Multifunktionsdisplay oder analoge Instrumente?

  • Meine Neue hat das TFT-Display mit Connectivity. Daher mal die Frage: Was haltet Ihr von dem Verschwinden der analogen Instrumente und dem Wandel hin zu TFT-Displays?

    Am Anfang habe ich mich schwer getan, besonders mit der Anzeige der Geschwindigkeit als Zahl statt mit einer Tachonadel. Inzwischen bin ich begeistert von den Möglichkeiten des TFT. Dabei sehe ich natürlich auch die Gefahr durch das Mäusekino abgelenkt zu werden.

    Servus, Bernhard

    Das Leben ist zu kurz für später! :)

  • Es ist an jedem selbst gelegen, ob er permanent auf das Display schielt, um seinen persönlichen Schräglagen-Highscore abzulesen, und dann einen völligen Murks zusammenfährt.


    Davon ab finde ich die Möglichkeiten des TFT super, die Rundinstrumente würde ich jetzt nicht vermissen. Bin aber auch eher der Technikfetischist und nicht der Retro-Anhänger...

    meep meep

  • Ich hab z.T. Probleme kleinste Anzeigen abzulesen. Von dem her lenkt es mich eher ab bzw. ich schau auf bestimmte Anzeigen gar nicht mehr drauf. Ansonsten muss es halt passen. An meiner Magna könnte ich mir kein TFT vorstellen. Wobei es auch schöne Lösungen gibt (rund oder kombiniert).

  • TFT-Display ja,wenn die Möglichkeit zum Abbilden von konventionellen Rundinstrumenten möglich ist.. Im einigen PKW ist sowas ja auch möglich...So kann jeder da wählen was ihm behagt.

  • rein vom technischen gesichtspunkt aus ist das erfassen einer zeigerstellung schneller erledigt als das ablesen eines analogen zahlenwertes, wobei der auf grund der technik (mittelung um sprünge zu vermeiden) immer eine gewisse unschärfe aufweist, die bei zeigerinstrumenten auf grund der dämpfung des zeigers nicht ganz so drastisch ausfällt. soweit mal der kurze exkurs in die messtechnik...


    meine persönliche meinung: im vergleich zu den analogwerten in den diversen displays im auto meiner frau finde ich, dass das ablesen der zeigerstellung nach wie vor schneller geht und einfach meiner "old skool gewohnheit" eher entspricht... aber was will man denn schon von jemandem erwarten, der eine 24 jahre alte 1500'er goldwing und eine 2019'er interceptor 650 fährt... ;)8)

  • Klassische Rundinstrumente sind immer besser abzulesen als digitale Anzeigen, besonders, da man bei Geschwindigkeit und Drehzahl den ganz genauen Wert ja sowieso nicht braucht. Außerdem gefallen sie mir besser.

    Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety.


    Benjamin Franklin

  • Könnt Ihr Euch noch an die Kojak Uhren erinnern, auf einmal gab es nur noch Uhren mit den roten LCD Anzeigen, Analog Ziffernblätter verschwanden..... Und jetzt, die Klassische Analog Uhr ist wieder da...

    Weil pures, schlichtes, zeit- und schnörkelloses Design niemals aus der Mode kommt. Weder bei Möbeln, noch bei Autos oder Uhren. Mode vergeht, Designklassiker besteht :-)

  • Ich habs lieber schnörkellos mechanisch rund.......Zusatzinfos von mir aus auf einem kleinen Digi-Feld. Aber Tacho-Drehzahl nur rund-analog.

    Ich würde es schätzen, wenn es das bei neueren Moppeds alternativ als Ausstattungsmerkmal statt des Mäusekinos geben würde. Dann wären alle glücklich.

  • Anzeigen?

    Mein Tacho vibriert so stark, daß ich im fließenden Stadtverkehr zwischen 30 und 60 fahre.

    Mein Drehzahlmesser dreht zwar mit hoch - pendelt aber immer so plus/minus 2000 rpm.

    Wenns bissig wird , dann weiß ich "Müssten so um die 6000 sein :-)


    Tankuhr? Ne da schau ich lieber nach.

    Und Uhr selbst? aus nem russischen Militärfahrzeug. Gang(un)genauigkeit ca. 5 Minuten pro Tag.


    Dazu noch:

    Kein ABS, ESP, beheizte Griffe, kein Launch-Control, keine Fahrmodi "Regen, Gelände, Sport, usw." - aber ....


    SPASS ohne Ende !

  • Es ist nun alles gesagt, nur noch nicht von allen. In diesem Sinne hier mein Beitrag: zum Fahren Drehzahl und Geschwindigkeit analog, alles andere digital. Zum Spielen: Moped auf den Ständer.

  • .... Also ich liebe Rund..... Mit nem bisschen Digital......

    das ist bei meiner auch so. Rund und analog die Drehzahlen und digital die Geschwindigkeit.

    Finde das Klasse. Bei meiner Frau ist auch der Drehzahlmesser digital, aber als Zeiger dargestellt. Auch nicht schlecht :)


    thumb_kawasaki_z750_2_2.jpgkawasaki-z650-2017-32_autoscaled.jpg

    »Niemand ist perfekt, aber als Biker ist man verdammt nah dran!«:P:P:P

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  • Gut, wenn die Frau einen hat. Meine hat keinen, aber über die Jahre weiß man dann schon, bei welcher Drehzahl sie gerade so steht... Und wie weit man noch gehen darf.... :D

    Ok, das war dann wieder ne Steilvorlage :D

    »Niemand ist perfekt, aber als Biker ist man verdammt nah dran!«:P:P:P

  • Also ich vermisse die analogen Instrumenten gar nicht. Ich kann die digitalen super sehen, weil sie groß auf dem großen Display abgebildet werden. Die Geschwindigkeit ist die Information, die ich vorrangig und dominant angezeigt bekomme. Das Drehzahlband wird auch angezeigt. Ist es blau, alles gut, bei lila bin in ich mittleren Drehzahlbereich, bei rot sollte ich schalten und wenn es rot blinkt, bin ich im Limit. Meist fahre ich nach Gefühl und brauche den Drehzahlgeber nicht ablesen.
    Bei meiner CB1300 vorher waren die Rundinstrumente zu klein, passten zu dem Retrobike, aber jetzt will ich nicht tauschen. Ich mag es so, wie es ist. Digital, gross und es passt zum Motorrad. Alles ist gut ablesbar und die Tankanzeige taugt auch sehr gut.
    Gruß Pari.

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