Beiträge von JoeBar

    Josef, herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Job. Mit dir als Kopf der Marketingabteilung kann es nur bergauf gehen.

    Marketing, das wäre nochmal was ^^. Ich bewerbe mich schonmal und bis die mich nehmen, entwickle ich halt weiter schnöde Software :rolleyes:

    Da haste Recht. Die klassische Variante nach vorne finde ich auch um Längen hübscher. So erinnert das irgendwie an ein Abflussrohr 🙄

    Ja gut, aber schaut sie euch mal als Gesamtkunstwerk an. Das Hinterrad ist wunderschön und völlig unverdeckt. Das sieht richtig toll aus. Das Heck scheint zu schweben und selbst der Auspuff ist ansehnlich. Sie wirkt kräftig aber zugleich filigran weil der Motor vergleichsweise klein und völlig unverdeckt ist. Die Linie ist insgesamt sehr flüssig und stimmig. So wirkt sie modern aber zugleich klassisch und dabei ist die typische Guzzi-DNA unverkennbar vorhanden. Ich finde, Guzzi ist mit der Mandello zum 100sten ein würdiges Geburtstagsgeschenk gelungen.


    Auch die V7 ist zum stehlen schön. Genial ist die Auswahl unter den vielen V7-Modellen und mit der V85TT haben sie eine tolle Reisemaschine im Angebot. Ich finde, es ist kaum mehr möglich, kein Fan dieser sympathischen Motorräder zu sein. Es wird bald mal Zeit, dass ich meine 850 Le Mans zusammenschraube.

    Die taz hat neulich festgestellt, dass unsere Gesellschaft langsam aber stetig immer mehr in einen Meinungs-Biedermeier abdriftet. Sie spricht von einem radikalen Konformismus, von einer vorauseilenden Bereitschaft zur Unterwerfung unter jedwede Regel und sogar von einer Utopie ohne Bürgerrechte. Der neue Biedermeier kennt keine Toleranz und hat die Ausgrenzung jeder abweichenden Meinung zum Ziel. Wer in diesem Klima von Freiheitsrechten spricht, wird sofort der Verantwortungslosigkeit bezichtigt und persönlich diskreditiert.


    Bekanntermassen ist die taz rechter Umtriebe völlig unverdächtig, umso bemerkenswerter ist es, dass diese Feststellung gerade von daher kommt. Wer regelmässig z.B. im Spiegel-Forum liest, kann das m.E. dort gut nachvollziehen. Aber auch unser Forum bietet immer mehr Anhaltspunkte dafür. Der Corona-Thread ist ein gutes Beispiel aber diese Tendenzen gab es schon zuvor in anderen Threads wenn es beispielsweise um Fahrverbote ging oder um den Klimaschutz.


    Ich kann andere Meinungen gut aushalten, auch wenn sie wenig originell sind, aber ich wünsche mir eine sachliche und respektvolle Diskussionskultur. Daran mangelt es uns leider. Ich habe selbst erlebt, dass Beiträge lächerlich gemacht oder als idiotisch bezeichnet wurden. Selbst dafür war sich ein Mitforist nicht zu schade: „@JoeBar: Wau, wau, grrr“.


    Es ist mir inzwischen klar geworden, dass ich mit solchen Reaktionen leider rechnen muss, wenn ich was gegen den Mainstream poste. Ich selbst werde aber gerade dann darauf achten, respektvoll mit anderen umzugehen. Wir sollten uns immer im klaren darüber sein, dass hinter dem Nicknamen kein Roboter steckt.


    Die taz schreibt in ihrem Artikel „Das eigene regelkonforme Verhalten wird mit detaillierten Selbstverpflichtungen öffentlich bezeugt…“. Da haben sie recht und in dem Klima, das ihr hier geschaffen habt, fühle ich mich veranlasst zu bekunden, dass ich mit der AfD nicht das Geringste zu tun habe, dass ich auch den Querdenkern in keiner Weise nahestehe und im ganzen Leben nicht einmal eine „christliche“ Partei gewählt habe. Ich bin lediglich der Auffassung, dass es keine Rolle spielen darf, wer etwas sagt (auch wenn er der AfD nahesteht) sondern es alleine darauf ankommt was gesagt wird.

    Nach über 10 Jahren Netbiker läuft meine Zeit hier am 12.7. ab. Schneller geht es leider nicht. Vielen Dank euch allen für viele schöne Touren, Reisetipps und überhaupt alles. Aber Zynismus mag ich nicht und verarschen kann ich mich selber.


    Euch allen alles Gute

    Josef

    Ah, darf man sich hier nur noch äußern, wenn man selbst unmittelbar betroffen ist? Damit fallen hier geschätzte 90% aller Beiträge durch.


    In diesem Fall sind wir aber tatsächlich alle betroffen, denn die CO2-Steuer verteuert das Benzin nunmal signifikant. Das Klima sieht keinen Cent davon, also wird es ihm wohl egal sein. Eine Lenkungswirkung soll aber dennoch erreicht werden.


    Unser Verkehrsminister in BaWü sagt dazu: Individualverkehr mit klimaschädlichen Verbrennungsmotoren wird letztlich teurer werden müssen, dafür wird es neue Antriebe und neue Geschäftsmodelle geben. Ridepooling, Ridesharing, autonome öffentliche Fahrzeuge bieten bezahlbare Alternativen zur Individualmobilität.”


    Ich verstehe das so, dass

    1. es nicht bei den aktuell bekannten Maßnahmen bleiben kann, denn die sind für einen klimaneutralen Verkehr bei weitem noch nicht ausreichend

    2. wer es sich leisten kann, sich ein Elektrofahrzeug zulegen soll

    3. wer sich das nicht leisten kann, die Öffis nutzen muss


    Oder mit anderen Worten: Individuelle Mobilität soll in Zukunft denen vorbehalten sein, die sich die neue Elektromobilität leisten können. Zur Erinnerung: Eine Zero SRF kostet knapp 30T€. Gestärkt wird dieser Eindruck durch den Mobilitätspass, der noch in diesem Jahr Gesetz werden soll, und durch den Wegfall der Obergrenze für den Anwohnerparkausweis. Der war bisher auf 30,70€ pro Jahr gedeckelt. Freiburg plant angeblich die Verzwölffachung dieser Gebühr.


    Das hat zusammengenommen m.E. durchaus eine sehr relevante soziale Bedeutung, die man kritisch sehen kann. Wer mehr erfahren möchte, kann sich bei unserem Verkehrsminister informieren.


    Während des Studiums hatte ich zum Monatsende oft gar nichts mehr übrig. Das kann wirklich hart sein. Ich kenne die Situation aus eigenem Erleben also sehr gut.


    Mich über andere zu erheben ist so ziemlich das letzte, das mir einfallen würde.

    Seit 2021 ist die CO2-Steuer für Benzin und Diesel eingeführt. Sie wird sich in den nächsten Jahren stufenweise erhöhen:


    Jahr Preis CO₂/Tonne +/Liter Benzin +/Liter Diesel

    2021 25 Euro ca. 7 Cent ca. 8 Cent

    2022 30 Euro ca. 8,4 Cent ca. 9,5 Cent

    2023 35 Euro ca. 9,8 Cent ca. 11 Cent

    2024 45 Euro ca. 12,6 Cent ca. 14 Cent

    2025 55 Euro ca. 15 Cent ca. 17 Cent


    Ich kann alle nur beglückwünschen, denen die steigenden Benzinpreise nichts ausmachen. Ich denke allerdings auch an diejenigen, die das durchaus spüren werden und vielleicht fährt jemand gerade deswegen einen Roller oder ein kleines Motorrad, weil er sich kein Auto leisten kann. Aus deren Sicht erscheint es durchaus zynisch, wenn man sich wegen der Preiserhöhungen leere Straßen erhofft. Ein wenig Empathie könnte hier nicht schaden.

    Dann ist ja alles gut. Sollen die Benzinpreise ruhig weiter steigen?


    Ich fürchte, der CO2-Aufschlag wird bei uns im Schwabenland einen gegenteiligen Effekt haben. Wir werden nicht weniger Benzin verbrauchen sondern mehr, denn der Schwabe sagt “was nix kooscht, des daugt au nix” und kauft umso mehr Benzin je teurer es wird, was wiederum leider schlecht fürs Klima ist. Wer bei uns weniger CO2 haben will, der muss den Benzinpreis senken! Das sollte unsere Regierung eigentlich wissen…

    Heute müsste der Spritpreis bei 3-5 Euro liegen, um für einen Geringverdiener so "billig" wie damals zu sein... wo war jetzt genau das Problem?

    Das Durchschnittsgehalt eines Arbeitnehmers betrug 1991 netto 1161€. 2020 waren das 2084€. Das sind 179% gegenüber damals.

    Der Benzinpreis war 1991 63,4 Cent. 2020 waren das 145,6 Cent. Das sind 230% gegenüber damals.


    Quelle: Statista.

    Leider geht die Gehaltstabelle nur bis 1991 zurück. Ich vermute, dass die Schere in der weiteren Vergangenheit noch weiter auseinandergeht.

    Der große Durst ist der einzige Kritikpunkt, der mir einfällt.

    Vor lauter Nostalgie hab ich heute ein altes Video von meiner alten VTR auf einer Schwarzwaldtour rausgekramt. Das ist mit einer alten Rollei von einem Freund aufgenommen.


    VTR auf Tour  :)


    Die VTR war einfach Klasse. Meine VFR ist zwar viel “kultivierter”, ihr als Sporttourer aber doch sehr ähnlich. Man könnte also sagen, dass ich der VTR am Ende doch irgendwie treu geblieben bin.

    Nachdem LLosch diesen schönen Bericht über die V-Strom 650 geschrieben hat, möchte ich gerne meine ersten Erfahrungen mit der Honda VFR 800f zum Besten geben.


    Gesucht habe ich ein Motorrad, mit dem ich endlich wieder Touren fahren kann, das aber zwischendurch auch mal eine zügige Gangart erlaubt, das nicht wie ein Transformer aussieht und auch ein bisschen was Besonderes ist. Es sollte möglichst sozialverträglich sein, also wenig Krawall machen, damit meine Nachbarn mich wieder zum Grillen einladen. Ausserdem war eine Einarmschwinge wichtig, weil ich darauf einfach stehe. Das Allerwichtigste war aber, dass es auf keinen Fall eine BMW wird. Da bleibt nicht mehr viel übrig. Ducatis sind zu laut und die Speed Triple, übrigens ein supertolles Motorrad, musste aus anderen Gründen ausscheiden.


    Im Internet wurde eine chanel-rote VFR 800 mit allen denkbaren Extras und extrem wenig Kilometer für fast garnichts angeboten. Ich habe mich also in den Zug nach Kempten gesetzt und das Teil gekauft. Nun besitze ich ein Motorrad mit Koffergebirge und integriertem Kugelgrill. Das Teil hat sogar Heizgriffe aber immerhin keinen Tempomat und keinen Rückwärtsgang. Es ist mir irgendwie gelungen, innerhalb von nur 14 Tagen einen Termin zur Anmeldung zu bekommen und so konnte ich heute eine erste Tour in den Schwarzwald fahren.


    Honda hat wahnsinnig viel Plastik an die VFR angeschraubt aber ich finde, sie sieht dennoch hübsch aus und sie macht insgesamt einen sehr soliden und wertigen Eindruck. Auch das Koffersystem ist echt perfekt gemacht. Beim ersten Probesitzen ist mir gleich das recht hohe Gewicht aufgefallen. Die Honda hat eine variable Ventilsteuerung in den Zylinderköpfen, die zusätzlich für einen hohen Schwerpunkt sorgt. Aber die Sitzposition ist für mich wirklich perfekt und der Sitz ist auf der unteren Stufe tief genug für einen sicheren Stand.


    Ich war gespannt, wie sich das Gewicht beim Fahren anfühlt und kann nun sagen, dass es spürbar ist aber bei weitem nicht so sehr, wie befürchtet. Die Honda möchte bewusst in die Kurven eingesteuert werden, belohnt dies aber mit einer ungeheuer ruhigen und stabilen Linie. Sie liegt sehr souverän auf der Strasse, gleicht Unebenheiten aus und ignoriert Längsrillen vollständig. Das ist super. Der Motor hat mit 106 PS zwar keinen brachialen Punch, liefert aber seine Leistung über das gesamte Drehzahlband sehr gleichmässig und linear ab. Der V4 ist sehr elastischen und sorgt für dieses ganz spezielle turbinenartige Fahrgefühl. Wenn der Vierventilbetrieb bei 7000 Touren einsetzt, kommt ein tiefes grollen aus der Airbox hinzu. Für ein Tourenmotorrad passt das alles einfach sehr sehr gut. Der Schaltautomat setzt da noch eins drauf. Ich kannte das bis heute noch nicht und bin wirklich davon begeistert. Das macht richtig Laune.


    Heute habe ich mich mit der VFR schonmal etwas angefreundet und kann mir vorstellen, dass wir ziemlich beste Freunde werden.


    Vor dem Fussballspiel bin ich mit der Vespa meiner Frau ins Nachbardorf gefahren. Auch das war total genial. Das Grinsen ging mir die ganze Fahrt nicht aus dem Gesicht. Vespa-Fahren ist super!

    Irgendwann sieht man nichts mehr außer Verschwörungen und mutiert zum Attila.

    Im Video heisst es “es gibt offensichtlich unterschiedliche Schwellenwerte für zweispurige und einspurige Fahrzeuge”. Trifft das tatsächlich zu und was könnte denn der Grund dafür sein?

    Honi soit qui mal y pense.

    Derzeit die einzige Moppedschmiede, bei der ich überhaupt mal die neuen Modelle anschaue. Technisch vermutlich alles besser als meine VTR 1000F…

    Die Firestorm ist natürlich kein modernes Bike mehr, aber sie ist einfach grossartig zu fahren. Ich habe es geliebt, mit ihr durch die Alpen zu bollern. Wenn sie nur nicht so versoffen gewesen wäre… :love:

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