Was haltet Ihr davon: Elektro Motorräder

  • Liebe Kritiker der Elektromobilität, Ihr solltet die Argumente nicht unhinterfragt übernehmen. Ich finde, diese Art der "Argumentation" mit ewig wiedergekäuten Glaubensformeln der Energiewendeverhinderer ist hier fehl am Platz. Hat einer von euch schon einmal die Zahlenangaben in "kritischen" Berichten kritisch hinterfragt??????....Ist sehr zu empfehlen...... Jedenfalls sind in einem dicht besiedelten Land wie D Fahrzeuge, die sehr leise sind, keine Giftstoffe in den urbanen Regionen emittieren und Reichweiten von ca. 200km erreichen, durchaus interessant für viele Menschen hier in D. TeDeEmme

  • Hallo, ich habe jetzt auch schon ein paar Meinungen gelesen und natürlich habe ich mir auch schon so meine Gedanken zum eMotoBike gemacht, bei mir würde es sicherlich noch am Einstiegspreis hapern. Das übersteigt einfach meine Reserven. Ein eBike habe ich mir aber bereits geleistet und bin echt begeistert davon - "Radeln mit Rückenwind" - find ich echt geil. Das Ganze eine Nummer größer? Warum nicht, wenns mal bezahlbar wird und wegen der Reichweite, mir würden 500km reichen, pro Tag. Alles was ich bei meiner F8GS schätze und am Motorradfahren im allgemeinen, könnte ich auch mit einem eMotoBike haben. Es war schliesslich auch beim Handy ein langer Weg. Angefangen vom Motorola Dynatac 8000 bis zum aktuellen Samsung Galaxy S10+ - da liegt viel Entwicklungsarbeit dazwischen (auch bei der Akkuleistung). Und das in schlappen 36 Jahren ... Ich wohne an einer Ausfallstrasse vor München, unter der Woche der Berufsverkehr und am Wochenende der Ausflugsverkehr, incl der Stauumfahrer wenn die AB mal wieder dicht ist. Nicht nur, dass die Verkehrsdichte seit Jahren massiv zunimmt, in letzter Zeit fallen immer mehr Zeitgenossen durch laute Auspuffanlagen negativ auf, egal ob serienmässige BMW-Klappenauspuff, Zubehör-Klappenauspuff oder Cruiseranlagen (vor allem bei Harleys...). Ohne Schallschutzfenster hätte man das Gefühl das die glatt durch dein Wohnzimmer brettern würden ... Verwundert es da einen Biker, wenn ein Anwohner mal aggressiv wird (diese Leute wollen auch mal etwas entspannen nach einer harten Arbeitswoche). Aus dieser Sicht wäre das eMotoBike der optimale Kompromiss für beide Seiten. Die einen fahren eine Tour mit dem Bike, die anderen haben trotzdem ihre Ruhe - und die die ihren Motorenlärm brauchen, bauen sich einfach Lautsprecher in den Helm... Vielleicht muss ich noch 36 Jahre darauf warten ...

  • Die Rohstoffe für Akkus u. weitere Elektronik, müssen ebenso wie die zur Herstellung herkömmlicher Fahrzeuge, unter Verwendung weiterer Energie und Ressourcen abgebaut und transportiert werden. Aufgrund des Verbundes, vieler unterschiedlicher Wertstoffe, die in solchen Fahrzeugen verbaut werden, ist ein Recycling derzeit, in technischer Hinsicht schwer möglich. Solche Fahrzeuge müssten nach ihrer 1.-2. Nutzung meist sofort wieder verschrottet werden. Denn sie fallen für die klassischen Abnehmerländer für Gebrauchtwagen, wie beispielsweise Osteuropa, oder später auch Afrika, komplett aus. Diese Länder wollen weiterhin wirtschaftliche Fahrzeuge u. keine Spielereien. Dafür fehlt ihnen schlichtweg die Infrastruktur zum Betrieb der Fahrzeuge und weiterhin das Geld. Wer schon mal in diesen Ländern war, der weiß, was dort für Fahrzeuge betrieben werden. Der Strom zum Betrieb dieser Fahrzeuge muß, bevor er zum Verbraucher gelangt, zwingend in Zwischenspeicher aufgefangen werden. Erneuerbare Energie steht nicht ständig zur Verfügung und ist damit nicht grundlastfähig, wie herkömmliche Kraftwerke, die je nach Bedarf in ihrer Leistung angepasst werden können. Die o. g. Infrastruktur muß wiederum unter Verwendung von wertvollen Rohstoffen, zusätzlicher Energie, sowie wertvollen Bauland errichtet werden. Da noch im Bezug auf den Stand der Technik, keine ausreichend wirtschaftliche Lösungen zur Verfügung stehen, wäre es zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch fraglich, solche Anlagen, zu diesem Zeitpunkt, überhaupt zu bauen. In ferner Zukunft wird es vielleicht einmal sinnvoll und tatsächlich möglich sein, eine Energiewende durchzuführen, aber die Zeit ist jetzt, in technischer Hinsicht, einfach noch nicht Reif dafür. Bin vor 2 Tagen (Wetterbedingter Abbruch der Urlaubstour) mit meiner GS von Aosta (IT), zurück in die Heimat gefahren. Nach ca. 1100 Km, zügigster Fahrt, am Stück, 2 Currywurst und ca. 100 Liter Benzin, hatte ich es geschafft. So etwas wird mit einem E-Fahrzeug nie möglich sein und deshalb werde ich mein Hobby, in dieser Form, wohl auch nie aufgeben.

  • :wacko: Oioi, Leute, ich kann locker akzeptieren, dass jemand sagt, er würde keine Stromer wollen, weil sie ihm zu teuer sind oder für das Anwendungsfeld, welches für ihn zählt (Fernreisen) nicht geeignet ist. Unerträglich ist es jedoch, dass das Konzept an dich verteufelt wird und irgendwelche Allgemeinplätze über Ökobilanz usw. zum Besten gegeben werden, ohne dass man jemals versucht hat, die behaupteten Sachverhalte wirklich zu verstehen oder gar nachzuvollziehen. Selbst nachzuvollziehen. Man liest lieber die Quellen, deren Tenor in die eigene ablehnende Richtung klingt, und spielt sich als saucool auf- und abgeklärt auf. Ziemlich ermüdend, das Dauergemotze, stereotyp, inhaltsleer und irgendwie typisch für unsere Gegenwart: Statt sich für Neues begeistern zu wollen, das Alte verteidigen. Stur, gebetsmühlenartig. <p style="text-align: left;"></p>

  • Nachtrag. Zum Thema Ströme. Die Zero, die ich zur Probe gefahren bin, hatte ein sehr gut abgestimmtes Fahrwerk, hervorragende Bremsen, insgesamt eine kommode Sitzposition mit zu flachem Lenker, idiotensichere Bedienbarkeit, eine etwas knäppliche Sitzbank, speziell für den Sozius, :yahoo: wenig Windschutz, ganz gute Reifen, dämliche Koffer und war insgesamt sehr agil zu fahren. Die Reichweite ist bis 200km und damit für meinen Anwendungsbereich geeignet. Die Maschine ist sehr leise und emittiert keine Abgase. Und der Akku hat eine recht umfassende Gewährleistung. Finde ich gut. Für 12.000 € hätte ich sie mir gekauft. Fehlten also noch 4.000 €. :bye:

  • [quote quote=512282] :wacko: Oioi, Leute, ich kann locker akzeptieren, dass jemand sagt, er würde keine Stromer wollen, weil sie ihm zu teuer sind oder für das Anwendungsfeld, welches für ihn zählt (Fernreisen) nicht geeignet ist. Unerträglich ist es jedoch, dass das Konzept an dich verteufelt wird und irgendwelche Allgemeinplätze über Ökobilanz usw. zum Besten gegeben werden, ohne dass man jemals versucht hat, die behaupteten Sachverhalte wirklich zu verstehen oder gar nachzuvollziehen. Selbst nachzuvollziehen. Man liest lieber die Quellen, deren Tenor in die eigene ablehnende Richtung klingt, und spielt sich als saucool auf- und abgeklärt auf. Ziemlich ermüdend, das Dauergemotze, stereotyp, inhaltsleer und irgendwie typisch für unsere Gegenwart: Statt sich für Neues begeistern zu wollen, das Alte verteidigen. Stur, gebetsmühlenartig. <p style=”text-align: left;”></p>

    Zitat [/quote] Du scheinst ja wirklich Ahnung davon zu haben u. vom Fach zu sein. :wacko:<b></b><i></i><u></u> Was machst Du beruflich?

  • E Bikes und Scooter hinterlassen nicht nur bei der Akku Herstellung riesige Schäden in der Natur sondern auch bei der Entsorgung der defekten Teile. Der Mensch schafft es jetzt schon nicht mehr den Müllbergen her zu werden. Klar wir Deutschen schon, recyclen optisch und danach fahre wir den Müll in andere Länder.👎 Motorräder - Roller mit Benzin stellen in der Öko Bilanz keinen nennenswerten Faktor dar. Man kann hier durch Antriebsänderungen nichts bewirken. Motorräder die älter als 20 Jahre sind kannts du immer noch reparieren, e bikes nicht - Müll der Zukunft. die heutige Generation schafft es nicht mal eine Druckerpatrone zu wechseln , hängt aber 20 Stunden am Handy und ist mit 25 ausgebrannt. Allein der Mensch durch Kaufverhalten und bewusstes Handeln und weniger Konsum hat großen Einfluss. Ebike werden sich nur im Stadtbereich und Kurzstrecke durchsetzen

  • Als ich letzten Herbst diese Diskussion begann, hatte ich vor allem das Lärmproblem in den Bergen im Blick. Unzweifelhaft gilt dies auch für die Städte, was Baerli ja am eigenen Leib erlebt und dem ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen kann. Wenn die anderen Bedingungen für den individuellen Einsatzbereich stimmen, wäre es doch toll, wenn Elektromotorräder hier eine Entlastung bringen könnten. Das andere Thema ist die Ökobilanz und die Frage, was eine Elektrifizierung von Motorrädern bringt. Das kann und will ich nicht bewerten, dazu fehlt mir schlicht das Wissen. Aber eines sollten wir bei der Diskussion bedenken: Elektro bedeutet ja nicht zwingend Batterie und kleine Reichweite. Brennstoffzellen mit Wasserstoff als Energieträger erzeugen auch Strom und treiben damit Elektromotoren an und dann bekommt man die Reichweite in den Griff. Ob und wann diese Technik wirtschaftlich für Motorräder verfügbar wird, wissen wir natürlich nicht. Aber erst vor kurzem habe ich von einem bereits käuflichen e-Bike Umrüstsatz mit Brennstoffzelle gelesen. Ganz utopisch ist es daher wohl nicht, diese Technik bald auch im Motorrad auftauchen zu sehen. Bleibt das emotionale. Momentan kann ich mir auch nicht vorstellen, geräuschlos durch die Gegend zu düsen. Aber vor 25 Jahren hätte ich auch nicht gedacht, dass für mich eines Tages die Nachrichten im Internet wichtiger werden als die Tageszeitung. In diesem Sinne: Ich bin gespannt, welche Entwicklungen die nächsten Jahre bringen

  • Der Bericht von Stromio bringt es hinsichtlich des Müllproblems auf den Punkt. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind nun mal sehr simpel aufgebaut u. selbst wenn man sie irgendwann vom Schrott holen würde, wären sie mit relativ überschaubaren Aufwand wieder herzustellen. Ich glaube wie Stromio, dass der Handygeneration, tatsächlich der Bezug zur Realität abhanden gekommen ist. Denn sie wachsen heute 1. anders auf und 2. haben sie keinen Bezug mehr zu Maschinenbau u. Handwerk, was aber wichtig wäre, um Dinge richtig beurteilen zu können. Sicherlich ist die herkömmliche Technik bereits seit Längerem vollständig entwickelt und weiterhin ist beispielsweise bei Verbrennungsmotoren, im Bezug auf Verbrauch u. Emissionen, das Ende der Fahnenstange bereits erreicht. Wenn man zugrunde legt, dass ja andere Länder, in der gleichen Technik, bereits einen ähnlich hohen, technischen Standard erreicht haben, wie wir, dann sollte sich Deutschland tatsächlich etwas einfallen lassen, um technologisch "Nr.1" zu bleiben. Was mich persönlich daran aber richtig ärgert, ist die Tatsache, dass das mit einer für uns alle, in jedem Bereich sehr teuren u. umfassenden Umwälzung, aller Bereiche erreicht werden soll, die absolut keinen Mehrwert im Bezug auf echtem Umweltschutz hat. Wenn auf der einen Seite unsere gesamte Verkehrsinfrastruktur verfällt und nur durch Flickschusterei am Leben gehalten wird, auf der anderen Seite aber ein teures und in jeder Hinsicht, unsinniges Utopia beschworen wird, dann kann man nur dagegen sein.

  • Hallo zusammen, meiner Ansicht nach haben beide Systeme (Elektro/Verbrenner) Vor- u. Nachteile . Elektro wäre sicherlich sinnvoller wenn statt Akku auf Wasserstoff gesetzt würde u. beim Verbrenner könnte der Verbrauch massiv, bis hin zum 1,5l - Auto , gesenkt werden wenn die Fahrzeuge leichter würden . Wenn ich sehe wie wenige Leute in den meisten 2t SUV sitzen wenn sie durch die Innenstadt fahren könnte ich kotzen denn diese Klientel hat nichts begriffen. In den 80igern hatte ich einen Honda Civic für 4 Personen mit ca.650kg Gewicht u. einem Verbrauch von 5-6l ohne besonders darauf zu achten. Dieses Auto heutzutage mit einem effizenterem/neueren Verbrenner bestückt (+Start/Stop,Schubabschaltung usw.) würde sehr wahrscheinlich mit einem Verbrauch weit unter 2l glänzen. Satt dessen werden fast alle Fahrzeuge soweit mit überflüssigem Klimbim/Gewicht/Design ausgerüstet das knapp 40 Jahre später ein Verbrauch von 5l, aber nur bei äußerst disziplinierter Fahrweise und die wird von den meisten Nutzern eh nicht erreicht, als ökologische Großtat gefeiert wird. Mal Hand aufs Herz den größten ökologischen Gewinn erzielen wir wahrscheinlich wenn die eigenen Ansprüche mal hinterfragt und entschieden gedownsized werden. so long juxer

  • Tesoma meinte Folgendes:

    TeDeEmme .... Und wenn du halbwegs Ahnung von Physik und Chemie hast, werden auch dir die Argumente gegen die derzeitige E-Mobilität einleuchten!

    Es tut mir leid, dass ich als Diplomingenieur den Ansprüchen wahrscheinlich nicht genügen kann und verabschiede mich öffentlich aus diesem "Diskurs", da ich es nicht mag, wenn ich virtuell angepöbelt werde. Insbesondere sind es bei dem hier in Rede stehenden Thema immer wieder alte Männer, die scheinbar Probleme mit der Lebenswelt der jungen Generation im Speziellen und Veränderungen im Allgemeinen haben. In diesem Sinne: Gute Fahrt! :bye:

  • Also, mit meinen knapp 47 Jahren, würde ich mich noch nicht als alten Mann bezeichnen. Tatsächlich hege ich aber die Hoffnung, dass meine Beiträge im Bezug auf diese Entwicklung auch von jungen Leuten gelesen werden. Denn sie sind es, die die Herausforderungen der Zukunft meistern müssen und das (Wichtig), in dem sie ihr Gehirn, zum Denken benutzen. Es ist hier nicht mein Anliegen, irgendwelche Leute zu beleidigen, vielmehr ist es mir wichtig, dass diese wichtige Debatte, die zweifellos unser aller Zukunft bestimmen wird, Objektiv und frei von jegweden Öko-Populismus geführt wird. Beweise uns doch ebenso, und zwar faktenhinterlegt, das Gegenteil. Das hätte vielmehr Charm, als Leute pauschal als alte Männer usw. zu betiteln.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!