Anfängerin ausm Nürnberger land

  • dann taugt der Mann nichts ! :/


    Es ist nicht immer gut wenn der Mann und die Frau mit unterschiedlichem Fahrkönnen in der gleichen Gruppe fahren. Habe schon erlebt, dass die mit den Ansprüchen ihres nicht besonders rücksichtsvollen Mannes überforderte Frau das Fahren frustriert aufgegeben hat. Natürlich gibt es auch das genaue Gegenteil.

    Ich seh das recht entspannt. Übung macht den Meister. Ich würde nie wegen der Meinung eines anderen (egal ob partner) etwas aufgeben was mir Spaß macht.

    Dann fahre ich eben mit anderen 😝

  • naja ich fahr ne vt500e und mein Mann bmw 1000rr ist a kleiner Unterschied...

    Ich hatte eine 1000er Varadero und meine Frau eine 125er Varadero.


    Wir sind sehr viele schöne Touren gemeinsam gefahren und waren froh so oft wie möglich unsere knappe Freizeit miteinander zu verbringen! :thumbup:

  • Ohne dir zu nahe treten zu wollen.
    Du solltest dir jemanden mit Erfahrung suchen und dir von diesem einige Tipps geben lassen. Wenn er "richtig" voraus fährt, dann lernst du wie von selbst die richtige Linie und fährst nicht nur besser und entspannter, sondern vor allem auch sicherer.


    Sobald du dir das alles "falsch" antrainiert hast, ist es schwer weg zu kriegen.


    Nur so als Hilfe

    Sehr gut auf den Punkt gebracht ! ! - - Eigentlich die Aufgabe des Fahrlehrers ! Weil die haben die Top - Ausbildung dafür - ob sie es weitergeben an ihre Fahrschüler ist die andere Sache !


    Kleiner Anhang zum Vorschreiber - Großen Parkplatz suchen und achten (8) fahren . Erst große - dann versuchen immer kleinere achten zu fahren !

    Damit lotest Du den "Schwerpunkt-Kippmoment " von links nach rechts Deiner Maschine aus . - Geht auch mit Kreis fahren - Radius immer enger wählen ........ansonsten wie oben beschrieben mit Erfahrung

  • Ich habe den Motorradführerschein erst mit 30 gemacht und ich kann nur bestätigen, dass die beste Lernmethode die ist, hinter einem souveränen, ruhigen und konstanten Fahrer herzufahren, wie an einem unsichtbaren Gummiband, auf dessen Aktionen zu achten und diesen so weit als möglich zu folgen. Wie eine Kurve angefahren und wieder verlassen wird, beispielsweise. So etwas funktioniert natürlich nur mit jemandem vornedran, der kein idiotischer Stop-and-Go-Ruckelraser ist und der konstant und ruhig voranfährt.

  • Bevor hier einige Schnappatmung und in die Ketten gehen , fast alle sind zu schnell unterwegs ! !

    Mein Tipp , sich von den Bretterexperten nicht einschüchtern lassen !

    Oder spreche mit Deiner Fahrschule , machste mit einem Fahranfänger zusammen Touren . - Damit Fahrpraxis ohne Stress zusammen kommt .


    Dann an die Experten - - Fahrstil " "flott und zügig unterwegs " "

    das in 50 - 70 - vereinzelt 100ter Zonen ! - - Auf einen Reifen ?

  • Ich suche den Zusammenhang.

    Kuecken sollte sich nicht von den etwas "Schnelleren"beeindrucken lassen , bezogen auf ihre Fahrfähigkeiten . - Mitthalten zu müssen -

    Der HSK ist in NRW der größte Kreis - zu 90% " 70er Zone " auf Land-Kreisstraßen !

    Ich war selbst überrascht wie viele 70er Schilder vom letzten zu dies Jahr aufgestellt wurden !

  • Hallo Kuecken88 Ich glaube das Wichtigste wurde hier genannt. Such Dir einen Vorturner. Jetzt kommt das Schwierige. Es muss jemand sein dem Du blind vertraust. Warum? Weil um so zu fahren wie jener vor Dir musst Du ziemlich dicht aufschließen. Zusätzlich musst Du diese Person weitestgehend ausblenden. Sprich Du guckst nicht andauernd was macht der da vorne und bremst der jetzt oder nicht. Das nimmst Du mit dem peripheren Blickbereich wahr. Dein Blick muss vor dem Vordermann auf die Straße gerichtet sein. Tust Du das nicht verhagelt es Dir andauernd die Linie. Hältst Du zuviel Abstand, kannst Du seiner / ihrer Linie nicht mehr sauber folgen. Wird der Abstand größer versuchst Du auf der Geraden wieder ranzukommen. Das bedeutet, dass Du schneller auf eine Kurve zufliegst als dein Vorturner, was Dir die Linie ebenfalls verhagelt. Um so ein Vertrauen aufzubauen werdet ihre einige Touren fahren und ein gemeinsames Tempo finden müssen. Das bedeutet, dass sich der Vordermann vemutlich etwas zurücknehmen muss. Was für einen vernünftigen Fahrer kein Problem sein sollte. Irgendwann hast Du dann in deinem Kopf den Punkt erreicht wo Du dir sagst, "Wenn er oder sie durch die Kurve kommt, komme ich da auch durch". Dann kannst Du ziemlich zum Vordermann aufschließen und relativ entspannt hinterherfahren. Wie gesagt, das Bremslicht sowie den Vordermann nimmst Du peripher war. Blickführung ist wichtig. Einfache Regel. Du schaust immer so weit wie möglich auf den Fahrbahnrand in einer Kurve die Du nicht komplett einsehen kannst. Also immer kurz vor dem blinden Punkt und dem folgst Du mit dem Blick. In der Rechtskurve also auf den Rand der anderen Fahrbahn. In der Linkskurve auf den Rand der eigenen Fahrbahn. Entfernt sich der Rand vor Dir, macht die Kurve auf. Bleibt der Abstand gleich, kannst Du so weiterlaufen lassen. Denn vor der Kurve solltest Du mit Geschwindigkeit vermindern und runterschalten fertig sein. Kommt der Rand auf dich zu macht die Kurve zu (wird enger). In dem Fall reicht oft nur Gas wegnehmen um die Linie zu verändern. Oder auch leichtes unterstützendes Bremsen. Jedenfalls keine Schreckbremsung und die Hinterradbremse nicht vergessen. Die hilft zum Stabiliseren und natürlich auch zum Verzögern. Wichtig dabei ist, dass Du dein Motorrad so gut kennst und weißt wie das Aufstellverhalten usw. in solchen Situationen ist. Also fahren, fahren, und nochmals fahren den Erfahrung kommt von "erfahren". Mit der "Blickführungsmethode" bist Du irgendwann auch in der Lage fremde Strecken zügig zu druchfahren. Mit zügig meine ich höhere Kurvengeschwindigkeiten ohne jemanden zu gefährden oder auf der Gegenfahrbahn zu landen. Das war es mit meinem zweigedrittelten Halbwissen. Vielleicht hilft Dir der ein oder andere Tipp. Ich stimme zu, dass wenn dein Mann dazu nicht in der Lage ist auf so etwas einzugehen, ihr getrennt fahrt. Alles andere wäre am Anfang Quatsch. Viel Spaß.

  • So ist es, Arvid. Besser kann man es nicht sagen.


    Eine Idee noch: Mir hat mein damaliger "Motorradlehrer und Vorausfahrer" gesagt, ich solle immer, immer dorthin blicken, wo ich hin möchte, also weit voraus. Und nicht die zwei Meter vor dem Vorderrad hypnotisieren.

  • So ist es, Arvid. Besser kann man es nicht sagen.


    Eine Idee noch: Mir hat mein damaliger "Motorradlehrer und Vorausfahrer" gesagt, ich solle immer, immer dorthin blicken, wo ich hin möchte, also weit voraus. Und nicht die zwei Meter vor dem Vorderrad hypnotisieren.

    Das ist auch völlig richtig. :thumbup: Nur ist das in einer blinden Kurve schwer. Da muss dann der Fahrbahnrand herhalten.

  • So, Kuecken88 . Den Post von gehtsnoch druckst du dir jetzt aus und liest (inclusive verstehen) ihn jeden Abend durch.

    Das war die Kurzfassung des Buches "Motorradtraining alle Tage" - besser kann man es nicht zusammenfassen.


    Idealerweise solltest du jetzt fahren, fahren, fahren. Um überhaupt erstmal ein Gefühl für Maschine, Geschwindigkeit und die Fahrdynamik zu bekommen. Denn das bekommst du nicht durch den Führerschein.


    Ich kenne jetzt die Fahrweise deines Mannes nicht (ohne ihm zu nahe treten zu wollen, aber schnell heißt nicht automatisch "gut"). Er wird es hoffentlich schaffen, sich ab und an zurückzunehmen um dir eine gute Linienwahl zeigen zu können.


    Noch ein Tipp - mach zur Jahresmitte hin ein Sicherheitstraining. Das bringt auch unheimlich viel.

    Und wenn du dich mit der Materie eingehender beschäftigen willst: mein oben genanntes Buch ist dafür bestens geeignet.

    meep meep

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