Beiträge von joey

    joey jetzt muss ich nochmal nachhaken. Die adventure hat ernsthaft besseres Drehmoment als die normale? Hätte ich eher andersherum erwartet...

    Florian, der Unterschied zwischen 99 Nm und 100 Nm ist ja nicht wirklich gross ;) , und ja die Adventure hat "nur" 105 PS gegenüber mehr als 120 bei der Duke, aber zusammen mit der altersgerechten Sitzposition und auch der Möglichkeit etwas schlechteres Terrain zu befahren 8) , habe ich mich eben so entschieden. Ach ja, und zumindest gewissen Windschutz gibt es auch. Das Gewicht passt auch - vollgetankt etwas über 210 kg. Aufgrund des günstigen Leistungsgewichts erreicht man so zumindest mal die Beschleunigungs-, Durchzugs- und sonstige Werte der neuen 1250er GS - wenn denn unbedingt nötig :). Und für die Kurven kommen dann noch die schmalen Reifen dazu... Probefahrt hilft.

    aus gegebenem Anlass (verkaufe gerade meine 10er) überlege ich mir ja ein neues Moped. Die gewünschte hat 96DB Standgeräusch. Dass 2021-er Modelle so was noch haben verstehe ich nicht, gerade bei KTM, die haben die gesperrten Strecken ja nicht weit von sich weg..


    Florian,


    wenn es um die 890 er Duke geht: Bj. 2021 hat wohl nur ein Standgeräusch von 93 dB ...


    https://www.ktm-werl.de/de/mot…l-ktm-890-duke-10472-2021


    Meine 890er Adventure hat nur ein Standgeräusch von 88 dB, zusätzlich statt eines Drehmoments von 99 Nm wie die Duke ein Drehmoment von 100 Nm :P .

    Es war ein Super - Motorradtag: 300 km schönste Eifelsträsschen mit vielen Kehren und besonders vielen Kurven. Und feine Ausblicke bei herrlichem Sonnenwetter. Schönes altherrengerechtes Tempo und eine angenehme Pause in Kelberg. Dafür haben sich die etwas längere ;) An- und Abfahrt mit meinem Reisedampfer wohl gelohnt. Danke Hans Peter für diese tolle Tour - gerne wieder.

    Und ich Dummerchen dachte, der Ascona, egal ob A oder B, wäre ein Auto....😳

    Das habe ich glatt übersehen (bin eher motorradminded ;) ).

    Die Erklärung ist aber vermutlich ähnlich beim Ascona, bei Frontmotor in Verbindung mit Heckantrieb und entsprechend langem Kardan (ohne Drehmomentenabstützung ?).

    Booooey ... 8)


    Mich würde die wissenschaftliche Erlärung zu

    diesem ungewöhnlichen Phänomen interessieren ... :/

    "Überlässt man die Kräfte und Momente der rotierenden Welle, hebt sich das Motorradheck beim Beschleunigen massiv aus der Federung, um beim Gasschließen genauso vehement in sich zusammenzusacken. Der Grund: Das Drehmoment stützt sich am Schwingen­lager ab und hebt dieses mitsamt dem Motorrad aus der Federung und umgekehrt." Zitat aus Motorrad Technik-Wissen (motorrad-online). Das war bei den früheren Boxer-BMWs der normale Standard - es ging halt hinten hoch, wenn du losfuhrst und runter, wenn du Gas weggenommen hast. Und in den Kurven musste man immer schön am Gas bleiben ;) . Habe dies auf meiner R60/5 in den 70er über 100.000 km genossen...

    Hallo Rick,


    bisher bin ich vorwiegend Dickschiffe ab 240 kg Fahrgewicht gefahren, z.T. auch deutlich schwerer. Nach 2 GSen ist mir die neue GS zu hoch - ich mag keine Tieferlegung - und zu mächtig, so dass ich mir relativ kurz entschlossen die 890er Adventure gekauft habe. Die ersten Eindrücke nach 3.500 km:


    - Sitzhöhe und Sitzposition passt für Fahrer unserer Körperlänge ;) super. Die Sitzbank lässt auf eine Sitzhöhe von 830 und 850 mm einstellen. Auch bei der niedrigen Position ist für mich der Kniewinkel völlig ok,

    - die Leistungsentfaltung ist ab einer bestimmten Drehzahl für solch ein leichtes Motorrad sensationell. Für den Stammtisch: die Leistungsdaten sind im üblichen Geschwindigkeitsbereich (was auch immer das ist 8) ) mit den Leistungsdaten der 1250er GS vergleichbar. Neben Motorleistung und Drehmoment zählt auch das Leistungsgewicht...,

    - der Fahrspass ist nach meiner Einschätzung sehr hoch. Durch das niedrige Gewicht (fahrfertig 216 kg), die Gewichtsverteilung (tiefliegender Tank), die schmalen Reifen (vorne 90", hinten 150") ist auf kurvenreichen Strecken nicht das Motorrad sondern der Fahrer der limitierende Faktor. Das gilt zwar fast für jedes Motorrad - in diesem Fall aber besonders :) . Auf jeden Fall ist man in den Kurven bei Bedarf recht flott...,

    - ich bin zwar bisher erst auf einigen Feldwege gefahren, aber auch hier: Gewicht, Gewichtsverteilung, Reifengrössen und der überraschend gute Avon-Reifen vermitteln ein super sicheres Fahrgefühl im leichten Gelände. Das verspricht auch gute Ergebnisse auf anspruchsvolleren Passagen, evtl. dann auch mit grobstolligeren Reifen,

    - das Motorrad ist im Vergleich eher leise. In der heutigen Zeit und z.B. in Tirol oder in der Nachbarschaft durchaus ein Vorteil,

    - der ganze Elektronik- und Ausstattungskram ist vielleicht nicht ganz so üppig wie bei BMW, dennoch für mich mehr als ausreichend. Besonders gelungen: der Quickshifter, der richtig Laune macht und mit etwas Eingewöhnung auch super funktioniert. Tempomat benutze ich auch ab und zu, dann gibt es da noch einen Rallye-Mode, ABS-Einstellung für Gelände etc.


    Gibt es auch Nachteile?

    - wie Klaus schon sagte, beim Komfort geht es eher straff zu. Ob ich mich daran gewöhne, weiss ich eigentlich noch gar nicht. Die längste Tour war bisher nur 400 km, das ging sogar überraschend gut. Am Federbein lässt sich die Federvorspannung und die Zugstufendämpfung einstellen. Letztere habe ich seit ein paar Tagen auf Komfort stehen. Mal schauen, was das bringt. Die serienmässige Sitzbank ist auch eher von der straffen Sorte, aber auch das werde ich zumindest in diesem Jahr weiter ausprobieren,

    - natürlich ist die Leistungsentfaltung nicht so souverän aus dem Drehzahlkeller wie bei einem grossvolumigen Boxer oder V2,

    - die Optik des tiefliegenden Tanks polarisiert möglicherweise. Mir selbst gefällt an dieser Stelle die KTM-Philosophie "form follows function". Und ob z.B. eine GS gut aussieht oder nicht - auch dazu gibt es unterschiedliche Meinungen.


    Zusatzausstattung:

    - ich habe mir das Garmin Zumo XT an der dafür vorgesehenen Stelle montiert. Sehr gut ablesbar und genau im Blickfeld - sehr empfehlenswert.

    - für die Reise habe ich den KTM Tankrucksack und seit letzter Woche das BUMOT-Soft-Gepäcksystem montiert. Der Tankrucksack ist völlig ok. Das Gepäcksystem freut sich schon auf die erste grössere Reise...


    Einen guten Test zu 890er findest du z.B. bei Wolf auf Youtube. B9CA809F-A77E-4DE3-BE15-67E07D4B9463.jpg

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    An der Nogat im ehemaligen Ostpreussen mit vollem Gepäck. Der Tankrucksack ist der Originale von BMW mit dem ich sehr zufrieden bin. Gross genug für Fotoapparat, Flickzeug, Papiere, Telefon, Geld, Visiertuch und -reiniger, weiterer Kleinkram. Wasserdicht durch wasserdichte Innentasche. Separate Haustürschlüsseltasche. Befestigung BMW-like super integriert. Kratzer gibt's eher nicht, da auf dem Tank so ein durchgehender Streifen ist. Die ersten 30 Tsd. km hat er sich sehr bewährt...

    Hallo DidiMax, hallo Klaus,


    das hört sich super interessant an. Ich bin 2014 die eine Hälfte einmal gefahren (Deutschland - Polen - Litauen - Lettland - Russland - Mongolei), Rückweg damals per Flieger. Es lief ohne grössere Probleme und war ein Top-Ausflug - Mongolenrocker.


    Lust hätte ich schon. Unabhängig davon, wenn dich weitere Infos interessieren schau mal auf die homepage von Klaus: https://www.klausmotorreise.com/.


    Der hat die Tour schon einige Male auf verschiedene Wegen gemacht und möchte wohl auch in Zukunft öfter in die Mongolei fahren.


    Was habe ich auf meiner ersten Reise am meisten vermisst: bessere Russischkenntnisse. Ich habe schon ein paar Semester bei der VHS verbracht und auch ein wenig Privatunterricht genommen. Aber es könnte noch um einiges besser sein... M.E. wäre dies die wichtigste Vorbereitung, alles Andere findet sich auch unterwegs (Inspektion, Ersatzteile, Reifen etc.). Also: ein wenig russisch lernen und mit einem gepflegten Motorrad einfach losfahren :).


    Gruss


    Jürgen

    Farbe schwarz ist ok. Kleiner Ausflug mit der Triple Black:


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    Meine ersten Motorraderfahrungen habe ich übrigens gemacht, als Willy Brand Bundeskanzler war. Und - ich fahre gerne mit Klapphelm, allerdings nicht mit Warnweste, und normalerweise grüsse ich auch. BMW, vor allem der neue Boxer, ist für mich ein Traum, wobei die Fremdfabrikate, die ich gefahren habe, FJR, CBF auch super waren. Nach meiner jetzigen RT, mit der ich dieses Jahr tolle 27 Tsd. km gefahren bin, wird's wohl wieder eine GS, da ab und zu auch mal die ein oder andere Geländeetappe dabei ist...

    Ich bin schon x-mal um die neue 2020-ziger BMW S 1000 XR herumgelaufen. Jedesmal sagt mir die Vernunft, dass ich bei meinem 1250-ziger Boxer bleiben soll. Die Unvernunft flüstert mir ein, dass man in diesen tristen Zeiten doch eigentlich etwas Spaß verdient hat . Mal schauen, was nächste Woche passiert ;-) ;)

    Klaus: im Trentino war ja die einzylindrige 650er nicht mal untermotorisiert... Und die R ist ja bekanntermassen ziemlich lahm ;). Also, die 1000 XR ist wenigsten ausreichend laut :). Für ältere Herren, die nix mehr hören natürlich kein Problem:S.