Organspende - Ausweis?

  • Was es heißt zeitnah zu sterben...

    ist das so klar ? , was das heißt .

    Oder ist auch das für jeden etwas anderes ?


    Ich fand in diesem Zusammenhang den Beitrag von Joybar , für mich ,

    Sehr interessant .

    Sinngemäß ; sich mit der eigenen Endlichkeit zu befassen und insbesondere was die Akzeptanz des unausweichlichen für einen Einfluss auf mein leben, denken und fühlen hat .

    Für mich war der spontane Gedanke , wenn ich es schaffe zu akzeptieren, oder mich mit dem Gedanken sogar anzufreunden , werde ich die Zeit bis dahin bestimmt gelassener , ruhiger, weniger hadernd und wahrscheinlich glücklicher verbringen können .


    Evt hat der 15 jährige das unausweichliche voll akzeptiert ... oder zumindest nach außen so gezeigt , (man kann ja nur bis vor den Kopf schauen)

  • So Jungs und Mädels,😊


    Ich möchte euch erstmal danken für den offenen Meinungsaustausch. Die eine oder andere Antwort war wohl mehr fürs anstacheln gedacht, kann man vermeiden.


    Hinterfragen das Thema darf und sollte man. Sei es die Abwicklung des Organtausches, die Rechtsgrundlagen sowie Erfolg.


    Man wünscht sicher keinem ein neues Organ zu brauchen, da auch die Gefahr des Abstoßens eines Organs immer noch besteht, jedoch kann es das Leben verlängern bzw. erleichtern.


    Dennoch freut mich der rege Austausch untereinander und damit beschließe ich das Thema ✔️😉 als erledigt zu betrachten.

    Einmal editiert, zuletzt von stromio ()

  • Ich finds gut und wichtig das dieses Thema präsent ist .

    Und mit ü 900 Zugriffe in zwei Tagen wohl nicht ganz uninteressant .


    Und ja , bei emotionalen Themen einigermaßen sachlich bleiben ist schwer .


    Du hast es aufgemacht .... schließe es :thumbup:

  • Jetzt reichts. Erzähle mir nichts von Freunden. Du weißt nicht wie es in einem aussieht der betroffen ist. Ich habe IPF und weiß wovon ich Rede! Ich habe einen Organspende Ausweis weil alle anderen Organe außer meiner Lunge infrage kommen. Ich kann leider keine Lunge bekommen weil ich schon über 60 Jahre bin und für eine Transplantation nicht mehr in Frage komme. Also ich habe mich wohl damit auseinander gesetzt, das Leben endlich ist. Und glaube mir das ist nicht prickelnd. Also ich weiß genau wovon ich Rede.

    "Die Altersgrenze für Lungentransplantationen wird daher gegenwärtig bei etwa 65 Jahren gesetzt. Im Einzelfall kann jedoch immer eine individuelle Entscheidung getroffen werden."

    Einmal editiert, zuletzt von Joybar ()

  • Die spenden Bereitschaft war noch nie richtig groß,

    aber als vor ein paar Jahren bekannt wurde das Reiche von Chef Ärzten auf den Listen nach oben gesetzt wurden

    brach die Bereitschaft stark ab und hat sich auch nicht mehr richtig erholt.

    Viele haben sich gedacht nicht mit mir,

    was passiert wenn ich da liege so auf der Kippe und einer mit richtig Kohle winkt mit den Euro Scheinen.

    Man hätte da einmal richtig durchgreifen müssen.

    Vieleicht würde es jetzt besser aussehen.

    Aber für meine Kinder und Frau immer.

    Alles andere erst wenn ich die Augen zu gemacht habe und die Endscheidung liegt bei guten Freunden,

    denn damit will ich meine Familie nicht belasten.

    Aber wer will schon so Alte Teile haben.

  • erstens war das nur ein Fall , was mir bekannt ist, wo jemand auf der Warteliste bevorzugt wurde und das von den Medien öffentlich gemacht wurde. Und wenn genug Organe vorhanden währen, würde so etwas nicht passieren.

    Des weiteren, wenn du auf der Kippe liegst und für eine Spende infrage kommst, gilt IMMER das mehr Augenprinziep. Das kann nie einer allein entscheiden. Also ist es relativ unwahrscheinlich, das dir einfach so das Licht ausgeknipst wird.

    Und warum überlässt du die Entscheidung guten Freunden und triffst sie nicht selbst !!!

    Und wann sind Teile alt. Diese Entscheidung musst du nicht treffen. Das machen die Mediziener.

  • Ich weiß nicht ob der in dem Artickel beschriebene Fall die Regel ist. Ich denke nicht. Grenzfälle wird es immer geben. Es ist halt nicht alles schwarz oder weiss. Und deshalb gibt es die Möglichkeit sich für oder gegen eine Spende zu entscheiden. Wichtig ist das man sich mit dem Thema auseinander setzt und umfangreich recherchiert. Und es nicht anderen überlässt.

  • Ich finde den Aspekt mit

    „Einmal hart durchgegriffen“

    Sehr interessant .

    Die Skandale der Jahre sind für die spendenbereitschaft wirklich ein großes Problem .

    Es ist nunmal Fakt, das Krankenhäuser und Ärzte mit jedem Eingriff ihr Geld verdienen, und im Zuge der Privatisierung vieler Kliniken der finanzielle Erfolgsdruck für die Chefärzte durch die Verwaltung mehr gegeben ist .

    Zudem geht es hier um sehr sehr wertvolle Teile (für den Empfänger ist der Wert nicht in Zahlen auszudrücken)

    Ich will niemanden persönlich beschuldigen , aber

    Hohe Werte allgemein rufen auch hohe kriminelle Energie auf den Plan .


    Hier werfe ich der Politik vor , nicht genügend für die Kontrolle und Überwachung des Organhandel zu tun . Und zwar so , dass es für jeden Bürger oder potenziellen Spender sichtbar und nachvollziehbar ist .


    Ich denke dass das der spendenbereitschaft gut tun würde .


    Eine Kontrolle und Überwachung die wirklich lückenlos ist , und nicht nur auf Dokumentation derer beruht die damit ihr Geld verdienen.

    Ich weiß nicht wer es kontrolliert , wenn ich z.b. spenden möchte aber Auge und Herz behalten möchte , dass nach der organentnahme auch wirklich das Herz noch drin geblieben ist . Und wer garantiert , dass mein Organ wirklich der bedürftigste bekommt , und nicht jemand der durch einen schönen Geldbetrag auf dem Papier kranker gemacht wurde als er ist .

    Wo sind die unabhängigen Kontrolleure , die nicht aus dem Gesundheitssystem ihr Einkommen beziehen , die unangemeldete Kontrollen machen(am besten wöchentlich) . Die dann auch z.b. Quartals mäßig ihre Einsatzgebiete wechselnd zugewiesen bekommen um auch kungelei mit den Kontrolleuren nahezu auszuschließen .

    Ich kenne nur Dokumentationen der Kliniken und der organhandelnden unternehmen.

    Von Dem Gedanken , dass sich die Ärzte , die unabhängig voneinander den Hirntot feststellen , sich um den Wert der „Ware“ einig sein könnten, möchte ich garnicht ergriffen werden.


    Wohlgemerkt , es geht hier um riesige Werte , Menschenleben , ......


    Warum müssen mir , als willigen Spender, solch ungute Gedanken kommen , warum hab ich nicht ein absolutes gutes Gefühl , dass bei dem Thema der Staat keine Schlupflöcher entstehen lässt oder übersieht .


    Das ist meine Frage und auch Vorwurf an die Politik .

    Jens span beklagt mit großen Worten die miserable spendenbereitschaft in unserem Land , aber hat er seine Hausaufgaben gemacht ?

  • Wer will im Notfall ein Organ haben? JEDER

    Warum behauptest Du das mal eben so pauschal? Kennst Du "JEDEN" persönlich und hast Du mit "JEDEM" persönlich gesprochen?


    Ich will keine Organe.


    Solange ich es aus eigener Kraft schaffe, zu leben - prima.

    Wenn ich es nicht mehr aus eigener Kraft schaffe, dann habe ich mir meine Ruhe und Frieden verdient. Und die will ich verdammt nochmal auch haben.

  • geht mir genauso möchte auch keine !!

  • Ich denke die jetzige Regelung ist die Richtige.

    Wie konnte die Welt nur früher funktionieren ohne die vielen Regeln und Gesetze?


    Jeder regt sich darüber auf das der Staat in alles eingreift, aber wenn's einem dienlich wäre muss der Staat tätig werden. smilie_frech_054.gif


    Vielleicht sollten wir Menschen, die in der ehemalige DDR aufgewachsen sind, fragen! Die kommen nähmlich aus der Zukunft, den dort hat alles der Staat geregelt.


    Ich bin dafür das jeder selbst wieder Verantwortung übernimmt und nicht hofft, dass ihm jemand die Entscheidung abnimmt!

    Servus, Bernhard

    Das Leben ist zu kurz für später! :)

  • geht mir genauso

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