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Irland mit dem Dampfer

11. November 2018 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

die Kreidefelsen von DoverEnde September, Traumwetter, was liegt da näher als noch eine kleine Reise nach Irland zu unternehmen.

Der Dampfer ist die K1600 GT mit allen nötigen Extras – es kann ja auch mal kalt werden oder regnen, auch der Rückwärtsgang ist bei dem schweren Gerät gar nicht übel. Es gibt unglaublich viel Platz in den Seitenkoffern und im Topcase. Von Prien über Münster (da lasse ich neue  Reifen aufziehen) fahre ich nach Dünnkirchen, von dort mit der Fähre nach Dover. Etwas mehr als 1.400 km davon ca. ein Drittel Landstrasse vor allem in Bayern, in der Rhön und im Sauerland, das geht entspannt in 2 Tagen.

Von Dover fahre ich über kleine Landstrassen durch Südengland und Wales nach Fishguard. Weiterlesen →

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Südfrankreich – der Ballsaal der Feen

3. November 2018 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Die Drôme Provençale und die Alpes-de-Haute-Provence – Oliven, Lavendel und Herbes de Provence. Uralte Dörfer und Schlösser, dazu eine Landschaft wie geschaffen zum Touren mit dem Motorroller – und es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.

Der Ballsaal der Feen

Cheminées de FéesFrisch und würzig schleicht sich die Luft unter unsere Motorradhelme. Kein Wölkchen trübt den azurblauen Himmel der Haute-Provence. Wir nehmen unsere „Hausstrecke“ durch das „Vallee du Grand Vallon“ unter die Räder. Das Teerband schlängelt sich durch weite Apfelplantagen. Die Bäume beidseits der Straße biegen sich unter der Last der Früchte. Kleine Traktoren mit riesigen Anhängern wuseln durch die Baumreihen und kreuzen unseren Weg. Das „Vallée du Grand Vallon“ ist Apfelland. Zur Entezeit ist also Vorsicht angesagt!

Das Tal weitet sich. Vor uns erheben sich hintereinander zwei, drei Gebirgsketten, deren Gipfel noch vom feinen Dunst des frühen Morgens umhüllt sind. Ein Anblick, der immer wieder aufs Neue beeindruckt. Le Claire, Faucon-du-Caire, Grigors nennen sich die winzigen Örtchen am Wegesrand. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Einige schöne Kehren weiter überqueren wir die Durance und wenden uns Remollon zu.

Tanken und Pausenproviant aufnehmen ist angesagt. Wildschweinsalami, Oliven und ein Stück Käse finden neben backfrischen Baguettes in den Seitenkoffern Platz.

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Spanische Pyrenäen – Rund um Andorra

16. September 2018 in Netbiker-Events, Tourenberichte und -tipps

Hallo Netti’s,

auch ich möchte Euch mal ein paar kleine Eindrücke, vom Netbikerevent Spanische Pyrenäen – Rund um Andorra, vermitteln.

Los gings am 17.08., zuerst nach Sachsen, um den Platz in meinen Bulli voll auszunutzen. Und schwupps … nach nur 27 Std. und 2200km Anfahrt bezogen wir unser Mobilhome für die nächsten 2 Wochen. Standort des Mobilhome’s ist der Campingplatz in Isabena. Von dort starteten wir zu fantastischen Tagestouren von 350-560km.

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Für die Planung der Tagestouren benutzte ich einfach die ADAC-Karte aus dem Tourset und hielt mich dabei meistens an die ‘grün’ markierten Strassen, was sich als vorzügliche Wahl heraus stellte. Weiterlesen →

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Watt’n Meer – Auf der Suche nach Kurven

16. September 2018 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

IMG_0020xAn der Nordseeküste sind nicht nur “die Fische im Wasser”, sondern auch die Ostfriesen zuhause. Weites Land, Salzwasser, Deichschafe und Krabbenkutter.

In der Heimat des Windes sieht man schon am Montag, wer am Sonntag zum Kaffee kommt. Welch einen Kontrast bieten da die Ostsee und die Hügellandschaft der Holsteinischen Schweiz mit ihren glitzernden Seen, grünen Wäldern und wogenden Kornfeldern.

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Zwischen Himmel und Erde – Naturparks der Hochprovence

12. Juni 2018 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Im Norden der Provence, im Naturpark „Baronnies Provençales“ mit seinen Kalksteinfelsen, drängen sich malerische Dörfer an die Berghänge. Im Süden erstrecken sich die wilden Schluchten, kargen Gipfeln, aber auch üppigen Pinienwäldern des „Parc Naturel Régional du Luberon“. Dazwischen liegt eine Landschaft, wie geschaffen für interessante Motorrollertouren.

Dem Himmel so nah – Unsere Liebe Frau von La Salette

Die N85, die „Route Napoléon“, folgt der Strecke, die Napoléon I. von Elba kommend über Grasse, Digne, Sisteron und Gap bis nach Grenoble zurücklegte, nachdem er, um die Macht zurückzuerobern, in Südfrankreich gelandet war. Der Gewaltmarsch wird auch als „Adlerflug“ bezeichnet. Neben der Straße tauchen daher immer wieder Schilder mit dem kaiserlichen Adler auf. Sie erinnern bis heute daran, wer hier vor über 200 Jahren unterwegs gewesen ist. Gut ausgebaut ist die N85 wie geschaffen, meiner Silver Wing freien Lauf zu lassen. Der Verkehr hält sich in überschaubaren Grenzen. Zügig erreichen wir Gap, die Hauptstadt des französischen Départements Hautes-Alpes, umgeben von den Dauphiné-Alpen und deren Voralpen. Aus der Senke von Gap führen uns weit geschwungene Kehren hinauf zum Col Bayard (1.248). Nach einer kurzen Abfahrt biegen wir auf der D217A zum Col du Noyer (1.664) ab.  Rot, gelb und braun leuchten die Blätter der Kastanienwälder, welche sich die Berghänge hinaufziehen, in der Herbstsonne. Ein Traumpanorama; Indian Summer in Südfrankreich. Die in den Hang geschlagene Straße windet sich einspurig in enge Serpentinen steil dem Pass entgegen. Die Aussicht ins Tal ist phantastisch. Weiterlesen →

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Unter Geiern – Im Herzen der Chevennen

24. Februar 2018 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Die im Süden des Massif Central gelegenen Cevennen sind eine Mischung aus steinigen, trockenen Hochplateaus und zerklüfteten Schluchten, in die sich die Fluten des Tarn und der Jonte tief eingegraben haben. Durchzogen von kurvigen Bergsträßchen und dünn besiedelt sind sie eine der letzten wilden Ecken Europas und immer noch ein Geheimtipp

Irgendwo im Nirgendwo

Von Alès aus, dem südöstlichen Einfallstor der Cevennen und einstiger Bergarbeiterstadt, deren stillgelegte Fördertürme am Stadtrand an einigen Stellen   noch zu sehen sind, folgen wir der Nationalstraße 106. Gut ausgebaut, bester Asphalt und kaum Verkehr. Fast hätten wir das zugewachsene Hinweisschild nach Saint-Hilaire-de-Lavit übersehen. 3 Km abseits der Hauptstraße, 116 Einwohner, mehrere freilaufende Hunde und ein paar Ziegen. Versteckt hinter einem mächtigen, 350 Jahre alten Olivenbaum erwartet uns unsere Unterkunft „La Vallée de Gaïa“, in den Resten eines ehemaligen kleinen Klosters. Die Aussicht von der Terrasse über die bewaldeten Bergkuppen der Cevennen ist fantastisch; leider könnte unser Zimmer einmal eine Grundreinigung vertragen. Na ja, ein paar Tage wird es schon gehen.

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Gipfelglück und Dolce Vita

13. Februar 2018 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Das „Goms“, ein Tal im schweizer Kanton Wallis, ist umgeben von zahlreichen 4.000er-Gipfeln und tief in die Alpen eingebettet. Das von der Rhône durchflossene Tal erstreckt sich über 150 km vom Rhônegletscher bis zum Genfer See. Welch einen Kontrast bietet dagegen der Lago Maggiore im Kanton Tessin. Die Region um den See ist durch ein sehr mildes Klima begünstigt. Die Bergketten der Südalpen halten im Winter die Kälte der Nordwinde fern. Palmen wachsen neben Kastanien, Oleander und Agaven in den Himmel. Warum nicht beides einmal miteinander verbinden?

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Kleine Fluchten (Korsika Ende Oktober)

5. November 2017 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

20. Oktober: bescheidene Wettervorhersage (kalt, Regen) zu Hause, auf meiner BMW sind neue TKC 70. Ich war noch nie mit dem Motorrad auf Korsika, also fahre ich am nächste Tag spontan nach Livorno. Ich nehme die Römerstrasse über den Brenner, gerade noch vor dem ersten Regen, dann über den Jaufenpass, die letzten paar hundert km Autobahn bis ins historische Hotel “Dimoria Stoica Ai Casini D’Ardenza”.

Mein grosses Appartement (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Badezimmer), über booking günstig gebucht, hat alle Annehmlichkeiten, Meerblick plus diverse alkoholische Getränke inklusive. Das kann ich leider nur bedingt geniessen, die Fähre ist planmässig für 8.30 Uhr am nächsten Morgen vorgesehen. Also schnell ins Internet, um die Fähre zu buchen – was sagt die Seite? ausgebucht. Spät am Abend fahre ich noch mal in den Hafen, der Schalter von Corsica Ferries ist natürlich bereits zu, allerdings ein kleiner Container der Fährgesellschaft in der Nähe der Abfahrtstelle hat noch geöffnet: “Da es Morgen windig ist, fahren wir schon um 7 Uhr los. Aus diesem Grund haben wir die Internetseite auf ausgebucht gestellt.” Lockere italienische Informationspolitik, die Fähre ist höchsten halb voll, ich bin der einzige Motorradfahrer.

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Reise nach Georgien

26. Juli 2017 in Tourenberichte und -tipps, User-Blog

Rudi und ich auf der Fahrt zum Hengstpass

Rudi und ich auf der Fahrt zum Hengstpass

Eigentlich wollte ich ja in den Iran, aber dann war es mir Ende Juni viel zu heiss (Isfahan von 40 bis 48 °C) und Georgien war bergig und wild, so dass ich mich erst einmal dort umgeschaut habe.

Doch von Anfang an: vom Weltreisenden Klaus (klausmotorreise.com) wusste ich, dass er mal wieder mit seiner Transalp in die Mongolei fahren wollte, diesmal über Georgien, Pamir, Russland, und ich konnte ein Stück mitfahren. Mitte Juni ging es zunächst von Prien am Chiemsee nach Kottingbrunn.
Bis zum Hengstpass haben mich Rudi und Klaus-Peter vom GS-Club begleitet.

Segnung der Motorräder

Segnung der Motorräder

Dann fahre ich weiter über die Kalkalpen, die Wildalpen, an der wunderschönen Rax entlang zu Geli und Klaus, 430 entspannte Landstrassen km bei herrlichstem Wetter. Geli ist Mongolin und Buddhistin und hat am nächsten Morgen uns, unsere Bekleidung, unsere Motorräder und unser Gepäck geweiht bzw. gesegnet; auf jeden Fall ist damit ein wirksamer Schutz gegen mögliche Schäden oder andere mishappenings sichSegnung der Motorräderer gewährleistet. Tatsächlich gab es dann Situationen, wo dies sich als hilfreich erwiesen haben kann – später mehr.

Südlich von Wien haben wir dann noch Roland eingesammelt, der mit Klaus die ganze Strecke auf seiner nagelneuen Afrika Twin mit DCT-Getriebe mitfährt. Weiterlesen →

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Warmup im Trentino, alternativ: BMW-Selbsthilfegruppe gegründet…

30. Mai 2017 in Netbiker-Events, Tourenberichte und -tipps

Vom 26.05. bis zum 29.05. waren wir zum “Warmup im Trentino” unterwegs. Dieses Jahr waren es zwar weniger Teilnehmer als letztes Jahr, dafür war’s aber nicht minder schön.Dabei waren @rike97 @sualkbn @grauer @joey @marco_rux76 und ich. Damit für Trentino 2018 wir dann noch wissen, was wir 2017 so gefahren sind, gibts hier einen kleinen Bericht und vielleicht die ein oder andere Tourenempfehlung für euch. Natürlich darf der Artikel auch als Motivation dienen, selbst bei einem solchen Event teilzunehmen oder vielleicht sogar selbst eines zu veranstalten.

Aber nun gut, nun zur Tour: Weiterlesen →

Springe zur Werkzeugleiste

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