Beiträge von Grazer

    Hat sich, abgesehen von mir, schon jemand auf die neuen Twins von Royal Enfield gewagt? Ich für meinen Teil bin mit der 650'er Interceptor sehr zufrieden, wäre ich mehr der Cafe-Racer-Typ, hätte ich mir die Continental GT 650 geholt... Als Zweitmofa neben meiner alten 1500'er einfach der Hit! Und optisch extrem gut gelungen!


    Motortechnisch ist der Perfektionismus von Triumph spürbar, extrem unspektakulär, aber auch immer von einem schönen Twin-Klang begleitet! Dazu ein Fahrwerk von Harris Performance als Serienausstattung! Auf den ersten 1000km konnte ich bis jetzt noch keinen Mangel erkennen, und da die neuen Twins noch sehr rar sind, stechen sie natürlich allen ins Auge und bringen überraschte Gesichter, wenn die neugierigen Nasen das Baujahr erfahren...:D:D:D8)

    Ich hab Wechselkennzeichen auf meinen beiden Moppeds! Aber bei uns im Ösiland sind die Kosten sowieso deutlich höher als bei Euch, damit zahle ich nur für das teurere Mopped, d.h. knackige 500/600€ motorbezogene Versicherungssteuer (Betrag hab ich grad nicht genau im Kopf), ehemals KFZ-Steuer und gut 130€ Haftpflicht im Jahr, die kleine 650'er läuft quasi gratis mit, kann ja sowieso immer nur mit einem Hobel fahren und meine Frau fährt ihr eigenes Mopped... Dazu kommt, dass ich das Kennzeichen über den Winter bei der Versicherung hinterlege und ab dem 30. Tag Hinterlegung taggenau Steuer und Prämie refundiert bekomme...

    rein vom technischen gesichtspunkt aus ist das erfassen einer zeigerstellung schneller erledigt als das ablesen eines analogen zahlenwertes, wobei der auf grund der technik (mittelung um sprünge zu vermeiden) immer eine gewisse unschärfe aufweist, die bei zeigerinstrumenten auf grund der dämpfung des zeigers nicht ganz so drastisch ausfällt. soweit mal der kurze exkurs in die messtechnik...


    meine persönliche meinung: im vergleich zu den analogwerten in den diversen displays im auto meiner frau finde ich, dass das ablesen der zeigerstellung nach wie vor schneller geht und einfach meiner "old skool gewohnheit" eher entspricht... aber was will man denn schon von jemandem erwarten, der eine 24 jahre alte 1500'er goldwing und eine 2019'er interceptor 650 fährt... ;)8)

    bei meiner dicken mache ich maximal elektrokram selbst, sofern es sich vom platzangebot in unserer tiefgarage her ausgeht, an die queenie lasse ich aus garantiegründen derzeit mal nur die vertragswerkstätte dran, bzw, persönliche optimierungen mache ich natürlich selbst, wie z.b. unnötigen plastikkram entsorgen... ist eben ein wenig problematisch in einer wohnsiedlung mit tiefgarage...

    Nach langer Pause, die mit dem Verkauf meiner JAWA TS350 mit Velorex 562-Beiwagen begonnen hat, habe ich dann aus ökologischen Gründen mir eine Honda CN250 Helix für die Fahrt in und von der Arbeit zugelegt. Die Anschaffung hat sich binnen einem Jahr amortisiert! Dann zwangsweiser Umstieg (LKW war im Weg) von der Helix auf eine NT650V Deauville, die mich vier Jahre treu durch die Landschaft getragen hat, bis dann das traurige Erwachen kam, dass die Deuville ein Bremsklotz für die Magna meiner Frau ist. Also nochmals Umstieg, von der Deauville auf eine GL1500/6SE GoldWing, die ich nun seit 2009 fahre und die mittlerweile hauptsächlich Reisemobil ist. Auf der Uhr stehen knapp unter 200.000km...


    Dazu kam 2014 eine Royal Enfield Bullet 500, die letztes Jahr durch eine Royal Enfield Interceptor 650 ersetzt wurde. Ein richtiges Spaßmopped halt und für den täglichen Einsatz eher besser als die Wing geeignet.


    Tjo, damit sind bei uns drei Moppeds Familienmitglieder, zwei Hondas (GL und Magna) und eine Enfield... Töchterle hat eine eigene SV650, aber da Töchterle einen eigenen Haushalt hat, ist die dort Familienmitglied... ;)8)

    2019 war für uns, also meine frau und mich, kein besonders glückliches jahr, wir hatten doch einige tiefschläge wegzustecken... ein lieber freund von uns aus dem schwarzwald hatte einen schweren unfall ende der 2018'er saison und wachte erst frühling 2019 wieder aus dem koma auf, im sommer dann mein "großer bruder", der sich mit seiner e-glide flach legte, direkt vor uns, und ebenfalls einige monate das bett hüten musste...


    da kamen dann so erlebnisse, wie ihn, unseren bruchpiloten aus dem osten österreichs, nach einem halben jahr krankenhaus und reha für ein wochenende nach hause zu holen und mit ihm ein paar tage zu erleben grad recht. zu jahreswechsel konnte er dann bereits wieder selbst zu uns in den westen österreichs kommen und über den jahreswechsel feiern! das tat der seele gut! und ein kleineres highlight war, dank meiner holden angetrauten, der umstieg von der 500'er bullet auf die 650'er interceptor...


    wir hoffen, dass 2020 eine etwas ruhigere und "verlustfreiere saison" als 2019 wird. vielleicht schaffe ich es ja heuer endlich, dass meine wanderbaustelle die 200.000 auf dem zähler erreicht oder überschreitet...

    nachdem ich doch schon einige jährchen dabei bin, mehr oder weniger, okay, eher weniger, aktiv, hab ich nun doch mal wieder hierher gefunden...


    in zeiten von gesichtsbuch und co ein etwas seltener weg, aber in gewissen sinne bin ich ja doch eher old school...


    zu mir, für die, die mich noch wiedererkannt haben eher nix neues, für die neulinge hier vielleicht sogar interessant, keine ahnung, aber ich mach's halt mal...


    in unserer vorarlberger szene nennt man mich entweder "Grazer" oder einfach "Mario", wobei bei mir mein bürgerlicher name nicht auf meiner kutte zu finden ist. tut aber hier im ländle am bodensee nix zur sache, man kennt mich halt so, wie ich eben bin und offenbar ist das für einige mc's hier am bodensee mehr als ausreichend. jedenfalls treibe ich mich in der kleinen, aber feinen szene herum und umher, und wenn mir neben der arbeit noch etwas zeit übrig bleibt, die ich nicht mit meiner familie verbringe, oder meine familie mit mir, kann man sehen, wie man will, treibe ich entweder mein altes dickschiff, eine 96'er GoldWing, liebevoll "Wanderbaustelle" genannt, mit ihren beinahe 200.000km auf der uhr oder meine kleine "Queenie", ihres zeichens eine neue Royal Enfield Interceptor 650, durch die landschaft.


    und wenn ich mal ganz lieb meine herzdame frage, dann begleitet sie mich mit ihrer 750'er magna und wir machen gemeinsam die gegend unsicher...


    von der einstellung her zähle ich mich zum alten schlag, also die modernen sicherheitsdiskussionen interessieren mich nicht, dazu stehe ich und da lasse ich mich auch auf keinerlei diskussionen ein. dass meine kleine "Queenie" ABS hat, ist mir ziemlich schnurz, es wird so oder so bei mir nie ansprechen. und mein dickschiff hat ja nicht einmal einspritzung oder kat, ist halt so... das einzige elektronische, abgesehen von der CDI, ist der radio und der ist hinüber... ich will ja die ausgeräumten tröten im sechszylinderklang fauchen hören!:evil:


    abgesehen von dieser "dezenten eigenheit" bin ich eigentlich recht umgänglich und für beinahe jeden scheiß zu haben... solange er nur bescheuert genug ist und niemand einen schaden davon trägt...:saint:


    sonstige info's: bin mittlerweilen etwas über 50, also immer noch voll in der bubität, seit 2003 nach wie vor glücklich mit der selben frau verheiratet, was sich vermutlich auch nie mehr ändern wird, und lebe wie schon erwähnt in österreich, zehn minuten zu fuß vom bodensee entfernt...8)


    wenn's sonst noch was geben sollte, was euch interessiert, fragt einfach! es kann maximal eine blöde antwort geben...;)royal enfield interceptor 650 5_autoscaled.jpg

    Zitat von 464370
    <div class="d4p-bbt-quote-title">Und wenn du keine Mucke am Mopi hast, dann tut’s auch ne Bodis – 3 in 2 Anlage. Viele Grüsse Josef
    </div> <div class="d4p-bbt-quote-title"></div> <div class="d4p-bbt-quote-title">Bei sechs Zylindern komm ich mit einer 3in2-Anlage nicht weit... :wacko:</div>

    also, ich hab eine uralte, aber immer noch dichte regenjacke vom polo und eine regenhose vom luis, ebenfalls uralt und immer noch dicht... und floddrig ist das auch alles, was mir aber wurscht ist, dreh ich halt die mucke lauter... B-)

    Peter, ich hab im Originalzustand an meinem Moped schon sechs Leuchtkörper an der Front, wovon ich tagsüber nur vier Stück davon nutze, ab der Dämmerung dann eben zwei mehr, was soll's, aber bis auf die Leutchens mit der gelben Armbinde, die ja in der Regel doch nicht selber am Steuer sitzen und dran drehen, hat mich in den letzten fünf Jahren auf 68.000km keiner "übersehen", erst wenn ich tagsüber mit voller Beleuchtung unterwegs war, bin ich in der Menge ein wenig unscheinbarer gewesen... Mit Zusatzscheinwerfern im unteren Bereich verändert sich das optisch wahrnehmbare Erscheinungsbild, ein Motorrad wird dadurch zu etwas Unbekanntem und damit bekommt man automatisch mehr Aufmerksamkeit... Soweit meine Erfahrung, die ich eben in den letzten Jahren in Europa machen konnte, selbst in der Schweiz gültig (obwohl, gehören Schweizer nun zu den Europäern oder ist es eher nur Zufall, daß Europa rund um die Schweiz angebastelt wurde??? :scratch: )...

    meine 650'er deauville war was das aufbocken auf den hauptständer anlangt, auch ein wenig zickig, ließ sich aber durch "wippen" recht leicht übertölpeln... dabei den hauptständer runter klappen, bis beide füße bodenkontakt haben, dann mit vollem gewicht auf den ausleger rauf stehen und ein wenig wippen... nach dem dritten mal ist die kleine spanierin mehr oder weniger freiwillig auf den hauptständer "raufgesprungen"... klarerweise ist die keilmethode deutlich eleganter, aber die wippmetohde unterhaltsamer! :whistle:

    wir waren gestern auf dem weg von traiskirchen wieder heim nach bregenz, üblicherweise führt uns diese route am chiemsee vorbei... doch gestern waren wir gezwungen, wie viele andere auch, uns über passau durch zu stauen (ja, wir waren nicht die einzigen, die großräumig ausweichen mußten)... aus diesem grund wünschen wir den betroffenen in diesen gebieten alles gute und hoffen mit euch, daß der schaden nicht zu groß ist! es ist schon erschreckend, wenn man die gegend kennt und dann vom hochwasser und den überschwemmungen hört... also, in diesem sinne: wir denken an euch! kopf hoch!

    Zitat von guara

    Sind hier nur "Schönwetterfahrer" unterwegs? Zwischendurch sind die Strassen doch wieder mal kurz trocken und da muss man die Chance nutzen! Übrigens, bei uns wird aus dem Regen in den höheren Regionen "Schnee"

    seltsamerweise "darf" ich bei den kurzen trockenphasen immer im büro sitzen... normalerweise macht mir regen nix aus, aber bei tageshöchstwerten um maximal 10° bauen die dunlops auf meiner kiste keinen griff auf, da ist das nur herumgeeiere wie derzeit die formel1 auf ihren pirelli's! macht auch keinen spaß, daher auch meine suche nach offshore-reifen, vor allem, wo bei uns die gefahr ebsteht, daß, sobald ein lindauer in den bodensee springt, wir in bregenz von einem tsunami überrollt werden... :-P;-)

    wo du grad so schön übers wetter moserst... weiß jemand, ob's gute offshore-reifen gibt? hatte da nicht mal michelunlohama was im angebot??? :lol: :-D

    und uns zweiradreisebusfahrer mag auch hier keiner, dabei parken wir ja gar keine kurven zu... das sind immer die caravan-fan's mit den holzschuhen, oder darf ich hier schon "holländer" sagen??? *schnüff...*

    hängt vom moped ab, welcher helm wieviel lärm macht und ob er abhebt... unsere erfahrungen sind dahingehend, daß z.b. meine frau auf ihrer magna die klassischen pilotenhelme mehr schätzt als die helme mit dem vollvisier, da diese generell auf der magna eher zum "fliegen" neigen als die klassiker. auf der wing ist's egal, da fliegt keiner, dafür macht aber fast jeder wegen der anströmung durch die verkleidung recht viel lärm... ich fahre auf der wing derzeit den airoh J105 ohne kinnbügel, baugleich mit dem airoh J109 (oder sind die nummern umgekehrt? wurscht, ist beides beinahe der selbe helm...), hatte allerdings mit den klassischen pilotenhelmen auch keine probleme... meine frau hat den mittlerweilen zwei jahre alten HJC-jethelm durch einen probiker-pilotenhelm getauscht und ist auch zufrieden, allerdings ist bei den pilotenhelmen bei starkregen die gefahr des ertrinkens deutlich höher... ;-) was die helme anlangt, tendiere ich generell dazu, nach zwei bis maximal drei jahren die helme zu erneuern, da spätestens nach drei jahren das innenleben der helme so mitgenommen ist, daß der helm nimmer richtig sitzt, egal, ob's ein 300€- oder ein 30€-helm ist...