Welcher Helm für Brillenträger?

  • Hallo zusammen, ich bin auch Brillenträgerin und für mich ist aus Brillenaufsetz- und Sichtgründen ein weitgeschnittener Visierausschnitt wichtig und dass der Helm etwas nach "vorne" geht, ohne mir die Nase plattzudrücken. Hier kann ich nur Nolan empfehlen, viele Modelle haben diesen extrem breiten und hohen Visierausschnitt. Brille kann komfortabel auf- und abgesetzt werden, kein Bügel drückt an die Schläfe und die Sicht nach rechts und links ist trotz vielleicht breiterer Brillenbügel perfekt. Ich kann es nicht ertragen, eingeengt zu sein und dieser Integralhelm gibt mir das Gefühl von "offen".

  • Also, jetzt bitte mal Euer Expertenurteil über meinen liebgewonnenen Discounter-Helm :) :

    Na, schreib ich doch: Er hat eine hat eine geprüfte Sicherheit nach Norm ECE-R 22.05 (E1 Homologation) und anscheinend durch eine deutsche Prüforganisation geprüft. Kann die Versicherung und die Kontrollorgane schon mal nicht meckern.


    So ein Antibeschlag-Visier (Pinlock oder Doppelvisier) wäre noch ein "nice to have"

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Also, jetzt bitte mal Euer Expertenurteil über meinen liebgewonnenen Discounter-Helm :):

    Ich denke mir immer: Was können bei dem Preis X für Materialien und Verarbeitungsqualität enthalten sein. Zumal der Preis nicht den Warenwert, sondern Warenwert + Gewinn je Beteiligter ist.


    Schlußendlich muß er dir passen/ gefallen. Im Falle des Falles (was ich dir nie wünsche) kommt dann die Wahrheit ans Licht. Und so Dinge wie Geräuschvolumen oder Gewicht sind rein subjektiv.


    Schlußendlich: Eigenes Gusto. Denk dran, die Helme müssen früher ausgetauscht werden, weil das Material früher brüchig wird.

    meep meep

  • An sich gibt es nichts besseres als eine Klappmurmel. Bei meinen Neotec kann ich die Brille auflassen beim Aufsetzen oder beim Abnehmen. Wenn ich meinen X-Lite Integralhelm verwende habe ich eine Brille mit schmalem Rahmen und sehr dünnen Bügeln. Man muss ja nicht immer den Helm der Brille anpassen. Es geht auch umgekehrt :)

    Verwirrt mich nicht! 😤

  • Ich fahre sowohl mit Brille als auch mit Kontaktlinsen. Es nervt nichts mehr, als wenn unter dem Helm irgendetwas nicht passt und/oder drückt. Neben einem Jethelm fahre ich den Shoei GT-Air 2 und bin damit bestens zufrieden. Die Brille geht perfekt drunter und nichts stört. Der passt bei mir wie angegossen, da ich eher ein ovale Kopfform habe (ich meine jetzt zwischen Stirn und Hinterkopf😉). Zudem hat er, wie ich finde, eine sehr gute Belüftung. Alles andere wie Geräusche, Lautstärke, etc. ist eher subjektiv und wird von jedem unterschiedlich empfunden. Da hilft nur das ausgiebige Testen und unbedingt mit einer Probefahrt. Jeder seriöse Händler macht Dir das Angebot dazu.

    Das Leben ist ein Wunschkonzert💫🍀🎁 🚀!

  • ...und vererbt wird das Zeug sowieso nicht .

    ...vielleicht ja schneller als man denkt, wenn man am falschen Ende spart.

    Ich kann immer nicht verstehen, warum man Motorräder jenseits von 10 TSD Euro oder auch deutlich mehr fährt und sich dann einen Helm für 139 € auf den Kopf setzt und den Rest des Körpers bekleidet dann eine in Bangladesch gefertigte Lederkombi.

    Das Leben ist ein Wunschkonzert💫🍀🎁 🚀!

  • Nur noch mit Klapphelm. Anfangs bin ich noch mit Brille, später mit Kontaktlinsen gefahren. Allerdings kamen die Sonnenvisiere auch erst später, also habe ich auch viel Sonnenbrillen unterm Helm getragen.

    Da gibt es für mich nichts besseres als die Klappmurmel.

    Inzwischen wurde mein Kurzsichtigkeit von der Altersweitsicht korrigiert, wodurch ich jetzt wieder ohne Sehhilfe fahren kann.

    .... und den Rest des Körpers bekleidet dann eine in Bangladesch gefertigte Lederkombi.

    Alle namhaften Motorradbekleidungshersteller fertigen in FernOst, auch Held. Einzig Stadler fertigt ausschließlich in Niederbayern oder Kroatien.

  • ...ja, die namhaften eben🤷‍♂️!


    Schwabenleder fertigt in Winterbach und ALNE in Niedernberg.


    Aber die Diskussion geht jetzt auch an der ursprünglichen Frage vom Anfang vorbei.

    Das Leben ist ein Wunschkonzert💫🍀🎁 🚀!

  • ...vielleicht ja schneller als man denkt, wenn man am falschen Ende spart.

    Ich kann immer nicht verstehen, warum man Motorräder jenseits von 10 TSD Euro oder auch deutlich mehr fährt und sich dann einen Helm für 139 € auf den Kopf setzt und den Rest des Körpers bekleidet dann eine in Bangladesch gefertigte Lederkombi.

    Du hast noch eines vergessen , sich ein Navi für 700.- Euro gönnen ,-


    Dein anmarkern ist Globalisierung pur , sieht mancher locker als gegeben hin .

    Ich habe mir ein Navi von Elebest zugelegt für 135.- wieso von Garmin -Tomtom , für mich haben die eine absolut überzogene Preisvorstellung .


    Wie bei den Helmen , nehme was Du kriegen kannst ....................

  • Ich kann immer nicht verstehen, warum man Motorräder jenseits von 10 TSD Euro oder auch deutlich mehr fährt und sich dann einen Helm für 139 € auf den Kopf setzt und den Rest des Körpers bekleidet dann eine in Bangladesch gefertigte Lederkombi.

    Da bin ich bei Dir. Da wird um jeden Euro beim Service, Verschleißteilen und Betriebsflüssigkeiten geradezu gerungen. Als ich 2010 wieder anfing mit dem Fahren habe ich mich allerdings auch erst mal im unteren Preissegment nach Helm und Kombi umgesehen und nach und nach die Dinge durch etwas anderes ausgetauscht. Heute spielen andere Dinge oft eine größere Rolle für mich z.B. dass der Helm leise ist, dass die Klamotten bequem sind usw. Aber was mir völlig auf den Senkel geht ist der "Country of Origin Snobismus". Ein in Asien gefertigter Artikel muss nicht zwangsläufig schlechter sein. Lassen wir die Lohnpolitik und Arbeitsbedingungen außen vor, so steht der Hersteller immer noch mit seinem Namen dafür gerade. Das Qualitätsmanagement muss also sitzen! Außerdem werden manche Dinge in Deutschland endgefertigtigt um das Prädikat Made in Germany führen zu können. Wo die Einzelteile dafür herkommen interessiert dann keinen mehr.

    Verwirrt mich nicht! 😤

  • Aber was mir völlig auf den Senkel geht ist der "Country of Origin Snobismus". Ein in Asien gefertigter Artikel muss nicht zwangsläufig schlechter sein. Lassen wir die Lohnpolitik und Arbeitsbedingungen außen vor, so steht der Hersteller immer noch mit seinem Namen dafür gerade. Das Qualitätsmanagement muss also sitzen!

    Völlig Deiner Meinung.


    Ich bin aber entsprechend konsequent: Ein Motor, der in China produziert wird unter Aufsicht/Qualitätsmanagement des namensgebenden Herstellers (z.B. BMW) akzeptiere ich genauso bereitwillig wie komplette Fahrzeugfertigungen (Triumpf, Harley etc.). Wichtig ist allein, welche Qualität das fertige Produkt schließlich aufweist.


    Schon mal aufgefallen, dass es Fahrzeugteile gibt, die "designed in Japan" tragen statt des "made in Japan"? Also ausgedacht in Japan und produziert in China.

  • Ich habe zwar auch eine BMW, finde Klapphelme aber schauerlich und furchtbar spießig. So.


    Ich bin auch Brillenträgerin und habe einen Nolan-Helm mit extrem weitem und hohem Visierausschnitt. Die Brille lässt sich super aufsetzen, man stößt nirgendwo an und abgesehen davon fühle ich mich in dem Helm nicht so beengt, da er nirgendwo einengt.

  • Ich habe zwar auch eine BMW, finde Klapphelme aber schauerlich und furchtbar spießig. So.

    So what? Mir doch egal, wie das ausschaut oder ob man mich für spießig hält. Die meisten Verkehrsteilnehmer kennen mich nicht; ich mache mir im Gegenzug sehr wenig Gedanken, ob der andere Verkehrsteilnehmer nun spießig sein könnte oder nicht.


    Nach zwei Klapphelmen (Schuberth C1 und C2) bin ich davon wieder abgerückt, Ein Unfall mit Riss der Helmschale ließ mich über die strukturelle Festigkeit nachdenken; die weniger solide ausgeführte Kinnverriegelung beim Nachfolger C2 nährte die Skepsis weiter. Fürs Offenfahren hatten die C1/C2 keine Zulassung (stört mich formal nicht). Deutlich lauter ist ein Klapphelm außerdem.


    Also Umstieg auf Integralhelm; für den Fall extrem heißer Sommertage kann ich immer noch auf den C2 umsteigen (im Grunde nur bei Ampelphasen von Vorteil). Die Brille fädele ich locker ein.

  • Heidi bist Du das?


    helm.png


    Die Mädels verwechseln Motorradfahren immer mit Catwalk 8)


    Mikael Nein wusste ich nicht. Ich kenn das halt aus dem Segment Gitarren. PRS (Edelhersteller USA) lässt günstigere Modelle in Indonesien fertig. Ebenso Ibanez (Japan) lassen auch in Korea und Indonesien fertigen. ESP (USA & Japan) ebenfalls in Indonesien. Strandberg (Schweden) fertigt in Indonesien um die Preise halten zu können. Also auch designed im Mutterland, gefertigt woanders. Und die Instrumente aus Korea oder Indonesien sind wirklich sehr gut.

    Verwirrt mich nicht! 😤

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