Beiträge von JoeBar

    Als ich dann 2 Jahre später den Hobel ins Nachbardorf weiterverkaufte , dauerte es keine Woche bis ich erfuhr, daß er zu Schrott gefahren wurde

    Das glaube ich gern. Mit 18 fuhr ich viel mit der Yamaha XS 750 meines Bruders. Die hab ich mal kurz mit einem Freund getauscht. Er hatte eine Herkules K50 mit Schwinggabel. Ich war vorher noch nie Moped gefahren und es war total krass. Beim Bremsen ging das Ding vorne hoch und etwas Leistung kam nur mit Vollgas - sehr strange. Mir war dann klar, warum sich mit den Mopeds so viele flachgelegt hatten.

    Nee, eine Derbi ist das nicht. Sieht der Mulhacen ähnlich, aber nur ähnlich.

    Das ist eine Fantic Caballero 500 flat track tippe ich mal.

    Eine Probefahrt mit der habe ich schon hinter mir - fährt sich klasse, aber habe mir sie dann doch nicht zugelegt.

    Stimmt genau, das ist eine Fantic Caballero Flat Track. Die Caballero gibt es in meheren Ausführungen. In Italien ist sie auch recht häufig zu sehen.

    Und die Gedanken der Grünen sind vielleicht ein wenig plakativ und die angedachten Lösungen etwas provokant, aber die Idee ist im Grund nicht völlig verkehrt.


    Das Mobilitätskonzept stammt nicht von irgendeinem Ortsverein der Grünen sondern wurde vom Verkehrsminister in Baden-Württemberg verfasst und veröffentlicht. Von einem Mitglied der Landesregierung erhoffe ich mir fundierte Informationen aber keine provokanten oder plakativen Aussagen. Ich gehe also davon aus, dass das Mobilitätskonzept durchaus ernst gemeint ist.


    Wenn schonmal alle mit einer 250er ihren Arbeitsweg machen, statt den 2l-Diesel warmzufahren, lässt sich dort schonmal locker die Hälfte an Sprit und CO2 einsparen, ohne dass irgendwer zu Fuß 30km überbrücken muss.


    Das ist sicher richtig, allerdings haben sich die Grünen zumindest in meiner Wahrnehmung nicht besonders dadurch hervorgetan, dass sie Motorräder unbedingt vorziehen würden, noch nichtmal einem 2l-Diesel gegenüber. Tatsächlich kommen Motorräder in ihrem Mobilitätskonzept gar nicht vor.


    je mehr sich freiwillig sinnvoll verhalten, desto weniger Reglementierung ist nötig. Ob's schlimm kommt, haben wir selbst in der Hand.


    Das sehe ich leider anders. Ich nehme für mich durchaus in Anspruch, mich überwiegend sinnvoll zu verhalten. Wenn möglich fahre ich mit der Bahn und in Corona-Zeiten bleibe ich zuhause. Irgendeine Reglementierung konnte ich dadurch aber noch nicht aufhalten. Daraus kann ich schließen, dass ich es nicht in der Hand habe, "ob's schlimm kommt" oder nicht. Womöglich entscheiden doch die Politiker darüber?

    Wie sich die Grünen die Mobilität der Zukunft vorstellen, kann in ihrem Mobilitätskonzept nachgelesen werden. Beispielsweise soll zukünftig jeder zweite Weg mit dem Rad, dem Tretroller oder zu Fuss zurückgelegt werden. Vor Corona bin ich täglich mit dem Zug nach Stuttgart zur Arbeit gefahren, Nach Corona werde ich die 35 Km wohl öfter mal laufen müssen :).


    Interessant ist auch das Ziel, den ÖPNV zu verdoppeln. Ich hätte erwartet, dass dies durch ein attraktives Angebot erreicht werden soll, aber die Grünen möchten hier offenbar einen anderen Weg gehen. Sie schlagen einen Mobilitätspass vor. “Die Grundidee eines Mobilitätspasses ist es, dass zum Beispiel die Kraftfahrzeug-Halterinnen und -Halter einen wesentlichen Beitrag bezahlen, für den sie auch ein ÖPNV-Ticket beziehungsweise eine entsprechende Ermäßigung bekommen, den Mobilitätspass.” Das bedeutet, wer ein Auto oder Motorrad besitzt, wird sich zusätzlich ein ÖPNV-Ticket kaufen müssen, damit er weiter Auto fahren darf. ;)

    Morini stimmt. Ein Freund hat schon über 40 Jahre eine wunderschöne Morini 500 Sport. Er hatte sie Jahrelang im Wohnzimmer geparkt. Als er dann geheiratet hat, musste sie leider in die Garage weichen :) Ist eben alles eine Frage der Prioritäten bzw. “cherchez la femme”.