Beiträge von Mikael

    Du meinst, wem keine interessante Beschäftigung einfällt, der fährt dann eben mit Nenndrehzahl durch den Kurort? Ich bräuchte dazu bei gegebener Primärübersetzung wahlweise ein 5er Ritzel oder ein 150er Kettenblatt... ist ja schon auch interessant. Im sechsten Gang könnte ich damit locker Gas-Wheelies ziehen und würde damit dann auch ziemlich nah an die 100km/h für die Landstraße kommen. Win-Win! ;-)

    Ich meinte: wer argumentiert wie die Dame, sollte die Physik auf seiner Seite haben, sonst wird es peinlich.


    Fährt man lärmreduziert rum, braucht sich nicht mit Energieerhaltung beschäftigen - die ist schließlich immer am Wirken. Man kann an andere Dinge denken.


    50 km/h und Nenndrehzahl lässt sich nur selten Gasgriff und Bremse erreichen; die passende Übersetzung muss vorhanden sein.

    Eventuell muss man der "Bekannten" mal mitteilen, dass die 150PS nur dann anliegen, wenn man bei der korrekten Drehzahl auch konsequent den Gasschieber auf "eins" stellt.

    Das reicht immer noch nicht: Der Motor muss auch gegen einen entsprechenden Widerstand arbeiten.


    Wenn 150 Pferde zur Überwindung des Luftwiderstandes bei 250 km/h benötigt werden ... womit sind die vielen Pferde dann bei 50 km/h beschäftigt? Ziehen manche davon etwa in die entgegengesetzte Richtung?


    EDIT: Die Dame müsste den Drehzahlmesser im Auge behalten, den Grasgriff voll aufziehen ... und die Geschwindigkeit mit der Bremse dosieren.

    Sehe ich nicht ganz so. Zielgruppe sind die Idioten, nicht die Maschinen. Ich fahr dir meinen 180PS-Sportler mit Klappenauspuff und Akrapovic nahezu genauso leise ...

    Das "Tiroler Modell" berücksichtigt individuelles Verhalten nicht. Es werden keine Geräuscmessungen durchgeführt. Die Motorräder werden anhand eines wenig praxisrelevanten Limits ausgesperrt.


    Nun ist dieses Limit aber "zufällig" so gewählt, dass alle gegenwärtigen 1000er Supersportler (98 dB), einige italienische Exoten (z.B. Diavel) und viele fetten Cruiser darunter fallen. Die Supersportler und Cruiser werden häufig im Pulk mit bauähnlichen Fahrzeugen bewegt; erstere meist engagiert, letztere häufig soundoptimiert.


    Das gewählte Limit von 95 dB ist mit Sicherheit kein Zufall.

    Lustig..... ich hab eine Bekannte mal gefragt warum sie mit ihrem Vierzylinder immer im ersten Gang durch die Ortschaften fahren muss ...


    Die Antwort war spannend. Immerhin zahlt sie für ihre 150 Pferde und die liegen eben nun mal nur bei einer Drehzahl von..... an.

    Frag Sie doch mal nach ihrer Note in Physik ;)

    Einen ähnlichen Vorstoß gibt es auch in der Schweiz. Allerdings wollte man dort "alle Lärmverursacher" ins Visier nehmen. Das klingt zunächst als gerechterer Ansatz und neben dem "Tiroler Modell" wurden zahlreiche andere Maßnahmen angedacht, aber faktisch würde das die Rote Karte für die gleiche "Zielgruppe" bedeuten (fette Cruiser, Supersportler).


    Die Schweizer Initiative gegen laute Motorräder ist nun gestoppt - zumindest vorerst.

    Das stimmt. Viele, die sich zunächst im Freien treffen werden das Treffen wegen der Ausgangssperre ab 22 Uhr in Privaträumen fortsetzen. Es wäre besser, sie könnten draußen bleiben.

    Ja, wäre besser.


    Die frischen Abendtemperaturen lassen das zum Irrealis werden.

    Da würde eventuell ein Benzinmäher mit Zubehörauspuffanlage ...

    Der alte Benziner will nicht mehr anspringen und den E-Mäher bekam ich geschenkt.


    Über das ganze Zubehör werde ich mal nachdenken, wenn mich sowas auch am Motorrad interessiert. Also etwa um das Jahr, in dem irdische Fusionskraftwerke unsere Energieversorgung übernehmen.

    Hab heute auch den Rasen gemäht. Elektrisch und mit 93 dB, was etwas lauter als das Standgeräusch meines Motorrads ist. Nach einer Stunde war ich fertig und das hält wieder 2-3 Wochen.


    Eine Stunde Motorradfahren in 2-3 Wochen? Würde mich nicht zufrieden stellen.

    Noch einmal zur Erklärung.

    Weder leugne ich das Virus noch zweifle ich eine Pandemie an.

    Die Corona-Relativierer sind ein nicht minder großes Problem. Die Grippe-und AIDS-Relativierungsbemühungen sind hier immer sehr erhellend.


    Klar, die Ansteckungsgefahr im Freien liegt deutlich unterhalb der in geschlossenen Räumen. Das stellt kaum jemand in Frage. Der entscheidene Punkt ist, dass man sich nach dem Treffen im Freien gerne nochmal irgendwo Drinnen zusammen setzt ... dort lauert im Nachgang die Übertragungsgefahr. Das wird von Gegener der Maßnahmen natürlich zu gerne unterschlagen.


    Erfahrungen aus mehreren europäischen Staaten (Portugal, Frankreich, Italien ...) haben gezeigt, dass Ausgangsbeschränkungen bei der Reduzierung der Inzidenzzahlen tatsächlich wirkungsvoll sind.

    Genau das meinte ich mit hinterfragen heißt nicht leugnen !

    Es ist schlimm wenn Menschen an Corona sterben ( mein Onkel auch )

    Und ja, Corona ist eine Pandemie. Aids aber auch. Und da musste nicht jeder um 21 Uhr zu Hause sein, auch weiß ich nichts von einer Kontrolle über die Benutzung von Kondomen.... aber wie gesagt, ich hinterfrage nur....

    Warum ziehen wir im Kampf gegen Corona nicht einfach Kondome über und bleiben im Kampf gegen AIDS ab 21 Uhr zuhause?


    Ich hinterfrage ja nur ...