Back to the roots Tour
Das ist genau das, was ich mir vorstelle. Alleine reise ich ja gelegentlich mit der alten BMW, aber mit mehreren und den abendlichen Erzählungen von "damals" macht das bestimmt viel spannender und interessanter
Back to the roots Tour
Das ist genau das, was ich mir vorstelle. Alleine reise ich ja gelegentlich mit der alten BMW, aber mit mehreren und den abendlichen Erzählungen von "damals" macht das bestimmt viel spannender und interessanter
Das ist nur meine salopp-ironische Beschreibung der von sualkbn erwähnten Radikalkur
So habe ich es auch verstanden. Da mir bewusst ist, wie verschieden die Menschen sind, habe ich ja auch geschrieben "Für mich". Genaugenommen hätte ich schreiben müssen "Für mich in dieser Situation". Mein Unfall ist zwar ärgerlich, aber letztlich ist kein Dritter zu Schaden gekommen und ich weiß, dass ich mich, wenn auch langsam, davon erholen werde. In einer anderen Situation würde ich vielleicht das Motorradfahren aufgeben. Jetzt aber will ich wieder fahren doch eine für mich untypische und überhaupt nicht konkrete Angst hält mich davon ab. Die werde ich mit der Radikalkur überwinden.
Übrigens habe ich das gestern schon getan. Auf einem Motorrad werde ich zwar wegen des steifen Beines länger noch nicht sitzen können, aber auf einem Maxi-Scooter klappt das. Also habe ich mir einen gekauft und bin gestern die ersten Kilometer damit gefahren. So langsam geht die Angst weg und wenn ich diesen Kommentar geschrieben habe, geht es trotz Regen ab in die Eifel. Radikalkur eben ![]()
Ängste sind Warnungen des Körpers und des Geistes
Ja und nein. Eine Warnung des Körpers ist gut und wichtig bei einer akuten Verletzung oder Krankheit. Oft aber ist es eine Blockade im Hirn, die physische Gefahr ist längst vorbei. Typisches Beispiel ist die Schonhaltung, lange nachdem eine Verletzung ausgeheilt ist.
Schlimmer ist es, wenn sich in Folge des Unfalls psychische Krankkeiten entwickeln. Oft ist dies sogar gefährlicher. Wenn sie sich in unserem Fall einfach dadurch bekämpfen lassen, dass man nicht mehr fährt und das für sich akzeptiert, ist das völlig in Ordnung.
Wenn man allerdings fahren möchte und der Kopf nicht mitspielt, sollte eine Lösung gefunden werden um nicht weiter in ein psychisches Loch zu fallen. Die Lösung kann, zumindest bei mir, durchaus in einer Radikalkur bestehen. Drauf setzen und losfahren.
Aber wie Palomino schon gesagt hat, jeder Mensch reagiert anders. Für den einen ist die Radikalkur der richtige Weg, für den anderen die professionelle Betreuung und für einen Dritten vielleicht die Akzeptanz der Situation.
Für mich ist das PDF aus zwei Gründen interessant. Zum einen, weil ich ja gelegentlich Marokko Touren organisiere und wir immer wieder, meist harmlose Unfälle haben, zum anderen weil ich selbst vor kurzem meinen ersten Unfall hatte. Nun bin ich zwar kein professioneller Tourguide sondern lediglich Primus inter pares, aber irgendwie bin ich immer in die Abwicklung der Situation eingebunden. Bei der letzten Tour im Herbst gleich zweimal. Zuerst beim Unfall eines Teilnehmers und am Tag drauf der Unfall mit mir selbst als Opfer.
Beide Unfälle waren allein verschuldet, mit durchaus unangenehmen Verletzungen, aber nichts gefährliches. Immerhin so, dass in beiden Fällen der Krankenwagen kommen musste, was in Marokko auch organisatorisch eine Herausforderung ist. Wie im PDF beschrieben, muss man in einer solchen Situation einfach akzeptieren, wenn das Opfer unmittelbar nach dem Unfall mehr oder weniger irrational reagiert. Also entweder aus Wut auf sich selbst laut wird, genervt vom langen Warten ist oder trotz seiner Hilflosigkeit keine Hilfe haben möchte. Jeder, der in einer Gruppe fährt, kann als Helfer mit dieser Situation konfrontiert werden und sollte sich darauf einstellen. Nicht nur der Guide.
Zum anderen sind da die Langzeitfolgen, die ich gerade an mir selbst beobachte. Ich grüble immer wieder darüber nach, wie es zu dem Sturz mit seinen Folgen kommen konnte, wie ich das zukünftig vermeiden kann, ob ich überhaupt noch Reisen mit dem Motorrad machen oder gar Touren hier im Forum anbieten soll
Diese Selbstzweifel muss ich überwinden und so habe mich trotz der Verletzungsfolgen einfach mal auf das Motorrad gesetzt. Nur in der Garage, um zu schauen ob ich wieder drauf komme. Und siehe da, es klappt mehr schlecht als recht. Aber auch wenn die Beweglichkeit bald wieder hergestellt sein wird, bleibt eine gewaltige Blockade im Kopf. Die erste Fahrt wird Überwindung kosten. Eine Begleitung kann da viel helfen.
Ich kann mir vorstellen, dass es vielen nach einem Unfall so geht und da ist es gut, wenn man Mitfahrer findet, die die Situation verstehen und sich darauf einstellen. Aber in erster Linie muss man sich selbst darüber klar werden, ob man das wirklich will und ob man bereits wieder so weit ist, dass man die Gruppe nicht über Gebühr belastet. So wie im PDF im letzten Absatz beschrieben: "dass er aufgrund seiner Erlebnisse keine Sonderbehandlung erfahren kann, da die gesamte Gruppe einer Betreuung bedarf"
Netbiker hat ja das Ziel, Motorradfahrer zusammenzubringen und gemeinsame Fahrten zu unternehmen. Da können die o.g. Situationen jederzeit auftreten. In diesem Sinne danke Charlie , dass du das "Trauma nach einem Motorradnfall" hier thematisiert hast.
Grüße, Klaus
Wer verdient eigentlich an einem Motorrad? Das ist nicht nur der Hersteller. Da sind die Speditionen, die Händler, die Zubehörlieferanten, die Werkstätten, der Staat, ........ In diesem Sinne ist es fast schon egal, ob das Motorrad oder irgendein etwas anderes in China produziert wird.
Aber zurück zur Messe. Die hat wie jede Messe zwei Ziele: Die B2B-Kontakte (Business-to-Business) und das Besucherevent. Die Aussteller sind vor allem auf die B2B-Kontakte erpicht, also auf alle die, die im o.g. Sinner daran verdienen. Aber diese Kontakte muss man nicht so häufig anbahnen und außerdem geht das zunehmend einfacher im Internet. So schlafen die Messen allmählich ein und werden seltener.
Ist es möglich, dass mancher Fahrer das deshalb regelmäßig macht? Also stehend fahren
Ich mache das definitiv deshalb. Vor allem wenn ich in einer Gruppe fahre und Pausen nicht dann machen kann, wenn ich es möchte. Auch vor Schotterpassagen lockere ich mich mit Kniebeugen auf dem Motorrad und gewöhne mich an die Fußrastenposition. Dann fällt es mir hinterher leichter aufzustehen, wenn es tatsächlich mal sinnvoll ist
- Campingplatz direkt an der Brücke von Osor, die die Inseln Cres und Losinj verbindet
- Camping Paklenica in Starigrad
- Camp Polje Zaton kurz vor Dubrovnik
So eine Ostseerunde kann ich mir als Norddeutscher auch gut vorstellen
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Wenn Du die RdGA seit 50 Jahren fährst, dann kann ein Moped Bj. 96 doch kein Oldtimer sein - das ist doch "neumod"scher Kram"
so isses. Mein ältestes noch im Familienbesitz befindliches Motorrad ist eine 80/7 von 1978. Die habe ich aber meinem Sohn zum 18. hergerichtet und geschenkt. Mein ältestes ist eine R65 von 1980, allerdings ist meine zweite R65 von 1986 in einem deutlich besseren Zustand und wäre meine Wahl auf der Tour
deshalb auch über kleinste, aber noch befestigte Straßen oder mehr ein Anfahren von Hotspots rund um Deutschland?
eher die Hotspots. Aber wo mir Strecken interessant vorkommen, wähle ich die natürlich. Noch besser: Wenn Netbiker aus der Region schöne Strecken kennen und sich hier einbringen
Als Orientierung um im Zick Zack an ihr entlang zuhangeln sicherlich schön.
Ja, genauso habe ich mir das gedacht. Ich bin ja ursprünglich aus der Gegend von Füssen und werde ich natürlich eine Übernachtung und schöne Umgehungsrouten einplanen.
Ich habe übrigens vor einer Weile mal so eine Deutschlandumrundung grob geplant. Die müsste sicherlich überarbeitet werden, aber sie gibt doch einen ganz guten Rahmen. Schaut mal hier rein: https://fcloud.benndorf.de/s/wPpYbSHRjRsgAeX
Deutsche Alpenstrasse
Die habe ich teilweie in die Süd-Etappe von Tour 1 eingearbeitet. Die andern beiden gehen quer durch Deutschland. Auch interessant, aber mich lockt die Deutschlandumrundung nicht zuletzt wegen der Abstecher in die Nachbarländer
Hallo zusammen,
ich hatte ja neulich hier gefragt, wer was unter einem Oldtimer versteht und angedeutet, dass ich gerne mal eine Reise mit den alten Kisten organisieren würde. Den ursprünglichen Plan einer Griechenland-Tour habe ich verworfen, da es etwas zu viel ist. Daher hier mal ein paar andere Vorschläge mit jeweils einer Dauer von +-10 Tagen:
Natürlich kommt zu den Kilometerangaben noch die An-/Abreise zum jeweiligen Startpunkt hinzu.
Die Umrundung Deutschlands, geht mir schon seit vielen Jahren durch den Kopf, aber ich bin nie dazu gekommen sie wirklich umzusetzen. Dabei wäre sie für eine Oldtimer-Reise aus organisatorischen Gründen ideal, weil wir alle verstreut über Deutschland wohnen und Interessierte sich ohne allzu lange Anreise auch mal für einzelne Tagesetappen anschließen könnten. Der andere Reiz besteht darin, dass sich vielleicht für jede Region ein lokaler Netbiker findet, der uns die Highlights seiner Gegend zeigt. Der Guide kann natürlich gerne auch mit einem neuen Motorrad fahren.
Die Ostseerunde bin ich vor drei Jahren im Uhrzeigersinn gefahren. Es war eine völlig stressfreie Tour, die keine unangenehmen Herausforderungen für die alten Motorräder bereithält, sondern zum gemütlichen Fahren durch schöne Landschaften einlädt.
Die Route des Grandes Alpes fahre ich seit 50 Jahren immer wieder gerne und habe sie ohnehin für Oktober mit der Victory eingeplant. Dann sind die Farben in den Bergen am schönsten und so ein fetter Cruiser bringt die nötige Ruhe in die Reise. Aber das täte meine alte Gummiuh ja auch🙂. Warum also nicht eine Netbiker-Oldtimer-Tour daraus machen?
Bleibt die Frage, wann Tour 1 und 2 stattfinden könnten. Verletzungsbedingt werde ich vor Juli wohl kaum längere Strecken auf einem Motorrad durchhalten. Ausserdem sollte das Wetter stabil und warm sein. So gesehen würde sich Ende Juli bis Anfang August anbieten.
Und dann noch die Frage, was wir als Oldtimer mitnehmen. Wohl wissend, dass da auch schon einige recht moderne Motorräder dabei sind, lege ich mich einfach mal auf die gesetzliche 30-Jahre Definition fest, also alle mit einer Erstzulassung bis 1996.
So, jetzt bin ich gespannt, wie viele Interessenten sich für solch eine Tour finden und welchen Vorschlag ihr bevorzugen würdet.
Grüße, Klaus
Hatte der unten stehende nicht Schiß vom moped überrollt zu werden?
Vergessen zu sagen: Der hintere bremste mit der Kupplung mit
Ist es eine gerade Kellertreppe oder ist sie gewinkelt? Auf einen geraden Kellertreppe habe ich jahrelang einem Freund dabei geholfen, Motorräder hinunter und wieder hinauf zu bringen, da sich dort seine Werkstatt befindet. Geht sogar für größere Motorräder wie eine BMW 100/7.
Runter stand einer von uns vor dem Motorrad und bremste indem er das Vorderrad quasi nach hinten drehte. Natürlich nicht wirklich, nur so, dass das Motorrad noch langsam nach unten rollen konnte. Durch den Hebelarm (=Radradius) geht das ganz gut ohne allzu großen Kraftaufwand.
Hoch dann umgekehrt, da drehte einer am Hinterrad, der andere am Vorderrad. Damit kletterte das Motorrad die Treppe wieder hoch. Optimal war es natürlich, wenn aufwärts noch ein Dritter da war um das Motorrad in der Senkrechten zu halten.
Die Grenze würde ich bei modernerer Technik (Einspritzanlage, ABS, LED Licht) ab den 2000er Jahren ziehen. Wobei es das natürlich auch schon einzeln deutlich früher gab.
Ich denke für eine Tour werde ich die Grenze irgendwie bei solchen Kriterien ziehen um überhaupt genug Interessenten für Oldtimer-Touren zu finden. Ein Motorrad aus den 80-ern ist für mich definitiv immer ein Oldtimer, in den 90-ern wird es dann schon komplizierter. Da gibt es ja einige, die schon in den 70-ern oder 80-ern gebaut wurden und in den 90-ern immer noch fast unverändert. Das sind z.B. die BMW 2V-Boxer oder auch die Yamaha Viragos. Letztere, oder auch deine XJ600 wurden ja sogar bis in die 2000-er produziert.
Wie auch immer, ich werde die Tage mal ein neues Thema aufmachen, das sich genau so einer Tour widmet um die Diskussion hier nicht zu überlasten und freue mich, noch mehr eurer Meinungen zum Thema Oldtimer hier zu finden
ob man an denen weniger schrauben muss unterwegs, als einer zeitgenössischen Maschine wage ich zu bezweifeln.
Sehe ich auch so, aber meist kleinere Sachen, die man noch selbst durchschaut. Eigentlich gehe ich davon aus, dass es, würden wir so eine Tour organisieren, jeden Abend irgendeine kleine Schrauberaktion hätten.
Dagegen schnurren zumindest meine neuen Motorräder problemlos durch die Weltgeschichte. Es sei denn, es geschieht unvorhergesehenes. Wie z.B. ein Mäuschen, das über Nacht in ein Kabel gebissen hat ...... Oder ein Zufallsgenerator, der den Motor in den blödesten Situationen daran hinderte anzuspringen, was er aber nach ein paar Minuten Pause immer ganz brav wieder tat. Das Mäuschen ließ mich den ADAC rufen, der Zufallsgenerator wurde nie gefunden, so dass ich das Motorrad nach nur einem Jahr wieder verkaufte
Null Problemo
So ist es. Wenn mir jemand heute sagen würde ich solle um die Welt fahren, ich würde meine R65 nehmen. Wirklich schlimme Schäden sind an den 2V-Boxern selten und meist mit einfachen Schrauberkenntnissen zu beheben.
Gibt noch ne interessante Fernreisende. Sie ist von Holland nach Malaysia gefahren. Ich find es toll, wie locker und unaufgeregt sie das angeht. Ist schon ein paar Likes wert
Ach und nochwas. Ein Video, das mir gerade von Youtube angeboten wird. Mit einem 50 Jahre alten Motorrad von Italien auf die Färöer. Geht doch
. Aber da wird nochmal deutlich, warum ich das Thema begonnen habe: Das Motorrad kommt mir nicht wie ein Oldtimer mit 50 Jahren auf dem Buckel vor!
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