Fahrverbote künftig schneller ab 21 bzw. 26 km/h zu viel..?.

  • ohne "Durchsuchungebeschluss" einfach keinen Zugriff auf das Navi gewähren. Ob ich vor ein paar Jahren einmal eine "Zustimmung erteilt" habe - weiss ich nicht mehr. Damals war die Situation ja auch noch "unklar" - sprich...ggf. erlaubt... ;)



    ...mal abwarten 8)

    Träume nicht Dein Leben - lebe Deinen Traum

  • Hier in Deutschland kann man sich vielleicht noch wehren wenn Polizei nachgucken will.


    Ich weiß nicht wie das z.B. in Frankreich oder der Schweiz ist. Die Strafen sollen da jedenfalls sehr ordentlich sein.


    Muss mal den Gockel befragen.;)

  • Wer Blitzerapps benutzt zahlt ab heute 75€! Ist die App auf dem Handy des Beifahres kostet es nix.


    Schon bemerkenswert wie da vor gegangen wird um die Einnahmen zu sichern.

    Ich war schon immer für Fahrgemeinschaften biggrin.gif

    Aber was ist in folgendem Fall?

    Kevin, Max und Moritz fahren mit ihren drei Mopeds in die Eifel.
    Alle drei besitzen ein HEADWAVE TAG 2 an ihrem Helm.
    Kevin's Headwave ist mit der Blitzer-App auf Max' Handy verbunden.

    Max' Headwave ist mit der Blitzer-App auf Moritz' Handy verbunden.

    Moritz' Headwave ist mit der Blitzer-App auf Kevins Handy verbunden.
    Alle drei Handys stecken jeweils im Tankrucksack.

    Ich denke, damit sind alle drei (im doppelten Sinne) safe... :saint:

  • Hier in Deutschland kann man sich vielleicht noch wehren wenn Polizei nachgucken will.


    Ich weiß nicht wie das z.B. in Frankreich oder der Schweiz ist. Die Strafen sollen da jedenfalls sehr ordentlich sein.


    Muss mal den Gockel befragen.;)

    berichte gerne, supi :thumbup:

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  • laughing-emoji.gif du Fuchs :thumbup:

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  • https://www.prosieben.de/tv/ga…tzerapps-untersuchen-clip


    Zumindest laut der Aussage hier ist eine Kontrolle im Verdachtsfall möglich...


    Aber das will ich erst Mal sehen. Wenn mich die Polizei bei einer Kontrolle raus zieht, dann wird sie sicher nicht kontrollieren, ob mein Navi Kontrollen anzeigt. Denn hätte es das gemacht, hätte mich die Polizei an der Kontrollstelle vermutlich ja nicht rausgezogen...


    Ich glaube das ist ne ziemlich theoretische Strafe des Bußgeldkatalogs die sicher nicht oft passiert werden wird...

  • Wer Blitzerapps benutzt zahlt ab heute 75€! Ist die App auf dem Handy des Beifahres kostet es nix.


    Schon bemerkenswert wie da vor gegangen wird um die Einnahmen zu sichern.

    Das ist nicht korrekt. Seit heute gelten auch in Deutschland, die selben Gesetze, wie im Rest von Europa. Die Benutzung von Blitzerapps, Radarwarner o.ä. während der Fahrt ist strafbar.


    Und hier ist es egal, wer sie benutzt, der Fahrer, der Beifahrer, die Sozia oder Hund. Das geht sogar soweit, dass z.B. in Flixbussen darauf hingewiesen wird, dass die Benutzung während der Fahrt untersagt ist und das der Gast die Strafe trägt, der die App benutzt.


    Und glaubt mir, die Jungs von der Polizei können es feststellen, ob jemand die benutzt hat.


    Ich finde, wer zu schnell fährt, der soll auch die Strafe zahlen, egal wie hoch.


    Im letzten Jahr gab es bei uns im MK nur einen Motorradunfall mit Verletzten, der nicht auf zu schnelles Fahren zurückzuführen war. Derjenige war von einem Fußball getroffen worden.


    Alle anderen waren wegen überhöhter Geschwindigkeit und das sind diejenigen, die die Motorradfahrer in Verruf bringen.

  • Wer zu schnell fährt und deshalb im Graben liegt, ist gestraft genug.

    Wer hingegen lediglich schneller als erlaubt fährt, sollte sich schützen.
    Es ist immer noch besser 75,- Euro zu zahlen als einen Monat zu Fuß zu gehen.

  • Ich denke dass das personliche Selbstbesimmungsrecht immer noch das Interesse der Polizei überwiegt und es deshalb schnell Urteile geben wird die solche Kontrollen stark einschränken.


  • Und glaubt mir, die Jungs von der Polizei können es feststellen, ob jemand die benutzt hat.

    ohne Durchsuchungsbeschluss können die an meiner Gabel lecken, mehr nicht

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  • Ich denke dass das personliche Selbstbesimmungsrecht immer noch das Interesse der Polizei überwiegt und es deshalb schnell Urteile geben wird die solche Kontrollen stark einschränken.

    Die technische Aufrüstung zwecks Selbstschutz ist eine Mischung aus Notwehr und Zivilcourage.

    Ich sehe auch etwaigen Anschuldigungen diesbezüglich sehr gelassen entgegen, da ich das gute Gefühl besitze,
    mich damit gegen politische Willkür bzw. bösartige bzw. monetär gesteuerte Repressionen zu wehren.
    Dafür zahle ich dann zur Not auch gerne mal. Mehr aber auch nicht.

    Zu Fuß werd ich nicht gehen und den Spaß werde ich mir von den Hansels sicher nicht verderben lassen.
    Ganz sicher nicht.

  • Was ist an leben und leben lassen so schwer zu verstehen?

    Nüscht - mir ist schon klar für was das steht. Bei "Leben lassen" liegt der Casus knacksus! Bleiben wie mal bei den Geschwindigkeiten. Zuhause vor der eigenen Haustür ne Spielzone haben wollen aber an anderer Leutz Haustür mit 60 dran vorbei donnern. Fahr halt 30km/h und lass andere ihr Leben leben oder ertrage das die Betroffenen sich wehren.


    Mir gehts darum das man sich immer wieder darüber aufregt wie oft doch man in diesem, unseren schönen Lande, reglementiert wird.


    Der Gesetzgeber muss nun mal alle Interessen waren und versucht dies in dem er allgemein gültige Spielregeln erlässt. Bewege ich mich im öffentlichen Raum, kann mich micht an die Regeln halten oder lass es - wenn ich es lasse, habe ich die Kosequenzen zu tragen (Bußgeld usw.) Erkennt der Staat das seine Regeln nicht greifen, verschärft er diese (Kausalität).


    Und darum geht's: Nicht aufregen - daran halten oder lassen. Wenn lassen dann Verantwortung für Sein tun und handeln übernehmen (Bußgeld zahlen, Pappe lochen lassen) . Machen wir dann solange bis die Regeln wieder verschärft werden - ein Teufelskreis...


    BTW: Ich habe bestimmt schon Bußgelder in im Wert eines Kanaren-Urlaubs an diverse Regierungspräsidien überwiesen und auch schon ein Loch in der Pappe welches für ein 4-Wochen Fahrverbot steht.

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Ist doch gut so wie es ist , dann trifft es nur die, die zu schnell fahren. Und die nehmen es ja billigend in Kauf . Würde sich jeder an die Verkehrsregeln halten und somit die fest einkalkulierte Einnahmequelle wegfallen, wäre Ratzbatz eine andere Einnahmequelle in Form einer Steuer da. Und die würde dann mit Sicherheit alle betreffen.

    Also,ran ans Gas fürs Vaterland :D:thumbup:

  • Was du schreibst SixtyOne ist richtig , absoluter Konsens .


    Jedoch geht es hier 1. um die Höhe der Sanktionen .

    2. um die sinnhaftigkeit vieler ge- und verbote .

    3. ob wirklich immer um die Verkehrssicherheit , oder ob die lukrativität auch eine entscheidende Rolle spielt .


    Und diese drei Punkte sind , in Deutschland , durchaus Kritik und diskussions würdig .


    Nur ein Beispiel :

    In den Pyrenäen , waren viel , sehr kurvige Straßen , mit blauen schildern gekennzeichnet. Auf diesen schildern stand die empfohlene Geschwindigkeit für diesen Streckenabschnitt. Also eine Hilfestellung für die Verkehrsteilnehmer . Somit kann der , der mit einem vollbeladenem Transporter unterwegs ist sich einstellen , das er wohl am besten 10 km/h drunter bleibt . Der Motorradfahrer, der sein Fahrzeug wirklich! beherrscht , kann 20 km/h drüber fahren . Und der Moped Anfänger folgt der Empfehlung .

    = eine gute Sache , als echte Hilfestellung , für alle ! ... ohne monetäre Interessen des Staates , und vor allem unter Berücksichtigung der verschieden Fähigkeiten von Fahrzeugen und Fahrern .

    Diese Vorgehensweise wäre auch an vielen Stellen in DE sinnvoll , und würde zu einer höheren Akzeptanz von echten verboten führen . (Zudem würde es endlich mal wieder die Eigenverantwortung der Verkehrsteilnehmer Förden, die hier langsam aber sicher verloren geht).

  • SixtyOne

    Wir ticken gar nicht so verschieden. Ich lass schon mal fliegen, aber durch Ortschaften gilt für mich die StVO, nicht, weil ich sklavisch irgend welche Regeln befolgen will, sondern weil ich eben auch die Leute in den Orten, durch die ich so fahre, nicht über Gebühr belasten will. Aus diesem Grund hat mein Mopped auch noch den originalen Auspuff.


    Ein gutes Beispiel für die „Abzockmentalität“ der Behörden ist ein Blitzer bei mir in der Nähe. Angeblich geht es um Lärmschutz und den Schulweg. Warum gilt dann Tempo 30 nur in einer Richtung? Warum steht der Blitzer nicht direkt am Schulweg sondern am Ortsausgang, das Ortsausgangsschild schon in Sichtweite, wenn die ersten anfangen, zu beschleunigen? Dort ist keine Wohnbebauung mehr, nur eine Gärtnerei. Absolut gerade Strecke, gut einsehbar.

    Ein Beispiel, wo ein paar wenige Idioten Ursache für drastische Maßnahmen sind, ist das das Fahrverbot für Motorräder an Wochenenden und Feiertagen zwischen der Hocksteinschänke und dem Polenztal auf dem ehemaligen Großdeutschlandring. Da dürfen wir uns bedanken bei Egoisten, die extra angereist sind, um die paar Kurven im Rennspeed, mit offener Racinganlage immer wieder abzufahren. Aus Gesprächen mit Anwohnern, darunter absoluten Motorradgegnern, und auch aus eigenem Erleben weiß ich, gegen den normalen Durchgangsverkehr hatte keiner was, schließlich bringen die Motorradfahrer als Gäste auch Geld in die Gegend. Allerdings war es nicht mehr zu tolerieren mit dem Lärm. Kontrollen brachten nicht den gewünschten Effekt.


    Ansonsten denke ich wie rudiratlos , vielfach steht nicht der Gewinn an Sicherheit oder der Schutz der Anwohner im Fokus, sondern die Maximierung der Einnahmen für den Gemeindesäckel.

    Wollte unsere Obrigkeit immer das beste für die Gesellschaft, hätten wir im Interesse der Menschen schon lange Tempo 130 auf Autobahnen und einen Großteil aller unsinnigen Verkehrsbeschilderungen würde es nicht geben.


    Noch ein Nachtrag:

    In vielen Fällen ist der bestehende Bußgeldkatalog völlig ausreichend, daß sich keiner an die Regeln hält, liegt an fehlenden Kontrollen. Aber unsere Politkasper sind in der Richtung beratungsresistent, eine lauthals verkündete Verschärfung ist eben werbewirksam für die nächsten Wahlen, eine funktionierende Durchsetzung bestehenden Rechts wäre einfach nur Normalität, das bringt keine Stimmen beim Wahlvieh.

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

    Einmal editiert, zuletzt von Kaulebeen ()

  • @rudiratlos: Ich glaube, das was Du beschreibst nennt sich bei uns Richtgeschwindigkeit


    Wir ticken gar nicht so verschieden.

    Jupp, stimme zu! Deine Ausführungen stehen für ein Verantwortungbewußtsein und Rücksichtnahme wo es nötig ist. Und genau darum geht es mir: Auch mal Rücksicht nehmen, wenns passt "ich sein" und dann auch geradestehen für den eigenen Bockmist. Ich habe auch an beiden Maschinen zugelassene, nicht modifizierte, Tüten. Wen ich sehe wie eine/r Gehörschutz in die Gehörgänge schiebt weil es ihm seine Tröte zu laut ist ruft das bei mir Kopfschütteln hervor - aber anderes Thema...


    Naja, offensichtlich ist der Bußgeldkatalog nicht ausreichend. Sonst hätten wir ja trotz der wenigen Kontrollen so viele Bußgeldbewährte Mißachtungen. Wirtschaftlich betrachtet scheinen sich ja die wenigen Kontrollen zu lohnen?


    Zur Politischen Motivation: Wäre es nicht effektiver für das Wahlergebnis Regeln und deren Konsequenzen zu lockern statt zu straffen?


    Koalition heißt, aus meiner Sicht, das Problem. Man muss dem Koalitionspartner Zugeständnisse machen damit dieser bei den eigenen Projekten zustimmt - und hierbei wird der Weg des leichtestend Widerstandes beschritten. Alles Genralstabsmäßig geplant: Wann wird was Entschieden und Umgesetzt. Hat das Wahlvieh eh bis zum nächsten Auftrieb, äh, bis zur nächsten Wahl vergessen...


    Wie schon in zuvor geschrieben: Da hilft kein Flehen und klagen - der Bußgeldkatalog gibt vor was mich der Spaß kostet - und ich muss wissen ob es mir das Wert ist.


    Ich schmeiß immer alles in die eine Waagschale (soziale Absicherung, Gesundheitswesen, Grundrechte etc.) und in die andere was mich an diesem, unserem schönen Lande stört und stelle immer wieder fest das erstere schwerer ist als meine Befindlichkeiten...

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

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    Ich schmeiß immer alles in die eine Waagschale (soziale Absicherung, Gesundheitswesen, Grundrechte etc.) und in die andere was mich an diesem, unserem schönen Lande stört und stelle immer wieder fest das erstere schwerer ist als meine Befindlichkeiten...

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    Sorry SixtyOne .....

    diese Einstellung ist nun wirklich absoluter Quatsch / der größte blödsinn den ich je gelesen hab .


    Man muss doch jedes einzelne Thema , welches diskussionswürdig ist , auch diskutieren um es ggf zu verbessern/gerechter zu machen .

    Man kann doch nicht eine 1 mit Sternchen gegen ein ungenügend an andere Stelle aufwiegen. Ziel muss sein das ungenügende zu verbessern .


    Zum Verständnis ..... deiner Aussage folgend mal in anderen Bereich übersetzt heißt :

    Wenn mein Partner zu 99% ein toller Partner ist , dann sind die 1% fausthiebe in Ordnung , weil im gesamten abgewogen passt es ja .

    Oder aber : dem Volk geht es doch gut , da wiegt die fehlende Reisefreiheit doch nicht schwerer .

    (Die vergleiche „hinken“ ich weiß, aber deine Aussage tendiert in die Richtung)

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