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- ohne Drehzahlorgie, Wheelie und schleifendes Knie geht problemlos, wetten???
Montag, 28.4.08 - endlich Gelegenheit für eine Ganztagestour mit der Guzzi. Da für den späten Nachmittag schon wieder Regen angesagt ist wird sie allerdings nicht sehr umfangreich ausfallen. 10:00 Uhr Aufbruch in Nürnberg , Ziel Steigerwald. Diese Hügellandschaft im Dreieck Nürnberg - Bamberg - Würzburg stellt gewissermaßen das "Grenzgebirge" zwischen Mittel-, Ober- und Unterfranken dar und bietet Fahrspaß pur auf kleinen und kleinsten Nebenstaßen. Zunächst mal raus aus der Großstadt, A73 / 70 bis Anschlußstelle Eltmann. Hier beginnt nach Überquerung des Main die Steigerwald-Höhenstraße, gleich mit einer ordentlichen kurvengespickten Steigung. Über Unterschleichach erreiche ich nach wenigen Kilometern Ebrach. Der malerische Ortskern weist eine gigantische Basilika und ein Barockkloster auf. Wer das Kloster von innen kennenlernen will muß allerdings straffällig werden, es wird seit 1851 als JVA genutzt!
Weiter geht es über Geiselwind (Rockfans kennen es sicher, wegen des Earthshaker-Festivals) zum "Dreifrankenstein" wo die drei fränkischen Bezirke aneinandergrenzen. Ein paar Kilometer weiter erreiche ich dann wirklich Frankfurt - und bin in echten 44 Sekunden ohne Geschwindigkeitsübertretung durch. Kurze Zeit später habe ich mich verirrt, der Asphalt der kleinen Ortsverbindung nach Neuses endet schlagartig, nun geht es auf ausgefahrenen Forstpfaden weiter - Kreuzungen und Abzweigungen ohne Wegweiser inklusive. Irgendwie bin ich aber doch wieder aus dem Wald herausgekommen, über Uehlfeld und Münchsteinach falle ich in Neustadt/Aisch ein, wo ich mich erst einmal stärke und meinen Gaul tränke. Da ich keine Lust habe, die B8 direkt nach Nürnberg zu nehmen fahre ich eine Schleife über Dachsbach nach Emskirchen und weiter über Markt Erlbach, Großhabersdorf und Stein und erreiche gegen 17:00 Uhr die Nürnberger Südwesttangente mitten im Feierabendverkehr, nach weiteren 20 Minuten steht meine Mille wieder in der Garage. Fünf Minuten später beginnt es in Strömen zu regnen. Seitenaufrufe: 731 Kommentare zu diesem Artikel
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