Beiträge von Grazer

    Stahlflexleitungen sind gut und schön, in der Regel auch von guter Qualität, da achten die Hersteller üblicherweise peinlich genau drauf, andernfalls könnte es zu Regressansprüchen kommen und schlechter Publicity. Abgesehen davon sollte man, zumindest bei uns in Österreich, auf die zu den Leitungen und zum Mopped passende Prüfbescheinigung achten, da es sich dabei um sicherheitsrelevante Bauteile handelt! Da sind Prüfer und sonstige Kontrollorgane penibel! Manche Hersteller, also Moppedhersteller jetzt gemeint, wie z.B. Royal Enfield, rüsten ihre Moppeds vom Werk her schon mit Stahflexleitungen aus, z.B. Interceptor 650...

    im prinzip bin ich eigentlich ein freundlicher, d.h. sofern ich nicht durch irgendwas wie fahren/kuppeln oder sonstiges abgelenkt bin, versuche ich so gut wie alles mit mehr als 125 kubik zu grüßen... wobei die kleinen relativ schwer mittlerweile von größeren zu unterscheiden sind... wurscht, zurückgegrüsst wird sofern möglich, alles, was mich grüßt!


    die sache mit dem licht: nun, mich hat letztens so ein kleines blondchen/innen/dual auf dem röllerchen darüber aufgeklärt, dass es tagsüber keine lichtpflicht mehr gibt... ehrlich, doppelschwör! in vollster überzeugung, man habe das abgeschafft... der hinweis auf die anzahl der räder blieb wirkungslos und somit jedweder weitere diskussionsversuch ebenfalls...


    damit hab ich das thema abgehakt, jeder soll wie er meint...


    ich selbst fahre aus überzeugung/erfahrung heraus mit dem dickschiff (GL1500) mit tagfahrlicht, d.h. nebelleuchten im bug und begrenzungsleuchten links und recht neben dem hauptscheinwerfer, weil's nach aktueller regelung in AT erlaubt ist.. damit falle ich auch den blindfischen in ihren bürgerkäfigen deutlicher auf als mit abblendlicht. erklären kann ich es nicht... und bei meinem kleinen spaßmopped, einer 650'er interceptor, wird ordnungsgemäß klassisch oldskool mit abblendlicht geräubert...

    bei mir war's eher weniger spektakulär: ich bin gebürtiger Grazer und zu beginn meiner foren-zeit war ich lange der einzige Grazer... irgendwann hab ich diesen umstand dann zu meinem nick gemacht und fertig...


    also nix mit "G-Razer" und sonstigen gedankenexperimenten... :D:D:D

    als "bekennender goldwinger" ist für mich die GL1800, egal welcher baureihe, keine GoldWing mehr, sondern einfach nur mehr eine große Honda! für eine echte GoldWing fehlt ihr das majestätisch-barocke kantige erscheinungsbild, von der größe ganz zu schweigen und dann noch der leichtbau, nein, die ehrwürdige GL1500 war die letzte echte GoldWing, die man shcon aus drei kilometer entfernung erkennen konnte...


    ob man so einen zweirädrigen straßenkreuzer mit 3m aussenlänge jetzt braucht oder nicht, das ist eine andere geschichte, aber bis einschließlich GL1500 waren die GL's immer echte GoldWings mit charakter und eigenleben, ab der 1800'er nur mehr weichgespülte, rundgelutschte und optimierte Honda's...


    so, das war's wieder mal von den edlen gestanden des bodensees... ;)

    Susanne: Das Ringsystem (Quicklock etc.) wird mit dem Tankverschluß, der je nach Mopped am Tank verschraubt ist, mitgeschraubt, ist an sich eine total praktische Lösung und bietet viele zusätzliche Möglichkeiten (Stromversorgung für Mobiltelefon, Erweiterbarkeit, etc.), aber leider sind nicht bei allen Moppeds Verschraubungen am Tankverschluß, z.B. Royal Enfield Bullet/Classic/Interceptor/Continental... Oder so "Dickschiffe" wir Goldwing etc., die in der Tankattrappe Radio- oder Bordcomputerbedienung verbaut haben... Aber da braucht es eigentlich eh keinen zusätzlichen Stauraum...;)

    Susanne: Die aktuellen Tanktrucksäcke mit den Magneten drinnen halten eigentlich bei normaler Fahrweise recht zuverlässig an ihrer Position, klar, eine Magna beim Ampelstart in den roten Bereich zu jagen, das mögen sie dann doch nicht, da rutschen sie einem an die Kronjuwelen... Nur um keinen Preis der Welt Bankkarte oder andere Karten ohne Metallbüchse hinein geben! Die Magnetstreifen der Karten sind sofort unlesbar und dann hast ein unangenehmes Problem...

    Gute Boxer-Motoren hatte und hat Honda natürlich.


    Leider nur in seltsamen, überschweren Schlachtschiffen verbaut. Mit dem Konzept der Ur-Goldwing kann ich noch was anfangen, doch später entwickelte sich die Baureihe in Richtung Brontosaurus.

    Naja, nach dem ursprünglichen Konzept nach wäre es ja ein Sportmopped geworden, was sich aber keiner antat bei dem Eigengewicht... Dafür haben aber viele die guten Reisequalitäten des Vierzylinder-Boxers erkannt! Und nachdem sich einige mit Nachrüstverkleidungen ins Nirvana geschossen haben, hat Honda selbst den passenden Verkleidungsbau für die zuküftigen Reisemobile übernommen, bis sie dann beim ersten Sechzylinder-Boxer, der GL1500 die barocke Bauweise etwas übertrieben haben, danach kamen dann nur mehr die kleineren und letztendlich kleinen 1800'er Wings, die aber nix mehr majestätisch-burgenhaftes einer echten GoldWing haben...

    kleine randnotiz zur DN-01: 650'er V-Twin aus der Deauville/Transalp/Shadow-Baukastenreihe mit Doppelzündung, dafür aber HFT, also ein hydraulischer Antrieb ans Hinterrad, der legitime Nachfolger dazu ist die NM4 Vultus aus dem aktuellen Baukastensystem mit 2-Zylinder-Motor und DCT. Die Vultus ist sozusagen das Batman-Mopped...^^^^^^


    nächste randnotiz zur NRX1800 Rune: 1800'er-6Zylinder-Boxer aus der GL1800 aus der ersten Serie, "verkehrt verbaute Springergabel" und eigentlich, in natura gesehen, eine kleine "Valkyrie" (F6C) mit Manga-Elementen, also auch eher so Batman-Style...


    die idee von Honda hinter diesen drei böcken war, dass mal junge design-teams ihre spielwiese erhalten sollen und die dinger dann auch real umgesetzt werden. waren zwar nicht besonders erfolgreich, aber durchaus interessante ansätze, finde ich jedenfalls...


    so, jetzt setze ich mich wieder ehrfurchtsvoll in die runde ecke und lausche wieder der dinge (möppis) die da kommen werden...

    Die "Münch 2000" (#1045) ist nicht von Friedel Münch, sondern von einer Firma um Thomas Petsch.

    Die Münch Mammut 2000 mit dem Ford Cosworth 2.0 Motor hat sehr wohl als letztes Werk Friedel Münch entwickelt, wurde aber finanziell vom Konsortium um Thomas Petsch unterstützt. Zwei Stück stehen in Vorarlberg in Frastanz, eine davon war auf Komission und die andere gehörte dem Motorradhändler Gantner (MTC Gantner).


    Und ich hab sie beide live gesehen...:D:D:D


    Die kann einem bereits im Schauraum Angst einflößen, dazu muss sie noch nicht einmal gestartet werden. Hr. Gantner, der sie selbst immer wieder mal "bewegt", sagt selbst, dass die Kiste ein wahrer Killer ist...

    Die Wahrheit,

    warum wir fahren hat bislang noch keiner ausgesprochen,

    ich zB fahre Mopped, weil ich zu faul zum laufen,

    bzw zum Radfahren bin ... :/

    stimmt bei mir also auf keinen fall! bei mir schaut's so aus, dass es mich mit dem fahrrad mindestens einmal pro jahr auf die fresse legt, mit dem mopped nie...=O:/

    wenn das jetzt ein hunde-fred wird, kann ich mitmischen... wir haben zwei französische bulldoggen-mädchen!^^^^^^


    müsste ich entscheiden, ob die beiden kompakt-quadratisch-gut-hündchen oder eines meiner zwei möppis, dann sind die möppis weg! die sind leicht wiederzubeschaffen als die zwei vierbeinigen lebensabschnittsgefährtinnen!:love:

    Oooohhhhmmm ... willkommen auf dem vierten Weg der Weisheit.


    <3

    danke für die blumen, aber mit weisheit hab ich's nicht so, und was den vierten weg anlangt, der ist mir völlig unbekannt...;)^^


    übrigens, in linsengericht waren wir auf einem goldwing-treffen, unser zimmer hatten wir in eidengesäß... nur so am rande...

    für mich ist das fahren das erleben der welt, das eins-sein mit dem drum herum, die landschaft, die atmosphäre und das alles in mich einsaugen, den gedanken freien lauf lassen und das hochgefühl leben, dass ich in diesem moment für mich das ganz alleine das zentrum der welt bin. die ganzen freiheitsgedanken hinter mir lassend in die welt eintauchen und einfach nur eins sein mit dem drum herum, am besten auf engen landstraßen, auf denen kaum jemand fährt...

    Danke, Mario.


    Tatsächlich interessierte mich genau diese altmodische Motorradbrille,

    vor einigen jahren, okay, sind doch schon zwei jahrzehnte, bin ich eine alte fliegerbrille gefahren, die konnte ich allerdings problemlos über meine optische brille drüber setzen... du kennst sicher auch die alten fliegerbrillen mit der kante im glas, oder?

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