Leder oder Textil?

  • Servus Ingolf,


    ich weiß ja nicht, wie sehr der finanzielle Aspekt von Belang ist.

    Wir haben unsere Kombis bei Schwabenleder anfertigen lassen. Wenn du das zu Saisonende einplanst, hast du den Vorteil, das die Maßanfertigung und die Farbwahl kostenfrei dabei ist.

    Ist dann zwar immer noch eine ordentliche Hausnummer, aber die Qualität ist perfekt, wir geben unsere nicht mehr her.

    meep meep

  • online würd ich auch nicht machen.

    Vor Ort ist immer besser!

    Bei einer Messe z.B.

    Und achte auf gutes Leder!!

    Für eine gute Kombi kann es unter Umständen ans 4-stellige gehen!


    Ist viel - aber wenns drauf ankommt erlebst Du den Unterschied!


    Grüße

    Axel

  • Hallo zusammen und danke schon mal für die vielen Infos.

    Werden mal schauen, ob wir so viel Geld für eine Lederkombi ausgeben wollen.

    Ich weiß, dass vieles wichtig ist und im Falle der Fälle auch schützt und notwendig.

    Machen uns einfach mal auf Messen und bei Anbietern schlau, was es preislich so ausmacht.

    Ganz lieben Dank in die Runde, ihr seit echt die Wucht,, dass es so schnell mit dem Feedback geht.


    Viele Grüße

    Ingolf

    »Niemand ist perfekt, aber als Biker ist man verdammt nah dran!«:P:P:P

  • Nur noch eine Bemerkung:

    Es geht nicht um Dein Gefühl, sie muss sich sicher fühlen.

    Und mit einer guten Textilbekleidung, in der sie sich wohl fühlt, fährt sie besser als mit einer zwickenden Lederkombi.

    Textil hat in Sachen Sicherheit schon erheblich aufgeholt.

    Irgendwann kriege ich ihn..

  • Nur noch eine Bemerkung:

    Es geht nicht um Dein Gefühl, sie muss sich sicher fühlen.

    Und mit einer guten Textilbekleidung, in der sie sich wohl fühlt, fährt sie besser als mit einer zwickenden Lederkombi.

    Textil hat in Sachen Sicherheit schon erheblich aufgeholt.

    Hallo W.E.Coyote,


    das weiß ich doch, dass es um ihr Gefühl geht. Was Textil leistet haben wir letztes Jahr erfahren, da unser Kleiner sich hingelegt hat. Ich meine aber, dass es einen Unterschied macht, ob man mit ner 125 oder ner 650 sich flachlegt. Bin mit der 650 doch deutlich sportlicher unterwegs, wie mit ner 125ger. Beim Kleinen war alles komplett hin, bei Leder wäre der Schaden nicht so groß gewesen.

    Mir ist die Sicherheit beim fahren sehr wichtig, deswegen finde ich, sollte ne gute Kombi aus Leder da deutlich mehr aushalten als Textil. Wir sind früher schon viel Cross gefahren und wissen, wie wichtig gute Schutzkleidung ist.

    Das wichtigste an der Schutzkleidung ist eben das sie passt. Machen die Kombis von der Stange nicht. Jedenfalls bei ihr nicht.

    Ich kenne ihre Freude und ja, sie dreht schon mal Rechts am Griff :). Möchte ja nur, dass sie auch gut und sicher wieder zu Hause ankommt.

    »Niemand ist perfekt, aber als Biker ist man verdammt nah dran!«:P:P:P

  • Hi Probiker,

    was der Coyote meint ist, dass die Überzeugung, daß Leder gut ist, bei deiner Frau vorhanden sein muß. Du sprichst hier zu 90% von dir.

    Denn es wäre ja blöd, wenn du hier richtig Geld in die Hand nimmst, und das Ding nachher nur im Schrank hängt, weil deine Frau doch lieber in Textil fährt. Wäre herausgeschmissenes Geld.


    Und zum Thema Onlinekauf auch meine Meinung: Macht das nicht. Geht seriös nur im Geschäft vor Ort.

    meep meep

  • Ich fahre eine Hose/Jacke Variante von Stadler .

    Dieses ist eine Mischung aus Textil und Leder .

    Ich bin damit sehr zufrieden , Tragekomfort wie auch hinsichtlich Sicherheit .

    Wenn eine normgrösse annähernd passt kann man die an einigen Stellen anpassen lassen , oder eben auch komplett auf Mass schneidern lassen .

  • Hi Probiker,

    was der Coyote meint ist, dass die Überzeugung, daß Leder gut ist, bei deiner Frau vorhanden sein muß. Du sprichst hier zu 90% von dir.

    Denn es wäre ja blöd, wenn du hier richtig Geld in die Hand nimmst, und das Ding nachher nur im Schrank hängt, weil deine Frau doch lieber in Textil fährt. Wäre herausgeschmissenes Geld.


    Und zum Thema Onlinekauf auch meine Meinung: Macht das nicht. Geht seriös nur im Geschäft vor Ort.

    Hallo Roadrunner72,


    sie will ja auch Leder, nur eben bis jetzt nichts passendes für Sie gefunden.

    Wenn es irgendwo drückt, geht man da auch keine Kompromisse ein. Wir fahren schon mal am Tag bis zu 800 km und da soll auch alles wirklich passen. Textil passt, klar ... ist ja auch etwas flexibler als ne Kombi.

    »Niemand ist perfekt, aber als Biker ist man verdammt nah dran!«:P:P:P

  • Zum Thema Motorradkleidung für Frauen habe ich auch einschneidende Erfahrungen. Es passt nämlich fast nichts. Nun bin ich mit 1,80 m natürlich nicht das Maß der Dinge, mir ist alles zu kurz, was es da für Frauen so gibt, weiß aber von anderen motorradfahrenden Frauen, dass eigentlich nichts passt, sofern man auch nur ansatzweise über Busen oder Hüfte oder gar beides verfügt. Fast alles ist kerzengerade geschnitten und dazu fallen die Größen bei den "Standardherstellern", mit Verlaub gesagt, lächerlich aus. Eine Ausnahme bildet da Held, da sind die Größen annähernd so, wie sie sein sollten oder es reicht, eine Nummer größer zu nehmen. Von Held habe ich eine Lederjacke und von Vanucci die dazu passende Hose, beide Firmen bieten auch Langgrößen für Frauen an. Man freut sich als motorradfahrende Frau schon über Kleinigkeiten :-)

  • "Ich" hatte das Problem 2018 und wir sind bei Louis sogar im Angebot fündig geworden. Da sie bei mir Sozia ist habe ich auf Leder bestanden. Der Rest war mir wurscht. Ich selber fahre vorzugsweise Textil, oder Leder im "Schlabberlook". Ich will nicht auf'n Catwalk sondern bequem Motorradfahren. Aber das ist ein anderes Thema. Leder kann sie eng, ja fast unbequem kaufen. Es arbeitet und wird zwangsläufig weiter. Textil kann sie passgenau kaufen. Letztendlich, und das ist entscheidend muss sie sich darin wohlfühlen und sich auch damit sehen lassen wollen. Egal aus welchem Material. Viel Erfolg

  • Hallo Chiemgauerin,

    danke für dein Feedback. Es geht bei ihr um die Oberweite. Aber die Idee mit den geteilten Anbietern ist gut. Vanucci trägt sie im Moment aus Textil. Ist auch zufrieden damit. Es drückt und zwickt nichts. Da ich aber weiß, wie sie fährt ... :love::love::love: herrlich :love::love::love: finde ich, dass Leder besser und sicherer wäre. ;)

    Werden das mal testen mit unterschiedlichen Anbietern. Ganz lieben Dank an alle für das viele Feedback.

    Ihr seit echt toll.

    DLZG

    Ingolf

    »Niemand ist perfekt, aber als Biker ist man verdammt nah dran!«:P:P:P

  • ….und noch (m)ein Kommentar:)

    Leder ist sicher das beste Material wenn man auf der Straße dahinrutscht.

    Finde dass dies aber der absolute WorstCase ist - wenn´s soweit ist fehlt meistens schon mehr.

    Bei längeren Touren fahr ich meistens mit Kunststoffjacke - hat halt viele Vorteile wie z.B. bequemer, mehr Platz für Dinge die sonst im Rucksack stecken, man kann auch mal bei etwas Regen fahren, sind luftiger, viele Lüftungsmöglichkeiten...

    Im näheren Umfeld, wenn sicher Regen ausgeschlossen werden kann dann trage ich eine Lederjacke.

    Die Lederjacke hat aber den Nachteil dass man nichts hineinstecken kann, da die ziemlich eng getragen wird.

    Was Hosen angeht trage ich meistens Jeans wenn´s sehr heiß ist, ansonsten Kunststoff - werde mir aber vielleicht noch eine aus Leder zulegen.

    ...langsam wird´s Zeit dass die Bike - Klamotten wieder an die frische Luft kommen:):)

  • Jeans ....

    OK, ich will kein Apostel sein.

    Bin selbst auch schon oft in Jeans gefahren.

    Jetzt das berühmte "Aber":

    Mit Jeans stürzen - auch bei langsamer Fahrt ist extrem(!) unangenehm!

    Brennt sich schön ein.

    Auch alles mit Kunststoff ist nicht optimal.

    Reibung erzeugt Wärme!

    Wärme und Kunststoff????!!!

    Noch Fragen?


    Nochmals - auch ich bin schon in Jeans und nur mit T-Shirt gefahren.

    Aber wenn SICHERHEIT das Kriterium sein soll, dann geht 100% kein Weg an Leder vorbei.

    Grüße

    Axel

  • Was hier geschrieben wird ist alles grobe Theorie und ich habe bisher noch niemanden mit negativen Erfahrungen bei Textil (oder wie mein Vorschreiber es nennt: Kunststoff) gelesen.

    Ich bin 2016 am Lavezejoch, mit ca. 80 Sachen, in einer leichten rechts/links Kurve, in einer Ölspur abgerutscht und auf dem Rücken die Straße bis zum Stillstand gerutscht. Meine HG-Textiljake hatte nur Kratzer und einen ausgerissenen Achselreißverschluss. Nun ist das wohl keine Referenz, denn es hatte vorher leicht geregnet.


    Allerdings führen die meisten Unfälle schnell von der Straße ab, oder werden im ungünstigsten Fall von einem Hindernis gestoppt. Hier sind gute Protektoren viel wichtiger. Daher überlege ich gerade die Anschaffung einer Airbagweste.


    Allerdings, Jeans (nicht Motorradjeans) geht mal garnicht!

    Servus, Bernhard

    Das Leben ist zu kurz für später! :)

  • Ich schließe mich der Meinung von Thor63 an. Speziell für das entwickelte Klamotten für das Motorradfahren sind mit Sicherheit besser geeignet wie ein Baumwoll-Elastan-Gemisch einer Hose oder Hoodies eines gerade angesagten Designers.


    Aber selbst solche angesagten Bekleidungsstücke wie Hoodies und Karo-Hemden gibt's schon mit entsprechender Schutzfunktion.


    Was ich trage: Auf der Versys Textilbekleidung von Markenherstellern (1x speziell Sommer, 1 x "Ganzjahres" geeignet). Auf der Yamaha moderne "Retro"-Klamotten (Lederjacke/Jeans mit Kevlar) und wenn's richtig Heiß ist eine Sommerjacke mit viel Mesh.

    Alle Klamotten sind mit den dem Maximum an ensteckbaren Protektoren versehen.

    Selbst die teuerste Uhr hat nicht mehr als sechzig Minuten.

    (Jiddisches Sprichwort)

  • Als viel und Tourenfahrer mit leichten hang zum flotten Fahrstiel bevorzuge ich Textil gern an einigen Stellen mit Leder verstärkt da es einfach atmungsaktiver und angenehmer zu tragen ist und das für mich mehr Sicherheit bietet als mit im unbequemen Ledereinteiler einen abzuschwitzen. Das ist dann eher der Part der italenischen Rossifraktion.

  • Ich fahre die letzten 15 Jahre Textil mit all den bereits angesprochenen Vorteilen .

    In der Zeit hatte ich zwei Unfälle , die sich auch so nennen dürfen .

    Entscheidend für „wenig Verletzung“ war die Tatsache dass die Protektoren auch tatsächlich beim Unfall da geblieben sind , wo sie hingehören . Gute Passform ist da wichtig , denke ich. Bei dem letzten Unfall , viele Meter übern Asphalt gerutscht , war die Oberfläche ausgefranst, aber nicht durch .


    Jetzt ist es Textil mit Lederbesatz an den wichtigen Stellen und alle möglichen Protektoren . (Der Wechsel auf Lederbesatz kam eher aus optischen Gründen, wird ja aber wohl nicht schaden )

    Möchte auf die Vorteile von Textil , auch die mittlerweile fast überall eingearbeiteten Lüftungs Reißverschlüsse , nicht verzichten .


    Traurig dass das Thema Jeans immer noch wieder aufkommt .

    Beim rutschen auf Asphalt hält die Jeans höchstens 5 m

    Die Haut evt noch 3m .....

    alles was darüber hinaus geht , pickt der doc dann mit der Pinzette die kleinen Steinchen aus dem Knochen .

    Wenn dann noch die Protektoren , die den aufpralldruck verteilen , fehlen , sind Splitterbrüche viel wahrscheinlicher (Knie Hüfte Schulter )

    Die Unfälle haben meine Haltung eben bestätigt :

    Keinen Meter ohne kompletter Schutzkleidung .

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