Beiträge von Flohline

    Ich habe es von Anfang an entspannt gesehen und bin meine Runden gefahren. Ihr müsst nicht immer alles 1:1 glauben, was so an Infos rausgehauen wird, vor allem nicht von der Hysterie und Panikmache anstecken lassen. ;)

    Kreuz und Quer, abseits von den Verkehrsreichen Straßen. Also wenn du eine kleine Gruppe mit einer 125er überholst, könnten wir das sein.

    Heute war die Hölle los in der Eifel, als hätten sich alle Moppedfahrer Deutschlands hier getroffen, und natürlich die holländischen Tiefflieger. Auch erstaunlich viele Gruppen unterwegs.

    Wir sind auf kleinste Sträßchen ausgewichen und waren da ganz alleine und entspannt unterwegs.

    Ne Gruppe mit ner 125er ist mir leider nicht aufgefallen. Beim nächsten Mal müssen wir mal nen Treffpunkt ausmachen.

    Was wollt ihr denn in den Intensivbetten smilie_denk_55.gif


    In einem anderen Thread hatten sich doch gaaanz viele Biker für Organspende ausgesprochen, fällt mir in dem Zusammenhang grad so ein. smilie_denk_49.gif  smilie_denk_50.gif  smilie_denk_17.gif


    Also auf geht´s smilie_car_045.gif smilie_car_013.gif


    ........und kommt alle gesund und heile wieder nach Hause! smilie_love_075.gif

    Mit einer Organtransplantation wird kein Leben geschenkt, bestenfalls verlängert. Nur um welchen Preis?

    Welchen Preis zahlt der Empfänger? Er muss lebenslang Medikamente nehmen, damit das fremde Organ nicht abgestoßen wird. Medikamente, die das Immunsystem auf Null herab fahren. Damit sind Infektionen, Bakterien und vor allem Pilzen Tür und Tor geöffnet. Oft reicht eine einmalige Organtransplantation nicht aus, weil trotz Medis das Organ abgestoßen wird. Soweit verfügbar, wird ein Organ auch ein zweites oder drittes Mal transplantiert. Letztendlich wird der Patient an immensen Pilzbefall versterben.

    Warum? Weil eine riesige Pharma-Industire Milliardenumsätze damit tätigt.

    Dafür gebe ich meine Organe nicht her.

    Natürlich wird immer nur von den Vorzeigefällen berichtet, wo der Patient ein langes, erfülltes und glückliches Leben lebt.

    Es werden auch nicht nur Organe entnommen, sondern auch Knochen. Was davon nicht transplantiert wird, wird an die Pharma-Industrie verkauft und zu Knochenmehl verarbeitet.

    Nicht alles, was medizinisch machbar ist, sollte praktiziert werden.

    Der Mensch verkommt zu recycelbaren Bio-Abfall.



    Ich verstehe durchaus das Bedürfnis, Gutes tun zu wollen. Das will ich auch.

    Für mich ist das aber nicht der richtige Ansatz. Vielmehr sollte das Sterben per se nicht mehr als tabu ausgegrenzt werden. Denn es ist ein Teil unseres Lebens. Der letzte genau genommen, und damit ein sehr wichtiger Teil. Auch wenn nicht jeder von uns 80 oder 90 Jahre alt werden kann.

    Für mich ist der richtige Ansatz, den Familienangehörigen, Freund, Bekannten oder auch Fremden in seinem Sterben nicht allein zu lassen, ihn zu begleiten und es ihm so leicht wie möglich zu machen.


    Ich möchte betonen, dass meine Ansicht/Einstelllung natürlich nur für mich gilt. Ich zwänge niemanden meine Meinung auf. Jeder muss seine Entscheidung für sich treffen. Jede anders lautende Entscheidung oder Meinung respektiere ich. Auch bewundere ich den Mut derjenigen, die sich für die Organspende entscheiden.

    Flohline



    Wobei sich mir die Frage stellt: wer oder was bemerkt diese Schmerzen, wenn das Hirn tot ist?

    Das Hirn ist zwar die Schaltzentrale des Nervensystems, bedeutet aber nicht, dass, wenn jemand für hirntot "erklärt" wird, alle Arreale des Gehirns komplett unwiederbringlich außer Betrieb sind. Unabhängig davon ist der gesamte Körper von einem weit verzweigten und engmaschigen feinen Nervennetz durchzogen, insbesondere der Bauchraum. Dieses Nervennetz kann unabhängig vom Gehirn Reize aufnehmen und weiterleiten, was bedeutet, dass der "Hirntote" durchaus Schmerz empfinden kann.

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    Gemäß heutiger Neurowissenschaft sind die Eingeweide von mehr als 100 Millionen Nervenzellen umhüllt. Dieses "2. Gehirn" ist quasi ein Abbild des Kopfhirns. Zelltypen, Wirkstoffe und Rezeptoren sind exakt gleich. Menschen entscheiden oft "aus dem Bauch heraus", wie man so sagt. Solange das "Bauchhirn" noch lebt, kann es die Todesdefinition "Hirntod" = Tod nicht geben. Das gilt auch für das Herz und seine Intelligenz; es kann auch nach dem Hirntod weiter schlagen.


    Die Hirntoddiagnostik ist weder global einheitlich noch ausreichend und in bis zu 30% fehlerhaft, abgesehen von der extremen Belastung für den potentiellen Spender.  

    http://alexanderswebsite.info/…nde.html?showall=&start=1

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    Bavastro: So ist es. Und davon muss man ausgehen. Und der Ethikrat in Amerika hat das so erkannt und sagt zwar, dass man daran festhalten soll, aber der Hirntod sei nicht der Tod des Menschen, das sei empirisch nachgewiesen, dass es so ist. Das Konzept – was dahintersteckt, nämlich die zentrale Schaltstelle des Organismus, die alles koordiniert, sei das Gehirn –, das Konzept, was damals, 68, aufgestellt wurde, ist so nicht schlüssig, denn wir haben mehrere andere zentrale, eminent wichtige Schaltstellen im Körper. Das kann das Immunsystem sein, das kann das Herz-Kreislauf-System sein. Wenn die ausgefallen sind, ist es auch ein Problem. Aber nur den Menschen an einem zentralen Organ festzumachen, ist natürlich ein Menschenbild, was damals schon Descartes eingeführt hat vor 250 Jahren, das ist aber in der Medizin schon längst überholt. Warum die Transplantationsmedizin daran festhält, ist eigentlich klar: nur, um Organe entnehmen zu können.Bavastro: Ich würde korrigieren, die noch lebendig sind, auch wenn sie schwerst krank sind. Das Problem bei dieser Herzstillstands-Organentnahme ist natürlich zum einen, dass es eine opportunistische Weiterentwicklung ist – da der Hirntod umstritten ist und da wir nicht genügend Organe haben, versuchen wir, ein anderes Konzept zu entwickeln –, es sind aber Menschen, die wiederbelebbar sind, und man verzichtet zum Teil bewusst auf eine Wiederbelebung, um Organe zu gewinnen. Und das halte ich für ethisch nicht machbar.

    https://www.deutschlandfunkkul…t-der-tod-des.954.de.html



    Hirntote werden mit dem durch naturwissenschaftliche Methoden nicht beweisbaren, aus der Philosophie entlehnten Begriff einer „toten Person“ mit einem „noch überlebenden übrigen Körper“ zweigeteilt. Der Tod ist auf ein einziges Organ, das Gehirn, fixiert und das Sterben in seinem biologischen und sozialen Charakter eines Prozesses verleugnet.

    tps://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/organspende-sterbende-menschen-werden-nur-noch-als-material-angesehen_id_9634005.html

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    Berichte über das Thema gibts unzählige.

    Noch kurz angemerkt

    Krankenhäuser sind gewinnorientierte Unternehmen. Die Kosten für Organtransplantationen werden mit über 1000.000,- je nach Fall von den Krankenkassen übernommen. Wen wunderts, dass gerade mal wieder Publik für Organspende gemacht wird.


    Und das Druckmittel, was vielen Angehörigen gemacht wird "wenn sie einer Organspende (z.B. Leber) zustimmen, kann Patient XY weiter leben", ist moralisch höchst bedenklich.

    Ich hab mich innerhalb von sechs Jahren zweimal intensiv mit dem Thema Organspende auseinandergesetzt; alles darüber gelesen, was ich an Informationen finden konnte im Netz. Ich habs von beiden Seiten betrachtet, nämlich was es für den Spender und was es für den Empfänger bedeutet.

    Was bedeutet Hirntod, wie und mit welchen Untersuchungen wird er festgestellt? Wie wird der Spender auf die Organentnahme vorbereitet, wie wird die Entnahme durchgeführt? Wie und in welchem Umfang werden Angehörige aufgeklärt, gibt es Zeitdruck dabei? Wenn von einem Organ die Rede ist - wird dann nur eins entnommen, oder alles, was verwertbar ist? Mit welchen Risiken und Nebenwirkungen bzw. Nachfolgeerkrankungen muss der Empfänger leben? Reicht eine Organtransplantation aus oder muss evtl. ein zweites oder drittes Mal eine Transplantation durchgeführt werden? Wird der Empfänger ausreichend aufgeklärt?


    Ich habe mich vor sechs Jahren gegen Organspende entschieden und in den letzten Tagen hat sich mein Entschluß nochmals bekräftigt.

    Ausschlaggebend dafür sind, dass für hirntot "erklärte" Menschen nicht tot sind. sondern sich im Sterbeprozess befindende lebende Menschen. Dabei steht keinesfalls fest, dass sich nicht schmerzempfindlich sind. Hier in Deutschland wird aber aus Kostengründen auf eine Narkose bei der Organentnahme verzichtet. In anderen Ländern ist die Gabe von Schmerzmitteln Pflicht - warum wohl? Die Organspender sterben nicht am "festgestellten" Hirntod, sondern durch die Organentnahme auf dem OP-Tisch.

    Sehr interessant dabei ist auch die Tatsache (weil Organe nicht einem Toten/Leichnam entnommen werden können - die Organe müssen permanent durchblutet werden, sonst sind sie nicht mehr verwertbar), dass die Organe einem lebenden Menschen entnommen werden, was aber laut Gesetz verboten ist. Denn das wäre schlichtweg Mord. Also muss eine Rechtsgrundlage her, die die Organentnahme legalisiert. Der diagnostizierte Hirntod ist ein juristisch vorverlegter Zeitpunkt des eigentlichen Todes. Bedeutet, der Organspender wird abrupt in seinem Sterbeprozess unterbrochen.


    Wer wünscht sich für die Menschen, die einem nahestehen und die man liebt, dass sie friedlich und ohne Schmerzen für immer einschlafen können?

    Mein Mann hatte das Glück, friedlich, in Ruhe und würdevoll sterben zu dürfen.

    Und so möchte ich auch sterben (ohne fremde Organe).

    Wer will im Notfall ein Organ haben? JEDER

    Warum behauptest Du das mal eben so pauschal? Kennst Du "JEDEN" persönlich und hast Du mit "JEDEM" persönlich gesprochen?


    Ich will keine Organe.


    Solange ich es aus eigener Kraft schaffe, zu leben - prima.

    Wenn ich es nicht mehr aus eigener Kraft schaffe, dann habe ich mir meine Ruhe und Frieden verdient. Und die will ich verdammt nochmal auch haben.