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zoonetz

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Zum aktuellsten Beitrag
ABS - Meinungen - Ansichten - Erlebnisse
  • verfasst: 08.07.2008, 22:17
       
    Fischi07
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    Herkunft:
    Berne ein Dorf in Hamburg
    Mein Moped:
    FJR 1300A RP 13
    Einfach Lesen und das Video anschauen!!!
    Von wegen Supersport ohne ABS.http://www.yout...=-Zv3Sacl7JQ Anschauen.


    http://www.moto...el_7131.html Lesen.



    editiert von: Fischi07, 09.07.2008, 10:18 Uhr



    http://img221.imageshack.us/img221/8864/kopie2vonfahnemitrotemtrx3.gif
    Hoch auf dem gelben Wahagen,steht die BMW ganz vorn....hoch auf dem gelhelben Wagen...

  • verfasst: 08.07.2008, 22:54
     
    Tigris
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     Juni 2006
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    Hocheifel
    TomcatAbschaltbares ABS halte ich für den größten Unfug. Warum sollte ich ein System das für Notsituationen da ist abschalten? ...


    Dafür gibt es einen ganz einfachen Grund: Ein bestimmter Fahrertyp, die Endurowanderer - zu denen ich mich teilweise zähle - ist halt nicht nur auf der Strasse auf festem Untergund unterwegs sondern auch mal auf losem Untergrund, z.B. auf Schotterpisten. Gerade in Ost- und Südosteuropa sind viele Nebenstraßen nicht befestigt sondern nur geschottert.

    Wenn nun noch dazu kommt, dass diese Schotterpisten in bergigem Gelände liegen, wo es regelmäßig rauf und runter geht, dann erfordert die Fahrtechnik mit einer Enduro bei der Bergabfahrt ab und an ein stehendes Hinterrad, damit sich unter dem Hinterrad ein Schotterkeil bildet, der das Motorrad wirksam bremst aber gleichzeitig lenkbar lässt, da das Vorderrad frei weiterdreht.

    Mit ABS scheint mir dieser "Bremskeil" vor dem Hinterrad nicht möglich zu sein, wenn gleichzeitig das Vorderrad weiterdreht. Da lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren, wenn die Erfahrungen anders sind.

    Also erscheint es mir sinnvoll, an einer Enduro (die auch artgerecht gefahren wird) ein abschaltbares ABS zu haben.

    Für eine reine Strassenmaschine bräuchte ich dagegen kein abschaltbares ABS. Und für eine Rennmaschine kann ich es nicht beurteilen, da ich nicht auf der Rennstrecke fahre.

    Gruß aus der Eifel



    Bekennender Blümchenpflücker

    Reisen statt rasen!

  • verfasst: 08.07.2008, 23:00
     
    **unbekannter Benutzer**
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    Beiträge:
    Tomcat,

    viel Spaß bei einer Hangabfahrt auf losem Untergrund MIT ABS! icon_biggrin

    Den gleichen Spaß hättest Du im übrigen mit ASR, wenn es nicht abschaltbar wäre ... nur dann halt den Hang rauf ... du würdest unterwegs verhungern icon_biggrin

    Aber Physik und Fahrtechnik scheinen manchmal eine Frage der persönlichen Meinung oder des Glaubens zu sein ... insofern sollte jeder seine eigenen Erfahrungen machen. icon_razz

    Wo ich schon mal dabei bin ... Ich würde auf losem Untergrund hangabwärts NICHT das Hinterrad blockiert fahren ... das baut einen Bremshügel auf und versetzt das Hinterrad beim Bremselösen ... 1. Gang eingekuppelt und gefühlvoll mit der Vorderradbremse ...

    icon_biggrin

    Der

    PEGGY
  • verfasst: 08.07.2008, 23:33
     
    q-nibert
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    Mein Moped:
    Q & Katie
    Kann ich ein Erlebnis beisteuern:

    grob geschotterte bergstrasse im Friaul. Freund (KTM ohne ABS) und ich (GS mit abgeschalteten ABS) abwärts unterwegs ... aus irgendeinem Grund sah ich plötzlich meinen Mitfahrer nicht mehr hinter mir und blieb stehen ... er kam nicht ... ich schaltete den motor ab um zu hören ob er kommt ... kurz darauf hörte ich Motorengeräusch - schaltete die Zündung wieder ein - Druck auf den Anlasserknopf - weiter gings ... blöd nur das sich das ABS automatisch wieder einschaltet wenn die Q gestartet wird (außer man drückt den dafür vorgesehenen schalter während des startvorganges) ... ich auf die nächste Kurve zu ... Vorderradbremse gezogen - grober schotter - ABS macht auf - macht auf - macht auf - Bremswirkung praktisch NULL der straßenrand mit den in diesen Fällen obligatorischen Abgrund (ca. 100 meter in einen Gebirgsbach) kam immer näher! Ich ging in Schräglage und kalkulierte einen sturz ein - konnte ihn aber irgendwie(?) vermeiden - wie ich genau um die kurve gekommen bin weiß ich nicht mehr aber das adrenalin lief mir aus den Ohren... Mein freund hinter mir meinte die Schräglage auf schotter sah ziemlich abenteuerlich aus...

    Deshalb nur "abschaltbar" reicht nicht - man muss es auch abschalten icon_wink

    Jetzt lese oder interpretiere ich hier ziemlich oft das ihr NUR die Hinterradbremse einsetzt auf unbefestigten Untergrund bzw. hörte ich auch schon von einer Bekannten das ihr das auf einem Einsteiger Endurotraining so beigebracht wurde. Da krieg ich a bisserl das stirnrunzeln...
    Sowohl auf der Strasse als auch im Gelände ist die vordere Bremse die Entscheidende - auch im nassen Gras - Schlamm - whatever... Wenn ich langsamer werden will ist die rechte Hand zuständig - Hinterradbremse ist zu vernachlässigen und der Einsatz hat meistens fahrtechnische Gründe (strecken - gewolltes rutschen...). So kenn ich das - andere Meinungen?

    Ben




    ***Seen it all - done it all - can't remember most of it***
    Biete an Sicherheitstraining mit Q-nibert - Motto: "Motivation durch Entsetzen" oder wahlweise "Lernen durch Schmerz"

  • verfasst: 08.07.2008, 23:52
     
    **unbekannter Benutzer**
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    Beiträge:
    Ben,

    Du kannst das "Vergessen" umgehen indem Du die Q mit dem "Notaus" im Gelände ausschaltest ... ABS bleibt dann beim Neustart abgeschaltet! biggthumpup

    Schließe mich dem "Stirnrunzeln" an, was die "Hinterradtheorie" angeht icon_biggrin ... ist halt ne Glaubensfrage denk

    Der
    PEGGY
  • verfasst: 09.07.2008, 00:32
       
    Guzzi-Chris
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     August 2006
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    Hamburg
    Mein Moped:
    Moto Guzzi Griso 8V
    ABS ist sicher eine super Erfindung, aber...

    1. Was es gibt kann auch kaputt gehen (Hat nicht in Dodenau das ABS einer Triumph zum blockieren geführt!)

    2. ABS kann nicht besser Bremsen als "richtiges" Bremsen (also vorm Blockierpunkt, es geht nur einfacher.)

    3. Blockieren heißt noch lange nicht stürzen oder aufprallen (auch Blockieren kann man üben und kontrollieren).

    4. Andere Faktoren sind zur Unfallvermeidung mindestens genauso wichtig. (Wenn ich sehe, wie dicht z.B. in Gruppen aufgefahren wird, ist das mit oder ohne ABS gefährlich.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ABSler leichter den Blick auf den Grenzpunkt verlieren. (Ganz subjektive Meinung)





    http://herzer.privat.t-online.de/archiv/BeiMir.png

    IG BIKE PIRATEN die Fahr- und Spaßtruppe

  • verfasst: 09.07.2008, 01:06
     
    q-nibert
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     Mai 2006
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    München Schwabing
    Mein Moped:
    Q & Katie
    Punkt 1: Triumph Geschichte Dodenau ist (derzeit) uninteressant weil reine Spekulation - Wenn ABS versagt hat man im Normalfall eine ganz normale konventionelle Bremse - von einem Motorrad ABS welches Räder zum blockieren bringt ist mir kein einziger Fall bekannt - Versagen von Bremskraftverstärker / ABS bei BMW ging durch die Presse und war auch so. (Deshalb wurde der Bremskraftverstärker auch wieder eingestampft.) Da hat aber die Bremse zu früh aufgemacht und/oder der Bremskraftverstärker versagt...

    Punkt 2: optimale Bremsleistung zu erreichen und somit übertreffen eines ABS gebremsten Motorrads geht nur durch "herantasten" auf/bei dem jeweiligen Untergrund/Temperatur/Straßenzustand in mehreren Versuchen. Hast du die im Straßenverkehr? Im ersten Versuch hat das ABS Motorrad immer einen kürzeren Bremsweg.

    Punkt 3: möglich - Rossi und Kollegen beherrschen es auf der Rennstrecke = definierter, jederzeit bekannter und berechenbarer Untergrund - Freizeitfahrer? ich kenn keinen - auch keinen Motorrad Instruktor - der ein blockierendes Vorderrad BEHERRSCHT - Aber ich lasse mich gerne eines besseren Belehren - dafür würde ich echt weit fahren icon_smile

    Punkt 4 RICHTIG

    Ben



    ***Seen it all - done it all - can't remember most of it***
    Biete an Sicherheitstraining mit Q-nibert - Motto: "Motivation durch Entsetzen" oder wahlweise "Lernen durch Schmerz"

  • verfasst: 09.07.2008, 01:34
     
    Tigris
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     Juni 2006
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    131
    Herkunft:
    Hocheifel
    q-nibert
    ...
    Jetzt lese oder interpretiere ich hier ziemlich oft das ihr NUR die Hinterradbremse einsetzt auf unbefestigten Untergrund bzw. hörte ich auch schon von einer Bekannten das ihr das auf einem Einsteiger Endurotraining so beigebracht wurde. Da krieg ich a bisserl das stirnrunzeln...
    Sowohl auf der Strasse als auch im Gelände ist die vordere Bremse die Entscheidende - auch im nassen Gras - Schlamm - whatever... Wenn ich langsamer werden will ist die rechte Hand zuständig - Hinterradbremse ist zu vernachlässigen und der Einsatz hat meistens fahrtechnische Gründe (strecken - gewolltes rutschen...). So kenn ich das - andere Meinungen?
    ...



    Wie ich schon geschrieben habe: ... bei der Bergabfahrt ab und an ein stehendes Hinterrad ...

    Wobei ich aber zugebe, dass ich im leichten Gelände (schweres Gelände fahre ich mit meiner DR BIG nicht) deutlich öfter die Hinterradbremse einsetze als die Vorderradbremse. Was im Umkehrschluß aber nicht heisst, dass ich die Vorderradbremse im Gelände zuhause lasse icon_smile




    editiert von: Tigris, 09.07.2008, 13:35 Uhr



    Bekennender Blümchenpflücker

    Reisen statt rasen!

  • verfasst: 09.07.2008, 02:01
     
    Schimpfi
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    q-nibert
    Sowohl auf der Strasse als auch im Gelände ist die vordere Bremse die Entscheidende - auch im nassen Gras - Schlamm - whatever... So kenn ich das - andere Meinungen?

    Ben


    Hi Ben,

    im Matsch ziehst Du auch vorne? Hm, ich hab mich dabei abgelegt. Gut, Du hast bestimmt genügend Offroad-Erfahrung, aber Dein Vorderrad wird doch auch ohne ABS direkt wegrutschen. Oder hast Du soviel Gefühl im Bremsfinger, dass Du auf Matsch noch verzögern kannst? denk

    P.S.: Ernst gemeinte Frage, kein Infrage stellen...

    Gruß, Schimpfi




    http://www.imagehut.eu/images/39606Signatur.JPG

  • verfasst: 09.07.2008, 02:30
     
    q-nibert
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    Im Matsch oder Schlamm geht sowieso nur was mit richtige Stollenreifen (Gritty oder so) ... mit einem TKC oder T63 kannst dich auch gleich hinlegen icon_smile

    Und wenn es rutschig ist blockiert das Hinterrad ja auch sehr schnell und speziell im schlamm sind dann die Stollen sofort zu und du hast null Bremswirkung und ein heck das unberechenbar wird - wieviel gefühl du in der fußsohle hast mit Crossstiefeln - stehend fahren - brauch ich dir wahrscheinlich nicht erzählen. Da bin ich lieber mit einem Finger an der Vorderbremse und versuche mit viel Gefühl das bestmögliche rauszuholen... sprich das Rad kurz vor dem Blockieren zu halten bzw. beim blockieren sofort wieder aufzumachen. Hört sich alles gut an gell ... aber ich hab mich dabei auch schon oft lang gemacht icon_lol ich denke das gehört dazu...

    Nachtrag: ...und ist relativ normal wenn man eine "Reiseenduro" wie die LC4 Adventure auf der crossstrecke im schlamm bewegt... Von meiner Q will ich da jetzt nicht sprechen wobei ich die bei trockenen oder maximal feuchten Verhältnissen auch schon über Crossstrecken gejagt habe - mit abgeschalteten ABS icon_wink

    Ben





    editiert von: q-nibert, 09.07.2008, 14:37 Uhr



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  • verfasst: 09.07.2008, 02:43
     
    Schimpfi
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    Dorsten
    Mein Moped:
    AfricaTwin
    Joo, jetzt wird ein Schuh draus. Hatte mich schon gewundert icon_rolleyes

    Das mit dem Gefühl für die Hinterradbremse, stehend fahrend mit Cross-Stiefeln kann ich nur bestätigen. In Schuhgröße 47 macht es das nicht leichter whistle



    http://www.imagehut.eu/images/39606Signatur.JPG

  • verfasst: 09.07.2008, 05:29
     
    Boxer2xs
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    @q-nibert

    daß BMW den Bremskraftverstärker eingestampft hat ist nicht richtig. Den gibts immer noch, heißt jetzt nur Druckmodulator bzw. Bremskraftverteiler-warum auch immer. Für mich das Beste am ganzen Bremssysthem.



    Thomas

    Wer hundert Jahre lacht kann nicht früh sterben.

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