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Montagsauto - der Fluch der Elektronik?
geschrieben am 30.03.2008, 18:30:32. Kategorie(n): ~privates~, Volvo, Sonstiges, Da läuft was falsch!.
Als Anfang 2006 mein alter Nissan Almera fast auseinander fiel icon_smile hatte ich mich dazu entschlossen, doch endlich ein neues Auto anzuschaffen. Meine Wahl fiel damals auf den Volvo S40 - als Vielfahrer natürlich in der Dieselvariante. So ein Auto ist natürlich schon schön, gerade, wenn man die vielen Extras betrachtet, die es im Vergleich zu meiner alten Kiste bietet. Aber irgendwie scheint die Serie der "Pannen" einfach nicht abreißen zu wollen... Mittlerweile frage ich mich, ob viel Elektronik im Auto kein Segen sondern vielmehr ein Fluch ist...

Deswegen will ich nun einmal auflisten, wie viel Nerven mich der elektronische Spielkram meines Volvos mittlerweile gekostet hat.

Autoradio: Das war mein erstes und kleinstes Problem. Plötzlich war der Ton weg und lies sich nicht mehr zurückholen. Ein Software-Update half jedoch und nach einem kurzen Werkstattaufenthalt war alles wieder in Ordnung.

Tageskilometerzähler: Der ist zwar nicht lebensnotwendig, aber dennoch sollte er in keinem Auto fehlen. Der S40 hat sogar zwei davon. Nur dumm, dass diese sich immer wieder von selbst zurückstellten. Ein kurzer Piep während des Fahrens und schwups stand er wieder auf Null. Das Problem zu beheben war nicht so einfach. Irgendwann hieß es, das Problem ist Volvo bekannt, aber das Software-Update, welches das Problem beheben kann, noch nicht verfügbar. Gut - etwas gewartet kam das auch. Nur leider ließ sich das Update dann nicht mehr einspielen und mehrere Versuche und viele Fehlersuche-Tage waren notwendig, irgendwann die Software dann doch aufzuspielen. Als letztlich aber auch die neue Software nichts half, wurden das komplette Fahrerinformationssystem und die komplette Tachoeinheit getauscht. Zwischendurch hatte ich zudem mit der Anzeige der Fehler des Autos ein Problem. Zeitweise wurden Meldungen wir "Fahrertüre offen" etc. nur noch mit dem internen Zifferncode angezeigt und nicht in deutscher Sprache... Gut, dass dies noch im Garantiezeitraum sich zugetragen hat. Leider kostete mich das ganze dennoch ca. 4 Werkstattaufenthalte, welche meist mehrtägig waren.

Temperaturanzeige: Auch wenn es Sommer war, es war nicht unüblich, dass ab und an die Temperaturanzeige an die Gefriergrenze fiel... Ich frage mich, wie mich das in kurzen Hosen ausgehalten habe icon_wink Dieser Fehler trat noch innerhalb des Garantiezeitraums auf - aber ein Softwareupdate half erst mal weiter. Als die Garantie des Herstellers dann um war, trat der gleiche Fehler mit dem gleichen Effekt nochmals auf. Ich hatte ja noch Garantie (1 Jahr ab Kauf) beim Autohaus - dachte ich zumindest. Als mir der Berater dann sagte, "Damit es nicht noch mal auftritt tauschen wir diesmal gleich den Temperaturfühler", da war ich erst mal wieder beruhigt und zuversichtlich. Als er mir dann aber die Rechnung dafür präsentierte und mir erklärte, so etwas sei nicht Bestandteil der Garantie des Autohauses, da war ich natürlich umso überraschter (und wieder einmal vom Autohaus enttäuscht). Gerade weil der Fehler ja wiederholt auftrat und das Aufspielen einer neuen Software auf das Auto wohl doch nicht den Fehler beheben konnte, verstehe ich das bis heute nicht. Ausfalldauer: zwei Werkstattaufenthalte.

Motorsystem / Turbolader: Dieser Fehler bringt mich aktuell immer noch zum verzweifeln. "Motorsystem, Wartung erforderlich" steht am Display und der Turbo geht nicht mehr. Dieser Fehler trat zum ersten Mal Anfang 2007 in München auf. Beim Volvo-Händler in München-Riem (Kroymans Automobile) habe ich dann vom Turbo zwei Ventile erneuern lassen (müssen). Ca. 350 Euro kostete das und danach lief das Auto wieder einwandfrei. Zumindest habe ich mich in diesem Autohaus gut beraten gefühlt und wurde freundlich behandelt. Freundlicherweise wies man mich in dem Autohaus auch noch darauf hin, dass eines meiner Ventile am Reifen abgeknickt wurde, da die Radkappe einmal falsch aufgesetzt war. Ca. 40 Euro kostete mich das. In meinem Regensburger Autohaus, wo ich das Auto zuletzt hatte und wenn ich mich recht erinnere auch ein Kundendienst durchgeführt wurde und etwas an den Bremsen gemacht wurde, wollte man davon aber nichts wissen (wahrscheinlich wurden die Räder nicht abmontiert... Naja, kein Kommentar. Der Kundenberater meinte am Telefon dann zwar, ich solle mit der Rechnung mal vorbeikommen, man würde wegen knapp 40 Euro schon eine Lösung finden, aber langsam wurde es mir mit dem Autohaus einfach zu blöd, um es einfach auszudrücken und auf den Punkt zu bringen.

Das Auto lief nun erst einmal wieder. Das war aber nicht von langer Dauer. Im Sommer 2007 kam der Fehler erneut. Da ich den Glauben an das Volvo-Autohaus Ludwig Bauer in Regensburg mittlerweile (ich hoffe man versteht mich) verloren hatte, habe ich den Wagen nun zu einem Volvo-Händler in Amberg (Volvo Hoffmann) gegeben. Dort versicherte man mir, den Fehler zu finden und dass ich danach zufrieden sein werde. Man hatte mich halt nach meiner Zufriedenheit mit Volvo gefragt und da kam die ganze Geschichte mit meinem Händler in Regensburg und den Macken des Autos auf den Tisch. Man erzählte mir, dass man letztes Jahr Nr. 1 bei der Kundenzufriedenheit bei Volvo war und es dieses Jahr auf Platz zwei geschafft hatte. Das machte ja richtig Eindruck. Besonders viel Eindruck machte es auf mich, als später irgendwann einmal eine Rechnung wegen einem Kundendienst ins Haus flatterte und anbei ein Zettel lag, der aussagte, dass wenn man von Volvo zufällig zur Kundenzufriedenheit befragt werden würde, man doch mit dem Fragebogen ins Autohaus kommen solle. Man würde den Fragebogen gerne zusammen mit dem Kunden ausfüllen, um zu wissen, was falsch gelaufen sei (wenn etwas falsch läuft), so dass man dann auch gleich nachsteuern könnte. Zudem gäbe es dann zwei Autowäschen gratis. Gut, die Gründe klingen plausibel, nur frage ich mich, ob dann so jeder wahrheitsgemäß antwortet oder sich lieber zwei kostenlose Autowäschen abholen will, wenn er der Bitte folge leistet. Na gut, darüber möge sich jeder selbst ein Bild machen. Aber ich will nun nicht vom Thema abschweifen:

Nach einiger Fehlersuche hieß es, der Turbolader sei so defekt, dass er komplett (nach ca. 2 1/2 Jahren) getauscht werden müsse. Alles geschehe aber auf 100% Kulanz. Dem war dann auch so und ich war hoch zufrieden. Nachdem ich das Auto nach der Reparatur wieder hatte und von der Arbeit nach Hause fahren wollte kam prompt wieder die altbekannte Meldung "Motorsystem, Wartung erforderlich". Juhu... nicht einmal einen Kilometer mit dem neuen Turbo gefahren und schon tritt der Fehler wieder auf. Der Motor hatte auch kaum noch Leistung und so bin ich dann nach Hause "geschlichen". Am Tag darauf ging der Turbo wieder als wäre nichts gewesen. Den Fehler konnte man dennoch nicht auslesen - laut Computer wäre der Fehlerspeicher leer. Dafür hatte ich dann plötzlich einen neuen Aufkleber (Werbung für das Autohaus) an meinem Auto und eine neue Kennzeichenhalterung (ebenfalls mit neuer Werbung). Lieber wäre es mir, das Auto liefe ohne Probleme. Vielleicht ist es ja beabsichtigt, dass das Problem nicht in den Griff zu bekommen ist. Bei langsamer Fahrt sieht man die vom Autohaus aufgebrachten Werbeaufkleber besser icon_wink Das Auto kam dann nochmals in die Werkstatt aber man fand nichts. Dieses Wochenende war es wieder der Fall. Als ich von dem Besuch eines Freundes auf dem Heimweg war kam wieder die bekannte Fehlermeldung und die Leistung fehlte - zumindest für einen Tag. Nun läuft er zwar wieder, aber die Frage ist wie lange. Deswegen ist er auch jetzt gerade wieder von der Werkstatt abgeholt worden und ich bin gespannt, wie und ob meine Elektronik-Odyssee irgendwann mal endet... Bisher 4 Werkstatt-Aufenthalte und zusammengerechnet mehr als 2 Wochen Ausfallzeit...

Mensch... Auch wenn mein altes Auto nicht viel konnte - ohne so viel Elektronik war es einfach verdammt zuverlässig. Früher war wohl wirklich alles besser icon_wink

Übrigens: Softwareupdate wird wohl auch dieses Jahr wieder mein persönliches Unwort des Jahres icon_smile

So. Nun habe ich mich entschlossen, die Geschichte mit hoffentlich bald endenden Updates weiterzuführen. Sonst wird es einfach zu viel Arbeit:

Update (16.11.2007): Es ist wieder so weit. Heute hat mich eine Rechnung meines Volvo-Händlers erreicht. Grund war, dass ganz einfach "mal wieder" der Turbo nicht mehr ging - wenn auch diesmal nur für ca. 1 Stunde. Als ich dann vor ca. 1 Woche in der Werkstatt war, stellte man fest, dass ich wohl einen Marder beherbergt habe. Der hatte allerdings zum Glück nur an Unwichtigem genagt icon_wink

Am Turbolader hatte man nun einen Schlauch getauscht und mit das mit knapp 80 Euro in Rechnung gestellt. Ärgerlich ist, dass man im Autohaus definitiv einfach nur abgewartet hat, ohne für das Problem selbst letztlich eine Lösung zu finden. "Hmm, wir dachten, das hat sich vielleicht erledigt, weil Sie nicht mehr angerufen hatten". Ohne Worte. Ob durch das Wechseln des Schlauchs das Problem nun behoben ist? Naja, nächste Woche geht's mit dem Auto ein paar Mal quer durch Deutschland. Ich denke das wird schon ein kleiner Härtetest sein...

Update (20.11.2007): Es ist schon wieder so weit. Gestern, unterwegs von Regensburg nach Garlstedt bei Bremen - Anreise zu einem Lehrgang. Kofferraum absolut voll, zwei Mitfahrer dabei. Irgendwo bei Leipzig, plötzlich die Leistung weg - Turbo ausgefallen. Auf einem Rastplatz rausgefahren, ein paar Mal neu gestartet (wahrscheinlich läuft der Volvo auf Basis eines Microsoft Betriebssystems) icon_wink Naja Spaß beiseite - das war dann der Zeitpunkt, wo der Spaß ein Ende hatte. Ich hab daraufhin die Werkstatt in Amberg angerufen, mich mit dem Chef verbinden bzw. zurückrufen lassen, ihm noch mal kurz meine Leidensgeschichte geschildert und gesagt, dass ich von ihm eine Lösung hören will die nicht lautete, dass ich das Auto nochmals zur Reparatur (und dann wohl erfolglosen Fehlersuche) in die Werkstatt geben soll. Im Gespräch hat er mir angeboten sich mit Volvo und seinem Bezirksleiter in Verbindung zu setzen dass man das Auto zurücknimmt bzw. mir ein vergleichbares neu anbietet. Auf den Rückruf warte ich noch, aber er hatte ja auch gesagt, es wird 2-3 Tage dauern... Ich bin gespannt auf weiteres. Ich denke das nächste Update - positiv oder negativ - wird bald folgen...

Update (26.11.2007): Ein Telefon-Rückruf? Was ist das? Am Donnerstag (man erinnert sich an die "2-3 Tage", die mir vom Geschäftsführer zugesichert wurden) rief ich dann den Geschäftsführer gegen 17:00 Uhr an. "Der Meister kümmert sich drum und wird sie morgen zurückrufen". OK, dann hoffen wir mal. Dann war es Freitag - natürlich folgte kein Rückruf. Hätte mich auch gewundert... Gegen 17:00 habe ich dann angerufen und nachgefragt. Der Geschäftsführer meinte, der Meister würde sich drum kümmern; nur komisch, dass ich nichts von ihm gehört hatte. Ich war dann schon etwas gereizt am Telefon, aber was soll’s. Ich habe dann gesagt, dass ich am Folgetag vor Ort vorbeikommen werde und wir das am besten direkt und nicht am Telefon besprechen sollten. Zudem wollte er ja mein Auto mal sehen zwecks eventuell möglichen Tauschs. Als ich dann da war wurde das Auto weder gesichtet noch wusste der Geschäftsleiter so richtig, was er eigentlich machen sollte, mit meinem Fall. Da ich das Auto die nächsten 3 Wochen nicht nach Regensburg bringen kann und er es für 2 Tage in der Werkstatt halten will (hätte man ja schon früher dran denken können), verschiebt sich nun alles auf die Woche direkt vor Weihnachten. Am Montag nach dem Wochenende rief mich dann plötzlich der Meister an, ob ich das Auto nicht vorbeibringen könnte. Da habe ich mich schon gefragt, ob denn in der Firma dort die interne Kommunikation richtig funktioniert. Den Wunsch konnte ich ihm zwar nicht erfüllen dafür aber wieder einmal berichten, dass mein Auto am Sonntag auf der Fahrt nach Bremen wieder einmal ein Ausfall des Turbos hatte. Diesmal hat es sogar eine Fehlermeldung angezeigt. Welch Wunder... Zum Glück ging es nach ein paar Mal neu starten wieder. Er meinte, wenn das Auto dann das nächste Mal in der Werkstatt wäre, würde man auch von Volvo Deutschland jemanden hinzuziehen. Ich bin ja mal gespannt. Die Hoffnung habe ich ja bereits aufgegeben, um ganz ehrlich zu sein. Mal sehen, wann ich Neues berichten kann... Ich glaube es werden hier noch einige Einträge folgen.

Update (06.01.2008): Kurz vor Weihnachten war ich also vom Lehrgang zurück und am 27.12. wurde das Auto einen halben Tag wieder einmal in die Werkstatt meines Händlers geholt. Zumindest konnte man nun wieder einen Fehlercode auslesen. Angeblich wären die Ventile des Turbos (zumindest laut Computer) defekt, welche eigentlich im Frühjahr schon einmal von einem Münchner Volvo-Händler getauscht wurden. Nach Angaben der Werkstatt wurde alles was mit dem Turbo zusammenhängt einmal aus- und eingebaut. Man könne es sich nicht erklären und ein letzter Versuch sollte gestartet werden. In dem Auto gibt es scheinbar eine Pumpe, welche alle Systeme, welche Unterdruck brauchen, mit eben diesem versorgt. An der könnte oder müsste es liegen. Ansonsten wüsste man wirklich nicht mehr, was man tun sollte (und würde dann einen Autotausch in Betracht ziehen). Wie das mit dem Kosten sei, habe ich natürlich auch gefragt, als man mir das Auto zurück gebracht hatte. "Das klären wir dann, das machen wir schon". Nun gut, die nächsten tage werde ich wahrscheinlich zuerst einmal den Chef dort noch mal anrufen müssen, was nun mit den Kosten ist. Wahrscheinlich gibt’s wieder bald etwas Neues zu berichten. Aber fassen wir diese Zeitspanne einmal wieder zusammen: Es wurde mir zugesichert, dass von Volvo jemand herangezogen wird - das ist nicht geschehen. Es wurde mir zugesichert, dass ich über die Möglichkeiten eines Autotausches konkret informiert werde - auch nicht geschehen. Auch die Rechnung, die ich bezahlen musste, als ich den Marderschaden hatte, habe ich noch nicht erstattet bekommen. Da wurde ein Unterdruckschlauch getauscht (der aber laut Meister nichts mit dem Marderschaden zu tun hatte), der nicht mehr so gut aussah, und Wurzel allen Übels sein hätte können… Nun gut, stattdessen ist nun eine Unterdruckpumpe wahrscheinlich schuld. Mal sehen - das Jahr hat ja erst angefangen...

Einschub: Volvo-Deutschland hat ein Marktforschungsunternehmen beauftragt, stichprobenartig die Kundenzufriedenheit festzustellen und dazu Fragebögen zu verschicken. Auch ich habe wieder einmal so einen zugeschickt bekommen. In diesem habe ich, weil ich nicht alles nochmals Schildern wollte, einen Vermerk auf diesen Weblog-Beitrag angebracht. Das Freitext-Feld am Schluss war einfach zu kurz icon_wink Mal sehen ob darauf reagiert wird oder ob ich einfach mit meinem Fragebogen auf einem großen Stapel lande...

Update (10.01.2008): Wieder einmal war mein Auto nun in der Werkstatt. Nun wurde eine Vakuumpumpe getauscht, welche für scheinbar für alles im Auto zuständig ist, was Unterdruck benötigt, also z.B. der geliebte Turbolader. Die Reparatur lief zu einhundert Prozent auf Kulanz. Zudem überweist man mir nun die Rechnung vom letzten Jahr wegen dem umsonst getauschten Turbolader-Unterdruckschlauch zurück. Das Auto wurde mir nach der Reparatur frisch gewaschen und rausgeputzt auf den Hof gestellt. Nun hoffe ich, dass das nun wirklich die letzte Reparatur in dieser Sache war und meine kleine Pechsträhne endlich ein Ende bekommt und ich die Werkstatt in Zukunft nur noch wegen Kundendiensten aufsuchen muss... Bitte drückt mir die Daumen icon_wink

Update (01.02.2008): Ich habe Post bekommen - von Volvo Deutschland. Man hat sich in einem sehr elegant und nett geschriebenen Brief für die Umstände entschuldigt und sich für meine Schilderungen bedankt. Beigelegt war wegen des entstandenen Ärgers ein Gutschein in Höhe von EUR 150, welchen ich bei einem Volvo-Händler meiner Wahl einlösen kann. Wenn man überlegt wieviel Ausfallzeiten und Ärger ich wegen der ganzen Geschichte bisher hatte ist das zwar auch nicht so viel, aber immerhin eine sehr nette Geste. Wichtiger wäre allerdings, dass der Fehler nun wirklich behoben ist. Wir werden es sehen. ich hoffe natürlich, dass ich hier nichts mehr neu in mein Weblog deswegen einfügen muss icon_wink

Update (25.02.2008): Es ist einmal wieder so weit. Heute von der Arbeit auf dem Weg nach Hause hat mich wieder einmal die Meldung "Motorsystem, Wartung erforderlich" beglückt... Natürlich habe ich daraufhin gleich mal wieder den Geschäftsführer meines aktuellen Autohauses angerufen. Nun wird - wieder einmal - noch diese Woche das Auto von der Arbeit in die Werkstatt geholt. Ich bin ja mal gespannt, ob etwas gefunden wird. Bin schon am überlegen, den 150¤-Gutschein einfach wieder an Volvo zurückzuschicken und einfach nur darum zu bitten, endlich ein zuverlässiges Auto zu bekommen... mal sehen, was sich noch tun wird.

Update (05.03.2008): So. Nachdem ich mir am Telefon vom Autohaus-Geschäftsführer schon vorgeworfen wurde, ich hätte mit dem Fragebogen und meinem Beitrag hier dem Autohaus einen nicht unerheblichen finanziellen Schaden beschert und mir gesagt wurde, dass ich wohl auch einige nicht wirklich ehrlich beantwortet hätte gabs eine kleine Diskussion aber was solls - am Ende wurde mir zugesagt, dass der Geschäftsführer mich am Dienstag (also gestern) früh anrufen wird und mit mir ausmachen würde, wann das Auto (am gleichen Tag) für einen Werkstatt-Termin geholt wird. Ja... der Anruf kam leider erst am Nachmittag und das Auto wurde auch letztlich dann erst heute geholt und dann auch nicht wie vereinbart bis 15:00 wieder zu mir gebracht. Wieder musste ich hinterhertelefonieren und die Frage, ob das nicht auch genüge, wenn ich das Auto erst noch einen Tag später bekommen würde, war dann trotz meines Erstaunens wohl ernst gemeint. Naja schließlich will man doch nach der Arbeit auch nach Hause fahren. und 70 km zu Fuß sind zu weit icon_wink Aber was das wichtige war: Nun wurden nochmals Ventile am Turbo getauscht und noch ein Teil, was mit der Vakuumpumpe in Verbindung stand, wurde getauscht. Ob es wirklich etwas gebracht hat wird sich die nächsten Monate zeigen... Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Update (30.03.2008): Das muss ein Ende haben. Denn mittlerweile ist der Turbo 'mal wieder einmal kurzzeitig ausgefallen. Zudem hatte ich mit Volvo Deutschland noch ein Telefongespräch, was aber eher enttäuschend war. Man würde die letzte Reparatur auf Kulanz übernehmen, sagte man mir. Daraufhin habe ich die Sache mit der Umwandlung / dem Autotausch angesprochen. Dies könne nur der Händler machen, bei dem ich das Auto gekauft hatte. Ansonsten könne Volvo Deutschland nichts machen. Ein Entgegenkommen um mich als Kunden zu halten o.ä. war auch nicht drin.

Daraufhin bin ich dann wieder einmal in mein ursprüngliches Autohaus in Regensburg gefahren und habe mich mit dem Geschäftsführer dort unterhalten. Dies ist mittlerweile ein neuer. In einem längeren Gespräch hatte ich seit langer Zeit endlich einmal wieder das Gefühl, von einem Autohändler ernst genommen zu werden. Scheinbar rühren meine Probleme von generellen Konstruktionsschwächen meines Modells her, was mir auch umfangreich erklärt wurde.

Gebrauchte Wagen hatte er nicht viele passende vor Ort und die Summe, die ich hier draufzahlen hätte müssen, war mir doch zu hoch. Daher habe ich dann gleich den Sprung gewagt, mir den Preis eines Neuwagens ausrechnen zu lassen.

Dann habe ich auch den Händler in Amberg angerufen - denn der hatte sich laut Volvo Deutschland wg. der Kulanzreparatur angeblich sehr für mich eingesetzt. Zudem wollte ich auch von ihm wissen, was mein Auto noch Wert wäre und was er mir für ein Angebot machen würde für einen Neuwagen. Am Telefon hatte er dann nachgefragt, ob ich der Herr Schießl aus der Kaserne sei, der da am anderen Ende der Leitung ist. "Ja". Dann bat er, mich zurückrufen zu können. In 30-60 Minuten bekäme ich den Rückruf, denn er hätte Kundschaft vor Ort. Ein Rückruf kam mal wieder bis heute nicht. Aber ich hatte von dem Autohaus auch nichts anderes erwartet.

Letztlich bin ich nun wieder bei dem Händler in Regensburg gelandet und habe mir nun einen neuen Wagen gekauft, weil mir der Händler preislich extrem entgegengekommen ist. Da das Auto in exakt der Ausstattung schon vor Ort ist werde ich diesen bereits nächstes Wochenende fahren können. Dann heißt es Abschied vom S40 nehmen. In Zukunft werde ich dann einen Volvo V50 fahren - wiede rmit dem 2l Diesel... und damit hoffentlich mehr Glück haben. Wäre mir der Händler nicht so entgegengekommen, wäre dies mit Sicherheit auch mein letzter Volvo gewesen. Mal sehen wie es weitergeht:

Ich hoffe, ich muss nie wieder so eine Geschichte mitprotokollieren. So was wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht. Drückt mir bitte die Daumen icon_wink

Seitenaufrufe: 1955

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Kommentare zu diesem Artikel
  • Von , geschrieben am 08.10.2007, 16:37:31: (ID: 203)
    Hallo Florian,

    hatte vor einigen Jahren auch so eine Montagskiste wo wirklich diverse Elektronikbauteile nach und nach den Geist aufgegeben haben. Habe zu dem Zeitpunkt auch die vedammte Elektronik verflucht und gedacht, die alten Autos waren in dieser Hinsicht einfach problemloser. Dafür hatten sie halt andere Macken. Habe mich nach 21/2 Jahren von dieser Kiste getrennt, weil es einfach überhand nahm und kein Ende in Sicht war. Elektronikprobleme habe ich seither nie wieder gehabt. Würde dir empfehlen, dass du dich mit deinem ausliefernden Händler in Verbindung setzt - der wiederum schaltet Volvo ein - und versuchst das Fahrzeug gegen ein Nutzungsentgeld zurück zugeben.

    Gruß Ralf

  • Von Alchi, geschrieben am 01.11.2007, 14:47:28: (ID: 205)
    wieviele autos laufen denn so täglich vom band? - ganz schön viele!
    wieviele montage hat so ein jahr? - 52!

    alle autohersteller und montage zusammengerechnet sind ganz schön viele "montagsautos"

    und du hast nur einen davon!!

    das risiko nochmal ein "montagsauto" zu bekommen ist nicht unerheblich.

    bitte nicht hauen.
    MfG
    Alchi


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