... die deutschsprachige Motorradcommunity
23.07.2008, 19:54 Uhr            Kein Mitglied? kostenlos registrieren! Angemeldet? Hier einloggen!

Zeige Profil von:

Suchen

Durchsuchen des Inhalts von NetBiker:

Erweiterte Suche
Schnellsuche

Bitte Land auswählen, Postleitzahl eingeben und Suche starten:

Schnellsuche

PLZ

Sponsoren
Autoteile
Geschenke für Männer
lastminute
Winterreifen
gebrauchte Motorräder
Motorrad Ersatzteile
Autoteile und -zubehör

boosta.de zweiradauktionen

zoonetz

Steph's WebLog


Dieses WebLog gehört steph.



Zur WebLog-Startseite

Meine Seiten


Folgende Seiten sind zusätzlich zu diesem WebLog abrufbar

Meine Links


Folgende Links werden empfohlen
Alle bzw. weitere Links mit Beschreibung ansehen

RSS-Feed

RSS FeedWenn Du für deinen RSS-Leser dieses WebLog abonnieren willst, klicke auf das RSS-Logo. Dieses ist zum RSS-Feed verlinkt!

Weitere WebLogs

Schau Dir doch auch weitere WebLogs dieser Community an oder erstelle selbst ein eigenes!

...weitere WebLogs

neuerer Beitrag | älterer Beitrag

Kreta Februar 2008
geschrieben am 03.03.2008, 15:02:27. Kategorie(n): keine Kategorie
Im Land des Minotaurus

Reisebericht über meine abenteuerliche Reise nach Matala und einige absolut geniale Endurotouren mit Achilles Kreta Touren icon_cool



Teil 1

Long way to Matala (Kreta)

Sonntag 17.02.2008
Schon bei der Anfahrt zum Franz-Josef-Strauss-Flughafen gibt’s die erste Ehrenrunde, denn mein Chauffeur fährt Richtung Salzburg auf die A99, statt Richtung Nürnberg. Nichts desto trotz kommen wir pünktlich um 7.45 Uhr am Flughafen an, aber es sollte erstmal so weitergehen.
Der Flug war zunächst angekündigt mit einer Verspätung von 1 Std. und 10 Min., tatsächlich war der Start dann letztendlich 2 Std. und 25 Min. später um 11.45 Uhr. Es war ein Traumflug mit Königswetter und mit genialen Aussichten..



..bis kurz vor Athen, denn da wurde die Wolkendecke unter uns immer dichter und die heftigen Turbulenzen waren nicht mehr zu ignorieren. Dann die Durchsage vom Piloten: „Aufgrund der Wetterverhältnisse in Athen und der geschlossenen Schneedecke erhalten wir keine Landeerlaubnis und müssen zunächst zurück nach Thessaloniki um aufzutanken und um auf bessere Bedingungnen zu warten.....“

Warten - es sollte das Thema der nächsten Tage werden!

Thessaloniki 15.00 Uhr, die Maschine ist aufgetankt.. Vielleicht ein Tässchen Tee?
Ich rufe Achilles am Handy an, um ihm mitzuteilen, dass ich wohl heute nicht mehr nach Kreta kommen kann. Er erzählt, dass die anderen 5 Teilnehmer in Athen festhängen und dass in Kreta ebenfalls Chaos herrscht, die Strassen sind gesperrt – er durfte nur durch, weil er Winterreifen drauf hat! ..und in Bayern wird Saskia’s Snowboardkurs wegen Schneemangel abgesagt! The inconvenient truth could no longer be denied!!!

Thessaloniki 16.00 Uhr, wir sitzen immer noch im Flugzeug – Tee gab’s nicht, aber dafür Bonbons und dann kommt die Durchsage: „Der Flughafen Athen wurde geschlossen wegen Schneesturm, heute geht nichts mehr!“ Also raus aus der Kiste, Gepäck geholt und gewartet.

Ich lerne Susi kennen, die mit ihrem Sohn Leo, der sich für seine 11 ½ Monate wacker hält, auf dem Weg nach Patras ist. Ihre Freundin, die sie in Athen abholen wollte, ruft sie auf dem Handy an, um ihr mitzuteilen, dass sie gerade einen Autounfall mit Totalschaden hatte. Leo läßt das alles ziemlich kalt, er grinst und freut sich, dass sich alle so um ihn kümmern.

Es herrscht allgemeine Aufregung im Flughafen von Thessaloniki, es wird viel palavert, keiner scheint zu wissen, wie es weitergeht. Dann nach einigen Stunden Ratlosigkeit endlich eine Mitteilung, leider nur auf griechisch. Ein paar nette Athener übersetzen, dass es nunmehr zwei Möglichkeiten für uns gibt. Entweder mit einem Reisebus zu versuchen nach Athen zu gelangen – ein gewagtes Unterfangen bei der Erfahrung griechischer Busfahrer mit geschlossenen Schneedecken und womöglich noch mit Sommerreifen!?
Da entscheiden wir uns doch lieber für die Übernachtung in einem Hotel – im Sun Beach Hotel ist an diesem Nachmittag ein Faschingsfest (in Griechenland ist Ostern und somit auch Fasching viel später als bei uns) für die Kurzen, und so wusseln nun Hexen, Zauberer, böse Drachen und bezaubernde Prinzessinnen zwischen den übriggebliebenen Fluggästen rum. Es gibt dem Ganzen einen wahrlich surrealen Anstrich.

Nach einem improvisierten Abendessen gibt es an der Hotelbar beim Espresso noch den Joke des Tages. Die Mitteilung von unserer Airline, dass uns der Bus um halb vier wieder zum Flughafen bringt – nachmittags? Nein denkste, morgens!!! Jetzt aber nix wie ab ins Bett und schnell noch 3 Stündchen geschlafen.

Montag 18.02.2008
Dieser Tag steht ganz unter dem Motto „Rein in die Kiste – raus aus der Kiste!“ Beschäftigungstherapie für die Fluggäste griechischer Airlines bei ausbleibender Landeerlaubnis in Athen, bzw. in Heraklion.

Unser erster frühmorgendlicher Check-In ist natürlich nicht von sofortigem Erfolg gekrönt, sondern wir erreichen Athen nach langem Warten erst gegen Mittag. Hier scheint mittlerweile wieder die Sonne, aber es herrscht tiefster Winter und die Bilder vom Vorabend aus dem Fernsehen bestätigen sich - sie waren offensichtlich tatsächlich aus Athen und nicht aus den Schweizer Bergen.


In Thessaloniki am Abflugschalter wurde mir versichert, dass mein Flug nach Heraklion umgebucht worden sei und mein Gepäck direkt nach Kreta ginge. Auf dem Gepäckband in Athen taucht meine Tasche dann auch tatsächlich nicht auf, aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich das als Erfolg verbuchen soll!?

Zunächst jedoch die Verabschiedung der liebgewonnenen Reisegefährten, denn hier in Athen trennen sich die Wege. Einige sind bereits am Ziel angekommen, aber für so manchen ist das Abenteuer noch nicht beendet - Mykonos, Patras und Heraklion! Keiner von uns weiß genau, wie das gehen kann, dorthin zu kommen und so will ich schnellstens zum Schalter, um meinen Flug nach Heraklion bestätigen zu lassen. Ich hab ja in Thessaloniki nicht einmal ein Ticket erhalten, sondern nur den Abschnitt für das Gepäck. In der Abflughalle von Athen hat keine Maus mehr Platz – Menschenmassen drängen sich hier, aber ohne Gepäck bin ich eindeutig im Vorteil.
Die Buchung ist offensichtlich doch nicht erfolgt, aber mit einigen Überredungskünsten erwische ich einen Platz in der 14.30 Uhr Maschine nach Heraklion. Beim Einsteigen entdecke ich erleichtert, dass meine Tasche gerade ins Flugzeug verladen wird. Ich kann es kaum glauben, dass es so reibungslos funktionieren sollte! Ich habe sogar einen Fensterplatz und sonderbarerweise ist der Flieger nicht mal zur Hälfte besetzt!? Nach einer halben Stunde Wartezeit kommt sie dann auch prompt, die bekannte Durchsage: „This is your captain speaking, we apologize, the flight is cancelled because of bad weather conditions in Heraklion!“ Klar, der Sturm ist nach Süden weitergezogen und das Ganze hier war nur ein kleines Manöver für besonders ungeduldige Fluggäste. =))

Also wieder mal zum Gepäckband, mittlerweile kenn ich mich ja ganz gut aus und siehe da, nach 20 Minuten kommt dann auch schon das Gepäck. Faszinierend, wie das alles in dem ganzen Chaos hier doch noch irgendwie funktioniert! Andrea und Robert, die mit ihren Tourenskiern bei diesen, für ihr Vorhaben optimalen Bedingungen schon seit gestern versuchen von Athen nach Kreta zu kommen, erklären mir das genaue Prozedere, wenn ein Flug storniert wird. Man wird nicht automatisch umgebucht, sondern muss sich wieder von vorne anstellen; d.h. es dauert nicht unter vier Stunden und meine Zuversicht schmilzt wie der Schnee in Athens Nachmittagssonne dahin, denn diesmal hab ich ja auch noch mein Gepäck am Hals.

Ziemlich skeptisch schiebe ich also nun den Gepäckwagen mit meiner Tasche durch die Menschenmassen, als mir plötzlich drei Motorradjacken auffallen. Ich kann’s kaum glauben, es sind die Jungs, die auch nach Kreta zu Achilles wollen. Die anderen zwei stehen gerade mal wieder für neue Tickets nach Kreta an.
Nach langem Hin und Her und unter ausgiebigster Beanspruchung meiner Frustrationstoleranzgrenze, haben wir uns am Abend, auf die Flugtickets für den nächsten Morgen nicht wirklich vertrauend, schließlich auf den Weg gemacht nach Piräus, dem Hafen von Athen.


Wir wollten endlich Endurofahren!

..und hatten Glück, das Schiff fuhr planmässig um 20.30 Uhr und sollte morgens um 6 Uhr in Heraklion sein. Geschlafen haben wir – während der neun Stunden Fahrzeit – relativ gut auf den roten Sofas in der Schiffsdisco!

Jassu Piräus =))


Teil 2

Schneebedeckte Strassen auf Kreta und die erste Tour

Dienstag 19.02.2008
Achilles erwartet uns schon in Heraklion und mit zwei Autos und einem Hänger mit den Möpis geht‘s los Richtung Süden. Der Psiloritis ist mit 2456m der höchste Berg Kretas und normalerweise ist nur sein Gipfel von November bis Mai schneebedeckt. Um nach Matala zu kommen, müssen wir die Ausläufer des Psiloritis-Massivs überqueren und wären da nicht die typisch südländischen Dörfer, hätte ich eher das Gefühl im tiefsten Österreich unterwegs zu sein.



Es hatte selbst im tiefen Süden von Kreta am Meer dicke Flocken geschneit, die waren jedoch – Gott sei Dank! – nicht liegengeblieben. Beim Frühstück treffen wir noch unsere zwei Mitstreiter, die zwar schon seit Samstag hier sind, aber wegen der zutiefst winterlichen Temperaturen bisher auch noch nicht mit den Enduros unterwegs waren. Nach der Verteilung der Möpis (5 Yamaha TTR250 und 3 Beta Alp 4.0) und einer gründlichen Einweisung verschwinden alle auf ihre Zimmer, um sich endlich in die Lieblingskluft zu schmeissen. Ich habe eine nigelnagelneue Beta mit 3 km drauf bekommen und trau mich kaum wegzufahren! Der Sound vom dem Teil ist einfach der Hammer und in den Kurven bis zur Tankstelle schmelze ich nur so dahin, die große Liebe ist besiegelt. Aus der Ferne grüßt der schneebedeckte Psiloritis, an dessen Hängen sich wahrscheinlich gerade Andrea und Robert zu ihrer ersten Skitour aufmachen. Der Urlaub kann beginnen!


Nach dem Tanken geht’s gleich ab ins Hinterland mit Schotter- und Feldwegen vom Feinsten. Mit vielen geilen Dreckpfützen vom Schneewasser und die Beta und ich, wir sehen bald aus wie die Sau. =))


In einem kleinen Bergdorf bei zwei bezaubernden alten Damen gibt es dann erstmal lecker Salbeitee mit Rosinen, Nüssen und anderen feinen Knabbereien dazu.

In der Sonne wird’s uns schon bald gut warm und so fahren wir weiter Richtung Süden zum Kefali (365m), dem höchsten Punkt in der Cape Lithino Gegend. Seine Südseite ist eine einzige riesige Klippe mit einer beinahe senkrechten in das Meer abfallenden Wand. Es ist ein irres Gefühl, dort oben zu stehen, während die großen Geier langsam über einem kreisen...



Achilles meint, dies hier wäre die Eingewöhnungstour und ich bin froh auf die Erfahrungen mit der Domi auf der Ligurischen Grenzkammstrasse zurückgreifen zu können, wobei das hier mit der Beta um einiges leichter zu fahren ist. Dennoch komm ich wieder mal in den ewigen Zwiespalt beim Selbstfahren, denn die Landschaft um mich herum ist einfach zu grandios und ich kann mich kaum auf den Weg konzentrieren. Da gibt’s nur eins – ich muss öfters wiederkommen, um diese Aussichten in aller Ruhe zu genießen. Als hätte er meine Gedanken gelesen, schickt mich unser Guide zu einem Aussichtspunkt und lotst die Jungs in den Sand. =))

Tja, Strandfahren macht hungrig und flugs geht’s weiter, wieder Richtung Berge zu „Asterix“ auf ein kleines Häppchen. Auf dem Weg dorthin sorge ich dann natürlich prompt für die erste Lokalrunde für den Abend. Es geht ein ziemlich ausgewaschenes Bachbett hoch und todesmutig stürze ich mich hinterdrein, bis irgendwann der Punkt kommt, wo mir der Zweifel auf die Schulter klopft und mich frägt, ob man (frau) sowas als Anfänger überhaupt fahren kann? Ein kurzes Zögern und Tschüss..... Abflug in die Pampa! Die letzten Nächte stecken mir doch noch ordentlich in den Knochen, der Schweiß läuft mir in Strömen runter und ich bin am Verdursten - wie schlau, der Camelbak liegt im Zimmer! Ich beschließe den „Mädelsbonus“ in Anspruch zu nehmen, lass mich von unserem Guide rausfahren und Peter freut sich, dass er auch mal Beta fahren darf.

..dies ist der harmlose Teil am Ende der Strecke!

Auf dem Nachhauseweg gibt’s noch einen Abstecher in Achilles‘ Obstplantage und wir genießen frische Orangen direkt vom Baum. Nach 87 km landen wir mehr oder weniger müde und fertig wieder in der Pension – endlich seit drei Tagen wieder duschen und dann erstmal schlafen.

Treffpunkt zum Abendessen ist um 21.00 Uhr, aber das ist wieder eine eigene Geschichte. icon_wink


Teil 3

Kretische Lebensart macht sich breit

Mittwoch 19.02.2008
Uii.. Uii.. Uii.. war das ein netter Abend gestern!
Das kretische Essen ist neben der entspannten Lebenseinstellung ein weiteres Highlight dieser Insel. Es schmeckt nicht nur vorzüglich, sondern ist auch noch gesund. Kreter, die sich traditionell ernähren, haben weltweit die höchste Lebenserwartung. Die Küche basiert vor allem auf gutem Fleisch, viel Fisch, viel Brot und Getreide, viel Gemüse und Obst, verschiedenste Kräuter, bestes Olivenöl und natürlich Tsikoudia, besser bekannt als Rakí – er wird unverdünnt getrunken und ist das auf Kreta unvermeidliche Getränk, das zu jeder Begrüßung, zu jedem Abschied und immer nach dem Essen angeboten wird.

Treffpunkt nach dem Frühstück in Matala ist um 10.00 Uhr bei Achilles, da werden erstmal die Kehlen.. ähm, ich meine natürlich die Ketten geölt. Nach dem allmorgendlichen Tanken geht’s nach Durchquerung der Messaraebene wieder in die Berge und dann weiter Richtung Meer in den Südosten über Kali Limenes nach Lendas. Ich fühl mich heute auf den Feld- und Schotterwegen schon viel sicherer und meine erste große (Unter)wasserdurchquerung ist für alle eine Riesen Gaudi. Die Lektion für mich ist eindeutig: desto Geschwindigkeit - desto Bugwelle, aber im warmen Fahrtwind von ca. 17 Grad bin ich schnell wieder trocken. =))




Als mir Achilles kurz vorm Meer, verschmitzt grinsend das Bachbett oder lieber den Schotterweg zur Wahl stellt, wünsche ich den Jungs viel Spass und halt schon mal die Kamera bereit - die erste Lokalrunde schon zu so früher Stunde – na das wird ja heute wohl wieder ein lustiger Abend werden!

Nach einem ausgiebigen Päuschen (wir sind ja schließlich im Urlaub!) in einer gemütlichen Taverne am Meer gibt’s die obligate Strandeinlage für die Herren der Schöpfung.



Auf dem Rückweg vom Strand stellt mir mein innerer Schweinehund auch heute schon wieder ein Bein – in einer unwegsamen Kurve erzählt er mir was von wegen „Das schaffst du nie!“, ich schenke ihm einen Moment zu lange Gehör – hab noch gezögert wo’s denn lang gehen könnte und wutsch, schon war’s weg das Vorderrad! Nu is‘ er ab der Kupplungshebel, aber so kurz find‘ ich ihn eigentlich viel besser icon_wink Trotzdem werde ich heute abend mal ein ernstes Wort mit ihm wechseln – mit dem blöden Schweinehund!

Zum Ausgleich gibt es auf den nächsten Kilometern ein traumhaftes Küstenpanorama zu sehen, ein erfrischendes Bad im Meer und nach einer weiteren Tavernenbesichtigung in Lendas eine absolut geile Bergstrecke mit einem Ausblick, der einem schier den Atem raubt. Das ist ja fast wie Urlaub!


Auf dem Rückweg durch die Berge verdienen sich die Jungs mit einem Ausflug in die wilde Botanik, den der eine oder andere sogar mit einer Gipfelerstürmung krönt, die super leckeren Kotletts mit Salat in der Psistaria von Georgios Tsikritsakis in Miras - „Mittagessen“ um 17.00 Uhr, denn Zeit spielt für uns hier schon lange keine Rolle mehr!



Als Abschluss dieses genialen Endurotages teilen die Herren, wie echte Gentleman, den Sonnenuntergang wahrlich heldenhaft mit mir - ich genieße die Sonne und sie kämpfen mit dem Untergang. =))






Teil 4

Schweinehund geht k.o. und ich fahr zum ersten Mal im Sand =))

Donnerstag 21.02.2008
So, ich hab ihn geschafft - nach dem gestrigen Abend liegt er unterm Tisch, für den Rest des Urlaubs, der blöde Schweinehund! Den kretischen Rakí verträgt er nämlich gar nicht. icon_wink

Wir hatten gestern abend reichlich „Umfaller“ zu begießen und so manch einer der Herren erscheint heute gar nicht erst zum Frühstück und auch bei den restlichen „Lokalrundengeschädigten“ mag der Helm noch nicht so richtig auf den Kopf passen. =))
Achilles grinst sich eins und mit einer halben Stunde Verspätung gehen wir den Tag gemütlich an, denn der eine oder andere hat sich noch nicht wieder ganz sortiert. =))



Auf wunderschönen kleinen Teerstrassen fahren wir zunächst an Kretas Südküste entlang gen Westen. Erster Stop ist am Hafen von Kokinos Pirgos, einem traumhaft gelegenen Fischerdorf. Man muss nur höllisch aufpassen, weil da überall Motorradfahrer rumliegen. Dieses Phänomen wird uns sonderbarerweise heute auch noch eine Weile begleiten. =))



In einem kleinen Bergdorf gibt’s in Maria’s Taverne ein zweites Frühstück mit köstlichem Bergtee und viel frischem Vitamin C*itrone für die müden Krieger und halbwegs gestärkt geht’s nun endlich wieder auf Schotter weiter. Auf den Feld- und Schotterwegen fühle ich mich mittlerweile genauso sicher wie auf der Strasse und ich kann endlich auch mehr von dieser einzigartigen Umgebung wahrnehmen.


Denn auch heute erwartet uns wieder eine absolute Traumstrasse durch die Berge und ich kann mich kaum satt sehen an dieser ursprünglichen Landschaft.

Upps, sogar hier oben liegen sie in der Gegend rum – diese Motorradfahrer!
Was der wohl gerade träumt?

In unzähligen Kurven, vorbei an Schafen und Ziegen, ständig begleitet von einem Wahnsinnspanorama führt uns diese Traumstrasse an einen echten Traumstrand.
Ich verliere jeden Sinn für Zeit und Raum und genieße einfach nur noch diesen Zustand, den ich beim Motorradfahren so liebe.
Es ist dieses Gefühl der grenzenlosen Freiheit, die Droge von der sich der Virus nährt!





Als ich die Jungs fotografiere, wie sie den Abhang zum Meer runterfahren, keimt in mir zum ersten Mal konkret der Wunsch, selber auch mal im Sand zu fahren. Es sieht so einfach aus!? Nach der nachmittäglichen Einkehr und einer rasanten Heimfahrt auf den Strassen – wir waren heute insgesamt wohl doch ein wenig zu schlafmützig unterwegs gewesen - mach ich’s dann gegen Abend tatsächlich auch noch wahr!

Ich fahr meinen ersten Sand =))))))))))))))))

Achilles gibt den letzten Anstoß, also nochmal tief Luft geholt und los geht’s..
Leider hat keiner ein Foto von mir gemacht - aber egal - ich bin stolz wie Oscar und der blöde Schweinehund hat jetzt endgültig verloren! Der kann gerne mal wieder bei mir mitfahren, wenn er meint - aber nur noch hinten drauf und dann heißt’s festhalten, mein Lieber! icon_wink

Dieser ereignisreiche Tag wird gebührend beendet bei Georgos, einem Liebhaber alter BMWs, in einer der schönsten Kneipen auf Kreta – mit Sonnenuntergang aus der ersten Reihe und einer absolut obergeilen Musik – die volle Dröhnung aus alten Zeiten!




Teil 5

Unterwegs nach Tripti - dem Grand Canyon von Kreta

Freitag, 22.02.2008
Gestern abend waren wir nur in kleiner Besetzung beim Essen in Matala im „Mare Mare“ und so sind heut (fast icon_wink ) alle wieder fit. Unser Weg führt uns zunächst wieder Richtung Westen durch die Messaraebene, die >Kornkammer< Kretas. Wir versuchen uns bei der Olivenernte, die von Ende November bis in den März dauert. Auf Kreta gibt es 25 Millionen eingetragene Olivenbäume in rund 30 verschiedenen Arten mit unterschiedlichen Früchten - zur Ölgewinnung oder zum Essen, eingelegt in Salzlake oder in Gewürzen. Olivenbäume tragen etwa vom zehnten Jahr an über 250 Jahre, und zwar nur jedes zweite Jahr. Kretisches Olivenöl und die Oliven sind besonders exzellent im Geschmack!



Beim morgendlichen Tee in einer der vielen Taverna Maria, die es auf der Insel zu geben scheint, machen sich die Herren kundig wo’s denn heute genau hingeht, während ich bei dem vorbeikommenden Gemüsehändler eine Handvoll Bananen erstehe. Ein bischen Ökodoping kann ja nicht schaden, denn Bananen machen nicht nur glücklich, sie sind von allen Obstsorten die stärksten Energie-Spender. Sie enthalten viel Kalium und jede Menge Kohlenhydrate. Deshalb sind Bananen für Sportler die ideale Nahrung!



..und sportlich soll’s heut werden auf dem Weg nach Tripiti!
Unsere Bergetappen sind bisher jeden Tag anspruchsvoller und die Landschaften immer noch grandioser geworden und heut lassen wir’s so richtig krachen. Ich fühl mich pudelwohl auf meiner Beta und fang an frech zu werden. Die eine oder andere Kurve geht schon im Drift und der blöde Schweinehund, der natürlich unbedingt mit von der Partie sein musste, sitzt hinten drauf und klammert sich ängstlich fest. Selber Schuld =))



Auf dem Weg nach Tripiti gibt es zwischendrin immer wieder Sonderprüfungen, so dass alle mal auf ihre Kosten kommen können. Ich widme mich dabei lieber ganz der fotografischen Dokumentation zum Nachweis für die abendlichen Lokalrunden.


Die Schlucht von Tripiti war schon ein echtes Erlebnis – zwar nicht so schwierig zu fahren, wie ich erst dachte, aber eben landschaftlich sehr eindrucksvoll!



Video von Tripiti – dem Grand Canyon von Kreta!

Dann am Strand veranstalten die Jungs so eine Action, dass ich vor lauter fotografieren, was ich fast genauso leidenschaftlich gerne mache wie Möpi fahren, völlig vergesse selber auch zu fahren. Aber mach dir da mal keine Hoffnungen blöder Schweinehund, der Enduro-Virus ist unheilbar und der nächste Urlaub in Kreta bereits beschlossene Sache!

  ..und irgendwann werd ich das auch mal können!

Unser „Mittagessen“ nehmen wir urgemütlich bei einem prasselden Kaminfeuer ein. Es gibt Schnecken zur Vorspeise und als Hauptgericht Hase mit vielerlei kretischen Spezialitäten, deren Namen und Zusammensetzung ich mir nicht wirklich merken kann – aber wie sie schmecken weiß ich noch ganz genau. Mhhhhhhhhhhhhhhhhhmmmmmmm!




Auf der Rückfahrt habe ich eines der eindrucksvollsten Fahrerlebnisse auf dieser wundervollen Insel beim Endurofahren, so wie ich es bis jetzt nur beim Strassenfahren kenne. Es geht scheinbar endlos über kleine schmale Wege durch Olivenbaumhaine und durch eine völlig urwüchsige Landschaft und ich werde eins mit der Beta – vergesse Zeit und Raum - nur der Moment zählt! Für mich ist das Motorradfahren in seiner schönsten Form. =))))))



Nach einem letzten Abstecher zum Komos Beach mit Besichtigung eines alten Bunkers in dem, wie in den Höhlen von Matala, lange Jahre Hippies gelebt haben, geht’s auf vielfachen Wunsch noch auf einen Absacker zu Crazy Georgos..



..bevor nach einer Dusche und einem kurzen Schläfchen heute wieder alle beim Abendessen mit dabei sind.

Der Weg führt nochmal nach Pigaidakia zu „Asterix“ und ich kann Euch sagen, die können feiern die Kreter!



und..

..ich hab doch tatsächlich mit dem Bürgermeister auf dem Tisch getanzt!


Teil 6

..und irgendwann bleib i dann duart!

Samstag, 23.02.2008
Als fünfte Tour mit Achilles fehlt jetzt noch die Königsetappe ins Landesinnere zur Zeushöhle im Ida-Massiv.

Nach der griechischen Mythologie liegen hier die Wurzeln des Minotaurus - denn Minos, Sohn des Zeus und der Europa wurde König von Kreta. Er bat den Meeresgott Poseidon, seinen Onkel, ihm zur Festigung seiner Königswürde und zur Abschreckung eventueller Thronanwärter ein Wunder zu gewähren. Er solle einen weißen Stier aus dem Meer emporsteigen lassen und als Dank würde Minos diesen später dann seinem Onkel opfern. Poseidon erfüllte Kretas König diese Bitte, doch dieser fand den Stier derart schön, dass er ihn in seine Herde aufnahm und statt dessen ein anderes Tier opferte.

Dies wiederum erzürnte Poseidon sehr und er verfluchte Minos Frau Pasiphaë, die sich daraufhin in den Stier verliebte. Aus ihrer Vereinigung mit ihm ging der Minotauros hervor, eine Gestalt mit menschlichem Körper und dem Kopf eines Stieres. Minos wollte dieses Wesen eigentlich töten, denn es zeugte vom Fehltritt seiner Gemahlin. Auf Bitten seiner Tochter Ariadne, ließ er stattdessen durch Daidalos ein Gefängnis, das Labyrinth des Minotaurus, erbauen.

Herkules, ebenfalls ein Sohn Zeus befreite den kretischen Stier und brachte ihn auf die Peloponnes, wo er viel Verwüstung und Unheil anrichtete. Androgeos, ein Sohn des Minos, hielt sich gerade in der Gegend auf und wurde bei der Jagd auf den Stier hinterrücks ermordet. Daraufhin führte Minos nun Krieg gegen Athen, aber da die Athener nicht zu bezwingen waren, erbat Minos Hilfe von seinem Vater, die dieser ihm gewährte. Zeus schickte die Pest, Athen musste sich ergeben und um Minos zu besänftigen, musste sie alle neun Jahre sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen als Tributzahlung nach Kreta schicken, die dem Minotaurus ins Labyrinth geschickt und so diesem geopfert wurden.

Schließlich löste Theseus, der spätere König von Athen, das Problem, indem er sich selbst auf den Weg nach Kreta machte. Minos gestattete Theseus den Zugang zum Labyrinth, in der Hoffnung, dass er nicht mehr zurück käme. Theseus konnte jedoch den Minotaurus besiegen und das Labyrinth wieder verlassen. Die kretische Prinzessin Ariadne, die zwar bereits mit Dionysos verlobt war, hatte sich in den kühnen Theseus verliebt. Mit dem Faden der Ariadne und Pillen aus Pech und Haaren, die er dem Minotaurus in den Rachen werfen sollte, hatte sie ihm geholfen. Der Rat, auf der Suche nach dem Ungeheuer den Faden abzuspulen, kam von Daidalos. Theseus erschien also mit dem Haupt in der Hand am Eingang des Labyrinths und entfloh mit Ariadne in der allgemeinen Aufregung nach Naxos. Daidalos wurde daraufhin zur Strafe in das leerstehende Labyrinth eingesperrt und entkam später mit seinem Sohn Ikarus.......

Ich liebe diese Geschichten der griechischen Mythologie und hatte mich sehr auf die Zeushöhle gefreut. Sie wird nun allerdings noch auf mich warten müssen, bis ich wiederkomme, denn wir mussten ja den ersten Tag dem Schneesturm opfern und Lothar und Erich müssen heute mittag schon wieder gen Heimat fliegen. Wir dürfen freundlicherweise die Motorräder noch behalten und erleben so vormittags noch einen original griechischen Frühschoppen am Markt in Mires. Achilles bringt danach die ersten zwei Heimkehrer nach Heraklion, unsere drei Allgäuer holen sich nen Sonnenbrand am Strand in Matala und ich fahr am Nachmittag mit Reinhold und Peter nochmal durch die Messaraebene ans Meer nach Lendas und weiter zu der ersten schönen Schotterstrecke in den Bergen.



Die beiden nehmen ein Bad im Meer und ich halte ein kleines Schläfchen im Sand. Es war wohl doch ein bischen viel für meine alten Knochen und eine satte Erkältung kündigt sich an!
Plitsch, Platsch.. was ist das? Tatsächlich Regentropfen, eine dicke schwarze Wolke hängt über den Bergen – da haben wir doch glatt nochmal einen von den 35 „Schlechtwettertagen“ pro Jahr hier erwischt. icon_wink Bis wir wieder "reisefertig" sind, hat sich der "Regenguss" allerdings schon wieder erledigt und wir können trocken zurückfahren .

Abends, nach einem allerletzten Absacker bei Crazy Georgos bringen wir die Moppeds zu Achilles und marschieren zu Fuß zur Pension...... schweigend!



Beim Abendessen im „Mare Mare“ in Matala gibt’s nochmal lecker Fisch und Meeresfrüchte, aber Lothar und Erich fehlen..
Abschiedsblues macht sich ganz heimlich still und leise breit!

Sonntag, 24.02.2008
Achilles fährt uns zum Flughafen und auf dem Heimweg über die Berge erkennen wir die Kneipe in Agia Barbara fast nicht wieder – so ganz ohne Schnee!
Wir genießen einen letzten griechischen Kaffee in Kreta und die Wehmut, wieder nach Hause zu müssen, vermischt sich mit der tiefen Freude diese wunderschöne Woche hier erlebt zu haben.



Deshalb hier noch ein ganz besonders dickes Dankeschön an Achilles, der uns in dieser Wahnsinnswoche ordentlich auf Trab gehalten hat - und wir Ihn!



Wir haben durch ihn viel von der Insel und den Menschen die dort leben erfahren, superlecker gegessen, traumschöne Endurotouren gemacht und Achilles hat es geschafft, dass für jeden Einzelnen ein eigenes fahrerisches Highlight dabei war.

Kurz - wir hatten alle richtig viel Spass!!! ευχαριστώ Achilles =))

Danke auch an „meine“ 7 Jungs, die stets um mein Wohl besorgt waren, immer zur Stelle wenn ich Hilfe gebraucht habe und die mir beim Fahren nie das Gefühl gegeben haben „nur“ eine Anfängerin im Gelände zu sein. =))

Huch! Da liegt ja schon wieder einer in der Gegend rum.. =))))))))))))))))))


Matala

..und irgendwann bleib i dann duart!
Lass alles liegn und stehn,
geh vo daham für immer fuart,
darauf gib i dir mei Wort!
Wievuil Johr a no vergehn..
Irgendwann bleib i dann duart!


..wenn du mehr über Achilles wissen willst









Seitenaufrufe: 3785

neuerer Beitrag | älterer Beitrag


Kommentare zu diesem Artikel
  • Von Joybar, geschrieben am 03.03.2008, 21:28:17: (ID: 231)
    Netter Bericht, freu mich schon auf die Fortsetzung.

    Gruss Martin

  • Von helios, geschrieben am 03.03.2008, 23:27:27: (ID: 232)
    ... wunderschöne Bilder
    ...und ein klasse Reisebericht

    Gruß

    Andi

  • Von Opa, geschrieben am 04.03.2008, 02:54:15: (ID: 233)
    ohne Worte, doch eines fällt mir ein!

    SUPER

    Da hat es dich ja wieder voll erwischt.

    Gruß Kurt

  • Von warmduscher, geschrieben am 04.03.2008, 05:48:27: (ID: 234)
    . . . mehr bitte icon_wink

  • Von Fischi07, geschrieben am 04.03.2008, 11:19:53: (ID: 235)
    Das ist ja wohl der Hammer,toller Bericht und sehr schöne Fotos!
    Bitte mehr davon.
    LG Burkhard u. Andrea
    http://img444.imageshack.us/img444/3973/richtighe0.jpg
    2005 Katara Pass Nordgriechenland

  • Von Roller Frank, geschrieben am 04.03.2008, 16:27:13: (ID: 236)
    Hallo Stephanie,
    toller Bericht mit tollen Überraschungen, aber sicher eine Reise und Erfahrung wert.
    Gruß Frank

  • Von Traumtänzer, geschrieben am 08.03.2008, 07:08:49: (ID: 237)
    schöner bericht,bitte weiter so,rüdiger

  • Von motorradrudi, geschrieben am 08.03.2008, 17:02:05: (ID: 238)
    Toller Bericht, und sehr schöne Fotos!

    Gratuliere!

    Freue mich schon auf die Fortsetzung!

    Beste Grüße
    Rudi

  • Von knieper, geschrieben am 08.03.2008, 18:48:16: (ID: 239)
    Ich will wieder nach Kreta!!!!

    Ein toller Bericht aus einem wunderschönen Fleckchen Erde.
    Und Tolle Fotos!

    Freue mich auch auf die Fortsetzung

    Karsten

  • Von hoglbuachana, geschrieben am 09.03.2008, 10:44:00: (ID: 240)
    Einfach nur genial, der Bericht und die Bilder wecken sogar in einem alten Asphaltfahrer ganz neue Sehnsüchte icon_wink ))

    meinen Glückwunsch Steph !!!

  • Von Magolwes, geschrieben am 13.03.2008, 11:25:54: (ID: 241)
    Also einfach Super,
    die Fotos und der Text!
    Dickes Kompliment an Dich,
    für Deine Fahrkünste icon_smile

    Netten Gruß
    Gerhard

  • Von Tank, geschrieben am 13.03.2008, 12:59:55: (ID: 242)
    Super Sache, tolle Bilder.
    Einfach Klasse. Meinen Glückwunsch dzu.

    Viele Grüße
    Georg

  • Von Ernie, geschrieben am 16.03.2008, 12:13:13: (ID: 243)
    Super Bericht,
    hab ich mit Begeisterung gelesen.
    Viele Grüße
    Ernie

  • Von reinhold, geschrieben am 27.03.2008, 10:52:46: (ID: 244)
    Sehr schöne Fotos und ein ehrlich geschriebener Bericht, bei dem alles stimmt (ich kann's bestätigen) und in dem die Begeisterung über dieses Land und die Freude über das Erlebte zum Ausdruck kommen. Für mich, der ich selber dabei war, ein wertvolles Dokument!

  • Von GS-Hopper, geschrieben am 22.05.2008, 13:54:24: (ID: 263)
    Hi Steph, spitzenmäßiger Bericht und tolle Bilder,hoff wir sehn uns bald
    mal wieder auf "a Tass Kaff"
    Servus
    Klaus

  • Von zmitti, geschrieben am 21.07.2008, 17:18:23: (ID: 332)
    Hoi Steph,

    Dein Bericht ist der Knaller! Sitze hier mit Gänsehaut...
    Ich fürchte, Achilles wird uns auch mal kennenlernen müssen!
    Der nächste Urlaub kommt bestimmt und ne Beta Alp wollt ich auchschon immer mal reiten.... icon_wink

    LG und immer ne Handbreit Schotter unter'm Reifen! ;-D
    Bine


Dir gefällt NetBiker? Dann klick hier um die Seite weiterzuempfehlen!