Beiträge von Bossi

    Hallo Rumkurver,


    habe ich etwas verpasst?


    Hier gab es doch Mitglieder, und ein paar wenige Beiträge, alles schon wieder weg?

    ich wollte mal schauen ob es Aktivitäten gibt...


    Zu deiner Info ich habe eine kleine Fa. in Willinghusen, also um die Ecke von Glinde.

    ich fahre öfter mit meinem Großroller, Intruder VL 1500, in die Fa. so das ich nach Feierabend noch eine Heimrunde drehen kann.

    Vieleicht passt das in dein Konzept, oder mal am Wochenende.


    Gruß Werner

    Hallo Karsten, war eine schöne Runde. Ich kenne die Strecken aber in deiner Zusammenstellung bin ich die Ruten noch nicht gefahren. Fand ich super, war für mich eine neue Perspektive, auch die Rast an dem kleinen Elb-Kaffee war neu und entspannend. :good: Ich hoffe du bist noch gut nach Hause gekommen! Gruß Werner

    Morgen werde ich eine kleine Tour etwa die Elbe hoch und Retour machen. Länge der Tour etwa 180 km. Ich fahre von Dassendorf Richtung Kaarßen, weiter Vielanker Brauhaus von dort wieder zurück Richtung Gudow, Schwarzenbek, Dassendorf. In Dassendorf Kreuzung B404, B207, Dorfstraße ist ein Rewe Markt mit großem Parkplatz davor. Dort werde Ich gegen 13:00 zehn Minuten warten dann werde ich weiter fahren. Wer mitfahren möchte kann sich dort anhängen, ich fahre gerne zügig zumal diese Strecke schöne Kurven bereithält. Ich fahre eine silbergraue FJR 1300A. Gruß Werner

    Hallo Z8 Fahrer, in FJR Foren wird vermehrt über unerwünschte Resonanzen des Z8 mit dem Motorrad berichtet. Einhergehend mit Geräuschen und Vibrationen am Motorrad. Da ich meine Gummis auf Z8 wechseln möchte interessiert mich welche Erfahrungen die Z8 Fahrer hier mit dem Gummi gemacht haben. Gruß Werner

    Die Hausstrecke, heute ist Cruisen mit Blues beschlossen. Zum arbeiten heute am Samstag, bei sonnigen 17°C fahre ich mit der Intruder in die Fa. Nach der Arbeit um Punkt sechzehnhundert, stand ich wieder vor der heavy metal Fuhre und blinzelte in die Sonne. Musik in die Ohren gestopft, der Feierabend kann beginnen, Oststeinbek, links ab Rod Stewart "Motown Song" macht gute Laune. Boberg, Segelflieger treiben durch die Thermik des Sonnendurchfluteten Waldes. Mike Oldfields QE2 perlt dazu aus den Ohrstöpseln. Am Ende der Boberger Furt biegen wir links ab, eine Straße die sich an der Bille entlang windet. Wir blubberen an pappelumsäumten Pferdekoppeln vorbei. Auf Bestellung schmettern Pavarotti und Elton John dazu "Live like Horses" eine prickelnde live Aufzeichnung. Meine Dicke und ich, schraddeln auf die Dove Elbe zu, Grönemeier brabbelt dazu den Song "Mensch" in meine Ohren "Momentan ist richtig, momentan ist gut. Nichts ist wirklich wichtig, nach der Ebbe kommt die Flut, " Wir biegen an der alten Allermöher Kirche rechts auf der Kirchenbrücke über den alten Elbarm. Grönemeier "Und es ist, es ist OK, alles auf dem Weg, und es ist Sonnenzeit, unbeschwert und frei", Linksseitig cruisen wir mit bedächtigen 50 Klamotten über den Vorderdeich, den wir bei Reitbrook rechts verlassen und auf die Gose Elbe zu fahren. Mit Dave Brubecks "take five" takten wir über Kirchwerder auf die Elbe zu, Zolle in Sicht, Motor aus, Stöpsel raus, Kaffee rein. Zolle..., Motorräder, jede Menge, wo man hinschaut die Spezies Motorradfahrer in allen Ausprägungen. Liegend auf dem Deich, das Gesicht mit einer Windschnittiger dunklen Brille der Sonne entgegen gereckt. Im angeregten Gespräch auf den Bänken vor den Fähranleger. Verträumt am Ufer der Elbe, die Backen vollgestopft mit Currywurst. Mittendurch fliegen im Slalom die Möwen und stauben ab und zu ein Bröckchen Futter ab. Während ich den heißen Kaffee schlürfe und über den Strom schaue drängen sich die hymnischen Klänge von "Nothing Compares 2U" von Dune in meine Gedanken, Schwer und getragen wälzt sich der Fluss durch die Elbniederung, wie die Melodie durch meine Gedanken. Es wird Zeit nach Hause zu Fahren, Stöpsel in die Ohren, los geht?s "I m Alive" Celine Dion, wir fahren immer über den Hauptdeich die Elbe entlang. Bei Altengamme halten wir noch einmal an bevor wir dem Fluss den Rücken zu kehren, die Sonne sinkt langsam auf den Horizont hinab. Augenblicke die ich gerne einmal eine Weile auf mich wirken lasse. Links ab führt uns die Straße Zwischen herrschaftlichen Wohnhäusern auf der einen Seite, und den Besenhorster Sandbergen auf der anderen Seite hindurch. Eine Weide mit einer Pferdeherde bremst mich noch einmal aus, ein Motiv. Während ich dabei bin die Kamera wieder zu verstauen höre ich in der ferne einen Motorrad, als ich auf meiner Dicken sitze brummt der genussvoll mit dampf an uns vorbei. Bei Escheburg haben wir den Burschen wieder, der gibt seiner Maschine ordentlich die Sporen. Eine ältere 4 Zylinder V Maschine vier Endtöpfe, auf beiden Seiten zwei. Wie ein alter Softschopper schaut die Kiste aus mit einem gestutzten Heckfender, geht los wie Schmids Katze, könnte eine Honda sein. Bis Kröpelshagen habe wir mühe die Beschleunigung der V4 mitzuhalten, an der Kreuzung stehen wir wieder hinter der schwarzen Perle ohne das ich erkennen kann welches Gerät da so locker dirigiert wird. Aber in seinen Rückspiegeln kann ich sein Windgesicht erkennen. Ein wenig lächelnder Spott spielt um seine Lippen. Ein grinsen macht sich in meinem Gesicht breit, Windgesicht ist willens ein Spiel zu spielen. Er hat meinen fetten Cruiser gewichtet und als geschlagen eingestuft. Wir biegen kurz auf die B 207ein, um sie gleich in Richtung Friderichsruh wieder zu verlassen. Am Ortsausgang stockt die Kolonne vor einem Fahrschulwagen, wir die Dicke und ich, nutzen die Gelegenheit und eröffnen. Blinker setzen und betont gelassen an ihm und den Autos vorbei in den Wald, ich sehe im Spiegel er hat die Aufforderung aufgenommen. Er setzt hinterher, wir ziehen gelassen an vereinzelten Autos vorbei, Windgesicht fährt in gemessenem Abstand hinter uns, um auf der langen Geraden zuzuschlagen, er brät wieder an uns vorbei. Gas zum Anschlag die Dicke hebt sich aus den Federn, und wir setzen nach. Mal sehen wie wir dran bleiben können, und was er in der Kurve vor dem Hügelgrab macht. Vor der Kurve leuchten seine Bremslichter auf, wer Bremst verliert, da komme unsere Fuhre gewaltig auf. Ich will über Friderichsruh Richtung Grande fahren um noch ein paar schöne Kurven zu durchzirkeln, und wenn unser Windsgeselle seine V4 auch in diese Richtung steuert kann der Abend noch ungeahnte Genüsse enthalten. Er setzt den Blinker rechts auf die Alte Schulstraße und lässt sich von seiner V4 die Straße hinauf Katapultieren, die Richtung stimmt. Er fährt wohl auch seine Hausstrecke, er kennt die Genuss verheißenden Kurven der Gegend. Wir haben Mühe dran zu bleiben, das Duo da vorne fackelt wahre Drehzahlorgien ab. Die Sechskolbenzange meiner Dicken wimmert, einbremsen zum Linksabbiegen. V4 hat den Lustgriffel schon wieder auf Anschlag und flieg auf die lange Links mit der Bahnbrücke zu. Ein lächeln wischt die Spannung aus meinem Gesicht, Windgesicht steht vor der Kurve wieder in den Eisen, Rotlicht, das wärmt, die Dicke Intruder legt sich willig in die Kurve, und schiebt sich tief in die Federelemente, das rote glühen kommt immer näher während ich mich durch die Kurve pressen lasse, die ME880 sind warm und kleben gut. Die Sturzbügel wischen nur knapp über den Asphalt, ausrollen Ortseingang. Ortsausgang, der Herrenreiter ist hinter einer Kurve außer Sicht, jetzt kommt gleich die rechts, links, rechts bergauf Kurvenkombination. Wenn man die ordentlich fährt kommt man ganz nett aus der letzten rechts heraus. Nach der ersten kann ich ihn wieder sehen, bei der Zweiten sind wir schon nahe dran, am Kurvenscheitel der letzten Kurve sind wir dicht an seinem Heck. So viel Eisen in seinem Spiegel, zu viel Masse in seinem Raum, auf der Geraden nutzt er die überlegene Beschleunigung seiner V4 und lässt mich stehen. Aber die nächste Kurve kommt, vor der BAB Unterführung und da sind wir wieder Format füllend in seinem Spiegel, die Dicke lässt grüßen. Jetzt müsste Er nur noch in Grande Richtung Witzhave abbiegen, dann werde ich Ihn herbrennen. Der Blinker kommt links mein Lächeln läuft nun 360° um den Hals. Ich werde mir den Herrenreiter zurecht legen. Ich habe ein wenig studiert wie er Kurven nimmt, und ich denke es ist Seine Art so zu fahren, und er wird es wieder machen. Abbiegen, ich bin rechts neben seinem Hinterrad, ich muß jetzt dran bleiben, er zieht seinen schwarzen Brenner in die Hamburgerstraße hinein, nicht voll am Gas, er lässt sich von der Fliehkraft nach außen tragen, darauf habe ich gewartet. Meine Dicke hängt am Gas, Blinker setzen, etwas mehr in die Kurve drücken, das Gasmöhrchen an den Anschlag bringen, ist eins. Die Dicke und ich fliegen links an ihm vorbei. Hoch aufgerichtet fast Stolz thront er auf seiner Maschine, er hängt sich an unsere TÜV Marke. Die Gänge schiebe ich ohne Kupplung durch, so kann Sie schneller beschleunigen, Er hängt so dicht an unserem 180ger Hinterreifen, das ich meine ein glitzern in seinen Augen zu sehnen, die dunkel sein faltiges Gesicht unter seinem Jethelm zieren. Die erste Links kommt in Sicht, rechts rüber mit der Dicken, runter in den Vierten Gang, spät einlenken ohne bremsen in die Kurve rollen, Scheitelpunkt Vollgas, fünfter Gang, das kann er wechseln. Er bleibt dicht dran, in Formation segeln wir durch die Kurve. Da kommt die nächste rechts, links einsortieren, das gleiche Spiel, die Kurve ist länger, ein größerer Kurven Radius, vierter Gang nur ganz kurz am Gas einrollen lassen und schon kann man das Gas permanent wieder aufziehen. Das Metallgebirge wird in die Dämpfer gedrückt und fegt durch die Kurve. Der schwarze Schatten folgt, lässt nun langsam etwas Raum zwischen uns entstehen. Da ist sie wieder die mit Dampf durch zirkelte Kurve, der Spirit of Dreams, die Meditation der harmonischen Linie, alles ist konzentriert, versammelt, auf den einen Augenblick. Wie die reine Lehre des Zen. Die permanente Beschäftigung mit sich selbst hört auf, die Trennung von innen und außen ist aufgehoben, es beinhalte alles. Zen - wie Motorradfahren hat kein Ziel, es ist alles und nichts, das ganze Universum, oder dieser Moment der Balance zwischen Fliehkraft und Gripp. Getriebe lastfrei, fünfter Gang, ohne Kupplung butterweich einrasten, gelassen lauert Windgesicht mit seiner V4 auf seine Gelegenheit, als der Hinterreifen meiner Dicken versetzt ist das Ende des Kräftegleichgewichts ist erreicht. 500kg mal Beschleunigung welche Kräfte zerren da an einer Fläche knapp so groß wie mein Handteller. Ich nehme den Druck etwas heraus, doch die V4 mit Windgesicht geht in den Kurven auch vom Gas, Ich kann noch sehen wie er die lange Gerade Möllner Landstraße Ortseingang Neuschö. herunter gebraten kommt. Ich biege an der Kreuzung rechts weg, er kommt nicht mehr in Sicht Er muss wohl geradeaus fahren die Ampel war rot, der magische Augenblick ist vorbei. Grönemeyer Trällert wieder in meine Ohren - "Wie viel Sinne hat der Wahn, lohnt sich Gefühl... Ich bin dein siebter Sinn, dein doppelter Boden, dein zweites Gesicht... werde dir erklären wovon ich nichts verstehe..." Einfahren in die Garage, abkühlendes Metall knistert in der kühlen Abendluft... Unsere Hausstrecke, vileicht sehen wir uns wieder. ;-) © Werner Herx

    Die Hausstrecke, heute ist Cruisen mit Blues beschlossen. Zum arbeiten heute am Samstag, bei sonnigen 17°C fahre ich mit der Intruder in die Fa. Nach der Arbeit um Punkt sechzehnhundert, stand ich wieder vor der heavy metal Fuhre und blinzelte in die Sonne. Musik in die Ohren gestopft, der Feierabend kann beginnen, Oststeinbek, links ab Rod Stewart "Motown Song" macht gute Laune. Boberg, Segelflieger treiben durch die Thermik des Sonnendurchfluteten Waldes. Mike Oldfields QE2 perlt dazu aus den Ohrstöpseln. Am Ende der Boberger Furt biegen wir links ab, eine Straße die sich an der Bille entlang windet. Wir blubberen an pappelumsäumten Pferdekoppeln vorbei. Auf Bestellung schmettern Pavarotti und Elton John dazu "Live like Horses" eine prickelnde live Aufzeichnung. Meine Dicke und ich, schraddeln auf die Dove Elbe zu, Grönemeier brabbelt dazu den Song "Mensch" in meine Ohren "Momentan ist richtig, momentan ist gut. Nichts ist wirklich wichtig, nach der Ebbe kommt die Flut, " Wir biegen an der alten Allermöher Kirche rechts auf der Kirchenbrücke über den alten Elbarm. Grönemeier "Und es ist, es ist OK, alles auf dem Weg, und es ist Sonnenzeit, unbeschwert und frei", Linksseitig cruisen wir mit bedächtigen 50 Klamotten über den Vorderdeich, den wir bei Reitbrook rechts verlassen und auf die Gose Elbe zu fahren. Mit Dave Brubecks "take five" takten wir über Kirchwerder auf die Elbe zu, Zolle in Sicht, Motor aus, Stöpsel raus, Kaffee rein. Zolle..., Motorräder, jede Menge, wo man hinschaut die Spezies Motorradfahrer in allen Ausprägungen. Liegend auf dem Deich, das Gesicht mit einer Windschnittiger dunklen Brille der Sonne entgegen gereckt. Im angeregten Gespräch auf den Bänken vor den Fähranleger. Verträumt am Ufer der Elbe, die Backen vollgestopft mit Currywurst. Mittendurch fliegen im Slalom die Möwen und stauben ab und zu ein Bröckchen Futter ab. Während ich den heißen Kaffee schlürfe und über den Strom schaue drängen sich die hymnischen Klänge von "Nothing Compares 2U" von Dune in meine Gedanken, Schwer und getragen wälzt sich der Fluss durch die Elbniederung, wie die Melodie durch meine Gedanken. Es wird Zeit nach Hause zu Fahren, Stöpsel in die Ohren, los geht?s "I m Alive" Celine Dion, wir fahren immer über den Hauptdeich die Elbe entlang. Bei Altengamme halten wir noch einmal an bevor wir dem Fluss den Rücken zu kehren, die Sonne sinkt langsam auf den Horizont hinab. Augenblicke die ich gerne einmal eine Weile auf mich wirken lasse. Links ab führt uns die Straße Zwischen herrschaftlichen Wohnhäusern auf der einen Seite, und den Besenhorster Sandbergen auf der anderen Seite hindurch. Eine Weide mit einer Pferdeherde bremst mich noch einmal aus, ein Motiv. Während ich dabei bin die Kamera wieder zu verstauen höre ich in der ferne einen Motorrad, als ich auf meiner Dicken sitze brummt der genussvoll mit dampf an uns vorbei. Bei Escheburg haben wir den Burschen wieder, der gibt seiner Maschine ordentlich die Sporen. Eine ältere 4 Zylinder V Maschine vier Endtöpfe, auf beiden Seiten zwei. Wie ein alter Softschopper schaut die Kiste aus mit einem gestutzten Heckfender, geht los wie Schmids Katze, könnte eine Honda sein. Bis Kröpelshagen habe wir mühe die Beschleunigung der V4 mitzuhalten, an der Kreuzung stehen wir wieder hinter der schwarzen Perle ohne das ich erkennen kann welches Gerät da so locker dirigiert wird. Aber in seinen Rückspiegeln kann ich sein Windgesicht erkennen. Ein wenig lächelnder Spott spielt um seine Lippen. Ein grinsen macht sich in meinem Gesicht breit, Windgesicht ist willens ein Spiel zu spielen. Er hat meinen fetten Cruiser gewichtet und als geschlagen eingestuft. Wir biegen kurz auf die B 207ein, um sie gleich in Richtung Friderichsruh wieder zu verlassen. Am Ortsausgang stockt die Kolonne vor einem Fahrschulwagen, wir die Dicke und ich, nutzen die Gelegenheit und eröffnen. Blinker setzen und betont gelassen an ihm und den Autos vorbei in den Wald, ich sehe im Spiegel er hat die Aufforderung aufgenommen. Er setzt hinterher, wir ziehen gelassen an vereinzelten Autos vorbei, Windgesicht fährt in gemessenem Abstand hinter uns, um auf der langen Geraden zuzuschlagen, er brät wieder an uns vorbei. Gas zum Anschlag die Dicke hebt sich aus den Federn, und wir setzen nach. Mal sehen wie wir dran bleiben können, und was er in der Kurve vor dem Hügelgrab macht. Vor der Kurve leuchten seine Bremslichter auf, wer Bremst verliert, da komme unsere Fuhre gewaltig auf. Ich will über Friderichsruh Richtung Grande fahren um noch ein paar schöne Kurven zu durchzirkeln, und wenn unser Windsgeselle seine V4 auch in diese Richtung steuert kann der Abend noch ungeahnte Genüsse enthalten. Er setzt den Blinker rechts auf die Alte Schulstraße und lässt sich von seiner V4 die Straße hinauf Katapultieren, die Richtung stimmt. Er fährt wohl auch seine Hausstrecke, er kennt die Genuss verheißenden Kurven der Gegend. Wir haben Mühe dran zu bleiben, das Duo da vorne fackelt wahre Drehzahlorgien ab. Die Sechskolbenzange meiner Dicken wimmert, einbremsen zum Linksabbiegen. V4 hat den Lustgriffel schon wieder auf Anschlag und flieg auf die lange Links mit der Bahnbrücke zu. Ein lächeln wischt die Spannung aus meinem Gesicht, Windgesicht steht vor der Kurve wieder in den Eisen, Rotlicht, das wärmt, die Dicke Intruder legt sich willig in die Kurve, und schiebt sich tief in die Federelemente, das rote glühen kommt immer näher während ich mich durch die Kurve pressen lasse, die ME880 sind warm und kleben gut. Die Sturzbügel wischen nur knapp über den Asphalt, ausrollen Ortseingang. Ortsausgang, der Herrenreiter ist hinter einer Kurve außer Sicht, jetzt kommt gleich die rechts, links, rechts bergauf Kurvenkombination. Wenn man die ordentlich fährt kommt man ganz nett aus der letzten rechts heraus. Nach der ersten kann ich ihn wieder sehen, bei der Zweiten sind wir schon nahe dran, am Kurvenscheitel der letzten Kurve sind wir dicht an seinem Heck. So viel Eisen in seinem Spiegel, zu viel Masse in seinem Raum, auf der Geraden nutzt er die überlegene Beschleunigung seiner V4 und lässt mich stehen. Aber die nächste Kurve kommt, vor der BAB Unterführung und da sind wir wieder Format füllend in seinem Spiegel, die Dicke lässt grüßen. Jetzt müsste Er nur noch in Grande Richtung Witzhave abbiegen, dann werde ich Ihn herbrennen. Der Blinker kommt links mein Lächeln läuft nun 360° um den Hals. Ich werde mir den Herrenreiter zurecht legen. Ich habe ein wenig studiert wie er Kurven nimmt, und ich denke es ist Seine Art so zu fahren, und er wird es wieder machen. Abbiegen, ich bin rechts neben seinem Hinterrad, ich muß jetzt dran bleiben, er zieht seinen schwarzen Brenner in die Hamburgerstraße hinein, nicht voll am Gas, er lässt sich von der Fliehkraft nach außen tragen, darauf habe ich gewartet. Meine Dicke hängt am Gas, Blinker setzen, etwas mehr in die Kurve drücken, das Gasmöhrchen an den Anschlag bringen, ist eins. Die Dicke und ich fliegen links an ihm vorbei. Hoch aufgerichtet fast Stolz thront er auf seiner Maschine, er hängt sich an unsere TÜV Marke. Die Gänge schiebe ich ohne Kupplung durch, so kann Sie schneller beschleunigen, Er hängt so dicht an unserem 180ger Hinterreifen, das ich meine ein glitzern in seinen Augen zu sehnen, die dunkel sein faltiges Gesicht unter seinem Jethelm zieren. Die erste Links kommt in Sicht, rechts rüber mit der Dicken, runter in den Vierten Gang, spät einlenken ohne bremsen in die Kurve rollen, Scheitelpunkt Vollgas, fünfter Gang, das kann er wechseln. Er bleibt dicht dran, in Formation segeln wir durch die Kurve. Da kommt die nächste rechts, links einsortieren, das gleiche Spiel, die Kurve ist länger, ein größerer Kurven Radius, vierter Gang nur ganz kurz am Gas einrollen lassen und schon kann man das Gas permanent wieder aufziehen. Das Metallgebirge wird in die Dämpfer gedrückt und fegt durch die Kurve. Der schwarze Schatten folgt, lässt nun langsam etwas Raum zwischen uns entstehen. Da ist sie wieder die mit Dampf durch zirkelte Kurve, der Spirit of Dreams, die Meditation der harmonischen Linie, alles ist konzentriert, versammelt, auf den einen Augenblick. Wie die reine Lehre des Zen. Die permanente Beschäftigung mit sich selbst hört auf, die Trennung von innen und außen ist aufgehoben, es beinhalte alles. Zen - wie Motorradfahren hat kein Ziel, es ist alles und nichts, das ganze Universum, oder dieser Moment der Balance zwischen Fliehkraft und Gripp. Getriebe lastfrei, fünfter Gang, ohne Kupplung butterweich einrasten, gelassen lauert Windgesicht mit seiner V4 auf seine Gelegenheit, als der Hinterreifen meiner Dicken versetzt ist das Ende des Kräftegleichgewichts ist erreicht. 500kg mal Beschleunigung welche Kräfte zerren da an einer Fläche knapp so groß wie mein Handteller. Ich nehme den Druck etwas heraus, doch die V4 mit Windgesicht geht in den Kurven auch vom Gas, Ich kann noch sehen wie er die lange Gerade Möllner Landstraße Ortseingang Neuschö. herunter gebraten kommt. Ich biege an der Kreuzung rechts weg, er kommt nicht mehr in Sicht Er muss wohl geradeaus fahren die Ampel war rot, der magische Augenblick ist vorbei. Grönemeyer Trällert wieder in meine Ohren - "Wie viel Sinne hat der Wahn, lohnt sich Gefühl... Ich bin dein siebter Sinn, dein doppelter Boden, dein zweites Gesicht... werde dir erklären wovon ich nichts verstehe..." Einfahren in die Garage, abkühlendes Metall knistert in der kühlen Abendluft... Unsere Hausstrecke, vileicht sehen wir uns wieder. ;-) © Werner Herx

    Ich wurde verschiedentlich gefrag was ein Wemser ist, nun denn hier die Antwort. Ein Wemser ist etwas, das auf Kartbahnen herumheizt und nach Spaß und Sekunden Ausschau hält. Ein Wemser hat eine große Leber und ein noch größeres Herz. Er läuft aufrecht, weil er sich beim Wemsen nicht bücken muss. Seine Hackfresse ist gepflastert mit toten Fliegen. Seine Hände sind schwarz. Er flucht furchtbar. Er setzt seine Bremspunkte immer an einem Pfahl oder einem Stein, bremst aber meist erst wenn er Gott sieht. Er ist sehr klug, weil er immer auf verschiedenen Rennstrecken fährt und trotzdem meistens seinen Weg zurück ins Fahrerlager findet. Die 10 Wemser-Gebote ! 1.Ich bin der Einzylinder. Du sollst nicht andere Zylinder haben neben mir. 2.Du sollst die Kurve und die Fliehkraft ehren, auf dass es dir wohl ergehe und du lange driftest auf Erden. 3.Du sollst das Wemsen, welches ist das artgerechte Bewegen eines Supermoto-Krades, zu deinem alleinigen Lebensinhalt machen. 4.Du sollst die Gebückten herbrennen und durchreichen, wo immer du sie antriffst. 5.Du sollst nicht eher brechen, ehe nicht alle Gebückten hergebrannt und durchgereicht sind. 6.Du sollst bei jeder Zusammenkunft der Wemser blankziehen, ohne Rücksicht auf Verluste oder etwaige Lebensabschnittsgefährtinnen. 7.Du sollst keine alberne Musik hören. Hartmetall allein ist die Musik die du hören sollst. 8.Du sollst nicht Beischlaf halten mit deines Nächsten Weib, Magd oder Knecht, es sei denn dein Nächster ist ein Gebückter. 9.Du sollst entweder Gas geben oder bremsen. Niemals sollst du rollen. 10.Du sollst deine Brüder und Schwestern bei jeder Gelegenheit mit Wheelies, Stoppies, Drifts, Burnouts und lustigen Stürzen unterhalten.

    Offener Brief an die Lühe Gemeinde Eine Gemeinde? Ich denke eher nicht. In einen Ort, in dem so lange Diskriminierung an einer Gruppe betrieben wird, dass es wie eine unendliche Geschichte wirkt, muss innerlich zerstritten sein. Von Kleinkarierten Personenkriegen angefressen, von persönlichen Interessen zersetzt. Wir verfolgen das Geschehen am Lühe Anleger nun seit Jahren, und nun möchte ich dazu meine Meinung schreiben. Wir haben die Einstellung, eine Gemeindevertretung ist für die Menschen da, und nicht gegen sie. Wir denken eine Gemeindevertretung muss in Lösungen für die Menschen denken, nicht in Problemen gegen sie. Es ist keine Lösung Menschen ihrer Freiheit und ihrer Erholung zu berauben. Mal völlig abgesehen von den vielen, die auf einen Sitzplatz angewiesen wären. Alte Menschen, die wohl mittlerweile den Großteil unserer Bevölkerung ausmachen. "bedürftige" Menschen, (Übersetzung: Menschen die unserer Hilfe bedürfen) die dort nicht mehr verweilen können, fallen jetzt erst recht unter den Tisch. (Gewollte Ironie) Sie, die Gemeinde, könnte zur Sicherheit ein Rollstuhlverbot einführen, da die Armen wohl zu gefährdet sind wenn das Anlegergelände befahren. Kinder wohl auch, die wären an der Einfahrt abzugeben. Und last but not least sind da die, die nur daherkommen um sich zu erholen, ihre Freizeit zu genießen, sich in die Natur zu setzen, die Seele baumeln zu lassen. Die wollen Sie nicht? Sagen sie es klar und gerade heraus, die stören ihre Ruhe. Gut das aus der Gemeinde niemals jemand Ausflugsziele in Deutschland oder der Welt anfährt, oder mit dem Flugzeug besucht. Gut das sie nie die Ruhe anderer Menschen stören. Die an einer BAB wohnen, die sie mit ihrem Fahrzeug nutzen. Das halten sie für überzogen -?- Ja stimmt, das ist so, genauso wie die Gemeinde Aktionen am Lühe Anleger. Gibt es mehr solcher kuriosen Aktionen in der Gemeinde? Sie könnten das beenden, schließen sie den Anleger, machen sie eine Wiese daraus, oder eine Beton Wüste. Nehmen sie die Tore heraus und schließen sie den Deich, dann ist die weite negative Diskussion, über ihre Schildbürgerstreiche zu Ende. Wir zumindest haben uns entschlossen den Anleger nicht mehr anzufahren. Es gibt Treffpunkte für Motorradfahrer und Ausflügler, Familien, wo das Miteinander klappt wo man Lösungen für alle sucht und findet. Es gibt Gemeinden die Ausflügler und Erholungssuchende, mit Freundlichkeit und menschlicher Wärme empfangen. Warum sollte ich mir meine Freizeit verderben lassen. Unser Aufruf an unsere Freunde die Motorradfahrer und Familien, die wie wir unsere Freizeit im Umland verbringen: meidet Lühe und lasst sie mit ihren separierenden Anschauungen alleine. Sie wollen nur unser Geld, die Menschen die es verdienen und für Ihr Leben ausgeben, die wollen sie wohl nicht. Sie wollen nach Bayern auf die Berge, aber den Harley Fahrer aus Bayern wollen sie nicht. Sie meinen das ist Polemik, ja das stimmt, es macht mich wütend.



    editiert von: Bossi, 24.06.2007, 15:43 Uhr

    Alles gut und richtig. Meine Betrachtung zur Automatik ist eine andere, was ist mit der Sicherheit. Ausweichen, bremsen, auskuppeln, einlenken, umfahren, wie geht das? Ich fahre eine FJR, ohne Automatik. Wenn ich Kurven fahre und mit dem Gelenkbus feststelle das ich mehr Schräglage brauche, um auf einer sicheren Linie durch die Kurve zu fahren, kann ich auskuppeln und habe ein mehr an Schräglage die mir den Radius reduziert. Man kann sicher vorausschauend fahren um Situationen zu vermeiden. Aber wenn es geschieht, was dann, wie geht das?