Beiträge von Gruftipeter

    Hallo! Hier schreibt ein letztes Mal der Grufti. ;( Ich kann nicht mehr Motorrad fahren. Hat ja auch keinen Sinn wenn ich links aufsteige und rechts damit umfalle. Der Mensch wird ja nicht jünger. Es war eine schöne Zeit. Die Erinnerung daran kann mir keiner nehmen. Ich wünsche euch noch viele schöne und vor allem unfallfreie Fahrten!

    Tourenfahrer.jpgZweiter Versuch. Ich habe 6 Jahrgänge "Tourenfahrer" gesammelt. 2014 bis 2019. Der Stapel ist inzwischen einen halben Meter hoch. Zum Wegschmeißen zu schade. Die Hefte möchte ich gegen eine kleine Anerkennungsgebühr abgeben. Mindestens 1 Euro, nach oben keine Grenze. Gib mir was du für angemessen hältst. Die sind in einem sehr guten Zustand, nicht verschmutzt oder zerfleddert. Da Papier aber recht schwer ist, an Selbstabholer. Mein Standort: 41515 Grevenbroich. Ruf mich an. Dann verrate ich auch meine Adresse. Tel: 0152 01848102.


    Im "Tourenfahrer" sind interessante Reise-Reportagen, nah und auch etwas ferner, gut bebildert drin. Motorräder, Tests, Technik, Zubehör und noch vieles mehr.


    Grufti

    Tja, mit Akkus habe ich schon "Wunder" erlebt. Einer, für meine Transalp, war schon nach einem Jahr platt. Und das bei artgerechter Haltung ohne Tiefentladung oder Überladung! :unsure:

    Hallo! Für mein Elektro-Mofa habe ich eine Blei-Schwefelsäure Batterie. 12 Volt, 4Ah, wartungsfrei. Das heißt, die ist trocken und vorgeladen. Dann wird die Säure eingefüllt. Nach dem Abkühlen werden die Zellen gasdicht verschlossen und dürfen nicht mehr geöffnet werden. Dieser Akku hat keine Verbindung mir dem Traktionsakku Lithium, 36 V, 11Ah. Der 12 Volt Akku wird gebraucht zum Betrieb des Bordkompressors. Falls ich unterwegs einen schleichenden Platten kriege, könnte ich mich damit bis nach Hause retten. (Ich habe noch keine handliche Luftpumpe gefunden die zuverlässig funktioniert.) Für den größten Notfall habe ich einen geteilten Schlauch dabei. Den kann man ohne Radausbau montieren. Denn schon zweimal mußte ich das E-Fahrrad nach Hause schieben. :( Da dieser Akku sich nicht so einfach mit dem Bordnetz verbinden läßt, muß er alle paar Monate mal nachgeladen werden. Doch Schreck! beim letzten Ladetermin: vollkommen leer. Tiefentladung. 0,6 Volt waren noch zu messen. Da ist normalerweise jeder Akku hin. Probieren, vielleicht ist der noch zu retten. Also an das Ladegerät. Nach einigen Stunden hatte der wieder 12 Volt. Die Spannung blieb tagelang erhalten, auch bei Belastung! Eine Bremslichtbirne 12V, 18W angeschlossen. Bis die Spannung auf 11 V gefallen war. Das Spiel laden - entladen mehrmals wiederholt. Der Akku steht nun frostsicher im Keller zur Beobachtung. Nun muß ich nur testen wie lange er die Ladung hält. Also zwei Monate sollten es mindestens sein. Ob sich der Kompressor (Kippschalter) unbeabsichtigt eingeschaltet hat? Keine Erklärung, das hätte ich doch gehört! Ein Wunder? :scratch:

    Hallo! Ich habe 6 Jahrgänge Tourenfahrer gesammelt. Alle in bestem Zustand, nicht zerfleddert oder oder verdreckt. Von Jan 2014 bis Dez 2019 lückenlos. Der Stapel ist 50 cm hoch und wiegt etwa 23 Kg. Plus Motorrad -Hotels und Pensionen Deutschland und Europa 2019/2020. Zum wegschmeißen zu schade. Zu schwer zum Versand. An Selbstabholer gegen Anerkennungspreis zu vergeben. Ganz umsonst aber nicht. Wieviel? Bleibt ihnen überlassen was ihnen das wert ist. Bedenke: Einzelpreis am Kiosk 5,90 Euro. Es sind immerhin 72 Hefte. Standort: Grevenbroich. Antworte, und du bekommst meine Adresse. Gruß: Der Grufti : bye:

    Danke für den Tip. Ich habe schon meine dritte Transalp. Beim Vorgängermodell hatte ich das selbe Problem. So stehe ich mit dem Blinkerproblem nicht alleine da. Die ersten 15 Jahre funktionierte er einwandfrei. Wenn ich nur ab und zu ein paar Tropfen Feinbenzin hineinspritzen muß, damit kann ich leben. Allzeit gute Fahrt! Peter

    Bei meiner betagten Transalp funktionierte der Blinker links nur unzuverlässig. Meist mußte ich den Blinkerschalter mehrmals betätigen dann erst blinkte es (oder auch nicht). Die Werkstatt meines Vertrauens hat das Blinkrelais ausgewechselt. Leider war der Fehler immer noch nicht behoben. Es konnte eigentlich nur ein Kontaktfehler im Blinkerschalter sein. Jeder Elektroniker kennt "Kontakt 60". Das brachte aber nur vorübergehend was. Die ganze Lenkerarmatur auswechseln wäre teuer gewesen. Ich habe nun Abhilfe gefunden. Feuerzeugbenzin. Ein paar Tropfen in den Blinker-Schiebeschalter eingespritzt. Selbstverständlich stromlos. Der soll ja nicht gleich explodieren. Überraschung: Es half! An meinem Elektro-Mofa ist ein Gasdrehgriff. Auch dort: Wackelkontakt. Feinbenzin rein und nach dem Ablüften lassen funktionierte es. An einem kleinen Megafon (Flüstertüte) fürchterliche Kratzgeräusche. Auch dort half das Feuerzeugbenzin. Ob das Benzin Konstruktionsmaterialien angreift weiß ich nicht. Bisher ist noch nichts passiert.

    Dieser Leistungsfetischismus ist irgendwie der falsche Weg. Muß ein Elektro-Auto denn 250 PS (und mehr) haben? Der technische Aufwand dazu treibt den Preis in die Höhe. Ein Benzinmotor erreicht seine Höchstleistung nur bei Nenndrehzahl und Vollgas. Das hält der aber nur kurzzeitig aus. Zum normalen Fahren benötigt man nur einen Bruchteil dieser Leistung. Die theoretisch erzielbare Geschwindigkeit ist auf unseren verstopften Straßen ohnehin Illusion. Der Elektromotor verhält sich völlig anders. Vom Stillstand weg bietet er Leistung, die auch noch schön gleichmäßig auf dem nutzbaren Drehzahlbereich verteilt ist. Alles bei dezenter Geräuschentwicklung. Das kann kein Benziner. Was die Faszination Motorrad ausmacht ist halt die tolle Beschleunigung! :good:

    >>> Anstelle von Glühlampen versuchs doch mal mit Elstein Wärmestrahlern aus der Terraristik gibs in verschiedenen Stärken und ich had einen schon seit 8 Jahren in Betrieb <<< Ich habe in meiner unerschöpflichen Wühlkiste noch zwei keramische Heizelemente gefunden. Je 200 Watt. Die gehörten zu einem ausrangierten Wärmeschrank. Hatte ich mir an Land gezogen. Ganz legal, mit Passierschein. Diese Dinger hatten mal eine von mir selbstgebaute Dampfmaschine beheizt. Diese Dampfmaschine gibt es nicht mehr, sie war aus unedlen Metall (Blechdosen) und ist schlicht verrostet. Aber als sie noch ohne Rost war funktionierte sie prima! Dieter, nun muß ich noch eine Story loswerden. Vor vielen Jahren war mein Vater Pförtner in einer Maschinenfabrik. Da kam ein Arbeiter mit einem Handwagen, beladen mit einem ollen dicken Holzbalken. Den wollte er sich in der Schreinerei in Bretter schneiden. Mein Vater stellte ihm einen Passierschein aus. Damit hatte alles seine Richtigkeit. Was der Mann nicht wußte, Vater machte zwei Schichten hintereinander, Früh und Spätschicht, weil ein Kollege krank war. Abends kam der Mann wieder. Mit seiner Karre, beladen mit nagelneuen Brettern! "Ich hätte nie gedacht daß man aus einem alten Balken so viele saubere Bretter schneiden kann!" Vatti (war ja kein Unmensch) ließ ihn laufen. Belegmäßig war ja alles in Ordnung. Damals war das "mitnehmen bevor es jemand klaut" ein Kavaliersdelikt. Wer sich erwischen ließ bekam vielleicht ein "Du du böser!" Er wurde nicht gleich entlassen. :whistle:

    Das ist ein interessantes Thema. Elektro-Antrieb hat einen Riesenvorteil. Er ist leise. Vor einiger Zeit hatte ich mich gegen die Auspuffklappen an Hochleistungsmotorrädern geäußert. Dafür habe ich reichlich "Kontra" bekommen. Nun, ich bin immer noch der Meinung, das Motorgeräusch bei Verbrennern ist unvermeidbar. Aber man kann es mit technischen Mitteln gering halten. Man kann lauten Sound schön finden. Aber unser Volksdichter Wilhelm Busch erkannte schon: "Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden". So ist man bei Elektromotorrädern auf dem richtigen Weg. Die sind sozialverträglich. Falls nicht jemand auf die Idee kommt in die Auspuffatrappe einen Lautsprecher einzubauen. Die Probleme mit der Reichweite, Verfügbarkeit von Ladestationen, eventuell genormte Akkus die sich in Minutenschnelle an der Tankstelle auswecheln ließen, die müssen sich doch lösen lassen! Ich bin sicher, der Fahrspaß würde nicht zu kurz kommen. Auch wenn der "Sound" nur ein leises Sirren ist! Leistung steckt in einem Elektroantrieb jedenfalls genug drin. Der Grufti

    Ja, Knieper! Das war eine wilde Zeit. Es gab sogar einen passenden Schlager dazu. Mit dem unverkennbarem Motorgeräusch einer Kreidler. Hier der Link dazu. Wenn alles funktioniert, dann kann man es nochmal hören. Da mußte noch nicht unbedingt jedes Lied in Englisch gesungen werden!

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    Gruß vom Peter

    Hallo! Hat zwar nur ganz entfernt mit Motorrad zu tun. Ich habe einen Notstromerzeuger. Falls der lebensnotwendige "Saft" mal nicht mehr aus der Steckdose kommt. Der wird von einem einfachen Zweitaktmotor mit Mischungsschmierung 1:50 angetrieben. Leistung 650 Watt. Das reicht um ein paar Lampen, Kühlschrank, Compi und Fernseher zu versorgen. (Für die Heizung, die ohne Strom auch nicht funktioniert habe ich einen Kaminofen als Ersatz. Und Brennholz im Keller.) Alle 3 Monate lasse ich den mal laufen um die Betriebssicherheit zu erhalten. Da die Stromversorgung hier in Deutschland recht zuverlässig ist, trat der Ernstfall glücklicherweise noch nicht ein. Nun haben Zweitakter eine Unart. Ohne Last laufen die sehr unregelmäßig. "Rröng-töng-töng-töng-eböng-töng" Das gibt beim angeflanschten Generator starke Spannungsschwankungen. Das wäre für elektronische Geräte wie Fernseher, Computer usw. unbekömmlich. Ganz schlimm, wenn sich die Last plötzlich verringert läuft die Drehzahl hoch. Damit auch die Spannung weit über 230 Volt. Bis die Drehzahlregelung das Gas zurücknimmt könnte es für empfindliche Elektronik schon der Exitus sein. Nun habe ich, um das zu vermeiden, eine Grundlast von 300 Watt angeschlossen. Damit bleibt die Drehzahl, also auch die Spannung stabil genug. Nun ist mir die 300 W Glühbirne durchgebrannt. Beim Elektro-Installateur gab es keinen Ersatz, wird nicht mehr hergestellt. Fazit: Ich habe wohl zu billig gekauft. Das Ding taugt zwar zur Beleuchtung einer Gartenlaube wenn keine Steckdose in Reichweite. Aber sonst? Vernünftige Stromerzeuger haben eine zuverlässige Spannungsregelung. Aber die kosten.... Und sind meist zentnerschwer. Grufti :(

    Während der Führerschein bis 400ccm relativ einfach zu erlangen ist, beinhaltet die Prüfung für hubraumstärkere Motorräder einige Dinge, welche die Erlangung knifflig machen. So muss man z.B. ein Motorrad alleine aufheben (können). In Japan.

    Mir wird schon gar nicht gut wenn ich an das autonome Fahren denke. Diese ganze Automation lenkt doch nur vom Fahren ab. Selbst in einem autonom fahrenden Auto muß immer noch ein Fahrer sitzen. Der hat Langeweile, geht ja alles automatisch. Aber wenn die Automatik sich irrt dann müßte er in Bruchteilen von Sekunden die Steuerung übernehmen. Geht nicht, der liest gerade die Zeitung oder döst vor sich hin. So sind nach Schätzungen die Hälfte aller Verkehrsunfälle auf Unaufmerksamkeit zurückzuführen. Wie erklärt sich dann die immer wieder kommende Meldung: Fuhr ungebremst in das Stau-Ende. Wenn ich König von Deutschland wäre, ich würde jedes Smartfon das während der Fahrt benutzt wird von den Polizisten zertrümmern lassen. Dafür wären die außer mit Handschellen und Pistole noch mit einem dicken Hammer bewaffnet! Tut mir leid Herr Radfahrer, mein System hat sie leider nicht rechtzeitig erkannt. Gute Besserung! Das unbemannte Motorrad ist ein nettes Experiment. Es zeigt was alles technisch möglich ist. Aber ist das auch gut? Technisch möglich ist es auch die gesamte Erde unbewohnbar zu machen. Es gibt (geschätzt) 15'000 einsatzbereite Atombomben. Wenn die alle hoch gehen... Amen. Der Peter. :scratch:

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