Fahrverbote künftig schneller ab 21 bzw. 26 km/h zu viel..?.

  • Für echtes autonomes fahren

    Fahrzeuge fahren ohne Fahrer , braucht es die 5G , da auch die Fahrzeuge untereinander in Echtzeit kommunizieren müssen .

    Für abgespecktere Versionen reicht teilweise Sensortechnologie gekoppelt mit gps deren Anfänge ja schon gut funktionieren .

  • Für echtes autonomes fahren

    Fahrzeuge fahren ohne Fahrer , braucht es die 5G , da auch die Fahrzeuge untereinander in Echtzeit kommunizieren müssen .

    Für abgespecktere Versionen reicht teilweise Sensortechnologie gekoppelt mit gps deren Anfänge ja schon gut funktionieren .

    das mit der Sensor Technologie sehe ich ein klein bisschen anders. Ich bin noch Besitzer eines Fahrzeugs mit solcher Technik und wirklich froh, dass das Leiden im März ein Ende hat. Die Technologie wird zwar in den meisten neuen Fahrzeugen verbaut, verkauft und beworben, funktioniert aber eher schlecht als recht. Im Moment sitze ich noch ein Fahrverbot aus, weil die automatische Verkehrszeichenerkennung in Verbindung mit Tempomat eben schon mal nicht das macht, was es soll. Spurhalteassistenten ohne Notfallfunktion ist das nächste Thema. Diese gibt's nur in Premiumklassen. Einfachere Systeme aber in den meisten anderen. Kamera Innenraum Überwachung wie bei BMW und Co. ist eine Zumutung. Für was muss der Hersteller von Fahrzeugen wissen, wer sich in dem Fahrzeug befindet? Es ist erwiesen und belegt, dass all die daten zu den Herstellern fließen ... für mich ein echtes Unding. Als Grund die Augen des Fahrers zu beobachten wegen Müdigkeit? Krass die Antwort von BMW. Abstandswarner, welche in Links Kurven auf Autobahnen ( linke Spur ) Notbremsaktionen ausführen, weil auf der ganz rechten ein LKW erkannt wird? Wie oft ich schon ins Lenkrad gebissen habe und wirklich Glück hatte, dass hinter mir keiner war. In den neuen Fahrzeugen muss man die Assistenten ausschalten, da sie mittlerweile standardmäßig immer an sind. Früher war es umgedreht. Ich kann eine lange Liste aufführen, wie gefährlich die unausgereifte Technik ist.


    Ich bin auch der Meinung, dass 5G ein Muss für autonomes fahren sein wird, das wird aber noch sehr lange dauern. Vielleicht nicht auf den Autobahnen, aber auf jeden Fall über Land und in der Stadt.

    Als nächstes sehe ich, dass es viele Leute geben wird, die sich eben kein neues Auto leisten können oder wollen. Gründe dafür sind zum Beispiel sehr hohe Kosten, Störanfälligkeit der Technik und nicht zu vergessen; der Datenschutz. Mein Auto war in den knapp 3 Jahren fast 10 Wochen in der Werkstatt wegen genau dieser Technik. Das ist ein Nogo.

    Ich bin ehrlich froh, wenn ich es los bin und wieder mein ganz stink normales Bike fahren kann, ohne den ganzen Schnickschnack. Ganz schlimm für mich an der Technik ist, dass es Datenschutzrechtlich höchst zweifelhaft ist, was da abgeht. Bin selbst im IT Bereich unterwegs und mal ganz ehrlich, was in der Auto Industrie da abgeht, macht wir wirklich Angst.

    »Niemand ist perfekt, aber als Biker ist man verdammt nah dran!«:P:P:P

  • Das mag für eher einfache Systeme durchaus gelten, ich glaube beim Thema autonomes Fahren ist nicht ganz so trivial. Hatte mich da mal von einem ehemaligen Arbeitskollegen, der zu einem Automobilzuliefer gewechselt ist, um eben beim Thema Selbstfahrende Autos mit zu programmieren, mal aufklären lassen...

    Das glaube ich nicht, dass das Voraussetzung ist. Letztlich geht es im Sensordaten die dann im Fahrzeug verarbeitet werden müssen, da spielt doch 5G keine Rolle. Bei den Diensten außen herum zur optimierung von Verkehrsflüssen usw. sicher schon, aber das ist ja eher "Add On"...


    Aber nichtsdestotrotz ist es schon peinlich, wie wir mit unseren Funklöchern dastehen... Aber das ist eher ein andres Thema.

    Selbstständig startende, fliegende und landende Verkehrsflugzeuge sind übrigens auch schon möglich und bei Gott nicht als "einfaches System" zu bezeichnen.

  • Tja, Liebe Politiker, vielleicht sollte man nicht immer den kleinsten gemeinsamen Nenner suchen.
    Manchmal ist es sinnvoller, Menschen, die ihr KFZ nicht beherrschen, nicht auf die Straßen zu lassen, als alle anderen auf deren Niveau zu „drosseln“.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Die gefährlichsten Situationen erlebe ich immer mit unroutinierten, unsicheren Fahrern. Die Leute werden immer älter und die Autos breiter. Mit zunehmendem Alter nimmt das Reaktionsvermögen, Seh- und Hörkraft ab. Da diese Fahrer eine große Lobby darstellen, wird es jedoch sicher keine Gesundheitsprüfung o.ä. geben...

  • Selbstständig startende, fliegende und landende Verkehrsflugzeuge sind übrigens auch schon möglich und bei Gott nicht als "einfaches System" zu bezeichnen

    Abs oder Tempomat mit Abstandskontrolle ist im Vergleich zu autonomen Fahren wohl doch eher trivial (darauf bezog sich mein Posting) und ich glaube auch autonomes Fliegen ist leichter als autonomes Fahren, weil die Rahmenbedingungen komplexersind... aber egal, ich denke bei dem, dass wir alle kein Funknetz eines Entwicklungslandes haben wollen sind wir sicher einer Meinung... 🤣

  • man kann den alten Leuten aber auch nicht die Mobilität nehmen@loudi. Das Reaktionvermögen älterer Leute nimmt zwar ab, aber dafür fahren sie auch langsamer . Und das ist es wahrscheinlich, was die Leute nervt , mich eingeschlossen.

  • Das Recht Steine zu werfen gegen ältere Verkehrsteilnehmer haben nur Menschen die ihren Führerschein freiwillig abgegeben haben. Den meisten hier steht diese Entscheidung noch bevor...

    Einmal editiert, zuletzt von alpen ()

  • Hihi, es ist wie überall... Die langsamen, Die alten, die die die. Schuld haben immer die Anderen.


    Einfach mal runterkommen, durchatmen und das Problem defensiv lösen. Wer langsam fährt ist mir lieber als derjenige, der sich überfordert/ überschätzt und damit andere in Gefahr bringt.

    Klar nerven mich die Schleicher auch, und ich fluche herzhaft. Aber dann überholt man wo's geht und gut ist. Ohne Nachtreten.


    Davon ab sind Pauschalurteile immer lächerlich. Es sind Einzelfälle, wenn man sich die Masse anschaut. Und damit durch Einzelfälle zu widerlegen. Und ich muß Paulsausberlin zustimmen: Die Mobilität ist mit das Letzte was ältere Menschen haben, um am sozialen Leben teilzunehmen. Dies würde ein massiver Einschnitt sein, denn man entmündigt faktisch.

    Die wenigen krassen Fälle, wo's wirklich nicht mehr vertretbar ist, mal ausgenommen.

    meep meep

  • Was mich betrifft, ich brauche und will diesen elektronischen Schnickschnack nicht.

    Zusätzliche Fehlerquellen, Überwachung und "Ausspähung" will ich nicht und

    solange es mir möglich ist, werde ich weder E noch vernetzt noch autonom fahren.

    Das heisst natürlich daß ich meine Fahrzeuge ordentlich pflegen muß, was ja auch Spaß macht.


    Es ist jetzt vielleicht ziemlich weit her geholt aber wenn alle Bewegungen aufgezeichnet werden,

    mit Ort und Zeit, dann dauert es nicht mehr lange bis man einen Monatlichen Auszug von der Zulassungsstelle

    erhält in dem dann steht:


    Zahlen sie bitte XYZ Euro auf unser Konto ein. Ihren Führerschein können sie in unseren Briefkasten werfen.;)


    Wer durch sein Verhalten auf der Strasse sich oder andere gefährdet muß doch eh mit Maßnahmen rechnen.

    Klar, so er/sie dann erwischt wird.

    Die Schleicher, die ich morgens auf meinem Weg zur Arbeit sehe sind meist Spritsparer!

    Diese bremsen sogar die LKW auf der BAB aus.


    Egal ob alt oder Jung, da gibt es immer welche die dem Verkehr noch nicht, oder nicht mehr gewachsen sind.

    Einmal editiert, zuletzt von zweiradler ()

  • man kann den alten Leuten aber auch nicht die Mobilität nehmen@loudi. Das Reaktionvermögen älterer Leute nimmt zwar ab, aber dafür fahren sie auch langsamer . Und das ist es wahrscheinlich, was die Leute nervt , mich eingeschlossen.

    Niemand will den Älteren die Mobilität nehmen! Es geht ganz allgemein um die gestiegenen Anforderungen, um aktiv am Verkehr teilzunehmen.

    Heute 80jährige haben damals beim Dorfsheriff eine Runde um den Dorfplatz gedreht und bekamen den Schein, heute musst du über tausend Euro und viele Stunden lernen und üben investieren. Und dann musst du immer noch Fahrpraxis erwerben, obwohl du die amtliche Erlaubnis hast.

    Über die vielen Jahre seit dem Erwerb des Führerscheins haben ältere Leute natürlich eine große Fahrpraxis erworben, deshalb bewegen die sich dennoch sicher im Straßenverkehr. Wird das Auto nur noch für den Einkauf oder die Sonntagsausfahrt rausgeholt, beginnen die Probleme, weil dann das ständige Üben fehlt.

    Uns geht es doch mit dem Mopped genau so, nach den 5 oder gar 6 Monaten Winterpause muss man erst mal wieder das fahren üben, auch wenn man nicht mehr bei Null anfängt.

    Das manche etwas langsamer fahren, weil sie ihr eigenes Reaktionsvermögen einschätzen können, ist kein Problem, solange sie dennoch sicher fahren und nicht in ner Tempo 100 Zone 60 oder 70 bummeln.


    Warum nicht generell alle 10 Jahre zum Check beim Doc? Wird der Check bestanden, gibt es wieder 10 Jahre drauf.

    Sobald Menschen unsicher unterwegs sind, weil sie fast nichts mehr sehen, den Schulterblick nicht mehr können, oder auch das Reaktionsvermögen stark nachgelassen hat, dann sollen sie doch bitte ein Taxi, Bahn oder Bus nehmen oder die Enkel zum chauffieren einspannen. Und das Umfeld muss sich trauen, auch mal was zu sagen.


    Es gibt übrigens auch 40jährige, die nicht auf die Straße gehören, wie es über 80jährige gibt, die noch total fit im Straßenverkehr sind :/

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • da bin ich ganz bei dir :thumbup: - wobei ich ab 65 zu einem 2-Jahres Rhytmus tendieren würde, ggf. gestaffelt: 50 Jahre - 10 Jahre, 60 Jahre 5 Jahre, ab 65 alle 2 Jahre


    Ich habe es im Familienkreis genügend Beispiele, die (ok - zugegeben deutlich über 70...) eigentlich so wenig fahren, dass sie sich eher nicht mehr sicher im Strassenverkehr bewegen können. Und trotzdem der Meinung sind: "ich fahre seit 40 Jahren Unfallfrei - der, der von links kommt, muss warten" - und verlassen gerade einen verkehrsberuhigten Bereich, nicht vorfahrtsberechtigt...

    Träume nicht Dein Leben - lebe Deinen Traum

  • Alle 2 Jahre ist ja schon wieder eine wirtschaftliche Grösse, über die dann der "Frischrentner" nachdenken muss. Was soll denn so ein Test wohl kosten? Da wollen ja wieder viele daran mitverdienen...

    Ich persönlich fände ab 70 Jahre vernünftig. ( sonst wäre ich ja schon bald dran ... )

  • Nun ja, wenn man sich die Zahlen anschaut, sind die problematischste Gruppe die 18-25-jährigen. Viel Testosteron mit wenig Erfahrung. Ein Teufelskreis. Oder sollte man den Führerschein ab 40 wieder einführen, wo das Testosteron dem Speckmantel weicht? :evil::D


    Im Ernst: Auch ich mag mich nicht digital bevormunden lassen. Und ich könnt jedes Mal ausrasten, wenn mein ansich heiß geliebtes Auto von sich aus in die Eisen geht, und es ist eigentlich überhaupt kein Grund da. Aber schaut man sich die Zahl der Unfalltoten und -verletzten an, so ist diese generell rückläufig. 100%ig ein Verdienst der heute an Board befindlichen Technik.


    Und diese kann eine gute Unterstützung für jung und alt sein. Meine Tochter hätte von mir kein Auto ohne ABS bzw. ESP genehmigt bekommen.

    Hoffen wir, dass wir unsere schöne Mobilität noch lange selbst ausführen können, und nicht irgendwann Gefahrenzulage bezahlen müssen, wenn wir selbst an's Steuer wollen, und nicht der Autopilot. <X

    meep meep

  • Ich werde alle 5 Jahre getestet:)

    Das ist aber vermutlich der Gesundheitstest für den LKW-Führerschein. Der wird vom Augen- und Hausarzt gemacht und hat nichts mit einer Fahrtauglichskeitsprüfung zu tun.


    Im Jahr kriege ich mit dem PKW so 40000 Km geschäftlich (Außendienst), 10000 privat und nochmal ca. 10000 mit dem Motorrad auf Bayerns Straßen zusammen. Inzwischen fahre ich liebe eine Fahrzeugklasse kleiner und dafür mit Abstandstempomat, Spurhalteassistent, Toterwinkelwarner, Notbremmsassistent und LED-Scheinwerfer.


    Wie Roady schon geschrieben hat, ist die Gruppe der "Selbstüberschätzer" zwischen 18 und 25 und meist männlich. Allerdings ist der Drang vorwärts zu kommen stark in uns Menschen und schaltet bei uns allen irgendwann mal das Gehirn aus. Da wird einfach bei 120 ohne in den Spiegel zu schauen von der 2ten auf die 3te Autobahnspur gewechselt und den LKW auf der Mittelspur zu überholen. Blinken bedeutet nicht, dass der von hinten kommende automatisch Bremsen muss! Allerdings habe ich das Gefühl, dass Blinken sowieso aus der Mode gekommen ist.


    Wie war nochmal das Thema?

    Servus, Bernhard

    Das Leben ist zu kurz für später! :)

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