Beiträge von Poldi

    Eine recht unangenehme Erfahrung für Fahrer mit Sportlern /Supersportlern hab ich mit dem Garmin in der Tschechei gesammelt. Im Normalfall fahren wir meist Nebenstrecken; Eistellung: Autobahn, Bundesstraßen und unbefestigte Wege vermeiden. Was in Deutschland super klappt, führte uns mehrmals in Tschechien sehr abenteuerliche Wege, welche immer ruppiger, schmaler bis zum Feldweg mit Schottersteinen führte. Wir fühlten uns schon abseits jeder Zivilisation, wurden von den Bewohnern kleiner Bauernhöfe sehr interessiert / verwundert beäugt und hatten keine Chance, wieder zügig auf eine vernünftige Straße zu gelangen. :wacko: Das ist auf auf kürzeste oder auch schnellste Strecke passiert. Mittlerweile umgehe ich das jedes Jahr damit, indem ich Autobahn und Landstraßen zulassen muß. Meist setze ich zur Sicherheit noch einige Wegpunkte, damit ich nicht wieder irgendwo auf einem Schotterweg durch den Wald unterwegs bin.

    Ohne häßliches Geschwür wird schwer. Ich hatte einige Jahre lang das Albrecht BPA genutzt; nur zur Navi-Ansage okay, aber nicht so gute Klangqualität und Kabel-gebunden. Mittlerweile bin ich bei Sena S10 angekommen. Guter Klang, laut genug, ... Schau doch mal bei Sena rein. Eins ist z.B. recht flach und sitzt hinten am Helm.

    Das mit den Umleitungen, die umgeleitet werden kenne ich auch. :yes: Hat mich anfangs auch recht skurrile Wege fahren lassen, bis ich wieder vor der Umleitung stand. Mittlerweile fahre ich dann tatsächlich weiter nach Beschilderung, irgendwann fügt sich das Navi; spätestens, wenn ich auf der ursprünglichen Strecke zurück bin. Da muß man auch mal einfach die Augen auf halten. ;-) In unserem Gebiet wurden einige Streckenführungen geändert. Ohne Update kommt man bei einigen Stellen schon im Irgendwo an, wenn da kein Update da ist und auch die nächste Ortschaft nicht erkennbar ist. Eine Änderung hab ich bei Garmin selbst gemeldet und diese wurde recht schnell umgesetzt. :good:

    Früher hab ich auch so ein Roadbook erstellt und bin danach gefahren. Nur empfand ich es während der Fahrt kritisch, immer wieder mal rauf zu schauen. Ich nutze ein älteres, kleines Garmin (zumo 210LM mit lebenslangen kostenfreien Karten Updates), welches leider nicht die kurvige Strecke annimmt. Dann setze ich im Basecamp entsprechende Pois, damit es, wie geplant, lang führt. Z.T. werden so auch Touren geplant, wobei auch mal Gruppen geführt werden und es klappt echt super damit. Per Headset verbunden höre ich die Ansagen, welche zeitlich sehr gut passend erfolgen. Es läßt Zeit, sich entsprechend einzuordnen; notfalls ein kurzer Blick aufs Navi und gut ist. Das Display reicht mir persönlich vollkommen aus. Montiert ist es per Ram Mounth an der Lenkkopf Schraube, Stromzufuhr wurde vom Standlicht geholt. So kann es die Batterie nicht leer ziehen, wenn der Motor aus ist.

    474435 Das sehe ich auch so. Bei den meisten Ausfahrten, welche ich bisher mit gemacht habe, ist es so, daß jeder an seiner Position bleibt. Da wird an besonderen Stellen lieber angehalten, die Gruppe aufgelöst und bis zu einem bestimmten Treffpunkt freies Fahren angesagt. Danach ordnet sich jeder wieder an seiner Position ein und es geht weiter. Ich fasse das Urteil so auf, daß nicht nur der mangelnde Sicherheitsabstand sondern genauso diese ständigen Überholmanöver in der Gruppe maßgeblich waren. Nur werden die Versicherungen im Schadensfall trotzdem versuchen, sich auf dieses Urteil zu stützen.

    Generell einer Gruppe zu unterstellen, daß der erforderliche Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird, ist genauso ein Schwachsinn, wie die Aussage "Alle Moppedfahrer rasen". Ich kenne aber beide Varianten der Gruppenfahrten. Diejenigen, die mehr Abstand zur eigenen Reaktion halten und auch diejenigen, die gut aufeinander eingespielt sind und immer weniger Abstand zum Vordermann halten. Was kann man selbst tun? Lediglich selbst seinen Abstand halten und den Hintermann bitten, ihn auch einzuhalten. Tut er dies nicht, muß man entsprechend entscheiden, einen anderen Platz einzunemen oder nicht in dieser Gruppe zu fahren. Es geht ja prinzipiell nicht um das fahrerische Können, sondern um Reaktionswege und den damit verbundenen Zeiten, die nun mal existieren und benötigt werden. Ganz persönlich fühle ich mich nicht sehr wohl, wenn mir jemand so am Arsch klebt, daß er gar nicht mehr reagieren kann, wenn etwas Unverhofftes passiert. Deswegen fahre ich am liebsten am Ende der Gruppe und habe meinen persönlichen Wohlfühl-Abstand zum Vordermann; entsprechend zu Tempo natürlich.