Beiträge von Ruhri63

    Kurzer Schwenk zur Ausgangs-Aussage: daß unsere (Um-)Welt unsere größte Baustelle ist, das haben vermutlich 99% der informierten Menschen mitbekommen und eingesehen. Klimaforscher, Wetterexperten und viele andere Fachleute haben das in vielen Medien festgestellt, ab und zu mal mit unterschiedlicher Intensität. Fakt ist, wenn wir so weitermachen, brauchen wir den zweiten Planeten, den bislang noch niemand entdeckt hat. Und ja, auch Mopedfahren gehört zu den Umweltverpester-Aktivitäten, das sollte auch klar sein.


    Ich versuche, in anderen Bereichen auf Nachhaltigkeit zu setzen. Wir schaffen es nicht, daß alle Menschen von jetzt auf gleich zu Umweltaktivisten werden, Wenn wir alle in unseren Bereichen ein wenig machen, kann das schon helfen. Die spürbar bessere Luft im Lockdown durch mehr Heimarbeit kann ein Hinweis sein.


    Wer das alles bestreiten und glaubt, daß wir so weiter machen können wie bisher, zeigt wenig Verantwortung, vor allem für nachfolgende Generationen.

    Ich wäre völlig entspannt wenn mich Rossi mit Tempo 200 auf dem Hinterrad überholt, aber wenn sich Oma puhvogel auf ihrem e-bike nähert krieg ich schiss.

    Sehe ich komplett anders. Wenn einer mit irrem Tempo auf dem Hinterrad durch den Verkehr pflügt, halte ich den für ungeeignet, am Straßenverkehr teilzunehmen. Mit solchen Leuten möchte ich keine öffentliche Straße teilen, denn Rücksicht scheint für so einen Menschen unbekannt zu sein.


    Ältere Menschen im Verkehr bedeuten manchmal, daß man ein paar Sekunden länger warten muß, nicht die volle Höchstgeschwindigkeit ausnutzen kann oder auch mal auf sein Vorfahrtsrecht verzichtet. Die wenigen Male, die das vorkommt, erhöhten die Sicherheit für alle. Und sicher ankommen, wollen wir doch wohl alle und das sollten wir auch anderen zubilligen.

    Nein, den Eindruck wollte ich auf keinen Fall erwecken! Wenn das so rübergekommen ist, bitte ich um Entschuldigung. Alleine kann ich mich nicht um den Rest kümmern, daß müssen wir schon zusammen machen. Machste mit? Vielleicht kommen noch ein paar mehr dazu...


    Klar gibt es viele - zu viele - ältere Menschen, denen es finanziell schlecht geht. Aber eben auch Familien, Kindern, Kranken. Sich da nur auf eine Gruppe zu konzentrieren, hilft glaube ich nicht weiter.


    Daß es Menschen gibt, die ehrenamtlich bei den Tafeln arbeiten, finde ich bewundernswert. Übrigens sind diese Tätigkeiten weder sozial- noch rentenversicherungspflichtig. Aber daß es Tafeln und andere Einrichtungen geben muß, während viel Geld "verbrannt" wird oder auf Bankkonten liegt, für die manchmal sogar Minuszinsen anfallen, das finde ich beschämend für unser reiches Land.

    diejenigen, die als besonders schützenswert in Impf-Priorisierung 1 eingestuft werden, sind dem Staat sonst ziemlich egal. So viel Armut und Elend in unseren Heimen ist für so eine reiche Nation ziemlich schäbig.

    Dazu zwei Anmerkungen:

    der Staat sind auch Du und ich, und zumindest mir sind sie nicht egal. Meine Mutter (84) bekommt Rente und lebt in einer Seniorenwohnung. Die Rente reicht gut, die Tatsache, daß es seniorengerechte Wohnungen gibt, ist auch eine Errungenschaft des Staates. Punkt 1 Deiner Aussage halte ich also für verallgemeinernd, denn es gibt auch ältere Menschen, denen es gut geht.


    Bei Punkt 2 muß man glaube ich ebenfalls differenzieren: die Schere zwischen arm und reich ist in Deutschland generell immer größer geworden, unabhängig vom Alter der Menschen. Es muß also Geld von den Superreichen an die ärmeren fließen, was schwierig wird. Es ist aber möglich! Ein Beispiel: in unserer Kreisstadt gibt es eine "Bürgerstiftung". Dort kann sich jeder einbringen, auch finanziell. Mit dem Geld werden dann Projekte unterstützt, die sozial Schwachen helfen sollen, wie etwa Einkaufsgutscheine, Schulranzen, Jugendkunstschule.


    Überträgt man das auf unser ganzes Land: eine Deutschlandstiftung könnte z. B. Geld von Reichen sammeln und es an bedürftige geben. Wir kennen sicher alle einige Namen, denen die eine oder andere Million nicht wehtun würde oder die es vielleicht noch nicht einmal merken würden. Mit dem gesammelten Geld kann der Stiftungsvorstand dann eben passende Lücken schließen. Wenn es so etwas geben würde und mich das Konzept und die handelnden Personen überzeugen würden, würde auch ich in diese Stiftung einzahlen.

    Bei mir stehen an:


    • Garagien
    • Kellernig
    • Dachbodenmais
    • Schloss Impfenburg

    Und das alles mit dem Schnellzugtest, da mein Moped erst am 8. Juni in die Werkstatt geht:

    Ich stimme dem Rittergewässern in vielen Thesen nicht zu.


    • "Besser verteilen": ich habe reagiert.
    • "auf die Umwelt bezogen... Regierungswechsel plötzlich alles besser werden könnte.l Alibi in meinen Augen...": sicher nicht alles, aber hoffentlich einiges: Solarzellen wieder zurück auf Hausdächer, Erleichterungen für Windräder als Beispiele. Natürlich wird es Kompromisse geben, eine absolute Mehrheit für eine Partei ist sicher nicht zu erwarten. Und wenn die Kompromisse mehr in Richtung unserer Umwelt gehen, sollte das niemanden traurig stimmen.
    • "Akku-Wahn": solange ich noch halbwegs gesunde Knie hab, kommt mir ein E-Bike nicht ins Haus;-) Ein Pfandsystem für Akkus wäre ein Anfang, Systeme und Fabriken zur Wiederaufbereitung ein weiterer Schritt. Wer kommt hierfür als politische Kraft in Frage?
    • " nach oben gestreckten Finger": hab ich nicht, denn ich nörgel nicht nur. Im Gegenteil, hier läuft ja viel ziemlich gut, vor allem, wenn man selbst etwas aktiv wird. Abgeschafft hab ich trotzdem: Flüssige Seife in einzelnen Flaschen, Waschmittel in Plastikflaschen. Beides ersetzt durch Nachfüllbeutel. Getränke in Plastikflaschen kommen mir nur ins Haus, wenn es keine Alternative gibt.
    • "Meiner Meinung nach können wir die ökölogische Abwärtsspirale nicht mehr stoppen, ": kommt auf eine Versuch an, finde ich.
    • "Meiner Meinung nach können wir die ökölogische Abwärtsspirale nicht mehr stoppen, ": besser spät als nie. Wenn wir es nicht versuchen, wird das auf jeden Fall übel enden, da sind wir uns sicher einig. Und jemand anders macht das nicht für uns.
    • "Steinzeitniveau": Nein, ich hoffe auf intelligente Lösungen und bin nicht so pessimistisch,
    • "viel Spass beim draufhauen": geht auch treten? Mit Steinkohle beschmeissen? Ins Endlager schicken?

    ein Dorn im Auge ist.
    Das Image ist im Arsch

    Ein Dorn im Auge darf aber keine Grundlage für ein Gesetz sein und schon gar nicht zur Diskriminierung einer ganzen Gruppe führen.


    Am Image kann man arbeiten! Aber da müsste bei den Krawallfahrern erstmal die Einsicht kommen, und das wird ohne Griff in den Geldbeutel kaum funktionieren.


    Natürlich kann man auch bei den Herstellern den Hebel ansetzen. Aber das ist dann nur ein Teil der Lösung, solange man als Fahrer/Besitzer entsprechende Änderungen vornehmen kann, ist das kein Allheilmittel.


    Die "Ich-Mentalität" hat in unserer Gesellschaft Einzug gehalten: Hauptsache, mir geht's gut und ich habe Spaß, So ist zumindest mein Eindruck, unabhängig vom Straßenverkehr, aber dort besonders auffällig.

    Hab ja schon ausführlich darauf hingewiesen, dass es den meisten nicht mehr ums Fahren ansich geht, sondern einfach nur mit dem Moped an "coole" Orte zu kommen. Ich denke, wenn sich die Mopedisten besser "verteilen" würden, dann hätten wir das ganze Problem nicht bzw zumindest bei weitem nicht in diesem Ausmaß...

    Interessanter Ansatz. Leider wird das vermutlich nicht funktionieren, da an den "coolen" Orten auch die Zuschauer und -hörer sind. Und hauptsächlich für die wird oft Radau gemacht.


    Ich war am Sonntag in einer mittelmäßig besuchten Gegend unterwegs. Die meisten Fahrzeuge hatten eine erträgliche Lautstärke. Leider aber machen dann aber einige 2, 3 und vierrädrige Fahrzeuge den Schnitt dann wieder kaputt. Unabhängig von der Anzahl der Räder waren es einfach zu viele, denen der Erholungswert der Mitmenschen egal war,


    Aus meiner Sicht geht es nur über den Geldbeutel und das zumindest zeitweise Entziehen des Krawallgerätes.