Welche Marke/welches Motorrad und warum?

  • Outet Euch mal warum ihr die Marke/das Motorrad fahrt? Seid Ihr Markentreu oder orientiert Ihr Euch jedesmal neu? Gibt der Preis den Ausschlag oder eher der wunsch nach einem bestimmten Motorrad?

    Servus, Bernhard

    Das Leben ist zu kurz für später! :)

  • Moin Ich bin Norddeutscher. Ich rede was wahr ist,

    trinke was klar ist und fahre was da ist .


    Gruß Wolf

    I`m not old, I´m a RECYCLED Teenager

    Einmal editiert, zuletzt von wobo ()

  • :scratch: Also ich bin nicht Markenaffin. Die Multi ist es geworden weil sie für mich genug Leistung hat, bis zu einem gewissen Grad bei dem 240kg hinderlich werden extrem agil ist und weil meine Sozia auf keinem anderen Motorrad so bequem sitzt. Wir haben einige ausprobiert. War also eine gemeinsame Entscheidung. Ein Kompromiss bei der die Multi alle Anforderungen am besten abdeckte. Die Tuono ist mein Spielzeug. Sollte leicht, wendig und extrem fahrbar sein. Zudem im Original also ohne Brülltüte nichts so unfassbar gut klingt wie der V4. Eigentlich zu laut. Es gibt ja einige leichte und wendige Motorräder in dem Segment z.B. die S1000R, aber ausschlaggebend war, dass der V4 vom Motorschleppmoment her sich fast wie V2 fahren lässt. Schont die Bremsen :yes: Das sind meine aktuellen 2 und wie es dazu kam.

  • Nein, Markenaffin bin ich auch nicht. Zur BMW bin ich gekommen, weil ich mir eigentlich bestätigen wollte, wie blöd sie ist. Nun, das ging nach Hinten los, und die FJR musste weichen. :whistle: Sozia-Präferenzen brauche ich seit 2012 ohnehin nicht mehr berücksichtigen, da meine Frau selbst das Hobby für sich entdeckt hat und ihr eigenes Roß reitet, ebenfalls eine BMW (F800 GT). Ein Motorrad muß mir gefallen. Und sie muß im wirtschaftlichen Rahmen bleiben. Generell ausschließen würde ich nur Marken, von deren Qualität ich nicht überzeugt bin. Ansonsten bin ich offen, sofern meine Kriterien erfüllt werden... Warum habe ich mein Motorrad? Weil sie Liebe auf den ersten Blick war, mich umgehauen hat und für mich wie Arsch auf Eimer paßt. Ein echtes Universalgenie. Reisen geht, zügig fahren auch. Und ich habe vor, sie noch sehr lange zu fahren, denn die bisherigen 90.000 km waren einfach hinreißend :yahoo:

    meep meep

  • Tja, wie fing alles an? Damals, 3 Tage nach bestandener Führerscheinprüfung mit einer 900er Bol ´Dor. Gerne und oft gefahren, bis sie eines Tages verschwunden war 😥. Danach lange Zeit 4rad. Ende der 80er sollte es wieder ein Moped sein - wartungsarm, zuverlässig, bequem. Nach einer Probefahrt mit der BMW R 850 R war Sie Jahre lang eine treue Begleiterin, Alpen, Mittelmeer, Deutschland. Dann 18 Jahre Pause wegen Nachwuchs und seit 4/19 wieder dabei. Die R 1100 RT wurde mir günstig angeboten und wird mir hoffentlich noch auf viele Touren Spaß bereiten (2020 evtl. zum Nordkapp - ein langgehegter Traum).

  • Angefangen mit einer Yamaha, XS 400, danach eine Honda CB 750 F, dann eine BMW R 80, BMW R 1100 RS, BMW R 1150 R, BMWK 1100 RS dazwischen als Spaßfahrzeug eine Honda CM 185, eine Suzuki RV 50 sowie eine NSU Quickly BJ 1954, die habe ich immer noch. :bye:

  • Ja, ich bin markentreu. Allerdings nicht prinzipiell, es hat sich so ergeben. Zum Wiedereinstieg hatte ich wenige Jahre eine XJ 600. Seit 2002 fahre ich meine Yamaha XJR 1300, die ich damals neu gekauft habe. Ich mag diesen Klassiker, inzwischen einer der letzten großen, dicken luftgekühlten Vierzylinder. Optisch noch immer schön und auch die Fahreigenschaften sind durchaus passabel. ABS wäre ein Sicherheitsgewinn - hat sie nicht, also muss an der Bremse manuell gearbeitet werden. Das Motorrad hat mich auf bisher 170.000 km nie im Stich gelassen. Wir (also meine Maschine und ich) haben mittlerweile 27 Länder Europas bereist. Die Technik ist zwar auf dem Stand der 80 er Jahre - jedoch robust, ausgereift, ohne elektronischen Schnick-Schnack und absolut zuverlässig. Da lässt sich noch fast alles selbst schrauben, was ich halt gern mache - auch mal etwas Tuning. So lange ich fahren kann, werde ich wohl dieser XJR treu bleiben. Karsten

  • Oh, gleiche Themen wie auf Bikerszene, ob die den Laden dann mal hier umbenennen ? Aber nun gut @Thema Fahre eine BMW R1200R (Wasserboxer nannte man ihn zu Anfangszeiten) weil mir das Motorrad gefällt und einen super Motorcharakter hat. Boxer halt B-) B-) Markenaffin kannste in die Tonne treten, woher nehmen diese Leute sich einen Vergleich ?, weil sie mal eine Probefahrt mit anderen Marken fahren ? Bin ganz und gar nicht Markenaffin, was ich möchte,was gefällt, kaufe ich, Geld ist dabei Nebensache.

  • Warum nicht mal ein gutes Thema in einem anderen Forum weiterführen? Hier sind neue Leute mit interssanten neuen Gründen. So funktioniert ein Forum! Mein nächstes Motorrad ist eine BMW R1250 RS. Eigentlich war ich nie besonders Markenaffin, allerding schon sehr hondalastig, da ich auf Honda Motorräderen z.T. meine Kfz-Mech.-Lehre gemacht habe. Irgendwann, war ich mal bei einer Honda CBR 1000 F, einem Sporttourer, und hab mich gleich darauf wohl gefühlt. Ausflüge zu anderen Typen, wie auch der Yamaha FJR 1300 A, haben mich schließlich wieder zum Sporttourer zurückgebracht. Das verwirklichte ich dann mit einer Honda VFR 1200 F und war damit superglücklich, bis sie sich 2016 am Lavazejoch unfreiwillig von mir getrennt hat. Totalschaden! Auf der Suche nach einem neuen Sporttourer (die VFR was inzwischen aus dem Programm genommen) landetet ich bei einer Kawasaki Z1000 SX. Schönes Motorrad, aber die Sitzposition und Motorcharakteristik passen nicht mit meinen Vorstellungen zusammen. Google spuckte noch 1 Sporttourer aus und das war die BMW R1200 RS. Das mir, einem eingefleischten BMW-Spötter ...! Probesitzen war schon super, ich hatte das Gefühl das Motorrad wurde für mich gebaut und nach der Probefahrt wars um mich geschehen. Als ich sie dann hatte, musse ich (gerechterweise) den Spott meiner Freunde über mich ergehen lassen. Für nächstes Jahr habe ich mir ein Upgrate auf die 1250ger gegönnt.

    Servus, Bernhard

    Das Leben ist zu kurz für später! :)

  • Bin prinzipienlos markentreu. Einstieg mit einer SR500 als Übergang von der Vespa 150 (Bj.1960) zur XS 750 (2x), XJ 900, FJR 1300 (2x, aktuell RP13). Ausschlaggebend Kardan, einigermaßen für die Sozia geeignet und keine Niere. Wobei, ich fahre seit einiger Zeit als Bewegungshelfer manchmal eine R850RT (alte Polizeimaschine) und kann nicht leugnen, das auch hier der Spaßfaktor ein Großer ist.

  • Markentreu .... jain .... Bereits vor meinem Führerschein hatte ich bei einer Honda-Aktion "Fahren ohne Führerschein" Bekanntschaft mit der CBF 600 gemacht, mit der ich auf Anhieb super klar kam. Als ich dann 2 Jahre später den Schein gemacht habe (klammheimlich...), war für mich klar das die Einstiegsmaschine eine CBF 600 wird und hatte diese zu dem Zeitpunkt via einem Freund auch schon gekauft. Bis zu meinem Prüfungstag und dem Ankommen der Maschine bei mir wusste mein Vater nicht mal, dass ich den Schein mache B-) Meine Mutter wusste es ca. eine Woche vorher, da ich ja für die Theorie büffeln musste - die Praxis habe ich dann innerhalb einer Woche gemacht. 2 Jahre gedrosselte CBF 600, dann folgten 2 Jahre offene CBF 600. Im August 2014 übernahm ich dann falos CBF 1000 ... die nach 3 Wochen dann leider Schrott war durch einen Unfall (Radlader vs. Motorrad). 6 Monate nach dem Unfall kaufte ich mir dann eine Yamaha FZ 8 Fazer, die ich bis Dezember 2017 behielt und im Sommer 2018 erstmal verkaufte. Zwischenzeitlich hatten sich finanziell die Prioritäten geändert ... so dass ich bisher keine neue Maschine gekauft habe. Bei der Wiedereinsteiger-Maschine (Ende 2020 vermutlich) wird es vermutlich wieder eine FZ 8 Fazer werden, da ich mit der super gefahren bin, sie auch Fehler verzeihen kann und nicht so Gashand-unfreundlich wie die CBF 600 ist - aber leichter wie die CBF 1000. Möglicherweise fahre ich zwischendurch auch mal noch ne MT 09 Probe .... aber das steht noch in den Sternen ;-)

  • Bmw, bmw, bmw ..... Immer wieder das Gleiche... Hab 2 GS gehabt und jedes Mal froh, wenn der "Rotz" vom Hof war. Mein Fazit zu bmw: - Sehr sehr gutes Marketing - Gute Verarbeitung - keine Emotionen - unterirdische Motorcharakteristik (Boxer!) ...unter 2000rpm so gut wie tot. Über 5000 lärmt das Ding mehr wie ein Japaner mir 1000.000km auf der Uhr. Das wirklich Gute an bmw-Mopeds ist die Tatsache, dass man - egal in welchem Zustand - sowas immer verkaufbar ist. Sind wir mal ehrlich: Wer keine oder nur wenig Ahnung hat und ein Mororrad will kauft gern bmw. Dauertestsieger in egal welcher Kategorie ... da kann mann / frau wohl nix falsch machen. (Chapeau für das Marketing!) Bevor jetzt die bmw-Fraktion mir erklärt, wie "toll" die Dinger sind und das ich keine Ahnung habe .... (was sicherlich sein kann) Ich kenne einige bmw Fahrer und mag sie auch. (Die Leute!) Es geht mir einzig um das 2Rad. Motorrad ist für mich 1:1 mit Emotion gleich zu setzen und SPASS hab ich nur auf Mopeds, wo "Made in Japan" drauf steht. Für Ducati bin ich zu groß und außerdem sind sie mir zu teuer. Triumph gefällt mir auch sehr - es gibt in Mainz leider keine gute Werkstatt. Und für KTM ist mir mein Führerschein zu lieb :-) Am Ende des Tages soll jeder fahren, was ihm oder ihr Freude bereitet - nur wie auf einer bmw Freude aufkommen kann oder soll ... das verstehe ich nicht. Grüße, Axel

  • Nu guck. Das ist bei mir anders. Ich finde die Marke BMW nicht schlecht, lehne aber viele "schreibende" BMW-Fahrer ab. Dieses verbissene "meine Marke ist die beste Gehabe" die viele an den Tag legen ist mir einfach zu viel. Seit es den LC gibt kann man auch nicht sagen, dass ein Boxer emotionslos wäre. Eine GS war bis dahin emotionslos zu fahren. Das stimmt. Aber mit dem LC schiebt das Ding schon ordentlich los. Eine gelungene Kombination aus Motor und Übersetzung. Beim Marketing stimme ich Dir zu. Ein Grund warum ich mein Abo bei der Zeitschrift Motorrad vor langem gekündigt habe. Das wird im englischsprachigen Raum wesentlich neutraler behandelt. Trotzdem bleibt zu sagen, dass BMW inzwischen verflixt gute Motorräder baut. Dass die auch technische Probleme und eine Menge Rückrufaktionen haben ist bekannt. Habe andere Marken aber auch. Wird nur nicht so breitgetreten. Nur bei BMW wird immer gleich drauf eingeprügelt und eine Welle der Häme ausgelöst :unsure: Ich bin von KTM umzingelt. Es sind agile Fahrmaschinen, aber dass man damit jetzt führerscheingefährdeter wäre ist ein Gerücht. Hier im eigenen Land hat KTM viele Fans. Das sympathische an diesen ist die Tatsache, dass die keine rosarote Markenbrille aufhaben so wie viele Fans der anderen 3 Buchstaben. So hat KTM nicht immer den besten Ruf. Die haben viele Kinderkrankheiten. Gerade bei Neuerscheinungen. Du fährst eine Kawa wie ich lese. Die haben immer noch unterirdische Serviceintervalle und teilweise absurde Preise für Wartungsarbeiten. Völlig unverständlich. Nicht falsch verstehen. Ich habe selber eine Z1000R 10 Jahre lang gefahren und Serviceintervalle stumpf ignoriert. Ich meine das Ding hat in 10 Jahren nur 4 mal eine Werkstatt gesehen sowie ich mich erinnere und lief immer. Mit der war ich Ganzjahresfahrer wenn nicht gerade zu viel Schnee auf den Straßen lag. Auto hatte ich keines damals. Na ja, jedenfalls hat jede Marke Ausreißer dazwischen. Auch Ducati. Die übrigens nicht teurer als BMW sind. Weder in der Anschaffung noch im Unterhalt. Kauf mal eine BMW mit Vollaustattung. Preise für Service bei Ducati sind nicht höher als bei BMW. Eher das Gegenteil, lässt man den Desmoservice außen vor. Der ist allerdings inzwischen nur alle 30000km fällig. Triumph hatte ich kurz eine Speed Triple. Der Motor gefiel mir gar nicht. Diese vielgelobte lineare Leistungsentfaltung ist nix für mich. So hat halt jeder andere Vorlieben die er bei einem Motorad sucht LG

  • Also für BMW fühle ich mich (noch) zu jung, wobei das ehrlichgesagt bei der Modellpalette der letzten Jahre wohl auch nur noch begrenzt zutrifft... Da ist BMW mit vor zwanzig Jahren, als ich etwa angefangen habe, nicht mehr vergleichbar. ansonsten sollte es halt ein leichtes aber sportliches Moped werden, so bin ich dann 2005 bei Kawasaki gelandet und fahre seither ne zx10r... Inzwischen liebäugle ich aber ein bisschen mit ner Supermoto, mal sehen, ob ich den Sommer Zeit für ein paar Probefahrten habe... Langsam merke ich doch bei längeren Strecken, dass es unbequem wird... Also Markentreue ist wohl bei mir nicht wirklich vorhanden....

  • Huuuii 8 mal Beitrag bearbeitet :yahoo: :yahoo: :yahoo: Die schlimmen Worte gelöscht, bevor es Schimpfe gibt ?

  • Ich fahre BMW, weil es immer schon mein Traum war, mir der größte Teil dieser Motorräder gefällt. Sind aber auch teuer, deshalb dauerte der Traum etwas. Das ist kein BMW Gehabe.

  • Hallo "gehtsnoch", Wir liegen wohl auf einer Linie. Einer der Hauptgründe für mein Verbleib bei "Made in Japan" ist eine Weisheit, die mein Vater mir mit auf den Weg gegeben hat und die ich schon bitterlich mit reichlich Bargeld bewiesen bekommen habe. Sein Leitfaden: Schaue zuerst nach einer guten Werkstatt und dann nach der Marke! Bin jetzt seit ca. 20 Jahren und über 100.000 km mit meiner Kawa immer in der gleichen Werkstatt. Inspektionsintervalle sehen der Mechaniker und ich. Reifen, Öl, Bremsen. Ab und an mal Zündkerzen. Der Rest erst, wenn kaputt. In dem Sinne allen Euch einen guten Rutsch und viele schöne Erlebnisse in 2020. ...gilt auch für die bmws :-) Axel

  • Ein Motorrad kauft man nicht wegen Zulassungszahlen , egal ob’s Testsieger oder Alpenkönig ist, das ist alles nicht objektiv ... Auch spielt die Marke erst einmal gar keine Rolle ... Man kauft nach persönlichen Nutzerprofil , sucht sich das bzw. die Modelle im groben aus macht eigene Probefahrten. Da müssen auch die Emotionen entstehen die sagen " Kauf mich " ... Erst als letztes kommt dann Je nach Angebot ev. zum Tragen ob der Händler 50 oder 200 Km weit weg ist. Da es grundsätzlich keine Motorräder gibt die alles können ist der Trend zum zweit Moped ungebrochen .....

    Gruß Harald


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  • Ich hatte schon Puch, Honda, Beta, MZ, Kawasaki, KTM, BMW, Aber seit 1994 (mit einem Jahr ohne) immer mindestens eine Yamaha im Stall. Wobei das eigentlich eher Zufall war, eine Yamaha war aber oft gerade passend in der Nähe wenn ich grad mal was gesucht hab.

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