Beiträge von gerber1110

    Also mir hat so eine Straße noch nie etwas getan nur weil ich 100 gefahren bin.
    So was ähnliches hab ich hier seit letztem Jahr auch in der Nähe.

    Und natürlich waren die Unfälle immer wegen zu hoher Geschwindigkeit und nicht wegen dem Sand der von kurvenschneidenden Autofahrern auf die Straße geworfen wird.
    War erst letztes Wochenende wieder so.
    Anstatt hier Nagel mit den Spitzen nach oben in die Innenkurve zu betonieren oder nen großen Felsen hinzulegen sind natürlich die Motorradfahrer einzubremsen.

    Ich fahre jetzt da immer ,bei für mich erlaubten 70, mit 50. Sollen doch mal die Autofahrer hinter mir zockeln.

    Auch ich will mich da nicht lumpen lassen.


    Alles gute von mir und nimm dir auch wieder mehr Zeit zum Fahren.

    Oder anders gesagt. Lass es dir gut gehen und tu dir mal was gutes!


    In diesem Zusammenhang auch ein mal ein Danke, für dieses Forum! :thumbup:


    Viele Grüße


    Gerhard

    Echt jetzt?! Man lernt nie aus! Unterschiedliches Öl für Zug und Druck? Oder gleiches Öl und verschiedene Temperaturen? Erzähl! Will ich auc20h.

    Die r100GS hat jeweils in einem Holm die Druck- und im anderen die Zugstufendämpfung.
    Deswegen ging das so abzustimmen.


    Zum Thema gerade oder Kurve.

    Nix Äpfel mit Birnen

    Die Physikalischen Gegebenheiten hinsichtlich der Belastung bei schnellen Richtungswechseln sind gleich egal ob du in ne Kurve abklappst und da aprupt dagegen lenkst, oder das auf ner Geraden machst.

    Deswegen ja mein Beispiel.

    Obwohl es auch nicht zu dem Thread gehört:

    Wer hat denn was von Beschleunigen geschrieben. Mal davon abgesehen, dass beim Abheben des Vorderades durch beschleunigen keineswegs die bis dahin eingeschlagene Linie beeinträchtigt wird.

    Genausowenig wie ein kurz blockierendes Vorderrad unweigerlich zum Sturz führt.


    Also noch einmal in Stichpunkten:


    - Damals R100GS Schlangenlinien gefahren (ja heftig) bis dann das Vorderrad abhob.

    - Beispiel in den Serpentinen mit schnell gedrückter Maschine (R1150GS) die natürlich vorm flachliegen abgefangen werden musste. (Wie bei Schlangenlinien!) => Rutscher der nicht sein musste.


    Jetzt noch einmal zur Physik bei schnellem Wechsel der Schräglage von einer Seite zur anderen:


    Beginnend bei tiefster Schräglage Linkskurve!

    - Der Schwerpunkt liegt relativ weit links vom Radaufstandspunkt

    - es wird nach links gelenkt

    - es baut sich eine Kraft am Reifen auf der den Reifen nach links drängt.

    - Durch die Trägheit der Masse stellt sich die Maschine auf und die Räder fahren unter den Schwerpunkt (Beobachtet einfach jemanden der die Maschine schnell von einer Seite auf die andere klappt. Wenn wirklich schnell werdet ihr sehen, dass im Oberen Bereich wenig Ausschlag auf die Seite ist)

    - Führt man den Prozess fort fahren die Räder auf der linken Seite unter den Schwerpunkt hinaus. (Motorrad kippt nach rechts)

    - Um nun die dynamische Bewegung abzubremsen oder gar umzukehren wird nach rechts gelenkt.

    - Durch die sich am Reifen aufbauenden Kräfte wird der Vorderreifen nach rechts gedrängt => es geht andersherum von vorne los.


    Je mehr Gewicht und je höher der Schwerpunkt desto höher die nötigen Kräfte um die dynamische Bewegung abzufangen. => Deshalb Spitzen im Umkehrpunkt

    Enduros sind nicht nur hoch, sondern bei denen kommt auch noch die relativ weiche Federung hinzu. So kommt dann im senkrechten Zustand das abheben zustande. Schnelle und lange ( Schwerpunkt) auf und ab Bewegung und beim Wechsel von hoch zu runter kommt dann die Trägheit der Masse zum tragen.


    Deshalb ist es ja auch egal ob Kurve oder nicht. Heftiges abklappen in Schräglage und dann der Abfangprozess!


    So genug palavert.

    Ja das macht Spass und Übung erhöht nicht nur das Gefühl fürs fahren sondern auch die Fahrzeugbeherrschung.

    Testet sowas doch einfach mal bei einem Sicherheitstraining.


    Also habt einfach Spass mit eurem Spielzeug,

    Coyote: Im Ernst oder Smiley vergessen? (kurzzeitiger hoher Anstieg der wirkenden Kräfte)


    @ Roadrunner: Beispiele dürfen doch angeführt werden wenn der physikalische Effekt der gleiche ist, oder? Und das wegrutschen war mit meiner 1150er. das Abheben vor Jahren mit meiner R100Gs die nicht nur die Sportkartuschen in der Gabel hatte sondern progressive Gabelfedern mit extra unterschiedlich abgestimmter Viskosität für Druck und Zugstufe. Und jein, die Straße war nicht sichtbar schmutzig am Giau, aber rutschig genug.

    Und was andere vielleicht als verwegen beschreiben ist bei mir noch kontrolliert.
    Andersrum bin ich in den Bergen immer einer der schnellsten und dann fahre ich hinter so nem alten Herrn und lass ihn erst mal ziehen, da mir sein Touringstil einfach zu schnell ist. (Der Plausch auf nem Parkplatz später mit diesem ex Rennfahrer war sehr interessant)
    Fazit: nicht urteilen nur weil man etwas nicht so kann wie andere. Deswegen übe ich immer.


    @alle: Die Frage ist was man unter Schlangenlinien versteht! Für mich ist das eben der schnelle Wechsel der Schräglage von einer Seite zur anderen. Dies mit merklich Schräglage.
    Davon bin ich ausgegangen, weil auch von hupenden Zeitgenossen geschrieben wurde. So ein bischen die Fahrbahn ausnutzen würde eben hier niemanden zu so etwas verleiten.


    Viele Grüße


    Gerhard


    P.S.: Sorry, dass ich meinen Namen weiter oben nicht geschrieben hab. War keine Unfreundlichkeit. In anderen Foren hab ich das in der Signatur. War glaub ich früher hier nicht möglich oder hatte es vergessen. werd ich ändern wenn das geht.,

    Richtig, das hängt auch von der Art wie ich Schlangenlinie fahre.


    Aber jetzt mal andersrum.

    Wie soll denn der Reifen warm werden wenn man ihn nicht belastet?


    Und ja das kann man doch auch heftig betreiben.

    Bei meiner R100GS kam es auch schon mal vor, dass im Übergang von einer Schräglage zur anderen (senkrecht) der Vordereifen kurz abhgehoben ist.

    Leute da bewegt man im Slalom 200kg sehr schnell. Da ist ne gewisse Trägheit vorhanden


    Das ist alles Physik. Und genau in dem von mir beschriebenen Moment ist auch mir auf rutschigem Belag (Giau) meine GS weggerutscht.

    Heftig in die Serpentine abgeklappt und beim Gegensteuern rutscht der Reifen.


    Ja ich, schreibe hier von starken Bewegungen. Aber das sind doch Schlangenlinien.

    So ein bischen hin und her lenken zählt doch nicht.

    Weder wegen Spaß noch um den Reifen irgendwas abzuverlangen.

    Das mit dem Schlangenlinien fahren hilft wirklich nur locker zu bleiben, werden oder eben gegen Langeweile.

    Mit Warm fahren der Reifen hat das nix zu tun.

    Das was da an den Reifen passiert ist minimal. Haben sich nur pseudo-Rennfahrer von den Profis abgeschaut.

    Die gehen aber da ganz anders ran.


    Zum Einfahren bei Neureifen ist es auch nicht geeignet, da beim Wechsel von Abkippen zu aufstellen des Motorrads kurz eine kleine Spitze in der Seitenführung entsteht.
    An dem Punkt kann es dann bei schlechtem Untergrund schon mal zum Rutscher kommen.


    Also einfach Spß haben wenn der Vordermann bei erlaubten 60 nur 50 fährt;)

    Hab Grad den thread hier gefunden und dachte erst, klasse da fahr ich dann ein bißchen mit und geb vielleicht ein paar Tips, wenn es nicht zu weit unten im Wald ist. Und jetzt. Jetzt fahren die gar nicht im bayerischen Wald. Ihr wisst schon, dass Mühl- und Innviertel in Ösiland sind. Wünsche euch viel Spaß an dem Wochenende. :good: