Verkehrssicherheitskonzept BaWü- kritisch betrachtet

  • Da wo mein Verhalten auch andere betrifft ist der Staat durchaus gefordert regulierend , auch mit strafandrohung , einzugreifen . Wenn aber meine freiheitsrechte durch ge- und verbote(Bevormundung) eingeschränkt werden , einzig aus dem Grund mich vor mich selber zu schützen , ist das zumindest fragwürdig .

    Dies trifft genau meine Meinung und ist in allen mir bekannten Gebieten des Lebens ,ausser Strassenverkehr,selbstverständlich.


    Das recht sich selbst zu verletzen steht ausser Frage und es lebt sogar eine Industrie davon.

    Oder was sind Brustimplantate und Schönheitsoperationen anderes als vorsätzliche Selbstverletzung aus freiem Willen?

    Es gibt SM-Praktiken die eine Selbstverletzung beinhalten

    In geringerem Ausmaß ist jedes Tattoo,Piercing,Branding,Zungenspalten usw.ist bewusste Selbstverletzung.

    Rauchen ist nur verboten wo es andere betrifft,mich selbst darf ich schädigen.

    Es gibt auch "ritzer" die sich ständig selbst schnittwunden zufügen.

    In diesem Zusammenhang hat sogar das Bundeverfassungsfericht geurteilt ,das eine Therapie gegen den Willen des Betroffenen nicht rechtmäßig ist.

    Das Bundesverfassungsgericht stellt fest: „Der Staat als Inhaber des Gewaltmonopols hat von Verfassungs wegen nicht das Recht, seine erwachsenen und zur freien Willensbestimmung fähigen Bürger zu ‚bessern‘ oder zu hindern, sich selbst gesundheitlich zu schädigen.“


    An allen Ecken und Enden schädigen und verletzen sich Menschen sogar absichtlich selbst und wir diskutieren ob sich Motorradfahrer auch nur dem Risiko von Verletzungen aussetzen dürfen.

    Das ist absurd.


    Der freie Wille steht über allem wenn es um Selbstschutz geht.

    Der Staat hat die Pflicht dafür zu sorgen das jeder der sich schützen möchte das tun kann aber er hat nicht das Recht alle die es aus freiem Willen nicht wollen zu zwingen. Das bedeutet für mich persönliche Freiheit.


    Gesetze dürfen NUR dazu dienen zu verhindern das jemand gegen seinen Willen geschädigt wird.


    Die Herren und Damen Politiker sollten sich diesen Grundsatz mal wieder vor Augen führen und sich von den Alleinunfällen der Motorradfahrer abwenden und sich endlich darum kümmern das weniger Motorradfahrer gegen ihren Willen verletzt oder getötet werden. Denn zu einem Ansatz oder Vorschlag wie man von PKW verursachte Motorradunfälle reduzieren könnte findet sich auf 78 Seiten Sicherheitskonzept nicht ein einziges Wort.


    P.S:

    Die Gurt und Helmpflicht war übrigens auch nur möglich mit einer etwas konstruierten Begründung die auch heute noch von Juristen als zweifelhaft angesehen wird.

    Nur zum Selbstschutz konnte es nicht angeordnet werden, daher:

    Die Gurtpflicht wird angeordnet,damit nach einem Unfall die Wahrscheinlichkeit steigt das der angeschnallte weniger schwer verletzt ist und somit öfter beim Absichern der Unfallstelle und bei Erste-Hilfe-Maßnahmen bei weiteren Verletzten mithelfen kann.

    Somit dient der Gurt dem Schutz anderer und nicht sich selbst.

    Helmpflicht.....dieselbe Begründung.

    Naja..nicht falsch...aber auch nicht wirklich überzeugend für mich

  • Die Politik wird immer nur die Teile von Statistiken, Umfragen, Erhebungen anführen die ihren Zwecken dienlich sind.

    Ob Sinnvoll oder Sinnfrei spielt doch eh keine Rolle.

    Aktionismus heisst das Zauberwort.

    Schließlich gehts ja auch um die Daseinsberechtigung und um den Job.


    Man schaue sich nur mal die letzten Affairen an. Maut oder Beraterverträge z.B. Ist da wat passiert?

    Ausser das Daten mit einem mal verschwunden waren wohl nicht.

    Aber wehe es hat einer abgeschrieben!!! Sofort die Rübe runter!


    Es müssen nur genügend Stimmen auf Grün entfallen dann wird SPAß

    sowieso verboten.

    Und damit diese nicht so viele Stimmen bekommen springen die anderen auf die Züge auf die von Grün ins Gleis gesetzt wurden.


    Welche Wahl haben wir nun? Protest? Ungehorsam? Einfach ignorieren?

    Anders wählen? Klagen?

    Ich weiß es nicht.

    Aber: Manches sehe ich einfach als gut gemeinte Empfehlung.

    Seit dem bin ich immer viel schneller zu Hause.;)

  • Aber: Manches sehe ich einfach als gut gemeinte Empfehlung.

    Seit dem bin ich immer viel schneller zu Hause.;)

    Du schreibst es mit einem Augenzwinkern ... aber im Grunde trifft es den Kern ganz genau . Wird auch in einem anderen Bereich so praktiziert .


    Da bekanntlich Kritik ohne Verbesserungsvorschlag nur meckern ist .


    Beispiel

    Das Auswärtige Amt spricht „reisehinweise“ aus .

    Die Steigerung davon ist die „Reisewarnung“.

    Also Empfehlungen die aufgrund gesicherter Erkenntnisse eine mögliche Gefährdung erkennen lassen .

    Das AA kann kein Reiseverbot aussprechen , das dieses verfassungsrechtlich nicht möglich ist.

    Diese offizielle Warnung gibt den Reisenden , Reiseveranstaltern und Reiseversicherungen viele rechte an die Hand. ..

    !!!!!ohne dabei jedoch die Freiheit des einzelnen einzuschränken !!!!


    Bezogen auf besagte ge- und verbote (Bevormundung) könnte das bedeuten .

    !Der Gurt , der Helm und die Schutzkleidung schützt ! ... das ist unbestritten !

    Eine Empfehlung , mit amtlichen Stellenwert wie die Reisewarnung , könnte den Versicherern ( krankenversicherungen unfallversicherungen usw ) ermöglichen

    Den Versicherungsschutz stark einzuschränken , weil sich derjenige ja bewusst der Gefährdung aussetzt . Dann fällt der auch nicht der Allgemeinheit zur lasst .


    Leider sind Politiker „Machtmenschen“.... und wie lässt sich macht besser darstellen als mit verboten die andere einhalten müssen . Bei Empfehlungen hätten sie auch nicht das Gefühl zu regieren sondern dem Volk zu dienen .

    Zudem entfällt bei Empfehlungen ja die Möglichkeit durch Geldstrafen die Gemeinde-Schatulle zu füllen .



    Nur noch zur Klarstellung

    (Falls einige, wie schon gehabt, das Prinzip „Beispiele begründen die These“ nicht verstehen )

    Ich fahre keinen Meter ohne Schutzkleidung .


    Ein gutes Beispiel für Empfehlungen habe ich in den Pyrenäen gesehen .

    Dort setzt man auf mündige Bürger , was man uns in Deutschland anscheinend abspricht .

    Dort habe ich kaum Schilder mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit gesehen , dafür aber massenhaft blaue Schilder mit geschwindigkeitsempfehlungen .

    Auf Strecken mit sehr kurvigem Verlauf stand da oftmals 40km/h .

    Diese 40 ist empfohlen für durchschnittliche Fahrkünste mit durchschnittlichem PKW .

    Der LKW tut gut daran teilweise langsamer als 30 zu fahren , wie auch der fahranfänger .

    Der durchschnittlich begabte Motorradfahrer , zu denen ich mich zähle, hatte mit 20 km/h über empfohlenen Geschwindigkeit gefahrlos viel Spaß .

    Ich empfand diese Geschwindigkeitsempfehlung als sehr angenehm .

    Es geht auch anders . .. warum nicht in Deutschland .


  • Für die Anti-Schutzkleidung-Fraktion

    Ein kleines Beispiel,

    vielleicht zum Nachdenken.


    Stell Dir vor,

    Du hast vielleicht eine Tochter.

    Vielleicht 26/27 Jahre alt.

    Auch schon zwei Kinder (5 und 2 Jahre).

    Sonntag, schönes Wetter, kommt sie zu Dir.

    „Papa, kannst bitte heute auf die Enkel aufpassen,

    ich wollte was Moped jagen gehen“

    Und sie steigt in Leggins, Leinenturnschuhen und Top auf ihre Panegale“


    Ich weiß nicht, was Corona mit den Menschen gemacht hat,

    jeder denkt,

    der Planet drehe sich nur um sie.

    Nur die eigenen Belange zählen.

    Ich, ich, ich .......

    Ich für mich weiß,

    ich möchte niemanden, den ich gerne habe,

    so auf Moped davon fahren sehen.

    Ich möchte alle geschützt wissen.

  • Das Beispiel, das du da bringst, hat aber nicht nur was mit Verantwortung sich selbst gegenüber zu tun. Die Dame hat Kinder...


    Ich bin mit Anfang 20 auch ohne Schutzkleidung Roller gefahren, nachdem die Kids da waren, nicht mehr (ja, ich bin in Textilkombi durch die Gegend gedüst). Weil du als Mutter nicht einfach ausfallen kannst.


    Aber warum soll jemand, der ledig und lose und tatsächlich nur für sich selbst verantwortlich ist, das nicht selbst entscheiden dürfen?


    Und was du deinen Kindern beibringst, ist deine Sache. Meine fahren z.B. nicht ohne Helm und Warnweste Fahrrad, weil wir bei jedem Wetter und (zu den entsprechenden Jahreszeiten) auch im Dunkeln unterwegs sind. Selbstverständlich trage ich das gleiche. Noch gibts da auch keine Diskussionen drüber, bin aber gespannt, wann die anfangen :)


    Fazit: Ich denke, in deinem Beispiel brächte eine Bitte des Vaters mit deiner Begründung mehr, als eine gesetzliche Vorschrift.

    Motorräder sind überlebenswichtig!

    Dinosaurier hatten keine und ZACK: ausgestorben. ;)

  • Ich ich ich ...... kritisierst du .

    Und beginnst den nächsten Satz mit „ich“

    „Du“ willst nicht“

    Bist echt konsequent 😂


    Aber zum Thema .deinen Ansatz mal einen Schritt weiter gedacht ....

    Du möchtest also dass den Leuten unter strafandrohung auferlegt wird nur in Schutzkleidung zu fahren .


    Wenn dir deine lieben soooo sehr am Herzen liegen , wäre es dann nicht zielführende / sinnvoller Ihnen das Motorrad fahren ganz zu verbieten ?

    Denn das birgt ansich die Gefahr , die Schutzkleidung mildert im Vergleich dazu nur geringfügig die Auswirkungen .

  • Nee,

    so meine ich das nicht.

    Wenn Du die Verantwortung und das „Erwachsensein“ hast,

    ohne Schutzkleidung zu fahren,

    dann solltest Du auch die Verantwortung dafür übernehmen,

    wenn was passiert.

    In Form von „die Kosten tragen“.

    Kann nicht sein, daß ich dafür rangezogen werde.

    Und wenn Du selber „ohne“ fährst,

    warum sollten Deine Kinder oder Kindeskinder es tuen ?

    Nennt man Vorbildfunktion.

    Müßige Diskussion.

  • Anuk: das kinder, bambis und alleebäume vor's mopped laufen können, ist klar, das risiko lässt sich aber mit vorausschauender fahrweise sehr deutlich reduzieren! ich fahre mittlerweile doch schon ein paar tage und ich konnte bis dato immer relativ problemlos anhalten oder ausweichen, wobei mich allerdings, das gebe ich gerne zu, mein regelmäßiges fahrsicherheitstraining zu saisonbeginn schon sehr unterstützt, abs hab ich nicht, hab's auch bisher nie vermisst, aber das ist eine andere geschichte...


    angenommen, an der kreuzung, ich stehe wartend an der roten ampel und irgendein hirnloser büchsinger kommt von hinten und knallt mich ab, warum soll ich, der ich absolut schuldlos bin, dann mangels schutzkleidung kosten mittragen? in meinen augen zählt da immer noch das verursacherprinzip! würde ich in einem auto sitzen, ohne überrollkäfig und ohne schutzkleidung, muss ich keine kosten mittragen, am mopped aber schon? kann und will ich nicht akzeptieren!


    vorbildfunktion: in gewisser weise habe ich eine sehr deutlich dargestellte vorbildfunktion: ich bin das SCHLECHTE VORBILD...8o


    nein, im ernst, wenn ich bei 40° ohne kombi unterwegs bin, dann fahre ich entsprechend defensiv, das sollte auch für manche 50ccm-akrobaten, für die es offenbar kein morgen, dafür aber einen reset-knopf auf der playstation gibt, mehr als genug vorbild sein!


    und zum abschluß der obligate warnwesten-punkt: wovor wollen mich die warnwestenfahrer bei hellstem sonnenschein in den alpen warnen? vor ihrem eigenen unvermögen? warnwesten sollte man nur, und ausschließlich nur in einer gefahrensituation tragen, und nicht quasi als freizeitbekleidung, die eigenens unvermögen entschuldigen soll! (abgesehen davon, hinter dem wandschrank meiner goldie sieht sowieso keiner eine warnweste...)


    ach ja, Anuk, die sache mit dem leder: ich trage unter 25° oder auf langstrecke leder, im schnitt 25 bis 40 jahre gut ausgelüftet im fahrtwind...8o:D:D:D

  • Na na na ...... das geht aber jetzt in die falsche Richtung 😜


    Eigentlich finde ich es nur bezeichnend,

    daß die geifernde Meute der „verantwortungsvollen Motorradfahrern“,

    in Flipflops und Hawaiihemd,

    in vorherigen Beiträgen über die ach so verantwortungslosen

    Schnell-Fahrer mit zu viel Dezibel hergefallen ist.

    Hmmmmm .......

    Wohl eher wie bei „Animalfarm“,

    wo Du zum Schluß durchs Fenster guckst,

    und nicht mehr weißt,

    wer „wer“ ist.


    Und Mopedfahrer ohne Leder oder Ähnliches,

    könntest mir auf’n Bauch binden,

    der würde runter rosten.


    Wir leben in der freien Republik,

    jeder hat seine eigenen Gedanken,

    macht wie er für richtig hält.

    Deshalb ist keiner weniger Wert.

  • Wir leben in der freien Republik,

    jeder hat seine eigenen Gedanken,

    macht wie er für richtig hält.

    Deshalb ist keiner weniger Wert.

    Genau richtig.

    Warum forderst du dann Schutzkleidungspflicht, was das Ende von

    " jeder macht wie er für richtig hält" bedeutet?

    Warum bist du der Meinung, das Verunfallte ohne komplette Schutzkleidung kein Anrecht auf Gesundheitskosten haben sollten?

    Sind die in deinen Augen doch weniger wert als andere?



    Ne kleine Randbemerkung noch zu deinen Beispielen.


    Du hast behauptet das es ein Gesetz gibt das man beim Umgang mit Kettensägen Schnittschutzkleidung tragen muss.

    Das Gesetz gibt es nicht.

    Wenn ich privat mit Kettensägen arbeite kann ich anziehen was ich will.


    Du hast auch Schutzkleidungspflicht in Belgien ins Spiel gebracht.

    Die gibt es zwar, aber ich glaube nicht das du dir das als Vorbild für Deutschland vorstellst.

    In Belgien ist vorgeschrieben:

    lange Hose

    langärmlige Jacke

    Handschuhe

    Stiefel oder Stiefeletten über den Knöchel

    aber Material bei allen 4 Punkten egal.


    Wenn ich in Jeans,Kunstlederjäckchen, Wollhandschuhe und Fellstifeletten in Belgien fahre verhalte ich mich gesetzeskonform.

    Natürlich auch mit Helm,,,,fast vergessen.


    Ich denke nicht das dieses deine Vorstellung von Schutzkleidung ist.

  • Oh man,

    Du mit Deinem Halbwissen .....

    Auf Deinem Privatgrundstück kannst Du prinzipiell machen was Du willst.

    Sogar ohne Führerschein LKW fahren.

    Wenn ich im öffentlichen Raum mit der Kettensäge arbeite,

    und trage nicht dementsprechende Schutzkleidung,

    und es passiert etwas,

    werde ich natürlich Ärztlich versorgt (lebe ja in Deutschland).

    Da es aber ein Arbeitsunfall wäre,

    wendet sich die Krankenkasse an die BG.

    Und die würden in diesem Fall nicht eintreten.

    Du bist dann die nächste Adresse.

    Nicht nur das,

    wenn Du im Besitz des „Fällscheins“ bist,

    hast Du auch dafür Sorge zu tragen,

    daß alle, die mit Dir arbeiten, auch Schutzkleidung tragen.

    Denn da kannst Du sogar rechtlich haftbar gemacht werden,

    bei Unterlassung.

    Und was Belgien angeht,

    fährst in Belgien in Turnschuhen Moped,

    die halten Dich an,

    bleibt das Moped stehen.

    Ich habe da zwei Jahre gastiert.

    Glaub es einfach, ansonsten probier es aus.

    Oder Du googlest noch was,

    um Dein Wissen zu erweitern.

  • :?::?::?:


    Jetzt komm ich allmählich nicht mehr mit.:(


    Brauch ich jetzt einen "Fällschein" um Motorrad fahren zu dürfen? :/


    Oder nur in Belgien? :/


    Ich denke ich setze mich jetzt lieber auf mein Moped und dreh ne Runde! :whistling:

    Nette Grüße aus der Klingenstadt! 8)


    Der Rentner fährt viel, der Rentner fährt weit,

    warum auch nicht, er hat ja Zeit. ;)

  • Anuk

    Wir reden grade aneinander vorbei.

    Du redest von Versicherungrechtlichen Problemen und ich von Gesetzen.

    Um dieses Nebenthema zu verlassen und wieder zum Motorrad zurückzukehren:

    Schutzkleidung beim Motorradfahren ist kein Gesetz, aber kann Versicherungsprobleme geben.

    Mit 200km/h über die Autobahn gibt es kein Gesetz das es verbietet aber führt zu Versicherungsproblemen.

    Auslöser des ganzen Thema war doch ob es ein Gesetz geben soll zum tragen von Schutzkleidung.

    Die Probleme was Versicherung und Minderung von Schmerzensgeld angeht gibt es ja schon. ( kann man natürlich auch diskutieren).

  • Martin70


    Alles gut.

    Ist immer nur ein Austauschen von Gedanken, Wünschen, Vorstellungen.

    Wissen, Unwissen oder Gewissen.

    Manchmal redet man aneinander vorbei,

    manchmal paßt,

    kann heftig sowie spaßig sein,

    menschlich halt.

    Und mein Vorredner .....

    Seine Messe ists wohl schon lange gelesen,

    von daher meinerseits ........ immer ein fettes Grinsen.

  • Anuk: dB-Gegner, da fühle ich mich definitiv nicht angesprochen!;) okay, einen abfangjäger beim alarmstart muss man nicht unbedingt toppen, aber gut, wem's gefällt... einem schönen, sonoren sound bin ich aber keineswegs abgeneigt, sowas konnten schon die alten 50'er-moperln aus den 60'ern und 70'ern, im gegensatz zu den heutigen zwiebackfräsen...


    mit hemden, insbesondere hawaii-hemden hab ich's nicht so und aldiletten am mopped gibt's bei mir nicht, maximal "wälder motorradsicherheitsschuhe aus massivholz", da aber auch nur auf der wing, weil die dafür geeignet ist... und nur, wenn mich der hafer sticht auf der eisdielenrunde...


    in einem punkt habe ich eben meinen standpunkt fix eingenommen und bisher noch kein akzeptabler gegenargument erfahren: hinsichtlich kleidung am bock muss mir die freie wahl zugestanden werden, ohne wenn und aber! wenn ich mich dann selbst flach lege und mir mächtigen asphaltausschlag zuziehe, okay, dann meinetwegen regressansprüche wegen fahrlässigkeit, dann aber auch für autofahrer in aldiletten und high heels! im sinne des gleichbehandlungsgrundsatzes! bei fremdeinwirkung kein selbstbehalt oder regress, denn da bin ich ohne einfluss auf die fremdeinwirkung!


    und zuletzt noch eine etwas sonderbare beobachtung als "unterhaltung": in österreich gilt ja grundsätzlich 130 auf den autobahnen, nur auf zwei teilstücken war mal testweise 140 erlaubt. da sind wir, meine frau und ich, mit den böcken dezent 140 gerödelt und waren definitiv die schnellsten, kaum war das limit wieder auf 130 herunter gesetzt, wurden wir wie blöd bei 140 sachen, die wir trotzdem weiter gefahren sind, überholt ohne ende, vor allem von jenen, die wir vorher überholt haben, weil sie grad mal 120 wenn überhaupt gefahren sind... hab zwar keine erklärung dafür, und auch kein verständnis, aber es war so, warum auch immer...:D:D:D

  • Es sind doch immer die Männer auf diesem herrischen Trip.

    Fängt doch schon an, mit der Kühmerei im Alltag .....

    „Ich hab Rücken“, „Aua, meine Knie“, „mein Nacken tut beim Mopedfahren weh“

    Sind die Helden im Prozente sammeln,

    und Hauptthema definitiv die Krankheiten.

    Jo,

    dann fallen sie mit Moped hin,

    in kurzer Hose und schmierigem T-Shirt ......

    Und ?

    Wer soll pflegen ?

    Ganz klar Mutti.

    Nö nö, wollen von keinem Buben den Hintern gewischt bekommen,

    Frau soll es machen.

    Natürlich ordentlich und sanft.

    Mit ganz viel Verständnis.

    Die „Unleidlichkeit“ ertragen - inclusive.

    Verstehst Du,

    wenn ich sage,

    stopf die Kerle alle inne Rüstung,

    - die unendliche Geschichte der Jammerei.

    😇😇😇😇😇😇

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