Beiträge von Mikael

    Rundfunk und Fernsehen der öffentlichen sind jedenfalls nicht frei, da in den Gremien Personen aus den Parteien sitzen. Und wenn die Regierung dann auch noch großer Anzeigenkunde ist, geht man da zurückhaltend vor. Printmedien sind da noch ein wenig freier.

    Im Aufsichtsrat der ÖR Anstalten sitzen Vertreter der Parteien; diese stellen aber weder die Mehrheit der Mitglieder noch haben sie die Stimmenmehrheit.


    Warum Parteien, Vertreter der Kirchen etc. überhaupt in den Aufsichtsräten sitzen, ist unserer Geschichte geschuldet. Manche scheinen das leider vergessen zu wollen; ich halte es für eine Errungenschaft und möchte daran nicht ändern.


    Bitte mal Beispiele dafür, dass die Regierung großer Anzeigenkunde ist und über diese Schiene großen Einfluss auf Inhalte nimmt.

    Warum nicht die Fußrasten tiefer , so habe ich die Langstreckentauglichkeit erhöht ...................= preiswerter und irgendwann steigen alle von ihren Ninjas ab .............................

    Freiwillig die Schräglagenfreiheit verringern?


    In 10 oder 15 Jahren vielleicht mal.

    Ich heule ungern mit den Wölfen. Ich kaufe und fahre das was mir Spaß macht bzw, an dem ich Spaß habe. Ohne darauf zu achten, ob jetzt ein Literchen mehr durch die Vergaser rinnt oder, ob ich mit einer legalen UND politisch korrekten Lautstärke unterwegs bin.

    Im Schwarzwald bin ich oft - nein, sehr oft. Mit Motorrad, Auto, Fahrrad, Wanderschuhen oder auf Langlaufskien. Manchmal auch zur Arbeit ... dann schnappe ich mir oberhalb 35 Grad einen Laptop und ziehe um in ein kühleres Plätzchen auf 1000 m Höhe. Also: ich kenne die Gegend gut das und aus unterschiedlichen Perspektiven.


    Die Klagen der Anwohner kann ich voll nachvollziehen. Es stört mich ebenfalls, wenn da ein Hirni kommt, den man schon zwei Täler vorher hören kann. Ich überlege seit Jahren, mir dort ein kleines Häuschen zu kaufen, aber entlang einer Motorradstrecke käme kaum in Frage.


    Warum man beim Kauf einer Machine sämliche Aspekte von Umwelt und eines harmonischen Miteinanders außer Betracht lassen sollte, erschließt sich mir nicht.

    Das is jetzt, aber schon sehr an den Haaren herbeigezogen. Warum soll ein Ansässiger jetzt plötzlich seine legale, seit Jahren zugelassene Maschine umbauen lassen?

    Warum beschäftigen wir uns permanent mit diesem Ansässigen?

    Ein Lex Tirol hätte es seinetwegen nie gegeben.


    Ich plädiere stark dafür, mal die eigene Situation (oder den allgemeinen Fall) als Argumentationsgrundlage zu wählen.

    Zumindest der Käufer eines neuen Motorrads hat es ja in der Hand.

    Und wenn dann die Hersteller ihre Moppeds nicht mehr loswerden...

    Es gibt es z.B. einen Auspuffhersteller, der an ein aktuelles Modell einen deutlich leiseren Auspufftopf schraubt. Ergebnis (laut Bericht MO): 94 statt 98 dB Standgeräusch bei einer BMW GS 1250 LC, bei einem Verlust von 8 bis 10 PS. Bis 6.000 U/min verlaufen die Kurven deckungsgleich.


    Also: wem wäre das geschätze 500 € wert, wer würde sich am Verlust von "8-10 PS Leistung" stören?


    pasted-from-clipboard.png

    Ich weiß nicht, ob man anhand einzelner Beispiele generelle Aussagen tätigen kann.


    Über die Jahre ist mir aufgefallen, dass Journalisten sehr gerne Fakten aufnehmen und Formulierungen wiedergeben, die von den Gesprächspartnern gut und schlüssig vorbereitet wurden. Auf dem politischen Sektor habe ich wenig Erfahrungen; in wissenschaftlicher Hinsicht oder auch aus dem Bereich Sport nahmen sie immer überaus bereitwillig Dinge auf, die ihnen sachlich präzise und mit verständlichen Formulierungen präsentiert wurden.

    Na ja, Du wohnst in dem Gebiet und darfst fortan dein Motorrad nicht mehr nutzen?

    Habe ich bewusst weggelassen. In diesem Fall muss der Eigner selbst Klage einreichen und die Auswirkungen eines temporären Nutzungsverbots erläutern. Vielleicht muss er auch die Frage benatworten, was gegen den Tausch der Maschine gegen eine andere spricht oder gegen ein Sound-Detuning.


    Ich habe mich zur rechtlichen Seite geäußert und nirgends behauptet, dass ich diese Maßnahmen billige. Beim Kauf meines letzten Motorrads war mir dennoch ein niedriges Standgeräusch wichtig, denn ich möchte sowohl weiter nach Tirol wie auch in der Schwarzwald fahren.

    Das ist wie mit dem soliden Fachgeschäft in der Fußgängerzone: Wenn Leute zunehmend nur noch billig kaufen, dann kann der Laden seine Angestellten nicht mehr bezahlen und geht ein.


    Eine Tendenz in Richtung kostenlose Informationsversorgung kostet auch manch gutem Journalisten die Existenz und an deren Stelle treten weniger talentierte, preiswerte freie Mitarbeiter, die ihre hastig zusammengeklöppelten Artikel vielen Zeitungen anbieten. Oder wie bei den Privat-Sendern: knappe Nachrichten eingebettet in Sendungen mit knapp bekleideten Egozentrikern und viel Werbung drumherum.


    Unreflektiertes Kundenverhalten geht mancher schlechten Entwicklung voraus.

    Was wir brauchen ist Bestandsschutz. Die Politik kann ruhig über die Hesteller gehen damit die künftig nur noch "leise" Motorräder herstellen. Aber bereits zugelassenen und legalen Motorrädern ein Fahrverbot erteilen geht einfach nicht.

    Ein generelles Fahrverbot droht nicht. Man darf eben nicht mehr überall (und jederzeit) fahren. Das gibt's schon heute, z.B. keine Durchfahrt für Motorräder in manchen Kurorten zwischen 20 und 6 Uhr. Oder am Wochenende auf bestimmten Strecken (z.B. Schauinsland). Oder Saisonabhängig.


    Nun werden auch nicht alle Motorräder sanktioniert, sondern nur ein kleiner Teil. Nachrüstungen in Sachen Detuning wären auch machbar.


    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Klagen damit nur wenig Aussicht auf Erfolg haben. Aber ich bin nur blutiger Laie.

    Wichtig ist, dass man sich vielseitig ernährt. Also nicht nur Fastfood, Zuckerwasser und Alkohol, sondern auch reichlich Vitamine und Spurenelemente sowie Ballaststoffe, mit dem die Verdauungsorgane etwas länger beschäftigt sind.


    Ähnlich steht es um die Informationsaufnahme. Wer sich für ein einseitiges Angebot entscheidet, läuft Gefahr, in einer informallen Abhängigkeit zu enden (ähnlich Zuckerverlangen oder Alkoholabhängigkeit), worauf sich die Gedanken schließlich nur noch um eines drehen.


    Also: ernährt euch vielseitig, bewahrt zu allem kritische Distanz und folgt nicht den Leuten mit den einfachen Rezepten - Fastfood fürs Hirn.

    Das stimmt glaube ich nicht so ganz. Ein Eilantrag wurde abgelehnt. Inhaltlich ist über das Verbot noch nicht entschieden worden.

    Entschieden wurde, dass die Regelung nicht gegen EU-Recht verstößt.


    Falls ich mich richtig erinnere, war ein zentraler Punkt der Entscheidung, dass die Maßnahmen einen eingeschränkten Geltungszeitraum haben.

    Die 2020 erhobenen Maßnahmen sollen in Tirol 2021 in leicht erweiterter Fassung gelten.


    Was der genaue Unterschied zwischen einer jährlichen Neufestsetzung und einer dauerhaften Regelung sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Die Landesregierungen der Schweiz und Deutschlands haben jedenfalls eine Blaupause für das weitere Vorgehen.

    Wenn ich hier schreibe, ich bin unsicher was das impfen betrifft, werde ich beschimpft und angefeindet.

    Warum ? Ich denke, weil ich meine Meinung der ,der anderen anpassen soll.

    Ich habe versucht nachzulesen, wer Dich da beschimpft oder angefeindet haben könnte. Aha - eventuell meinst Du sogar mich ...


    Zwischen beschimpfen und anfeinden (persönlicher Angriff) und Ansichten nicht würdigen, besteht aber ein himmelweiter Unterschied. Stuss - aus welchem Lager auch immer – darf man als Stuss bezeichnen (z.B. eine 120fache Übertreibung). Dafür blinde Zustimmung zu äußern und gleichzeitig „alles kritisch hinterfragen“ zu wollen, passt vorne wie hinten nicht zusammen.


    Das Impfen hat mich im Kindesalter mal in eine lebensbedrohliche Situation gebracht, aber dazu mache ich mir nun keine Gedanken. Biontech oder Astrazeneca oder was auch immer ... ich nehme was kommt. Ich habs nicht eilig ... sollen erst mal die Daueraufgeregten ihre Dosis abholen. Dass die dann ruhiger werden könnten, ist leider eine Illusion.

    Du rast wie ein Hase im Zickzack über verschiedenste und vielmals nicht zusammenhängende Themen, Deine Sätze sind nie sinnhaltig zu Ende geschrieben, sondern Du wirfst irgendwo aufgelesene Satzfragmente und -brocken hin, ohne jemals halbwegs schlüssige Ableitungen erkennen zu lassen.

    Ich fürchtete schon, mir allein ginge es so.

    heinrichs: bleibt doch wenigstens einmal beim Thema:


    Wo werden die Medien zum Schönreden verdonnert?

    Durch wen und auf welche Weise? Zeitungen, TV-Anstalten, Radio-Sender, Internet-Portale ...


    Kommst Du nun wieder mit Politikern in Aufrichtsräten und unterschlägst wie gehabt die unabhängigen Mitglieder, welche die Mehrheit bilden?


    Natürlich darf Gottschalk - wie Du und ich auch - seine Meinung äußern.

    Meinungsfreiheit bedeutet aber nicht, dass jede Meinung beklatscht werden muss.