Beiträge von SESTH

    Wer in Europa unterwegs ist, sollte grundsätzlich eine Entscheidung getroffen haben und das im Organspenderausweis dokumentieren. Die einzelnen Regelungen sind sehr unterschiedlich. Hier eine Übersicht. In Bulgarien ist man offensichtlich vor einer Organentnahme nicht sicher.

    Der Valeo-Anlasser hat mit Sicherheit Magnete, die im Gehäuse eingeklebt sind. Klick einfach mal auf den Link in meinem obigen Beitrag. Das Geräusch kommt vermutlich von einem mech. Problem beim Zurückziehen des Ritzels nach dem Anlassen. Das erledigt normalerweise eine Feder. Wenn aber der Rotor nicht problemlos zurückgleiten kann (z.B. weil ein lockerer Magnet schleift), dann bleibt das Ritzel zu lange im Zahnkranz des Motors und das gibt dann hässliche Geräusche und mittelfristig eine teurere Reparatur. Ich würde dem jedenfalls nachgehen, bevor es richtig teuer wird.

    Wahrscheinlich hast Du das schon beheben lassen, da Dein Post schon ein halbes Jahr alt ist. Trotzdem noch eine Vermutung - von den Zweiventilern kommt mir das bekannt vor, es könnten lockere Magnete im Anlasser sein. Schau mal hier.

    Ja, jetzt wird es gewaltig OT. Ich hoffe Du bist Nichtraucher und Anti-Alkoholiker - denn die Raucher und Alkohol-Trinker gefährden ja auch Ihre Gesundheit und sollen gefälligst die Kosten selbst tragen 8-) :-D :lol: :lol: :lol: .

    Zitat von Harlud57

    Werte Leser des Bikeportals, :confused: Wieso verlängert nicht das Saisonkennzeichen den TÜV und ASU um die Saisonkennzeichenlaufzeit (um die "Schlafphase")??? Zumal mit dem Zweirad viel weniger gefahren wird, als mit?m Auto, weil vorwiegend ein Hobby, immer öfter ein Saisonkennzeichen und Garagenfahrzeug.

    Weil die Alterung und damit die Defektanfälligkeit nicht nur an der Laufleistung hängt. Es ist außerdem ein Unterschied, ob ein Bike im Freien überwintert oder in der Tiefgarage - ständige hohe Temperaturwechsel wirken sich auf das Material aus und je nach Witterung setzt die Maschine Rost an. Es müssten also diese Faktoren bei der Berechnung des nächsten HU-Termins mit einfließen und überprüfbar sein. Das ist schlicht nicht machbar und deshalb werden alle über einen Leisten geschlagen. Eigentlich können wir doch froh sein, dass ein Motorrad noch wie ein normales Fortbewegungsmittel betrachtet wird - sonst kommen unsere Regierenden noch auf die Idee eine Vergnügungssteuer auf das Mopedfahren zu erheben ;-) . Ich habe übrigens noch einen Wohnwagen der ca. 2 x im Jahr bewegt wird. Der muss auch alle zwei Jahre zum TÜV und außerdem noch eine Gasprüfung über sich ergehen lassen. Da sind die gefahren Kilometer zwischen den TÜV-Terminen noch geringer als beim Moped. Schön finde ich das auch nicht - aber es stört mich auch nicht so sehr, dass ich deshalb eine Petition anzetteln würde. Wesentlich übler finde ich die Tatsache, dass der TÜV (oder andere Institutionen, die eine HU machen) für das Ergebnis nicht haften. Übersieht ein Prüfer beispielsweise einen gravierenden Mangel und Du kommst deshalb kurz nach der HU zu Schaden, hast Du keine rechtliche Handhabe gegen den Prüfer bzw. seiner Institution. Würde man eine solche Haftung einführen, würden die Gebühren aber vermutlich noch weiter steigen, da sich die Prüfer zusätzlich Haftpflicht versichern müssten und letztlich die Versicherungen einen zusätzlichen Reibach machen. Also lassen wir das lieber auch so wie es ist :roll: .

    Hallo Rita, ich denke, die Versicherungen sind grundsätzlich in der Vertragsgestaltung frei, aufgrund von gesetzlichen Vorgaben (Verbraucherschutz) und der Konkurrenzsituation ähneln sich die Bedingungen aber, so dass wahrscheinlich die meisten Aussagen in den vorherigen Beiträgen zutreffen. Letztlich kommt es aber auf Deinen Versicherungsvertrag und die allgemeinen Vertragsbedingungen Deiner Versicherung an. Deshalb schaust Du am besten ins "kleingedruckte" bei Deinem Vertrag, dann kannst Du bzgl. der Kündigungsmöglichkeiten sicher gehen. Eine Kündigungsfrist von höchstens 1 Monat vor Vertragsende fordert m.W. der Gesetzgeber - eine Versicherung darf aber (einseitig) auch kürzere Fristen einräumen. Das das aber kaum ein Unternehmen freiwillig macht, ist bei unbefristeten Verträgen der 30.11. der letzte Kündigungstermin (Versicherung verlängert sich automatisch jedes Jahr). Du willst aber vermutlich aus einem laufenden Vertrag aussteigen, deshalb musst Du eine außerordentliche Kündigung vornehmen. Das geht üblicherweise nur im Schadensfall (ggf. werden geleistete Beiträge aber nicht zurückgezahlt), nach einer Beitragserhöhung (bei gleichen Versicherungsleistungen, Frist 1 Monat) oder Wegfall des Wagnisses (Fahrzeugverkauf). Meine Empfehlung: Rede doch mal mit Deinem Versicherungsmakler - wenn Du wechseln willst, weil Du ein wesentlich günstigeres Angebot von der Konkurrenz hast, konfrontiere Ihn damit und mache deutlich, dass Du spätestens nach Vertragsablauf wechseln wirst. Normalerweise zeigen die sich dann verhandlungsbereit und kommen Dir mit den Beiträgen entgegen.

    Zitat von Kawaguenni

    Da gibt`s wohl nur eins: Den Herstellern so lange auf den Senkel gehen, bis die vor Arbeitsaufwand resignieren.

    Die Hersteller werden das fein auf die Händler abwälzen. Interessant wird es doch im Ernstfall, also kostspieliger Motorschaden. Dann hängt es m.E. an der Sachmängelhaftung. In den ersten 6 Monaten gilt die Beweislastumkehr -da muss der Händler Dir beweisen, dass der Motorschaden nicht auf E10 zurückgeht (was wohl nicht einfach ist). Danach (also 6 - 24 Monate) musst Du beweisen, dass der Motorschaden durch E10 verursacht wurde (wird Dir kaum gelingen). Nach mehr als 2 Jahren bist Du auf Kulanz und windige Herstellergarantien angewiesen. Da würde ich mir nichts mehr ausrechnen. Es kommt aber auch darauf an, was nach Einführung von E10 tatsächlich passiert. Wenn gar nichts passiert, war es ein Sturm im Wasserglas und gut ist es. Wenn serienweise die Motoren kaputtgehen, wird Industrie und Regierung wohl was machen müssen. Der "Worst Case" ist m.E. wenn vereinzelte Motorschäden auftreten - das wird die Industrie als normale Motorschäden durch unsachgemäßen Gebrauch abtun und die Regierung ignorieren. Dann sind die Verbraucher wirklich gekniffen. Also warten wir's ab :roll: - vielleicht kommt das Gesetz auch gar nicht. Am ehesten kann man das wohl über Interessensvertretungen wie Verbraucherschutz oder Automobilclubs verhindern. Für das eigene Gewissen kann man noch die Petition unter http://itc.napier.ac.uk/e-Peti…tition.asp?PetitionID=610 unterzeichnen - aber ob das unsere Regierenden wirklich interessiert wage ich mal zu bezweifeln :-( .



    editiert von: SESTH, 09.02.2008, 21:53 Uhr

    Wenn Dein Helm in Deutschland zum Mopedfahren zugelassen ist (also kein Stahlhelm, Bauhelm oder Braincap) und nicht gerade uralt ist, dann gibt es in Italien auch keine Probleme. Überprüfen kannst Du das ganz einfach an dem Aufkleber (meist im Helminnenfutter), der sollte dem ECE-Beispiel in diesem Dokument entsprechen.

    Was von den Herstellerfreigaben zu halten ist, kann man hier nachlesen. Die Freigaben sind m.E. politisch motiviert und bei einem Motorschaden an einem älteren Motorrad zahlt man die Zeche selbst. Also erst mal abwarten, Super Plus tanken und auf Erfahrungsberichte mutiger Vorreiter warten 8-) .

    Wellenreiter Da gibt es zwei Rechte. Der Gründer (abgebildete Person) hat Persönlichkeitsrechte und kann (wenn er keine Person der öffentlichen Lebens ist) die Veröffentlichung unterbinden. Der Urheber (Fotograf) hat das Urbeberrecht und damit auch das Verwertungsrecht. Urheberschaft bleibt m.W. beim Urheber, Verwertung kann man abtreten bzw. vertraglich regeln. Übrigens ist man bei fehlender Gewinnerzielungsabsicht trotzdem gewerbsmäßig unterweges:

    Das wird wohl darauf hinauslaufen, dass die Bilder entfernt werden müssen, da der Fotograf das Urheberrecht und damit das Verwertungsrecht hat. Es sei denn, die IG hat das bzgl. der Mitgliedschaft explizit geregelt, so dass ein Verwertungsrecht besteht. Ansonsten hat die IG m.E. die schlechteren Karten und sollte sich das Geld für einen Prozess lieber sparen.