DIE SAISON IST BALD VORBEI - und was kommt dann?

  • Bei uns im hohen Norden da kannst du eigentlich ganzjährig Motorradfahren ... egal, ob Sonne, Regen, Eis oder Schnee. Einfach immer nur noch geradeaus. Kurven musst du eigentlich gar nicht fürchten. Das ist praktisch. Nicht umsonst sind wir Europas umschwärmtes Raserparadies. :love:


    Dafür drohst du ganzjährig im Sekundenschlaf wegzudösen, weil du immer heute schon siehst, wo du morgen tanken kannst. ?(


    Irgendwas ist immer ...

  • Ob das eine Nachwirkung von Suezkanal ist ????

    Ist sogar sehr wahrscheinlich. Vor nicht allzu langer Zeit hab ich versucht, zum einen Slicks für unsere Rennerle und zum anderen Reifen für Papas ältere Virago zu kriegen. War fast unmöglich, es gab überall nur Restposten oder unpassende Größen... :rolleyes:

    Etwas Grünes braucht der Mensch!

    Orientierung ist, wenn man trotzdem ankommt...

  • Habe gestern einen Bericht gelesen, das in den USA Arbeitskräfte fehlen, damit Containerschiffe entladen werden können....., Und während die dort warten, fehlen die an anderer Stelle für den Transport.... Das ist ein Rattenschwanz....., genauso wie in England LKW Fahrer fehlen.....

  • Nicht, dass Motorradfahrer in diesem Jahr von einem Jahrhundertsommer schwärmen konnten. Doch bald schon neigt sich auch diese Saison dem Ende entgegen. Die ersten Anzeichen werden schon deutlich: Die Tage werden kürzer, der Wind streicht noch frischer durch die Buchse und die ersten Blätter fallen kraftlos zu Boden. Der Herbst lässt sterben. Und wenn du bei diesem Belag zum feierlichen Abschluss nochmal ordentlich durch die Kurven schnuckeln willst, dann bist du schneller in 90 Grad Schräglage und legst dich auf den Pinsel (im Geiste Gender neutral), als du deinen Nickname aufsagen kannst.


    Was machst du mit deinem Moped zum Ende der Saison? Einmotten? Mit in die gute Stube? Durchfahren?

    Ein danach, gibt es bei mir nicht, Wie immer durchfahren und immer erst im Frühjahr putzen Flüssigkeiten öl ect werden nur getauscht wenn sie an der Verschleißgrenze sind, bzw weit drüber.20211008_094639.jpg

  • Beitrag von Kay ()

    Dieser Beitrag wurde von quan aus folgendem Grund gelöscht: Beschwerde des Urhebers des Originalfotos ().
  • A propos Saisonende! War letzte Woche noch beim Fahrkurs... habe mich dort auf fast unbekanntem Kurs kalibriert . Streckenkenner waren signifikant fluffiger unterwegs, aber für einen Blindfisch habe ich mich tapfer geschlagen. Heikel bei 15 Grad die Reifen auf Temperatur zu bringen.


    Gestern bei 15 Grad Lufttemperatur (aber sonnig) eine der letzten großen Hausrunden im laufenden Jahr - unter 10 Grad muss man sich wirklich arg warm anziehen, oder einfach die Streckenlänge reduzieren. Ist natürlich hart, wenn man seltener und nur noch kürzer fahren kann, sich dafür aufwändig ankleiden muss und nachher trotzdem den Frost in den Knochen hat... dafür ist Kryotherapie echt was, was einen gesund und fit hält. Und kaum ist man austherapiert (meist irgendwann Ende Februar), werden die Tage wieder länger und die Temperaturen freundlicher - irgendwann ist Zeit und eine günstige Bedingung für die erste große Hausrunde im Jahr und kurz danach ist es wieder viel zu heiß dafür... dann kommt wieder ein Saisonende und alle kriegen das große Heulen. Der Lauf der Zeit... macht doch was ihr wollt.


    Mancher fährt zum "Saisonende" nach Marokko und hat dort seinen Spaß... hoffentlich... aber es ist echt hart, wenn man im Spätherbsturlaub nochmal irgendwo eine Woche Sommer hatte und dann ins nassnebligdunkle Mordor zurück kommt.

    Wenn man noch nicht angekommen ist, ist man noch unterwegs.

  • Mit dem richtigen Reifen der in einem breiten Temperaturfenster gut funktioniert ist es wirklich kein Problem diesen auf "Betriebstemperatur" zu bringen. Das sind halt oft Supersportreifen wie der Rosso Corsa II oder der BT S22. Wie ich mit dem Pirelli bei gestern 10° und bei heute 8,5° wieder erleben konnte. Aber auch der Angel GT und GT II funktionieren da wirklich gut und bieten viel Vertrauen in den Reifen bei solchen Temperaturen. Alles Gewohnheit.


    Ja Heimvorteil ist durch nichts zu ersetzen. Aber mit mit der richtigen Blickführung kann man auch völlig fremde Strecken sehr zügig durchfahren. Sollte man einen Vorturner haben, darf man halt nicht auf das achten was der da vor einem macht, sondern man konzentriert sich an ihm vorbei auf die Straße..


    Stimme zu. Bei manchen wundert man sich, dass sie überhaupt 3 Touren im Jahr zustande bringen. Zu warm, zu kalt, es könnte regnen, es ist Feiertagsverkehr usw. usw. Irgendwas ist halt immer.


    Ich fahre in einem 3 Jahreszeiten-Textilkombi. Eigentlich sogar 4 Jahreszeiten...bis ca 28°. Muss aber zugeben, dass ich Wärme sehr gut vertrage. Jedenfalls entfällt damit das lästige ,"sich dicker anziehen zu müssen". Sehr angenehem.


    🤷 Ich mach eh was ich möchte...aber danke.

    Verwirrt mich nicht! 😤

  • Mit dem richtigen Reifen der in einem breiten Temperaturfenster gut funktioniert ist es wirklich kein Problem diesen auf "Betriebstemperatur" zu bringen. Das sind halt oft Supersportreifen wie der Rosso Corsa II oder der BT S22. ...

    Jaja, alles gut. Der S22 ist schon arg geschmeidig. Aber der sieht bei 15 Grad echt ziemlich anders aus, als bei den Sommerspielen, wo man nachmittags eher 40+° am Asphalt hatte, statt der 10 Grad nach der feuchten Herbstnacht.

    Was soll's, das größte Problem ist bekanntlich eh der Fahrer.

    Die "Vorturner" waren jedenfalls nur sehr kurz vorne (wenige) oder sehr schnell aus dem Sichtbereich (eher mehr) - und was nützt es zügig zu fahren, wenn man der Einzige ist, der das so sieht... ohne Ähnlichschnelle braucht's dann schon ein bisschen, bis man sich in den Streckenverlauf eingefuchst hat. ... geht schon massiv auf's Ego. Immerhin haben sich die Reifen wacker geschlagen. Wenigstens beim Einkaufen alles richtig gemacht... und zugegeben, trotz Lernbelastung war's schon auch Spaß.

    Wenn man noch nicht angekommen ist, ist man noch unterwegs.

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