseits:
- oben im Norden ist es zwar fahrtechnisch eher uninteressant (wie bereits von anderer Seite angemerkt), allerdings hat die Kargheit der Landschaft, die Weite und die Ruhe auch was, was mich auf jeden Fall nochmal dazu bewegt, bis in die Gegend Hammerfest hochzufahren. Das Nordkap selbst muß es aber nicht sein.
- konkretes zu den Temperaturen: wir hatten Juni 2008 gerade 3 kalte Wochen erwischt: Finnland 6-8 °C, Nordkap 2-3°C, Lofoten 8-10°C Trondheim 16°C (in der Woche vor unserem Urlaub hatte es in Trondheim 25°C). Entsprechend vielseitig sollte die Bekleidung gewählt sein.
- Unterkunft: unter Berücksichtigung gewisser Einschränkungen darf man in Skandinavien wild zelten. Speziell im Süden ist es aber gar nicht so einfach, einen passenden Platz zu finden, speziell, wenn man in einer größeren Gruppe unterwegs ist.
- Essen: Essen gehen ist, wie bereits geschrieben, teuer. Günstig sind z.B. die warmen Theken in den Supermärkten. Für den schnellen Hunger Mittags. Teuerer, aber immer verführerisch sind die Polser (eine Art HotDog) an den Tankstellen. Apropos Tankstellen: einige Marken wie z.B. Statoil, bieten folgenden Service: einen markeneigenen Thermobecher kaufen und dann bei allen Tanken der gleichen Marke kostenlos am Automaten Kaffee (je nach Automat auch Schokolade) trinken bis zum Abwinken. Speziell bei kaltem Sauwetter eine willkommene Aufwärmpause). Der Service gilt dabei allerdings nur in Norwegen. Der Becherpreis liegt dabei um die 6¤ (halber Preis für die zweite Jahreshälfte; wird so Anfang / Mitte Juni reduziert) wenn ich mich recht erinnere.
- Hütten: Die Ausstattung variiert stark: von perfekt gefüllten Küchenschränken bis hin zu nix; also immer ein bischen Kochgeschirr und Esswerkzeug mitnehmen. Auch ein Campingkocher kann wertvoll sein. Alternativ: immer vorher die Hütte inspizieren und erst dann zuschlagen oder ggf. weiter zum nächsten Campingplatz fahren. Gleiches gilt übrigens für die Sanitäranlagen auf den Campingplätzen. Im übrigen läßt es sich speziell außerhalb der Hauptreisezeit (ab Juli) und bei größeren Gruppen sehr gut um die Preise feilschen.
- Kreditkarte: Karte alleine reicht nicht - die Geheimzahl ist genauso wichtig
- Strassen: speziell wenn man von den größeren Straßen runter fährt um auch mal ein paar entlegene Ecken anzusehen, landet man schnell auf Naturstrassen. Im Allgemeinen auch für Strassenmoppeds kein größeres Problem, da entsprechend festgefahren. Bei Regen wirds allerdings schnell glitschig.
- kurioses: speziell im Norden im bevölkerten Bereich nicht von den Mädels ablenken lassen
. Die rennen da auch schon bei 8°C im Minirock und mit Spagettiträger T-shirts rum. Der Sommer beginnt dort oben nach Kalender und nicht nach Temperatur. Auf einer Hochebene kam uns bei 5 °C ein Mann entgegen, der gerade seinen Hund gassi führte - barfuß in Sandalen, kurzer Hose und freiem Oberkörper! Auch die Kinderlein gehen schon mal bei 11°C Luft und 7°C Wassertemperaturen ins Wasser. Was meinst du, wie man sich da vorkommt, wenn man in langen Thermounterhosen daneben steht?
- Solltest du auf die Idee kommen, an einer Tankstelle den Tankwart nach dem Wetter zu fragen und er antwortet mit kein Regen, dann muß das nicht zwangsweise heißen, dass es gar nicht Regnet. Alles unter 10mm/m² gilt dort oben noch nicht als Regen. Wie bei Knieper hatten wir auf die 3 Wochen auch nur 2 richtige Regentage. Aber ganz trocken waren es auch nur so 5 Tage. Es ist halt oft mal so, dass es mal einen mehr oder weniger langen Schauer runterläßt und dann aber wieder aufhört. Die Straßen sind halt dann öfter mal naß.
- Service: Werkstätten und Ersatzteile sind rar bzw. sehr teuer. Ggf. also schon mal vorher via Internet mögliche Markenhändler, Telefonnummern usw. zusammensuchen. Ich hatte das Glück, dass mein Scheinwerfer in Tromsö kaputt ging. Ersatzteil war nach 4 Tagen in Trondheim. Dank BMW Service hat das weitestgehend problemlos funktioniert.
- Reifen: Bei meiner 12er GS war der Verschleiß im wesentlichen durch die langen Anfahrtstrecken auf Autobahn bzw. E4 durch Schweden gegeben. Der damals neu aufgezogene Tourance hat aber jetzt bei 18000km (davon 10000km Norwegen inkl An/Rückreise) immer noch 2mm Restprofil (normal hält der bei mir 10000km). Auf Grund der Reifenpreise und der Verfügbarkeit ist es aber dennoch empfehlenswert, vorher neue Reifen aufzuziehen.
--
Viele Grüße
Joachim
R1200GS
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Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, sollte man den Kopf nicht hängen lassen. -
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ich wärme diesen alten thread nochmal auf, weil genau das thema
nordkapp-> und wie dann zurück??? mich interessierte.
die hurtig-routen-zentrale in hamburg ist gleich um die ecke von meinem büro, auf deutlich weniger als ein paar tausend euro für eine akzeptable kabine mit meerblick kam ich für die sechstägige schiffstour nordkapp-bergen nicht. offensichtlich sprechen die nur solvente rentner an, während ich in der agentur saß, war kaum einer der anfragenden kunden unter 70 jahre alt und auch nur ansatzweise an preisen interessiert... es gibt mehr alte, reiche leute in hamburg, als ich dachte...
die alternative scheint zu sein, selbst durch finnland zurückzufahren und die fähre ab helsinki zu nehmen. das wären lt google earth 2500km oslo-nordkapp und nordkapp helsinki 1.500km retour, die an- und abreise erfolgt per fähre. 4000km lt google earth entsprechen realistischen 6000km landweg zzgl etwa 40 stunden fähre.
besonders die rückreise durch finnland scheint ewig nur geradeaus durch mäßiges terrain zu führen???? hat das so schon jemand gemacht?
dank für info und gruss,
janneck
editiert von: janneck, 29.12.2009, 15:44 Uhr -
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alle wichtigen infos finden sich hier
in http://www.motorradonline.de/de/reise/nordkap/160226
monika schulz und annette johann fuhren die strecke 2006.
die rückreise wird wohl via hurtigrouten stattfinden müssen, dh allein die fährkosten ab hamburg werden gehoben vierstellig.
gruss an alle norge-interessenten
janneck
editiert von: janneck, 30.12.2009, 12:39 Uhr -
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Quote
besonders die rückreise durch finnland scheint ewig nur geradeaus durch mäßiges terrain zu führen???? hat das so schon jemand gemacht?
Ja, ich. Und ich kann das bestätigen. Es war schon ziemlich langweilig, aber ich würde es trotzdem wieder so machen, denn auch das hat irgendwie im Nachhinein seinen Reiz.
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- binebum