Beiträge von Elise

    So eine Probefahrt kann eine überraschende Wendung bringen.

    So erging es meiner Freundin. Sie liebte ihre CB 1000 über alles. Mit ihren 52 Kilo auf 1,68 Metern ist sie eigentlich zu zierlich für die 220 Kilo-Maschine und tat sich nicht immer ganz so glücklich mit dem Ofen. Vor allen Dingen beim Rangieren und Anhalten auf schrägem Untergrund.


    Als ich sie einmal auf einen eventuellen Wechsel der Hardware ansprach gab´s Zunder. Also hielt ich fürderhin den Mund und musste ab und an Zeuge kleinerer Beinahestunts werden...


    Die KTM habe ich gegen die zuvor gefahrene Aprilia eingetauscht. Beim er Anlieferung des alten V2 hat mich meine Freundin begleitet. Im Schauraum ließ sie sich von einem Verkäufer anschnacken und nahm auf den unterschiedlichsten Mopeds Platz.


    Am besten saß sie auf einer 790 Duke. Und - oh Wunder! - bereits im Stand fühlte sie sich sicherer und wohler als mit ihrer CB. Satte 30 Kilo Mindergewicht sind halt eine Hausnummer!


    Eine Woche später folgte der sie begeisternden Probefahrt die Unterschrift unter den Kaufvertrag. Was hat sie gemeckert, als ich mit der GS ankam. Wie fies sah doch die insektoide Fronterscheinung meiner KTM aus - alles vergeben und vergessen. "Sch... auf die Optik! Wieviel besser fährt doch die 790-er im Vergleich zur CB!"


    Quintessenz: Versuch macht kluch... :saint:

    Moin Rick,

    meiner Meinung nach kann dir keiner eine sinnvolle Entscheidungshilfe zur Anschaffung eines neuen Krades geben. Genau wie du habe ich begonnen , mich nach einem neuen Moped umzuschauen und mich belesen und durch Foren geackert.


    Das war unterhaltsam, hat eine Menge an Informationen zutage gebracht und war extrem anstrengend. Genutzt hat mir das alles definitiv NICHTS...


    Ich habe so viel zu lesen und hören bekommen, was mich im Ende nur verunsichert hat. Forentypisch wurde auch viel dummes Zeug offeriert und die unterschiedlichen Produkte bezüglich Qualität, Haltbarkeit und Zuverlässigkeit zerredet.


    Als erstes mußte ich meine größte Hürde überwinden: meine Vorstellung zum Aussehen des Mopeds. Da ich eine Reisemaschine suchte, wurde es schon etwas einfacher. Das sollen ja alles zweckmäßige Möbel sein und einen am Tag auch mal ein paar Hundert Kilometer durch die Lande tragen.


    So war bis dahin für mich eine GS das absolute no go: das Teil sieht so charmant aus wie ein mäßig designtes Baustellenfahrzeug, ist fettleibig und aus dem Serienauspuff ertönt prollig lautes Boxerfurzen.


    Mit ihr habe ich den Probefahrtreigen eröffnet und war ab dem Kilometer eins restlos begeistert. Das Teil fährt wie ein Klappfahrrad und der Motor macht extrem viel Spaß. Von vielen wird der Telelever als nicht so sensibel wie eine USD-Gabel dargestellt. Auch von den Herren Testern der etablierten Magazine. Ich - vielleicht zu unsensibel - habe davon nichts gemerkt und fand es geil, auch mit dem Vorbau der Maschine störungsfrei über Runzelasphalt zu rollen.


    Danach folgten 11 weitere Probefahrten mit jeweils mindestens 100 Kilometern Fahrtstrecke. Das war echte Arbeit, hat sich aber gelohnt! Einige Maschinen fielen zwar schon nach dem Probesitzen durch, trotzdem zwang ich mich auch mit diesen Patienten auf die Straße.


    Quintessenz: den ersten Platz in Sachen Fahren belegte die GS. Das es eine KTM - definitiv auch kein Anwärter auf einen Schönheitspreis - wurde lag an der für mich und meine Gräten besseren Sitzposition, dem begeisternderen Motor und der schmale Silhouette und damit verbundenen leichteren Garagenhandling der Maschine. Diese spürbaren Vorzüge waren mir wichtiger als der pflegeleichte Kardan und der geile Telelever. Mit einem Öler fettet es nun zwar auch hintenrum, ist aber deutlich wegwischfreundlicher als die angeblich ach so stark anhaftenden Kettenfette nach trotzdem erfolgter Abschleuderung ans Heck.


    Dies sind allerdings rein individuelle Befindlichkeiten. Das mag der nächste schon alles wieder ganz anders sehen.


    Meine Empfehlung: fixiere ein Budget, entscheide dich für eine Motorradgattung und dann machst du ausführliche Probefahrten mit ALLEN Probanden. Wenn etwas kneift und beißt: Finger von die Dinger! Laß dir nix erzählen von Sitzbank aufpolstern, Lenker erhöhen oder gar den ganzen Ofen tieferzulegen. Es sollte idealerweise alles von vornherein ohne jegliche Anpassung sitzen. Die Reisemopeds bieten ja fast alle serienmäßig gewisse Verstellbarkeiten an.


    Ganz wichtig: fahre zu jeder Probefahrt mit deinem jetzigen Zweirad. Dann hast du die ideale Vergleichsmöglichkeit. Dann laß zwischen den einzelnen Probefahrten nicht allzu viel Zeit verstreichen. Das hat mir den Quercheck manchmal etwas erschwert. So kam es zu jeweils drei Probefahrten mit der BMW und der KTM.


    Wie gesagt, ist das schon echte Arbeit. Wenn du diesen Weg gehst, brauchst du keine weiteren Ratschläge. Du wirst schlicht spüren, was dir am besten taugt.


    Ich wünsche dir viel Erfolg bei der Auswahl deines neuen Mopeds!


    VG,

    Ingo

    Nachtrag: gerade lieferte Herr Upps ein Päckchen. Es ist von der KTM-Werkstatt. Inhalt: ein Kaffeebecher und ein Poloshirt mit einem persönlichen Anschreiben des Werkstattleiters.


    Das hat mich doch etwas überrascht und sehr gefreut... :)

    Mich würde mal die Stellungnahme des Verursachers interessieren.

    Der Werkstattleiter liegt nun in Essig und Öl. Er hat sich für die mir entstandenen Unannhemlichkeiten formvollendet entschuldigt und gelobt Besserung. Da man aufgrund einer Schraube mit Rändelring - so ist dieser Benzinhahn beschaffen - "von außen" den Status nicht erkennen kann, ist dieser Umstand auch bei der Endkontrolle nicht sichtbar. Da dies der erstmailige Vorfall dieser Art war, wird er sich dazu etwas anderes einfallen lassen.


    Den direkten Verursacher werde ich erst am kommenden Mittwoch sprechen können. Im Rahmen eines geplanten Werkstattaufenthaltes werde ich mir dann den Schrauber noch einmal vornehmen.

    Ist das der KTM Händler, der auch Harleys verkauft? Bin ja gerade mal 20 km Weg von Bonn😉.

    Yep - der isset. Ich mußte mich als Mittlerweilelandei erst einmal wieder an den Städtedschungel gewöhnen. Ganz schön viel Blech auf einem Haufen, Baustellen und Umleitungen! :)


    Anbei ist ein Jettanke. Dort wiederum anbei ist ein Imbiss. Dort kannst du bei passender Gelegenheit mal vorsprechen. Als gebürtiger Pöttler habe ich ja einen hohen Anspruch an das Dreigängemenü CPM. Dem wird dort in voller Punktzahl gerecht. Zu Colalight gabs dann noch ungefragt ein knusperfrisches Hanuta als Nachtisch... :thumbup:


    Nach Verspeisen des fürstlichen Mittagsmahls ging es dann - vielleicht kennst du den Laden ja - zu Cycle Point West in St. Augustin. Marco kümmert sich dort um die nun hoffentlich erfolgreiche Aufdiestraßebringung meiner ollen XS 650.


    Danach ging es dann entspannt über Land - und erfreulicherweise ohne weitere Komplikationen - über Land in die Heimat. 8)

    Bei den guten Wünschen von dir kann ja nichts mehr schief gehen! 8) Morgen wird das gute Teil aus Bonn abgeholt und dann hoffentlich wieder in der eigenen Garage eingeparkt. ;)


    Deine BMW sieht echt gut aus. Ich habe bis jetzt noch nie ein so stringent koloriertes Zweirad gesehen... :thumbup:

    Die Jungs von KTM in Hannover haben Norbert wieder gut zusammengeflickt. :thumbup:


    Am letzten Freitag hat ein Freund mich nach Hannover gekarrt und ich konnte auf eigener Achse wieder gen Heimat düsen. Scheinbar wollte Norbert noch eine weitere Werkstatt kennenlernen.


    Bei 170 km/h auf der linken Spur auf der Höhe von Königswinter war komplett und spontan Ende mit Vortrieb. Auf dem Standstreifen ausgerollt zeigte das Display einen fast halb gefüllten Tank mit einer Restreichweite von 180 Kilometern. Startversuche brachten nichts.


    Der ADAC lud mich samt Krad ein, schafffte letzteres zur Fachwerkstatt nach Bonn und setzte mich in ein Leihfahrzeug.


    Bei der letzten Inspektion hat der wartende Händler leider nur einen der ansonsten dauerhaft geöffneten Benzinhähne geöffnet. Es wurde der Luftfilter gewechselt und deshalb der Tank demontiert.


    Nach Öffnen des zweiten Benzinhahns durch die Herren in Bonn IMG_20210416_175444_resized_20210421_034541667.jpgIMG_20210416_185710_resized_20210421_034541459.jpgIMG_20210416_200939_resized_20210421_034541236.jpgund laden der Batterie bewegen sich die beiden Kolben wieder ohne zu murren. Und ein weiteres Mal: shit happens!


    Ich hoffe, das es das nun war. Mein Bedarf an ungeplanten Fahrtunterbrechungen ist definitiv gestillt... :P

    Warum wird der Anhänger verkauft wenn die Gurte scheiße sind?

    Ich fahre seit vielen Jahren Motorräder durch die Gegend ohne das jemals was passiert ist. Vorne in einer Radwippe fixiert, da kann es auch nicht raus rollen und dann vernünftige, selbst aufrollende Gurte dran mit Haken befestigt an im Anhängerboden eingelassenen Zurrösen. Und dann auch nur mit vier Gurten fixieren... manchmal ist weniger mehr! Ich hätte schon alleine aufgrund der Farbe Abstand vom Kauf der Spanngurte genommen.


    Nicht desto Trotz tut mir sehr leid, was Dir passiert ist!

    Danke für deine Anteilnahme, Peter.


    Wäre vernünftiges Material verwendet worden, wäre sicherlich nichts passiert. Das hast du völlig recht. Beim Kauf des Anhängers in 2016 habe ich mich auch hinsichtlich der zu verwendenden Gurte auf den Verkäufer verlassen. Immerhin hat mich der erste Satz der Gelblinge samt Moped heile bis Sardinien und zurück gebracht.


    Beim identischen zweiten Satz hat es nun geknackt. Shit happens. Nun ist der gerissene Gurt nur der Auslöser des Anhängerverkaufs und nicht der zwingende Grund. Ich nehme diesen Vorfall zum Anlass, leichten Herzens auf den Anhängerbetrieb zu verzichten. Die KTM ist auch auf längeren Ausritten komfortabel genug.


    Ich fahre nur noch dort hin, wo ich mich auch auf eigener Achse hinbewegen kann und will. ;)


    Btw, biste an einem gut abgehangenem Anhänger interessiert? :)


    https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/motorradanhaenger-humbaur-fuer-ein-oder-zwei-maschinen-zu-verkaufen/1741114584-276-3043

    Aber wir sollten mal schauen, ob wir uns demnächst nicht auf der Hälfte des Anfahrtweges treffen können.


    LG

    Susi

    Wenn dann die Hälfte so in etwa meine Richtung zielen würde, wäre das sehr schön. Von mir bis zu der von dir beschriebenen Leerpieselundvolltankstelle sind es für mich etwa 105 Kilometer Anreise. Das wäre mir in Gänze dann doch etwas zu üppig.


    Je nach Tourenverlauf besteht ja dann noch die Möglichkeit des vorzeitigen Absentierens... 🤓

    ... das ich Uli Böckmann unterhalb der Dortmunder Hohensyburg Ende der Achtziger kennengelernt habe. Damals verkaufte er dort sein Blatt namens "Past Perfect". In zwei Ausgaben wurden Berichte zu meinen Hondas abgedruckt:


    https://www.dropbox.com/sh/dpk…jmCmT_2KxGWaC1R4j1qa?dl=0


    Seit längerer Zeit habe ich mir diese beiden Berichte mal wieder vorgenommen und bin echt traurig, beide Maschinen nicht einfach behalten zu haben. Futsch ist futsch... ;(


    Uli hat nun eine neue Homepage erstellt. Hier für diejenigen, die Spaß an älteren und / oder umgebauten Mopeds haben hier der entsprechende Link: www.soulmotor.de

    Danke, Elise. Bei Ebay Kleinanzeigen hat sich leider auch nix getan. Es hat sich jedoch heute hier ergeben, dass ein netter Herr sich meiner desolaten Mimimi-Situation angenommen hat und das schöne Teil nimmt. Nun liegt es sauber verpackt und versandfertig in meiner Karre 🚗

    Super. Und ab dafür. :thumbup: Vielleicht könnte ich ja auch in Verbindung mit dem Mimimisieren hier meinen Anhänger loswerden... 8)

    Das werde ich noch tun, im RNineT-Forum steht er auch schon geraume Zeit. Mal sehen, liegt im Keller, stinkt nicht und frisst auch nichts, also habe ich keine Eile.


    Da ich jedoch keinesfalls zu den Sammlern und Hortern gehöre, müssen Dinge, die ich nicht mehr brauche, bei mir immer von dannen ziehen.


    In Erwartung Deiner genialen Verkaufsstrategie :)

    Falls Du hier im Forum keinen Abnehmer findest, könntest Du es mal bei den Kleinanzeigen in der Bucht probieren. Schöne Bilder, eine nette Story zum Artikel und eine angemessen hohe VB und das Teilchen ist ratzfatz aus deinen Hallen verschwunden... :)

    Auf diesem Wege habe ich kürzlich zwei Helme und ein altes Navi verhökert. Kaum waren die Anzeigen scharf geschaltet, kamen die Anfragen und jeweils maximal eine Stunde später konnte ich die Anzeigen auf "verkauft" umsetzen. 8)


    Kannzjama fasuchen... ;)

    So richtig kapiere ich diesen Schlagabtausch hier nicht. Es soll doch jeder machen, was er will.


    Im Endeffekt hält man sich hier doch nur mit aus dem Kontext kopierten manchmal vielleicht etwas unglücklichen Formulierungen die gegenseitige Intoleranz vor.


    Und das zum auch in anderen Foren ach so typischen Winterthema "Bruchstrichfahrer"... :S

    Tja, sooo eng bin ich nun auch nicht mit den Mopeds, dass ich mir da originelle Namen ausdenke. Bin halt eher der nüchterne Holsteiner...Es is wie es is...:)

    Alles gut. Lass dich nicht wuschig machen. ;) Solltest du es dir dann doch einmal anders überlegen, kannst du dich vertrauensvoll an mich wenden. Im Rahmen eines Beratervertrages - keine Angst, mein Stundensatz ist überaus human - kann ich dir ein paar passende Steilvorlagen erarbeiten ... :S

    Fährst ein schönes Motorrad, aber den Namen solltest du nicht so kommunizieren. Hier haben Motorräder Frauen-/Mädchennamen.

    Das ist vielleicht doch etwas pauschal formuliert. Ich vermute einmal, daß die Mädels hier im Forum auch schon mal Jungensnamen für ihre Kräder parat haben... 8)


    Von meinen Mopeds hat nur eines einen Namen. Und dann sogar noch einen Nichtmädchennamen.


    Ein guter Bekannter brachte bezüglich der KTM den Vergleich zu einem Nasenbären. Dazu fiel mir spontan der dunnemals aus dem Osnabrücker Zoo ausgebrochene Nasenbär "Norbert" ein. So gelangte das Austriaprodukt zu seinem Namen.


    Um dieses Namensouting nun zu komplettieren, Nöppi ist der Kosename. :love: Und Nöppi hat leider noch ein wenig aua... :(

    Ich habe schon des öfteren vom nicht fachgerechten Befestigen oder der Verwendung ungeeigneter Befestigungsmaterialien gehört oder gelesen. Bis vor Kurzem konnte ich mir nicht vorstellen, mich jemals ernsthaft mit Fragen zu diesen Themen auseinandersetzen zu müssen...


    2017 habe ich einen Anhänger für den Mopedtransport angeschafft. Damals fuhr ich eine 750-er Aprilia und wollte nicht auf eigener Achse den für 2018 geplanten Urlaub realisieren. Dazu war mir die Strecke zu lang und das Moped definitiv zu tourenuntauglich. Zum Anhänger gab es von der Fachfirma zwei Sätze geeigneter Zurrgurte mit entsprechendem Gütesiegel. Problemlos ging es mit dem Gespann in den Süden und auch wieder zurück.


    Nun wollte ich in der vergangenen Woche die KTM zwecks Folierung nach Langlingen, einem kleinen Ort in der Nähe von Hannover verbringen. Zur Feier des Tages habe ich das Moped mit dem flatschneuen Gurtsatz aus 2017 befestigt. Nach einem Zwischenhalt bei einem Bekannten - bis dahin hakte ich etwa 340 Kilometer Autobahn ab - ging es nach dem Ortsausgang auf die Landstraße.


    Da ich noch recht langsam unterwegs war, wurde ich von einem PKW und einem Transporter überholt. Beim Blick in den Rückspiegel fiel mir das Fehlen des vorderen rechten Zurrgurtes auf. Bruchteile von Sekunden später verschwand das Moped aus dem Rückspiegel und es machte fies kratzende Geräusche. Aus etwa 50km/h bremste ich bis zum Stillstand in die nächstmögliche Haltebucht ab.


    Die KTM blieb glücklicherweise auf dem Hänger auf der linken Seite liegen und berührte nur mit dem linken Vorbau den Asphalt. Spiegel, Blinker, Verkleidung Lampe, Windschutzschild, Handgriff und Handguard wurden zerkratzte Opfer des Raspelns über die Straße. Erfreulicherweise hat der Hannoveraner KTM-Händler diese Diagnose bestätigt. Inclusive des zerschrammelten linken Plastikkotflügels und Positionslicht des Hängers beläuft sich der Schaden auf - ich hoffe das nicht noch mehr dazu kommt - etwa 1.500€.


    Alter Falter - was hatte ich für einen Massel! Unvorstellbar, was alles hätte passieren können. So kam kein Mensch zu Schaden und ich muß nicht am Hungertuch nagen. Es waren sofort Helfer an der Unfallstelle und die Rennleitung zeigte sich überaus kulant und verzichtete großzügigerweise auf den Bußgeldbescheid wegen mangelhafter Ladungssicherung. Der Gurt war nämlich schlicht gerissen. Trotz empfohlenen Verkaufs über den Fachhandel war die Ware laut Aussage der Polizei minderwertig. Glücklicherweise war wie bereits erwähnt das entsprechende "Gütesiegel" - oder so - angepappt. Wäre dies nicht dran, hätte es auf jeden Fall Zunder gegeben.


    Mir schlottern heute noch die Knie, wenn ich an diesen Vorfall denke: das Verschwinden des Mopeds aus dem Rückspiegel und die anschließenden Kratzgeräusche werde ich nie mehr vergessen. Somit steht der Entschluß des Anhängerverkaufs fest. Ich werde meine Mopeds nur noch aus eigener Kraft durch die Lande bewegen.


    Die beigefügten Bilder zeigen das fixierte Moped, den zerschrammten Hänger und das abendliche Erlösungsbier. Das verschrammte Krad habe ich nicht knipsen wollen... ;(


    Die Moral von der Geschicht: verwend beschissene Gurte nicht! :saint:IMG_20210303_124413_resized_20210308_105228430.jpgIMG-20210308-WA0000.jpgIMG_20210304_120451_resized_20210308_105228186.jpgIMG_20210304_120459_resized_20210308_105227885.jpgIMG_20210304_120504_resized_20210308_105227600.jpgIMG_20210304_120514_resized_20210308_105227341.jpgIMG-20210303-WA0005_autoscaled.jpg

    Moin Michael!


    Nu kann ich das auch als Neuling zuordnen. ;)


    Bis jetzt habe ich mir noch nicht alle vorgestellten Rätselmopeds angeschaut, daher die von mir produzierte Dublette. :saint:


    Bei Gelegenheit werde ich das mal nachholen, da gibt es bestimmt Spannendes zu sehen und zu lesen.