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Watt’n Meer – Auf der Suche nach Kurven

16. September 2018 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

IMG_0020xAn der Nordseeküste sind nicht nur “die Fische im Wasser”, sondern auch die Ostfriesen zuhause. Weites Land, Salzwasser, Deichschafe und Krabbenkutter.

In der Heimat des Windes sieht man schon am Montag, wer am Sonntag zum Kaffee kommt. Welch einen Kontrast bieten da die Ostsee und die Hügellandschaft der Holsteinischen Schweiz mit ihren glitzernden Seen, grünen Wäldern und wogenden Kornfeldern.

Kurs Nord – Nordwest

Wir starten in der „Seenstadt“ Nettetal, im Herzen des Naturparks Maas-Schwalm-Nette gelegen, geprägt durch die bewaldete und feuchte Flussniederung des Flüsschens Nette und zahlreicher Seen. Gut ausgebaute Landstraßen tragen uns unaufgeregt nach Norden. In der früheren Hanse- und Festungsstadt Wesel überqueren wir den Rhein, die Lebensader des Landstrichs. Frische Luft strömt unter den Helm, die Sicht weitet sich. Der Bauerngarten der  Pumpernikelbäckerei in der jahrhundertealten Holländer-Windmühle in Emsbüren lädt zur Rast ein; sehr zur Freude eines imposanten Hahnes, der uns ohrenbetäubend begrüßt.

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Am Ufer der Ems erheben sich die die riesigen Werkshallen der Meyer Werft in Papenburg am Horizont. Vor 2 Tagen erfolgte die Kiellegung eines neuen Schiffes im Baudock I der Werft. 320 Tonnen wiegt der 5,5 m hohe, 23,5 m lange und 20 m breite erste Block der „Spirit of Discovery“.
Wir lassen die alte Handelsstadt Leer, das „Tor Ostfrieslands“ auf der Störtebekerstraße hinter uns. Der berühmt-berüchtigte Seeräuber Klaus Störtebeker versetzte die hansischen Kaufleute Ende des 14. Jahrhunderts in Angst und Schrecken. In einem Vorgarten flattert sogar eine zerfledderte Piratenflagge. Kurs Nord – Nordwest in Richtung Nordsee. Die Route nennt sich jetzt „grüne Küstenstraße“ und windet sich am Fuße der Emsdeiche 10 km in Richtung Emden. Hier, wo die Ems in den Dollart mündet, weht uns die erste leichte Nordsee-Brise um die Nase.

An der Nordseeküste von Siel zu Siel

Über die Krummhörn, einer ländlichen Idylle hinterm Deich, erreichen wir sie: kleine Orte mit der Endung „siel“. Harlesiel und Bensersiel, mit ihren Fährhäfen zu den Ostfriesischen Inseln. Greetsiel, Neuharlingersiel und Carolinensiel mit ihren verträumten Häfen, den typischen Krabbenkuttern und kleinen Giebelhäusern. Jahrhunderte lang rangen hier die Menschen dem Wattenmeer Land ab. Sogenannte „Siele“ lassen das Wasser der Entwässerungsgräben durch die Deiche in die Nordsee, aber kein Meerwasser ins Binnenland.
Schon von weitem können wir die restaurierten „Greetsieler Zwillinge“ erkennen, zwei Holländerwindmühlen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auf einen näheren Besuch des kleinen Ortes verzichten wir allerdings angesichts der Touristenmassen, die sich durch die malerischen Gassen schieben.
Wir biegen ins Hinterland ab. Entspanntem Cruisen wird hier ausgesprochen wenig Widerstand entgegengesetzt. Ein paar Wölkchen schweben am tiefblauen Himmel. Der Wind beugt sanft das satte Gras der Wiesen. Wie mit dem Lineal gezogen durchschneiden schmale Teerbänder die Landschaft. Immer gerade aus. Links Schafherden, rechts braun-weiße Kühe und Pferdekoppeln. Unendlich weite Landschaften mit schmalen Alleen. Dazwischen einsame, reetgedeckte Bauernhöfe. Kurven sind praktisch nicht vorhanden, gelegentlich eine leichte Kehre, dann streckt sich die Straße wieder. Das Gummi der Reifen nimmt eckige Formen an. Der Horizont ist mit unzähligen Windrädern verziert, die wie Spargelstangen aus dem Marschboden emporstreben. Vom ständigen Wind gebeugte Bäume – Windflüchter – huschen vorbei. Ein Schwarm Wildgänse zieht laut schnatternd über unseren Köpfen hinweg.

In Carolinensiel treffen wir wieder auf die Nordsee. Die Friedrichsschleuse am Yachthafen, eine Klappbrücke, stoppt unsere Tour. Motoren aus, die Kutter und Segelyachten haben Vorfahrt. Ein kurzer Besuch von Harlesiel (Wohnwagen, Strandkörbe, Selbstbedienungsrestaurant), dann geht es entlang der bis zu neun Meter hohen Nordseedeiche, welche das Land zwischen Ems, Dollart und Jadebusen fast lückenlos umschließen, weiter ostwärts. Gelangweilte Schafe blicken träge von oben herab oder dösen in der Sonne. Um das Meer nicht nur zu riechen, sondern auch zu sehen, erklimmen wir die Deichkronen. Hier oben geht der Blick dann unendlich weit zum Horizont, wo sich Himmel und Nordsee treffen. Watt’n Meer !
Von Nordenham aus kreuzen wir die Weser, schnuppern dabei ein bisschen Seeluft und genießen den grandiosen Blick auf die maritime Skyline von Bremerhaven. Die Stadt ist der größte Automobilumschlaghafen Europas. 95.000 Pkw warten auf den Verkehrs- und Stellflächen des Auto-Terminals auf ihre Verschiffung. Wir lassen die „Letzte Kneipe vor New York“ im Kaiserhafen rechts liegen und streben weiter nordwärts. In einem Fischlokal in Darum werden wir auch am Nachmittag mit einem nordischen “Moin” begrüßt (wer „Moin Moin“ sagt, gilt manchmal schon als Schwätzer). Der Geschmack des frisch geräucherten Aals ist unbeschreiblich. Cuxhaven verschwindet in unserem Rücken, es geht gefühlt wieder immer gerade aus. In Wischhaven rollen wir erneut auf die Fähre. Eine Mini-Flussschifffahrt über die Elbe nach Glückstadt. Christian IV, König von Dänemark ließ die Stadt im 17. Jahrhundert an der Niederelbe erbauen. Der Überlieferung nach rief er aus: “Dat schall glücken und dat mutt glücken und denn schall se ok Glückstadt heten!”
Dass auch Robben von den Launen der rauen See betroffen sind, erfahren wir bei einer Stippvisite in der Seehundaufzuchtstation Friedrichskoog. Alljährlich landen hier 100 bis 200 Robbenbabys. Verletzt oder nach heftigen Stürmen und Gewittern von ihren Müttern getrennt, wurden sie heulend auf Sandbänken und an Stränden aufgefunden. Nach etwa zwei bis drei Monaten werden die aufgepäppelten Seehunde wieder in die freie Wildbahn entlassen.

Der heutige Tag endet in Büsum. Ein frisches Matjesbrötchen an der Promenade (was im Ruhrpott die Pommesbude, ist hier der Fischwagen) und dabei zusehen, wie sich die Sonne langsam herabsenkt. Der Wind rauscht in den Ohren, über uns kreischen die Möwen. Wir genießen das friesische Lebensgefühl: kein Stress, keine Hektik, keine Staus, keine Kompromisse.

Der heutige Tag endet in Büsum. Ein frisches Matjesbrötchen an der Promenade (was im Ruhrpott die Pommesbude, ist hier der Fischwagen) und dabei zusehen, wie sich die Sonne langsam herabsenkt. Der Wind rauscht in den Ohren, über uns kreischen die Möwen. Wir genießen das friesische Lebensgefühl: kein Stress, keine Hektik, keine Staus, keine Kompromisse.

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Kurviger Osten – auf zum Baltischen Meer

Am nächsten Morgen erstrahlt ein blauer Himmel über der Stadt am Meer. Im Hafenbecken herrscht gähnende Leere. Bei Ebbe betrachtet sieht die Nordsee so aus, als könne sie kein Wässerchen trüben. Die kleinen Fischerdörfer enden jetzt auf „koog“. Friedrichskoog, Kronprinzenkoog, Uelvesbüllerkoog, Wesselburenerkoog…. ;-)
Vor uns erhebt sich das gigantische Eidersperrwerk bei Tönning. Fünf riesige Doppelhubtore von jeweils 250 Tonnen Gewicht, welche bei Sturmflut geschlossen werden, regeln den Wasserdurchlauf an der Mündung der Eider. Vom Fußgängerweg in luftiger Höhe öffnet sich uns ein einmaliger Panoramablick auf das imposante Bauwerk, die Nordsee und das Marschland. Unter uns brütet laut kreischend eine Kolonie Küstenseeschwalben.

Im Inneren des Sperrwerks verläuft die Verbindungsstraße zwischen dem Naturschutzgebiet Dithmarschen und dem “Katinger Watt” in Nordfriesland. Wir erreichen relativ zügig St-Peter-Ording, schlängeln uns von dort an der Küste nach Husum und drehen am Ruttebühler See nach Osten ab. „Abbiegen in 37 km“ verkündet mein Navi. „Betonstraße“ nennt sich tatsächlich das breite Teerband entlang der dänischen Grenze. Da kommt nur verhaltene Freude auf. Während eines Stopps kommen wir mit einer Bäuerin ins Gespräch und schon sitzen wir bei einem Pott Kaffee und Keksen im Bauerngarten und klönen. Die Friesen sind eben gastfreundlich. Der Hofhund liegt zu unseren Füssen und um uns herum schnattern Gänse und Puten.

Die Landschaft hat sich nun völlig verändert. Sanfte Hügel mit gelben Kornfeldern, die sich im Wind wiegen. Schattige Alleen, Buchenwälder und – man glaubt es kaum – (gelegentlich) Kurven!
In Flensburg, bekannt für Punkte, Bier und Erotik, treffen wir erstmals auf das „Baltische Meer“, die Ostsee. Der Hafen der historischen Seefahrerstadt grenzt direkt an die Altstadt mit dem Nordertor, Flensborghus, der Oluf-Samson-Gang und dem Südermarkt. Wir gleiten ein Stück am Ufer der Flensburger Förde entlang und nehmen dann irgendwo im Nirgendwo Quartier. Kein Laden, kein Restaurant. Ein Taxi fährt uns zum nächsten Landgasthof.

Entlang der Schlei

Zahlreiche Kurven und schmale, gut ausgebaute Straßen, die sich durch Wälder schlängeln und immer wieder einen traumhaften Blick über die Ostsee freigeben. Zwischen Flensburg und Kiel erstreckt sich ein 42 Kilometer langer Arm der Ostsee, die Schlei. Entstanden während der Eiszeit, ist sie an ihrer tiefsten Stelle gerade einmal 15 Meter tief. Den ersten Zwischenstopp machen wir an der Hafenkante in Kappeln. Friesentee mit Blick auf Hafen und Klappbrücke. Da mein Magen heute etwas rebelliert beschließe ich, den weiteren Tag meinen Tourgefährten erst einmal gemächlich hinterher zu fahren.
Die Tour führt mich durch beschauliche Schleidörfer mit weiß getünchten Reetdach-Häusern, entlang von Pferdekoppeln, Kuhweiden und wildem Brombeergestrüpp. Dazwischen blitzt immer wieder das Wasser des Fjords auf. Eine fotogene, fast klischeehaft Landschaft.
Kleine Nebenstrecken führen mich über Ketelsby und Gunneby zur Missunder Fähre. Die Schlei ist hier nur einen Katzensprung (135m) breit und so dauert die Fahrt auf der winzigen Fähre nur etwa 90 Sekunden. Missunde, ein kleines Dorf, das fast im Schilf versinkt, ist schnell durchfahren. Ein kurzer Abstecher zum Hafen von Eckernförde, der von Segel- und Motoryachten geprägt wird, dann nehme ich Kurs auf die Landeshauptstadt Kiel. Im Seebad Strande, an der äußersten westlichen Landspitze der Kieler Förde, treffe ich auf ein Gipfelkreuz des Nordens – den schwarz-weiß gestreiften „Bülker Leuchtturm“. Vom Aussichtsplateau in 25 m Höhe hat man eine wunderschöne Aussicht bis zu den dänischen Inseln. Im Cafe am Fuße des Leuchtturmes gibt es grünen Tee, der den Magen beruhigt. Einfach die Seele im Strandkorb baumeln lassen und den Blick auf die Kieler Bucht genießen.
Die Zeit verrinnt schnell, sodass ich auf einen näheren Besuch der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins verzichten muss; ebenso auf eine Besichtigung der Marine Gedenkstätte in Laboe sowie des Museum-U-Boots „U 955“.
Zum Ende des Tages kommen wir in Schönberg unter. Die Speisekarte des Restaurants bietet „Labskaus“ an, eine zartrosa Masse mit Spiegelei, flankiert von einer Salzgurke und Roter Beete, bei der das Auge nur ungern mitisst. Labskaus wurde früher auf Schiffen gegessen da viele Matrosen an Skorbut erkrankt und deshalb zahnlos waren. Na ja, man muss den Brei halt mögen!

Fehmarn und Holsteinische Schweiz

Ein  weiter Himmel und eine Landschaft, die sich sanft bis zum Horizont erstreckt. Auf unserem Weg nach Fehmarn unternehmen wir noch einen Abstecher nach Kalifornien und Brasilien. Die Straßen von San Francisco und den Zuckerhut sucht man an diesen Stränden zwar vergeblich, doch die eine oder andere Strandschönheit findet man auch hier.
Über die 963 m lange Fehmarnsundbrücke erreichen wir die bekannte Ostseeinsel. Das Zentrum des Hauptorts Burg ist gesperrt. Autoschlangen wälzen sich durch Umleitungen. Stopp and Go. Wir entkommen dem Chaos nach Burgtiefe am Südstrand, dem touristischen Zentrum von Fehmarn. Die 3 „Wohntürme“ des IFA-Hotels sind eine abschreckende Augenweide. Auf der Promenade toben sich Bagger aus. Nix wie weg. Einmal Fehmarn und nie wieder!
Der nächste Tourabschnitt entschädigt uns für alles. Mit der Holsteinischen Schweiz erwartet uns ein Ensemble aus über 200 kleineren und größeren Seen mit schilfbewachsenen Ufern, wogenden Kornfeldern, Hügelketten, grünen Wäldern, Schlössern, Herren- und Gutshäusern. Eine beeindruckende 300 m lange Lindenallee führt uns zum Gut Hasselburg, einen Gutshof wie aus dem Bilderbuch. Mit den gewaltigen Ausmaßen von 74 mal 24 Metern steht hier die größte reetgedeckte Scheune Deutschlands. Vorbei an der „Zugspitze“ Holsteins, dem 167m hohen Bungsberg, Deutschland nördlichstem Skigebiet, rollen wir entlang des Kellersees und treffen am Dieksee auf das gleichnamige Fährhaus. Im Strandkorb mit Blick auf den See hausgemachten Käsekuchen genießen, das hat schon was.

Kleine und kleinste Straßen winden sich nun bergauf und wieder hinunter. Unsere Route schlängelt sich um Suhrer-, Vierer-, Plöner-, Stock-, Schmalen,- und Belauer See; durch Alleen, bei denen alte Eichen einen dichten Blättertunnel bilden und endet schließlich im Licht der untergehenden Sonne im 2.900 Seelen Örtchen Wankendorf, wo wir Quartier nehmen.

Salz und Hundertwasser

IMG-20180706-WA0006Die morgentliche Kühle genießend, surft es sich entspannt südwärts. Immer hübsch auf Nebenstraßen kurvend geht es durch den Sachsenwald, dem größten geschlossenen Waldgebiet in Schleswig-Holstein, knapp 30 Kilometer östlich von Hamburg. In Geesthacht kehre ich der Unterelbe den Rücken und erreiche bald darauf die alte Salz- und Hansestadt Lüneburg.Mittelalterliche Architektur im Stil der Backsteingotik. Lüneburg wurde auf Salz erbaut. Durch den Handel mit dem „Weißen Gold“ erlangte es im Mittelalter Reichtum und Ansehen. Einst betitelte der Dichter Heinrich Heine die Stadt als “Residenz der Langeweile”, doch heute herrscht quirliges Leben in den engen Gassen. Ein Angestellter des Ordnungsamts, selbst Motorradfahrer, gibt mir einen Tipp, wo ich meine Silver Wing kostenlos und sicher parken kann. Zitat: „…dort kontrollieren wir nicht“. Einen Pott Kaffee und ein letztes Fischbrötchen später verlasse ich den Ort und lasse die Tour in Richtung Uelzen, wo eine Visite des Hundertwasser-Bahnhofs Pflicht ist, auslaufen.

 

Sehenswertes am Wegesrand

  •  Meyer Werft
Die in Papenburg ansässssige MEYER WERFT wurde 1795 gegründet und befindet sich in siebter Generation im Familienbesitz >>>  
  •  Seehundstation Friedrichskoog
Aufnahmestelle für verlassene oder kranke Seehundbabys >>>  
  •  Greetsiel
Puppenstubenort mit historischen Giebelhäusern und idyllischen Hafen >>>  
  •  Eidersperrwerk
Einer der grössten Küstenschutzbauten Europas >>>  
  •  Holsteinische Schweiz
Seeenreiche Hügellandschaft Holsteins >>>  
  •  Lüneburg
Alte Salz- und Hansestadt >>>  
  •  Uelzen
Hundertwasserbahnhof >>>

Reise – Infos

  • Zeit
Juni/Juli 2018, 9 Tage
In der Ferienzeit sind die bekannten Orte relativ voll.

 

  • Teilnehmer:

Ralf, Wolfram, Michael, Karl-Heinz

  • Fahrzeuge:

1 Honda Silver Wing FJS 600
1 Honda-T-Wing 600
1 Honda NC 750
1 Honda Africa Twin

  • Touren:

Tagestouren 200 – 280 km,
Rundreise insgesamt 2.500 km

  •  Klima
Durch den ständigen Wind durchweg sehr angenehm.  
  •  Bildergalerie
Hier findet ihr weitere Bilder und Videos zur Tour >>>  

 

 

 

 

 

 

5 Antworten zu Watt’n Meer – Auf der Suche nach Kurven

  1. Klasse geschrieben. :good:

  2. Moin..
    Als Emsländerin kann ich die Tour zu 100 Prozent empfehlen.
    Dem Autor dieses Berichtes HERZLICHEN Dank für die schöne Dokumentation.
    LG und
    PETRA

  3. Jooh, die Seehundstation habe ich nicht besucht, dafür war ich life bei der Seehundjungesrettungsaktion dabei.
    Die Aktiven vor Ort haben erklärt, das bei Rückzug des Wassers die Kleinen außerhalb der verbleibenden Schwimmrinne stranden, ein Verbringen der Tiere in die Wassermitte diese zum Sterben verurteilt. Daher werden sie eingesammelt und in die Aufzuchtstation (nicht wie vermittelt: Zuchtstation) verbracht.

    Ihr seid anscheinend niemals am Strand gewesen, davor steht deutsche Kultur, oder was manche dafür halten: Kurtaxe, Strandbetretungsgebühr, Badeordung, Nutzungszeiten. Es verändert sich ein wenig bei der Tour von West nach Ost, das wäre eine genauere Auflistung wert.
    Ich würde hier gerne ein Foto von der Strandordnung Harlesiel hinerlassen, aber das geht ja wohl nicht.

  4. Hallo Werner,
    na ja, so ideal ist das mit Moppeds am Strand ja auch nicht ;-)
    Ich muss die allerdings grundsätzlich zustimmen. In St-Peter-Ording wollten wir über den Strand ans Meer fahren. Hätte uns allerdings 5 € je Zweirad gekostet, da die Gästekarte von Büsum (dort hatten wir übernachtet) dort natürlich nicht gilt. Nach guten Zureden am “Kontrollposten” durften wir dann 100m auf den Sand >>> http://motorroller-info.magix.net/alle-alben/!/oa/7453516-121773669/%5Bobject MouseEvent]
    VG
    Ralf

  5. Mit Motorrädern an den Strand? Lieber nicht :negative: . Auch wenn es trocken aussieht, der Sand ist salzhaltig. Das Meersalz ist aggressiver als das Streusalz im Winter. Wenn man daher am Strand gefahren ist, das Motorrad danach möglichst schnell mit Süßwasser abspülen :good: .

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