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Motorradtour 2007 in die Seealpen und was daraus wurde :-))Dieses WebLog gehört LeVoyageur.
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Weitere WebLogsSchau Dir doch auch weitere WebLogs dieser Community an oder erstelle selbst ein eigenes!...weitere WebLogs neuerer Beitrag | älterer Beitrag Motorradtour 2007 in die Seealpen und was daraus wurde :-))geschrieben am 05.11.2007, 23:57:28. Kategorie(n): keine Kategorie
Eine traumhaft schöne Motorradtour durch zauberhafte französische Landschaften die eine Wiederholung sehr wahrscheinlich macht
Foto`s in der Bildergalerie des Benutzers ! 1. Tag Der Start erfolgte am Sonntag dem 03. Juni 2007 gegen 08.00 Uhr. Bedingt durch die ständig wechselnden Witterungsbedingungen, insbesondere im Bereich der Franz. Seealpen, habe ich den Tourverlauf kurzfristig umgestellt. Die Strecke führte mich daher über Trier, Luxemburg. Metz, Nancy, Toul, Dijon, Lyon, St. Etienne bis nach Firminy via Autobahn. Von Firminy über die N 88 nach Monistrol s. Loire, dann über die D 12 bis nach Gourdon. Bei Gourdon habe ich die Loire überquert und bin sofort links auf die D 42 in Richtung Beauzac/Retournac abgebogen. Hinter Jussac rechts auf die D 9 abbiegend bis zum Hinweisschild St. Maurice de Roche. Der D 29 nun folgend erreichte ich dann etwas abgespannt mein erstes Etappenziel. In diesem winzig kleinen Ort gibt es nur eine Möglichkeit zu übernachten, in der Auberge du Brabant www.le-brabant.com Die Auberge wird betrieben von Sabine, Thierry, Martine und Marcel und kann nur wärmstens empfohlen werden. Die gesamte dort vorherrschende Atmosphäre lässt sich als sehr herzlich bezeichnen, die Zimmer sind sehr sauber und das Essen mundet hervorragend. Eine Garage für das Motorrad gibt es hier allerdings nicht. Nach Aussage von Madame Sabine kann das Motorrad bedenkenlos auf dem gegenüberliegenden Parkplatz an der Kirche abgestellt werden, was ich dann auch getan habe. 2. Tag Nach einer wunderbar ruhigen Nacht und einem typisch französischen Frühstück wurde das Motorrad bepackt. Um 09.00 Uhr startend, sollte mich die heutige Tagesetappe bis in die Ecke Beziers führen. Der D 29 weiter folgend über Roche en Ragnier, führte mich der weitere Straßenverlauf an die Loire. Hier erfolgte der automatische Übergang auf die D 103 und immer parallel zur Loire durch eine zeitweise verträumte Landschaft bis nach Le Puy en Velay. Le Puy, als quirlige Stadt, beendet ganz abrupt die bisherige Verträumtheit. Also suchte ich die N 88 und fuhr über Costaros, Pradelles nach Langogne. In Lagogne links auf die D 906 nach Villefort einbiegend. Hinter Villefort links über die D 901 in Richtung les Vans, dann über die D 252 die D 111 der Ausschilderung nach Vallon Pont-d`Arc folgend. Hier beginnt die bei Motorradfahrern und den Wohnmobilisten beliebte Georges de l`Ardeche. Ich habe die landschaftliche Schönheit dieser Schlucht sehr genossen – die Fotostops häuften sich – und gelangte letztendiglich aber doch noch nach Pont-St-Esprit. Über die N 86 führt mich die Strecke dann vorbei an Orange, Avignon, Nimes, Montpellier nach Beziers; das zweite Etappenziel lag nun in erreichbarer Nähe. Über St. Pons de Thomieres, la Salvetat und Fraisse sur Agout erreichte ich die Domaine de Belamann; sie wird betrieben von Iris und Markus Kreiter. www.belaman.de Die Domaine de Belamann kann man als Pension für Motorradfahrer aber auch für andere Reisende nur empfehlen; ein kleiner Zeltplatz ist angegliedert. Garage für die Motorräder und eine Schrauberecke sind eine Selbstverständlichkeit. Iris und Markus kümmern sich um die Gäste, sei es mit Tourenvorschlägen oder auch als Gesprächspartner beim gemeinsamen Frühstück und Abendessen. Markus, u.a. auch der „Chef de Cuisine de Belamann“, stellt auch hier seine Gäste bezüglich der Qualität und der Quantität mehr als zufrieden. 3. Tag Nach einem opulenten Frühstück fahre ich mit dem Tourenvorschlag von Iris Kreiter versehen, zum Cirque de Navacelles. Dort erwartet mich ein Talkessel von gigantischen Ausmaßen. Auf dem Rückweg nach Belamann passierte ich wunderschöne Flusstäler, die in den heißen Sommermonaten sicherlich zu dem einen oder anderen kühlen Bad verleiten. 4. Tag Der Wetterbericht insgesamt sah prognostisch für die Seealpen eine deutliche Wetterbesserung vor. Daher kehrte ich mit einem weinenden aber auch mit einem lachenden Auge der Domaine de Belamann den Rücken zu. Nach einer kurzen Verabschiedung von Iris und Markus schlage ich witterungstechnisch positiv gestimmt die grobe Richtung Franz. Seealpen ein. Allerdings hatte ich die Rechnung offensichtlich ohne den Wirt gemacht. Denn zwischen Nimes und Avignon geriet ich in ein derart heftiges Gewitter, dass ich kurzfristig die Entscheidung treffen musste in Avignon zu übernachten. 5. Tag Gegen 06.00 Uhr, ein erster Blick aus dem Fenster, konnte von einer offensichtlichen Wetterberuhigung ausgehen. Nach dem Frühstück, so gegen 09.00 Uhr, führte mich die Strecke über die D 942 nach Carpentras am Fuße des Mont Ventoux. Ich genoss die Auffahrt zum Mont Ventoux bei tiefliegender Wolkendecke und war insbesondere tief beeindruckt von der körperlichen Leistung die an diesem Berg von den Rad-Amateuren erbracht wird; nicht umsonst wird er auch als „Der Berg der Leiden“ bezeichnet. Kurz vor dem Gipfel noch ein Gedenkstein für den amerikanischen Radprofi Tom Simpson, der im Juli 1967 bei der Tour de France hier starb. Als Motorradfahrer muss bzw. sollte man neidlos anerkennen, dass Mont Ventoux eine Domäne der Radfahrer und nicht der Motorradfahrer ist. Daher ist hier auch etwas mehr Zurückhaltung auf der Strecke als sonst üblich angebracht. Danach führte mich der weitere Streckenverlauf über Sault, Sederon nach Sisteron. Hier, in der Nähe dieser kleinen aber durchaus lebhaften Stadt, quartierte ich mich für eine Nacht in der Domaine de Fombeton ein. Ich erwartete an diesem Abend meinen Reisepartner für den Rest der Strecke. Helmut, mein aktueller Reisepartner für den Rest dieser Motorradtour, stammt wohnhaft aus der Ecke von Boppard. Wir kannten uns bisher lediglich von einigen gemeinsamen Telefonaten bzw. aus einem Motorrad-Forum. In Fombeton haben wir nach dem Abendessen noch lange zusammengesessen und die grobe Route für die nächsten Tage festgelegt. 6. Tag Nach dem Frühstück Abfahrt aus der Domaine de Fombeton über Sisteron auf der N 85 nach Digne les Bains bis nach Barrème. Hier wechselten wir auf die N 202 nach St. Andre les Alpes. Wir passierten den Col de Tout Aures. Nach einigen Kilometern zweigte links die D 902 ab. Hier begann bereits mit einer fantastisch anmutenden Georges (Schlucht) die Auffahrt zum Col de la Cayolle mit einer Passhöhe von 2326 m. Abfahrt nach Barcelonette. Auf der D900 fuhren wir über Jausier hinaus, dann links abbiegend über die D 902, überquerten dabei den Col de Vars mit einer Passhöhe von 2111 m. bis nach Guillestre. In Guillestre entschieden wir uns aus Zeitgründen nicht den Col d` Izoard zu fahren. Wir fuhren stattdessen auf dem direkten Weg nach Briancon. Von dort über die N 91 zum Col de Lautaret 2058 m und genossen dort bei einer kleinen Kaffeepause das fantastische Bergpanorama. Nach der Pause fuhren über die D 902 hoch zum Col du Galibier mit einer Passhöhe von 2646 m den wir bei leichtem Nieselregen passierten; Schade L! Auf der Abfahrt verschwand der Nieselregen und wir fuhren bei Sonnenschein in das Tal bei St. Michel de Maurienne. Nun fuhren wir über die N 6 bis Mitte Albertville um dort dann über die D 925 rechts hoch nach Beaufort zu fahren. Hier quartieren wir uns für die Nacht im Hotel La Cascade ein; www.hotellacascade.fr Nach einem guten Abendessen u.a. mit Fromage de Beaufort und mehreren Rotwein genossen wir die ländliche Nachtruhe. 7. Tag Nach dem Frühstück Abfahrt aus Beaufort auf der D 902 über den Barrage und den Cormet de Roselend über Bourg-St. Maurice zum Col du petit St. Bernhard mit einer Passhöhe von 2188 m. Wir überquerten hier die Grenze nach Italien und fuhren auf der S 26 in das Aosta Tal bis zur Stadt Aoste. In Aoste zweigte links die S 27 zum Col de Cran St. Bernhardo ab. Da wir ein wunderschönes Motorradwetter hatten, vermieden wir selbstverständlich die Fahrt durch den Tunnel des Cran St. Bernhardo sondern wir wählten den Weg über die Passhöhe von 2473 m. und überquerten hier auch direkt die Grenze zur Schweiz. Nach einer ausgiebigen Pause begaben wir uns auf die gut ausgebaute Straße nach Martigny. Wir betankten unsere Motorräder bei einem Preis von 1,18 ¤/Ltr. Super-Benzin J, kauften uns eine Vignette und fuhren aus Zeitgründen via Autobahn über Lausanne, Bern nach Basel. Von hier aus lotste mich Helmut in das Kinzigtal im Schwarzwald nach Fischerbach. Die Unterkunft im Gasthaus „Zum Engel“ hatte Helmut bereits vorbestellt. Unsere späte Ankunft gegen 20.30 Uhr stellte daher auch kein Problem dar. Das Gasthaus „Zum Engel“ www.gasthaus-zum-engel.de ist sehr zu empfehlen mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Abschließbare Garagen für die Motorräder sind ebenfalls vorhanden. Der Abend wurde durch einen feucht-fröhlichen Tourabschluss doch noch relativ lang. 8. Tag Der Wirt des Gasthauses Zum Engel hatte bereits für 08.00 Uhr das Frühstück gerichtet. Es stand alles auf dem Tisch was man sich nur wünschen konnte. Um 09.00 Uhr startete ich dann in Fischerbach, um die letzten Kilometer einer traumhaft schönen Motorradtour abzuspulen. Exakt um 12.00 Uhr nach insgesamt 3637 gefahrenen Kilometern stand ich wieder wohlbehalten vor meiner Haustüre. Eine schöne Motorradtour die ich etwa hälftig mit einem bis dahin für mich völlig unbekannten Reisepartner zurücklegte, war zu Ende. neuerer Beitrag | älterer Beitrag Kommentare zu diesem Artikel
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