Beiträge von k1200rs

    Hallo Schwani, wenn sich eine Bremse festgefressen hat liegt das i.d.R. an den Bremskolben/sattel. D.h. der Bremssattel muss auseinander genommen werden und die Dichtungen erneuert werden. Dafür gibt es beim :) einen Reparatursatz (ca. 50 Euro). Bei der Gelegenheit gleich die Bremsbeläge wechseln (30 Euro). Den Scheiben passiert normalerweise nichts. Macht zusammen für beide Seiten ca. 160 Euro plus Lohn (schätz mal 1-2 Arbeitsstunden). Ach ja habe noch die Bremsflüssigkeit vergessen. Ist aber keine Sache für einen Hobbyschrauber. Kosten für einen kompletten Bremssattel ca. 280 Euro, Bremsscheibe ca 160 Euro plus Kleinteile. Mein Tipp: einen freien BMW-Schrauber suchen, der macht es Dir für die Hälfte Gruss Jörg

    Uh, ist ja eine heisse Diskussion hier, Also Ausbau des Hinterrades einer R 1100 RS geht wirklich im Minutentakt. Evtl. muß aber noch der Kennzeichträger ausgebaut werden und die Schaldämpferbefestigung gelöst weerden um genug Raum zu bieten. Bremsscheibe/Anlage verbleit am Antrieb, von daher kein Problem. Zur Pannenreperatur: BMW hat allen 4V-Boxer und Ks ein Pannenset mit Kleber und Stöbsel beigelegt. Wie schon gesagt, dient dies nur zur Notreparatur um nicht liegen zu bleiben. Wir hatten schon zweimal in der Gruppe dies auszuprobieren. Beides mal in Slovenien :twisted: :shock: Im ersten Fall hat es wunderbar funktioniert. Der Reifen war dicht und hat bis nachhause gehalten, auch bei normalen Geschwindigkeiten. Im zweiten Fall war der Reifen nicht ganz dicht zu kriegen (schleichender Plattfuss), so dass wir dann in Italien als Behelf einen Schlauch eingezogen haben. In beiden Fällen wurde der Reifen dann zu Hause durch einen Neuen ersetzt. Also als Notreparatur ganz praktikabel, wenn man eine ausreichende Sensorik für Reifen und Fahrwerk hat und nach der Reparatur besonders drauf achtet. Rennen fahren sollte man dann nicht mehr. Aber dafür sind ja auch Rennstrecken da und nicht der öffentliche Straßenverkehr. Nach Hause retten oder die Urlaubstour beenden ist schon möglich. Vorsicht natürlich vorrausgesetzt. Ich für mich selber würde aber auf jeden Fall, so schnell als möglich den Reifen ersstzen. Gruss Jörg

    Hallo Horst, ich fahre meine Dicke jetzt über 80.000 Km. Aber nun zu Deinen Fragen: Drosselung geschieht durch einen anderen Luftfilterkasten und durch einen Codierstecker für das Steuergerät. Die 98 PS-Version hat mehr Drehmoment unten heraus (sprich gleiches Drehmoment aber um 1000 U/Min früher), dreht dafür oben heraus etwas träger. Der Motor ist aber in beiden Fällen ein absoluter Zieher, läßt sich ab Leerlaufdrehzahl fahren und zieht wie eine Turbine hoch. Fahrwerk: nachdem die Dicke erstmal rollt merkt man von dem hohen Gewicht eigentlich nichts mehr. Absolut Spur stabil auch bei V-Max. Bei Einbau eines Zubehörfahrwerks (z.B. Wilbers) noch einmal um ein gutes Stück handlicher und feinfühliger. Der Verbrauch liegt je nach Fahrweise und Strecke bei 5,5-7,5 L/100 Km Super 95 Okt. Soziatauglichkeit sehr gut. Langstreckentauglichkeit ebenfalls sehr gut (Tagestourenbis zu 900 Km kein Problem) Versicherung bei mir 85 Euro Haftpflicht (Regio N2), 240 Euro Teilkasko (Regio N4) bei HUK24, SF 9 (30%) Gruß Jörg K1200RS, Bj 06/98, ca. 90.000 Km, Wilbers vorn+hinten, Stahlflex etc.

    Antwort auf @stressi2000: Warum so einen hohen Druck, normalerweise sind am ABS-Gerät noch zwei zusätzliche Entlüftungsventile. Vorgehen beim ABS II, erst die Bremsleitungen über die Bremszangen entlüften, dann am ABS-Gerät. Hat wie schon gesagt bei mir hervoragend funktioniert. Auch ohne teuere Entlüftungspistole. Da das ABS an der F650 aber einfacher gestrickt ist, lieber mal in die Serviceanleitung gucken oder den "Freundlichen" fragen. Weitere Infoquelle wäre ein entsprechendes BMW-Forum, ist auch bei anderen Fragen sehr hilfreich. Bei den Boxern heißen sie www.boxer-treff,de oder http://www.boxer-forum.de bei der K http://www.k1200rs.de oder flyingbrick.de , sowas müßte es auch für die F650 geben. Einfach mal im Netz suchen. Viel Glück Jörg

    Antwort auf @stressi2000: Funktioniert wie bei allen herkömmlichen Bremsen, nur sollte man wenn möglich und dafür kenne ich die F 650 nicht, auch die ABS-Einheit entlüften. Hat jedenfalls bei meiner K1200RS einwandfrei geklappt. Also Deckel vom Ausgleichsbehälter ab, Bremsflüssikeit rein, Achtung nicht zuviel (Spritzer) und nicht zuwenig, sonst wird beim Pumpen wieder Luft gezogen. Ach ja Hebel nicht bis zum Anschlag ziehen, mögen die Dichtung vom Kolben gar nicht. Besser geht es mit einem Absauggerät, gibt es bei Louis & Co., ist aber nicht gerade billig, ca. 50 €. Am besten Du beorgst Dir mal die originale Service-Anleitung. Gruß Jörg