Beiträge von Grazer

    :D:D Super Idee!

    Und bei Motorrädern mit Cruise Controll kann man ja auch mal lässig mit der rechten Hand während der Fahrt in die Vorratsdose im Tankrucksack oder Cockpitfach greifen!:P Das ist doch mal effektives Fahren !:D ...

    das problem bei meiner alten 1500'er zimmer-küche-kabinett-kiste ist einfach der, dass ich trotz cruise-control (altdeutsch "tempomat") nach wie vor nicht nach hinten in die bordkombüse gehen darf, weil die damen und herren von der rennleitung nach wie vor der 26 jahre jungen technik made in usa nicht so viel vertrauen entgegen bringen wie ich... dabei hab ich doch eine sooooooo gut eingerichtete kombüse!!! nur den whirlpool habe ich noch nicht gefunden;(;(;(, aber der ist auch in den ersten zweihundert seiten des fahrerhandbuchs nur am rande erwähnt, irgendwo im keller soll er sein...8)

    ...Gerade in dieser Jahreszeit würde ich allein schon wegen der vielen Insekten nicht mit Jethelm und schon gar nicht mit offenem Klapphelm fahren wollen...

    Bei plötzlich unerträglich großen Hungerattacken unterwegs aber eine sehr schnelle, effiziente, ausgewogene und vor allem politisch korrekte Nahrungsaufnahme...:D:D:D:D:D

    bin auch jahrelang klapphelm gefahren, also, ich hab ihn auf meiner rübe durch die gegend gefahren, so ist es gemeint... war eigentlich immer recht praktikabel, nur mit dem umstieg auf meine wanderbaustelle war's mit geschlossenem helm beinahe nicht mehr auszuhalten, weder klapp- noch integralhelm, da war irgendwie so ziemlich alles einfach nur laut! seither bin ich bekennender jethelm-fahrer, sieht schneller aus als es ist, aber wenigstens ist ruhe an den ohren...


    und nein, ich trage keine warnweste, fahre aber auch fast nie unasphaltierte gefilde, das geht mit dem alteisen nicht so recht (GL1500/6SE, auslieferung aus den usa nach europa 1996, mittlerweile ungefähr 198.000km drauf). und die warnweste sieht wegen der kombüse eh keiner...

    hmmm... der ansatz erscheint mir logisch, doch meine erfahrungen belehren mich eines anderen: ich hab ja zwei moppeds zur auswahl, eine alte 1500'er goldwing und eine 650'er interceptor. allen unkenrufen zum trotz, man kann so ein altes dickschiff auch recht flott bewegen!


    meine erfahrung an mir selbst ist allerdings diese, dass ich auf der dicken lockere 10 bis 20 km/h langsamer unterwegs bin als auf der kleinen 650'er, die kein bisschen verkleidung hat! und seltsamerweise werde ich auf der dicken eher weniger von autofahrern überholt als auf der kleinen...

    Anuk: zu dieser art von "kerlen" gehöre ich nicht! wenn's mich z.b. beim radeln auf die fresse legt, weil ich's mal wieder übertrieben habe, dann werd' ich das tunlichst meiner frau verschweigen! ich bin nur bedingt fan von "wer den schaden hat, braucht sich um den spott nicht zu sorgen"... du verstehst, was ich meine?;)

    gs.a-tourer: mit etwas benzin das feuerchen löschen...


    messungen haben ergeben, dass die stromverluste beim laden eines e-autos bis zu 25% betragen können! im klartext: ein viertel mehr strom muss geladen werden, damit der akku der e-autos voll ist, den mehr zu ladenden strom verbraucht die ladestation mit ihrer peripherie (zuleitungen, laderegelung, zähler etc.) und der steht damit nicht zum vortrieb zur verfügung, sondern verpufft in abwärme! quelle: https://www.krone.at/2198472

    Anuk: dB-Gegner, da fühle ich mich definitiv nicht angesprochen!;) okay, einen abfangjäger beim alarmstart muss man nicht unbedingt toppen, aber gut, wem's gefällt... einem schönen, sonoren sound bin ich aber keineswegs abgeneigt, sowas konnten schon die alten 50'er-moperln aus den 60'ern und 70'ern, im gegensatz zu den heutigen zwiebackfräsen...


    mit hemden, insbesondere hawaii-hemden hab ich's nicht so und aldiletten am mopped gibt's bei mir nicht, maximal "wälder motorradsicherheitsschuhe aus massivholz", da aber auch nur auf der wing, weil die dafür geeignet ist... und nur, wenn mich der hafer sticht auf der eisdielenrunde...


    in einem punkt habe ich eben meinen standpunkt fix eingenommen und bisher noch kein akzeptabler gegenargument erfahren: hinsichtlich kleidung am bock muss mir die freie wahl zugestanden werden, ohne wenn und aber! wenn ich mich dann selbst flach lege und mir mächtigen asphaltausschlag zuziehe, okay, dann meinetwegen regressansprüche wegen fahrlässigkeit, dann aber auch für autofahrer in aldiletten und high heels! im sinne des gleichbehandlungsgrundsatzes! bei fremdeinwirkung kein selbstbehalt oder regress, denn da bin ich ohne einfluss auf die fremdeinwirkung!


    und zuletzt noch eine etwas sonderbare beobachtung als "unterhaltung": in österreich gilt ja grundsätzlich 130 auf den autobahnen, nur auf zwei teilstücken war mal testweise 140 erlaubt. da sind wir, meine frau und ich, mit den böcken dezent 140 gerödelt und waren definitiv die schnellsten, kaum war das limit wieder auf 130 herunter gesetzt, wurden wir wie blöd bei 140 sachen, die wir trotzdem weiter gefahren sind, überholt ohne ende, vor allem von jenen, die wir vorher überholt haben, weil sie grad mal 120 wenn überhaupt gefahren sind... hab zwar keine erklärung dafür, und auch kein verständnis, aber es war so, warum auch immer...:D:D:D

    Anuk: das kinder, bambis und alleebäume vor's mopped laufen können, ist klar, das risiko lässt sich aber mit vorausschauender fahrweise sehr deutlich reduzieren! ich fahre mittlerweile doch schon ein paar tage und ich konnte bis dato immer relativ problemlos anhalten oder ausweichen, wobei mich allerdings, das gebe ich gerne zu, mein regelmäßiges fahrsicherheitstraining zu saisonbeginn schon sehr unterstützt, abs hab ich nicht, hab's auch bisher nie vermisst, aber das ist eine andere geschichte...


    angenommen, an der kreuzung, ich stehe wartend an der roten ampel und irgendein hirnloser büchsinger kommt von hinten und knallt mich ab, warum soll ich, der ich absolut schuldlos bin, dann mangels schutzkleidung kosten mittragen? in meinen augen zählt da immer noch das verursacherprinzip! würde ich in einem auto sitzen, ohne überrollkäfig und ohne schutzkleidung, muss ich keine kosten mittragen, am mopped aber schon? kann und will ich nicht akzeptieren!


    vorbildfunktion: in gewisser weise habe ich eine sehr deutlich dargestellte vorbildfunktion: ich bin das SCHLECHTE VORBILD...8o


    nein, im ernst, wenn ich bei 40° ohne kombi unterwegs bin, dann fahre ich entsprechend defensiv, das sollte auch für manche 50ccm-akrobaten, für die es offenbar kein morgen, dafür aber einen reset-knopf auf der playstation gibt, mehr als genug vorbild sein!


    und zum abschluß der obligate warnwesten-punkt: wovor wollen mich die warnwestenfahrer bei hellstem sonnenschein in den alpen warnen? vor ihrem eigenen unvermögen? warnwesten sollte man nur, und ausschließlich nur in einer gefahrensituation tragen, und nicht quasi als freizeitbekleidung, die eigenens unvermögen entschuldigen soll! (abgesehen davon, hinter dem wandschrank meiner goldie sieht sowieso keiner eine warnweste...)


    ach ja, Anuk, die sache mit dem leder: ich trage unter 25° oder auf langstrecke leder, im schnitt 25 bis 40 jahre gut ausgelüftet im fahrtwind...8o:D:D:D

    ...

    Sich gegen Schutzkleidung zu wehren, wäre = Narrenfreiheit

    ...

    dem kann ich definitiv nicht zustimmen! warum muss ich, wenn ich ganz gemütlich z.b. mit meiner goldwing, die ja nun wahrlich ein sehr leicht zu übersehendes mopped ist, bei 40° im schatten in vollmontour in die firma rödeln, nur weil irgendwelche vollkoffer alles andere machen anstatt sich auf den straßenverkehr zu konzentrieren? ich sehe auch nicht ein, warum ich wegen dieser vollkoffer eine teilschuld für meine verletzungen übernehmen soll, nur weil die hirnis in ihren sardinendosen einfach nur verantwortungslose egoisten sind?


    ich für meinen teil entscheide selbst, wann ich welche kleidung trage und lasse mir das auch nach irgendwelchen pandemiekrisen von niemandem vorschreiben! dass ich meine eigene haut zu markte trage, ist mir durchaus bewusst, dementsprechend vorausschauend bewege ich mich ja auch im strassenverkehr! und ein regelmäßiges fahrsicherheitstraining wird auch immer wieder absolviert...


    von daher: kein kuratorium, keine regierung, niemand wird mich bevormunden was meine rein privaten entscheidungen hinsichtlich kleidung anlangen!

    rein von den überlegungen her, martin, stimme ich dir hinsichtlich der überreglementierung zu! meiner bescheidenen meinung nach gehören auch vorgaben wie "abs-pflicht" etc. genauso wie "totwinkelassistenz" und "fussgängerassistent" hinterfragt, denn im gegensatz zu früher, wo mangels "assistenzsystemen" alle verkehrsteilnehmer zur gegenseitigen rücksichtnahme bereit waren, sollen heute diese assistenzssysteme alles "richten"... da ich ja schon ein paar tage auf dieser kugel weile, behaupte ich jetzt mal frei von der leber weg, der untergang des selbstverantwortlichen verkehrsteilnehmer hat mit der einführung von abs begonnen! abs mag zwar praktisch sein, aber ein allheilmittel ist es nun mal nicht! die grenzen der physik gelten für alle gleich...

    und ganz gleich verhält es sich auch mit allen anderen "helferleins", und im endeffekt wird der mensch seiner verantwortung enthoben, wogegen er sich eher selten wehrt, aber gleichzeitig schwindet damit auch die rücksichtnahme auf andere, schwächere oder vielleicht einmal weniger aufmerksame!

    parallel dazu wird aber auch "unsere zeit" immer schneller, niemand nimmt sich oder bekommt die zeit, sich mal nicht um "schnell schnell", sondern um das drumherum zu kümmern!


    für mich jedenfalls habe ich dahingehend mal einen schritt getan und mir ein "spaßmopped" zugelegt, mit dem ich land, leute und natur genießen kann, ohne hetzen zu wollen oder gar müssen, mit relativ wenig leistung (grad mal 48 pferdchen bei 200kg) lässt es sich deutlich intensiver und entspannter leben...


    und zurück zu deiner "frage" bezüglich der reglementierung durch den schilderwald: ja, der schilderwald ist sch...eibenkleister, drum ignorier ich ihn zum großteil, ich erachte alle schilderangaben eher als "empfehlung" und orientiere mich an meiner umgebung: wo kinder oder sehr viele passanten ihren weg genießen wollen, etwas noch gemütlicher, und auf einsamen landstraßen kann dann schon mal fünfe grade sein...

    also, mit 103dB(A) kann ich mit keinem mopped dienen, und ohrstöpsel schon gar nicht!:D:D:D


    nur so als "randnotiz": als ich mir 2009 meine wanderbaustelle, eine alte 1500'er GoldWing, zugelegt hatte, war alles im werkszustand, damit war ich also sehr leise unterwegs! einhergehend hatte ich gerade im stadtverkehr die größten probleme damit, suizidgefährdeten fußgängern auszuweichen, denn selbst bei 30km/h braucht es ein wenig, bis das dickschiff zum stehen kommt...


    im ersten schritt habe ich also alle erreichbaren flohmärkte abgeklappert und alte hardrock-cassetten aufzukaufen, damit ac/dc mir den weg frei räumt... auch eine möglichkeit, aber nur bedingt zufriedenstellend, weil, wie grad die älteren semester unter uns wissen, fangen die dinger irgendwann mal zu leiern an und es gibt bandsalat, kein grünfutter für des jagens unmächtige veganer, sondern "tonbandsalat"...


    in weiterer folge erstand ich mal die alten endstücke der ersten serie der zweirädrigen sechszylinder-viecher und hab dann die montiert und dabei sind mineralwolle und lochbleche geopfert worden. jaja, illegal, ich weiß, ist mir aber entsprechend scheißegal, weil bekannterweise beim sechszylinder-boxer sowieso nicht viel lärm raus kommt, schon gar nicht, wenn pro seite gute zwei meter schallschluckende rohrleitungen mit resonanzkörpern und sonstogem geraffel zur schalldämmung verbaut sind (auch jetzt noch!), d.h. die erlaubten 86dB(A) erreiche ich immer noch nicht...


    allerdings kamen mir seither weniger suizidgefährdete vor die zwei wasserkühler... daher auch die annahme, wie oben beschrieben, mit der akustischen wahrnehmung zur vermeidung ungeplanter suizide!


    in weiterer folge, da mir immer wieder kritische situationen widerfahren sind, in welchen mich andere mehrspurige verkehrsteilnehmer "übersehen" hatten, habe ich dann bald mal die 2W-begrenzungslampenbirnchen durch 5W-birnen zu ersetzen und die 5W-nebelleuchten mit 21W-blinkerbirnen bestückt, seither bewege ich das dickschiff wie einen pkw mit tagfahrlicht, was mittlerweile im deutschsprachigen raum (bmw sei dank) erlaubt ist... und siehe da, ich werde auch optisch eher wahrgenommen!


    klingt seltsam, kann aber durch eigene erfahrungen verifiziert werden...


    und wie sonstige goldwinger mit ihren 500.000 LED's, nein danke, die dicke ist ein reisemopped und keine kirmesbude!


    und seit ich mir als zweitmopped für den alltag eine 650'er interceptor, eine sogenannte oder auch indische britin angelacht habe, bin ich mit den eingetragenen 95,02dB(A) außer im tirol fast überall auf tagestrips zu finden, sofern mir die arbeit (ja, ich arbeite nebenbei, bin weder in pension noch beamter!) dazu zeit lässt...


    und, wenn's mich mal wieder juckt und in der nachtschicht zeit bleibt, dann haue ich meinen dezenten sarkasmus in die tasten statt in die pfanne!:evil::saint::saint::saint:

    zur zeit ist, was uns moppedfahrer anlangt, ein thema in aller munde: der lärm!


    nun, was für unsereins musik sein kann, kann für andere lärm darstellen, ist ja bei volksdümmlicher musik oder wie das humtarassafidirallala sonst auch heißen mag, nicht anders. dass aber bis zu einem gewissen grad auch ein quäntchen selbsterhaltungstrieb dabei sein könnte, das geht einfach unter in der zum teil widersinnig geführten, öffentlichen debatte...


    ich seh schon in manchen oberstübchen das rattern in den zahnrädern: selbsterhaltungstrieb? hääääh? was wirft der alte sich denn für zeug ein, das kann nicht wirklich gesund sein!


    ja, richtig! selbsterhaltungstrieb!


    schon mal beobachtet, wie sich der moderne homo sapiens, sprich "mensch", in der freien wildbahn, oder meinetwegen auch in der stadt, verhält, wenn er nicht motorisiert unterwegs ist (wobei bei vielen kein unterschied zwischen "nicht motorisiert" und "motorisiert" in der überlebensstrategie erkennbar ist)? egal, was daher kommt, wenn der h.s. das ding nicht hört, exisitert es nicht, dazu müsste er ja seine glubscher vom tama-quatschi weg bewegen! ergo, ohne erkennbaren selbsterhaltungstrieb springt der moderne h.s. von der gehsteigkante direkt vor und sogar in das vorbei kommende hindernis, besonders problematisch ist dabei das missverhältnis zwischen schienengebundenen bewegungshilfsmitteln, dieselbetriebenen frei beweglichen transportgeräten und dem h.s., den man eigentlich eher h.d. nennen sollte! h.d.? homo dummiensis! sonst noch fragen?


    klarerweise ist nie der fußwegaktive h.d. schuld an seinem untergang, nein, es ist, so ist es heute üblich, immer der am steuer des selbstbewegenden tötungsobjektes sitzende h.s.! soweit mal meine durch tägliche beobachtungen beinahe bestätigten ausführungen, zurück nun zum kern: das motorisierte zweirad als selbstbewegendes oder freistehendes hindernis in der bewegungsbahn des h.d.! ja, das gibt es! denn im gegensatz von extrem schnell heraneilenden expresslastern, die mit knapp unterlichtgeschwindigkeit (trekkies würden jetzt irgendwas in der größenordnung von 0,8-0,9warp als gegeben annehmen) unterwegs sind, sind motorisierte zweiräder zwar vom massenverhältnis immer noch gegenüber dem h.d. im vorteil, befinden sich aber trotz allem in einer relativ labilen gleichgewichtslage, was zwar auch dem h.d. eigen ist, aber das erhöht trotzdem nicht die aspekte in seiner mangelbehafteten überlebensstrategie!


    damit ist also festgelegt, dass, sollten die h.d. ein sich annäherndes mopped nicht akustisch erfassen können, was sie ja bei einem stehenden mopped definitiv nicht können, wird es also auch nicht wahrgenommen. demzufolge...zack, und wieder anderthalb stunden kühler putzen, bis die ganzen knochensplitter aus den kühlrippen heraussen sind...


    also muss man ein sich bewegendes mopped so ausstatten, dass es definitiv akustisch erfassbar ist. entweder mit einer entsprechenden verbrennungskraftbetriebenen akustikerkennungsanlage, oder mit einer pressluftfanfare. letzteres wäre aber ein ökologisch unsinniges artefakt, da es nur unnötigen ballast und damit höheren treibstoffverbrauch generiert. okay, damit wären eigentlich die grundlegenden wesentlichkeiten definiert, abgesehen von einem punkt: neuerdings gibt es motorisierte zweiräder, die sich mit kennzeichen behaftet schneller als mit 25km/h bewegen dürfen und von den grün-altersnaiven blindgängern bevorzugt werden! tja, und wer hört schon gerne ausserhalb seines badezimmers einen elektrofön? niemand! und da die dinger klingen wie ein elektrofön, aber selten akzeptable kühlrippen besitzen, und die reichweite auch eher in die kategorie "fön" fällt, werden die eher seltener zu tötungsobjekten von h.d.'s verkommen... okay, wird sich, sofern aus den sauerstoffmangelbehafteten tiroler alpen sich grün-altersnaive sitzpinklerinnen ins tal wagen und den vertrieb von solchen "mumu-föns" forcieren können, allerdings sehr schnell ändern...


    der lautlose tod eines h.d.'s unter den asphaltschneidern eines selbstbewegenden elektrofön... welch eine schlagzeile in einer niveaugeladenen zeitschrift vom format einer "bild"...


    jo, im groben umriss behaupte ich jetzt einmal, dass ich meinen sinnbefreiten beitrag zur allgemein öffentlich populistischen diskussion zum thema "motorradlärm" geleistet habe, dann gehabt euch wohl und die linke zum gruß


    euer sinnbefreiter Grazer

    alles klar... die gülle ist ja die urgroßmutter der deauville, wenn ich nicht zu weit daneben haue, wobei mir bei der deauville auch schon passiert ist, dass die benzinpumpe nicht ausreichend sprit in den vergaser gefördert hat. natürlich unterstützt durch den verschmutzten benzinfilter... vielleicht ist das bei dir auch so ähnlich? bin da aber nicht wirklich der profischrauber...

    a blöde frage aus dem hintergrund: wo hast denn dein schätzelein immer stehen? fräulein tochter hatte bei ihrer suki (SV650) immer das problem, dass im regen, wenn sie als draußenwohnerin, ein paar tage durchhalten musste, ist durch die tankbelüftung wasser in den tank getropft. irgendwann war unter dem sprit, der ja bekannterweise leichter als wasser ist, so viel wasser, dass statt sprit wasser in die vergaser gekommen ist... allerdings ging dann überhaupt nix mehr... ist allerdings auch nur ein laienhafter verdacht, da ich die altehrwürdige güllepumpe nicht wirklich kenne...:/

    Hmm ... sind in Österreich die Grünen an der Regierung? ...

    jo leider! bis dato sind ein paar schöne strecken in tirol für motorradfahrer gesperrt, auf einigen strecken in niederösterreich (kalte kuchl und vermutlich andere) sind auf 70 km/h nur für motorradfahrer beschränkt...


    dass aber diese beschränkung uns motorradfahrer unnötig gefährdet, ist allerdings irgendwo in irgendwelchen gehirnwindungen, sofern da welche sind, verloren gegangen...

    hab bisher alles mehr oder weniger schweigend mitverfolgt, weil mich eure gedankengänge faszinieren, und um mal einen selbstversuch zu wagen, bin ich vergangengen sonntag mit meiner kleinen indischen engländerin (interceptor 650, bj. 2019) eine runde gedreht, möglichst lärmemissionsarm... also untertourig, wo's eben mit dem kleinen, luft-ölgekühlten twin ging...


    vom selbstempfundenen ergebnis her bin ich nicht gerade überrascht, weil der kleine twin im drehzahlbereich von 2000rpm relativ deutlich lauter dahin böllert als er bei mitteltourigem fahren mit 4000rpm meines empfindens nach leiser ist... daher ist ja auch das standgeräusch deutlich höher als das lauteste fahrgeräusch, sofern wie bei meiner alles im werkszustand ist... dazu kommt auch, dass ich, da ich ja um zu beschleunigen oder bergauf halbwegs passabel im verkehr mitzuschwimmen, die gänge deutlich länger ausfahre und damit die lärmbelästigung auf die dauer her gesehen länger ansteht als wenn ich kurz in einem niedrigeren gang hochdrehe und dann weiter schalte und davon gleite...


    ist aber jetzt meine eigene, subjektive erfahrung und beobachtung, hat also keinerlei wissenschaftlichen hintergrund...


    mach ich das selbe mit meinem dickschiff, einer alten, 1500'er goldwing aus dem vorigen jahrhundert, dann bin ich trotz ausgeräumtem auspuff immer weit unter allen limits! die rödelt bei selber fahrweise so oder so immer bei 1500 bis 2500rpm durch die gegend, also die drehzahl von 3500rpm für das maximale standgeräusch erreiche ich ja gar nie...


    für mich persönlich steht fest, dass einerseits unwissende und beratungsresistente politiker sofort und ohne pensionsansprüche entlassen gehören, immerhin sind es mehr oder weniger meine angestellten! auf der anderen seite kann ich die anrainer in einem gewissen mass verstehen, allerdings müssten dann die lärmemissionsgrenzwerte für alle verbrennungskraftbetriebenen maschinen, also auch rasenmäher, laubbläser und sonstige lärmerzeuger gelten, da ich sonst den gleichheitsgrundsatz verletzt sehe!


    für mich als moppedfahrer sehe ich den weg, dass ich mich anderen gegenüber respekt- und rücksichtsvoll verhalte, aber auf der anderen seite das selbe auch für mich erwarte, denn im prinzip ist das ganze leben ein gegenseitiges geben und nehmen, betonung liegt auf gegenseitig!


    jo... das war's mal wieder...