Kettenöl auf dem Reifen

  • Tut mir leid, dass ich Dein Weltbild zerstören muß:

    Google mal, was vor dem Asphaltieren trotz laufendem Verkehr auf die Strasse gesprüht wird....

    ... und nein, die Erde ist KEINE Scheibe!

  • Wenn man mal im Sommer das heimische Deutschland verläßt um in z.B. Italien Motorrad zu fahren, da kann hinter jeder Kurve eine frische Asphaltschicht lauern ;(

  • Bitumen klebt ja nur in erhitztem Zustand.

    Stichwort "Klimawandel", erhöhte Temperaturen und dauerhafte Sonneneinstrahlung über den Tag (fehlender Schatten) - könnte mir schon vorstellen das unter diesen Bedingungen Bitumen weich wird:/

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Stichwort "Klimawandel", erhöhte Temperaturen und dauerhafte Sonneneinstrahlung über den Tag (fehlender Schatten) - könnte mir schon vorstellen das unter diesen Bedingungen Bitumen weich wird:/

    aber wenn es so heiß ist, also vielleicht 35+°, da macht das Fahren sowieso nur noch wenig Spaß. Da werden die Klamotten zur Bratfolie.

    sollte es oben nicht stehen, ich grüße immer herzlich.

  • Es braucht weder Klimawandel noch Italien um die Karre einzusauen. Es genügt ein rustikaler Tourguide, der am Wochenende einfach durch die abgesperrte Baustelle fährt, wenn das Navi da lang will. Wenn dann durch unglückliche Umstände (Regen) die am Tag zuvor aufgebrachte Bitumenemulsion nicht vollständig durchgehärtet-/getrocknet ist und man es zu spät merkt, weil das ja sonst immer gut geht, dann sieht die Karre anschließend aus, als hätte man sie in die Güllegrube getaucht. Und die Mopeds der vertrauensseligen Mitfahrer auch. Die Reifen sind da echt das geringste Übel. Es schmiert die ersten Kurven etwas, dann ist die Pampe runter vom Reifen.

    Der Rest vom Moped bedeutet dann den Einsatz von reichlich Petroleum, viel Zeit, Holzspartel, Pinsel, schmale Finger, Fluchen, mit reichlich Wasser nachspülen und wieder von vorne anfangen.

    In südlichen Ländern, insbesondere auf Passstraßen, werden Asphaltierungen gerne bei laufendem Verkehr durchgeführt. Da muß man dann zwangsläufig durch den Kitt durch, wenns voran gehen soll.

  • aber wenn es so heiß ist, also vielleicht 35+°, da macht das Fahren sowieso nur noch wenig Spaß. Da werden die Klamotten zur Bratfolie.

    Wenn bei solchen Bedingungen in seinen All-Season-Kleidern steckt, stimmt das sicherlich.

  • Wenn bei solchen Bedingungen in seinen All-Season-Kleidern steckt, stimmt das sicherlich.

    Dann sollte man sich daran erinnern, wozu die Reißverschlüsse an den Zwischenlagen gut sind. :-)


    Und wohl dem, der Belüftungsreißverschlüsse hat.

    Irgendwann hab ich ihn...

  • Ok, dann klär ich mal auf, obwohl ich da komplett branchenfremd bin:

    Wie Bernhard schon schreibt, im Ausland häufig anzutreffen, in Deutschland weniger, aber auch.


    Vor dem Asphaltieren, im Volksmund auch Teeren genannt, sauen die die Strassenwerker die zu bearbeitende Fläche = Strasse, mit Bitumenspray inkl. Zusätzen als Asphaltbinder ein.
    Wird jetzt der Verkehr darüber geleitet und man läßt sich auch dazu hinreißen, anstatt auszuweichen, gibt's "Bitumen"reifen und recht hartnäckige Flecken......:)

  • Komm vorbei. Mir setzen sie gerade die A44 vor die Nase!
    Um 17:00 Uhr gibts noch Restwärme und die Arbeiter freuen sich eher als das sie einen verscheuchen.

    Danke für die Einladung, aber bis zur A44 komme ich nicht. Da falle ich vorher ertrunken oder erfroren vom Moped.

    sollte es oben nicht stehen, ich grüße immer herzlich.

  • SixtyOne:

    habe ich

    habe ich

    werde ich nie haben - nur integral oder Jet (nur zum Brötchen holen)

    kenne ich nicht - schaue ich mir an (danke)

    für den Sommer habe ich seit Jahren ein paar Probiker, die sind immer noch klasse

    sollte es oben nicht stehen, ich grüße immer herzlich.

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