Beiträge von gs.a-tourer

    Deine Sichtweise würde ich mich mal pauschal anschließen wollen.

    Es nützt einfach nichts, nur zurückzuschauen.

    Die Welt ist nicht statisch.

    Was wird passieren, wenn sagen wir mal ganz Europa rasch von Öl auf Elektro umstellt? Wird dann weltweit weniger Öl verbraucht und entsprechend weniger CO2 produziert?


    Das wäre möglich, ist aber doch eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist wohl folgendes Szenario: Wegen der geringeren Nachfrage sinken erstmal die Preise und die Ölscheichs haben plötzlich weniger Geld in der Tasche was ihnen missfallen wird. Wer möchte als Ölscheich schon gerne ärmlich daherkommen? Um ihren Standard zu halten, werden sie die Produktion erhöhen und der Ölpreis wird weiter sinken. Die Schwellen- und Entwicklungsländer mussten sich wegen der hohen Preise bisher zurückhalten aber nun können sie ihren Bedarf mit dem billigen Öl decken und ihre Wirtschaft im wahrsten Sinne des Wortes befeuern. Das wird dazu führen, dass nun in kürzerer Zeit mehr Öl verbrannt wird als heute schon und das Klima noch mehr ins schwitzen kommt.


    Natürlich wird Öl gefördert und verbrannt werden solange irgendwer Geld damit verdient. Das wird sich auch nicht ändern wenn wir alle elektrisch unterwegs sind.

    Eben, das Öl wird unter realistischen Gesichtspunkten, wohl höchstwahrscheinlich so, oder so verbrannt werden.

    Die Sachzwänge sind einfach zu groß.

    Es sei denn, man könnte arme Länder, oder ganze Kontinente mit einbeziehen.

    Wasserstoff wäre wohl bei heutigem Stand der Technik, der Einzige Stoff, der solche Überlegungen überhaupt realistisch erscheinen ließe.

    Noch ein Nachtrag:

    Wer glaubt, dass man mit Umverteilung von Vermögen, bzw. Kommunismus besser fährt, hat ebenso mein aufrichtiges Beileid, für ewig gestriges Denken.

    Der Mensch ist sicherlich nur bereit etwas zu leisten, wenn er für sich selbst die Aussicht auf Reichtum und Anerkennung sieht.

    Sonst wird er nur mäßig funktionieren.

    Hat die Geschichte alles zigfach bewiesen.

    Wenn man etwas in Sachen Umweltschutz erreichen will, geht das Sicherlich nur, wenn man überlegt und sachlich an die Sache herangeht.

    Man wird letztendlich auch nur erfolgreich sein, wenn selbst für das ärmste Land, eine Chance auf Umsetzung besteht.

    Aus geopolitischer Sicht, wäre das vielleicht der Wasserstoff.

    Denn der könnte beispielsweise in Afrika produziert werden.

    Zumindest hätte man mit dem Wasserstoff ein Mittel an der Hand, mit dem man schonmal global arbeiten könnte.

    Das ist wohl das Wichtigste.

    Die ärmeren Länder müssten eher verdienen, als Geld dafür auszugeben.

    Genauso könnte man mit dem Umstieg auf abbaubarem Kunststoff Verfahren.

    Das wären sicherlich alles äußerst ambitionierte Projekte, die noch Forschung und vor Allem politische Arbeit bedürften, aber es würde wohl nur so funktionieren.

    Aber mit „Fridays for Future“, „Meine Oma ist ne Umweltau“, Typen die die Hauswände anderer Leute beschmieren und Tagebaue besetzen, wird man nichts erreichen.

    Solche Leute sind aus meiner Sicht fehlgeleitet und für die Gesellschaft nicht von Nutzen.

    Wie gesagt, heute gibt es die Grünen und Linken , die die Menschen steuern und lenken wollen und früher war es die Kirche, die mit ihren Hexenverbrennungen für Aufsehen und Schrecken sorgte.

    Es hat sich also seit dem Mittelalter nicht viel verändert.

    Mich wundert nur, dass es immer noch Menschen gibt, die für solche Systeme anfällig sind.

    Einfach nicht zu glauben, sowas.

    Im Großen und Ganzen, dürfte der weltweite Temperaturanstieg der Entwicklung der Erde, gar nicht schaden.

    Vor ungefähr 1000 Jahren, soll es hierzulande schon einmal, eine ganz ähnliche eine Warmzeit gegeben haben.

    Ob nun der Mensch dieses Mal einen Einfluss auf das Klima hatte, oder nicht, ist aus meiner Sicht erstmal nicht so wichtig.

    Man sollte die Sache eher praktisch sehen.

    1. Warmzeiten gab es schon zuvor.

    2. Es hat dem Planeten offensichtlich nicht geschadet.

    3. Die Menschheit kann (und wird sowieso nicht) ihr Verhalten nicht von heute auf morgen ändern, da die nötige Technik hierfür einfach fehlt.

    4. Es werden aufgrund des Klimawandels wohl nur über einen längeren Zeitraum, regional begrenzte Schäden auftreten.

    5. Man sollte sich einfach von der Vorstellung verabschieden, dass die Natur statisch ist. Das war sie nämlich noch nie.

    Bleibt eigentlich nur noch die allgemeine Umweltverschmutzung durch Plastik, Chemikalien, Gülle und Co.

    Das sind die Probleme der Zukunft, die auf jeden Fall angegangen werden müssen.

    Und zwar sofort.

    Auch wenn der Klimawandel beispielsweise den Borkenkäfer schmeichelt, so werden morgen anstelle des Nadelwald, Laubwälder wachsen usw, usw.

    Die Welt wird nicht untergehen.

    Die Grünen haben aus meiner Sicht überhaupt gar nichts mit Umweltschutz zu tun.

    Reine Populisten.

    Hätten sie etwas mit Umweltschutz zu tun, würden sie beispielsweise nicht das E-Auto fördern.

    Auch sollen sich die Leute für irgendwelche, teuren Heizungsanlagen verschulden, die dann irgendwann, nach Jahrzehnten, einen theoretischen Mehrwert abwerfen.

    Da wird nur noch mehr Müll produziert.

    Weiterhin hätte das Duale System nie eingeführt werden dürfen.

    Sie hätten wohl eher dafür sorgen müssen, dass jeglicher, hierzulande produzierter Müll , hierzulande einer thermischen Behandlung zugeführt wird.

    Damit wäre er der Umwelt nicht mehr zur Last gefallen, und die Schlacke hätte sicher deponiert werden können.

    Stattdessen sehen sie es wohl lieber, dass ihre Jünger, ihre gebrauchten Jogurt Becher ausspülen, die dann nachweislich deponiert, oder exportiert wurden.

    Die meisten, bei Obi & Co. gekauften Chemikalien landen heute im Ausguss, da die Entsorgung einfach sehr teuer und/oder zu kompliziert ist.

    Sollte nicht so sein, ist aber so.

    Bei einer Biogasanlage wird beispielsweise der Strom mit dem Schlepper auf dem Acker Produziert.

    So eine Anlage erzeugt dabei gerade mal 500 KW.

    Mehrwert, gleich null.

    Ist auch keine so logische Sache.

    Nein, würden sich diese Leute sich tatsächlich ernsthaft für die Umwelt einsetzen, würden sie weniger auf die Tränendrüse drücken, sondern eher praktisch denken und ebensolche (wohlmöglich weniger spektakulären) Lösungen anstreben.

    Jo, geht schon gleich wieder los, mit den "wissenschaftlichen Erkenntnissen".

    War ja schließlich auch nicht anders zu erwarten....

    Öko kann man nicht essen und so kompromisslos durchgezogen, wird Öko auch Niemanden nützen.

    Ich glaube, dass das in nächster Zeit noch sehr vielen Menschen einleuchten wird.

    Wenn die Kohle erstmal alle ist, oder evtl. durch eine kommende Technologieblase entwertet wurde, haben die Ökos fertig.

    Ganz sicher.

    Aus meiner Sicht, ist diese ganze Links-Grüne Szene, bereits völlig außer Kontrolle geraten.

    Sie benutzen beispielsweise die sogenannte political correctness, um für sie unbequeme Sachverhalte, schon mal von vorn herein, aus jeder Diskussion zu verbannen.

    Ihre politischen Themen benutzen sie eigentlich nur noch als Keule.

    Somit haben sie aus ihrer Sicht immer recht.

    Widerspruch: Ein Skandal.

    99,9 % der Wissenschaft sind nach ihren eigenen Angaben, sowieso immer auf ihrer Seite.

    Und überhaupt, was bildet sich der gemeine Bürger bloß ein, mit seiner lauten und Benzin verbrennenden Knatterkiste, die Ideale dieser Grünen Priesterschaft derart mit Füßen zu treten?


    Also mir tut jeder frei denkende Mensch aufrichtig leid, der bei solchen Vereinen mitläuft.

    Es gibt wohl auch hochgebildete Mitläufer.

    Aber das hat hierzulande ja schon eine lange Tradition.

    Deinen Artikel würde ich aus meinem eignen (subjektiven) Empfinden heraus, genauso bestätigen.

    Aus meiner Sicht, liegt der Hund aber noch ganz wo anders begraben.

    Heutzutage wird in jeder Hinsicht immer alles, bis ins Kleinste analysiert und jede Aussage muß immer mit %-Zahlen usw. belegt werden, sodass man ja nicht, irgendwie selbst zu kurz kommt.

    Ob diese Prozentzahlen nun stimmen oder nicht - egal - Hauptsache man hat seine Munition verschossen und seine Position erstmal verteidigt.

    Heutzutage ist der zivilisationsgeplagte Deutsche, im Allgemeinen komplett verunsichert und hat, wie ich meine, schon vor geraumer Zeit, allgemeingültige und auf Vernunft basierte Werte und Gelassenheit, längst über bord geworfen.

    Stattdessen hat er sich zum empörten Egoisten, mit ständig rotem Kopf entwickelt.

    Sozusagen immer bereit, seine Munition zu verfeuern.

    Deshalb muß alles mit Regeln, Gesetzen und Limitierungen belegt werden, sodass man sich immer auf etwas berufen kann und so nicht zuletzt auch der Nachbar im Zaum gehalten werden kann.

    In Deutschland (und das gilt sicherlich auch für weitere europäische Länder) leben wir nun mal alle dicht gedrängt.

    Vieles hat sich verändert.

    Sicherlich hat auch die veränderte Arbeitswelt zu diesem Phänomen beigetragen.

    Waren früher irgendwie Alle noch vom gleichen Schlage, sind heute die Einen stressgeplagte Key-Account-Manager, Software-Entwickler, Dienstleister, Bänker oder Therapeut und die Anderen (es werden leider immer Weniger) haben noch mit klassischem Maschinenbau, Landwirtschaft, oder sonst irgendwas Altmodischem zu tun.

    Leute, die heute oft unvereinbar unterschiedlich denken.

    Wir sind somit sozusagen wohl gesellschaftlich an einen Totpunkt angelangt, der gefährliches Spaltungspotenzial hat.

    Aus meiner Sicht ist aber Eines sicher: Noch mehr Regeln und Vorschriften werden unser Zusammenleben nicht verbessern.

    Wer von vorn herein nachgibt, hat sowieso schonmal verloren.

    Nicht zuviele Gedanken machen.

    Entscheidend ist die pure Masse an entschlossenen Leuten, die gegen Fahrverbote sind.

    Der Rest regelt sich von selbst.

    Das sehe ich das grundsätzlich anders, als Du.

    OK, jeder hat seine eigene Sicht der Dinge und Grundüberzeugungen, aus denen er schonmal schlecht raus kann.

    Aber ich muß den Politiker nicht sympathisch finden, den ich wähle.

    Wenn er recht hat, dann hat er recht.

    Und wenn er für das Gesamtergebnis nützlich ist, dann hat er meine Stimme.

    Kann sein, dass ich ihn das nächste Mal genauso wieder in den Wind schieße.

    Jedenfalls verabscheue ich Stillstand, Gruppendynamik und Cliquenwirtschaft.

    Das ist aus meiner Sicht, dass Gefährlichste überhaupt.

    Aus meiner Überzeugung wären viele Sachen in den letzten Jahren so nicht durchführbar gewesen, wenn die Mehrheit so denken würde.

    Die machen am Ende alle nur Werbung, ohne Substanz.

    Sind genauer betrachtet alles nur Rattenfänger, die manchmal eben auch wieder geerdet werden müssen.

    So funktioniert aus meiner Sicht Demokratie.

    Und Demokratie muß in letzter Konsequenz nicht immer bequem oder angenehm sein.

    Du fängst Dir aber etliche 'Nebenwirkungen' ein. Die für mich inakzeptabel sind.

    Bin eben keiner, der auch nur ansatzweise etwas in sich hineinfrisst.

    Wichtige Dinge, die im Argen liegen, müssen auch manchmal schonungslos thematisiert werden.

    Ich habe keinen beleidigt, oder herabgewürdigt.

    (Außer vielleicht irgendwelche Ökostalinisten, die uns den Individualverkehr, mit all seinen Freiheiten versalzen möchten :saint:)

    Nun tust Du mir aber ein Wenig unrecht.

    Mein Standpunkt ist lediglich, dass man sich auch manchmal (als mündiger Bürger u. Wähler) ergebnisorientierter wehren sollte.

    Soll heißen: Aus meiner Sicht ist das Kind längst in den Brunnen gefallen.

    Die Gründe, weswegen diese ganzen Beschränkungen eingeführt wurden u. werden, sind eher Ideologischer, als logischer Natur.

    Deshalb wird es in Zukunft eher erfolglos bleiben, wenn man die gleichen "Typen", die uns das Tag für Tag einbrocken, so ohne Weiteres wiederwählt.

    Aus meiner sollte es erlaubt sein, das genauso zu thematisieren.

    Dieser AfD-Kack erinnert schon ein bisschen an den „Rattenfänger von Hameln“ .....

    Gibt nix geschenkt.

    Nirgendwo.

    Auch bei der „Alternativen für Deutschland“ nicht .......

    Man darf nicht immer alles nur schwarz/weiß sehen.

    Sieh sie als notwendiges Übel an, welches uns vor den Grünen und Fahrverboten schützt.

    Die Grünen sind auch nur Rattenfänger.

    Durch Diskussionen, "Aspekte" und was weiß ich nicht was, wird man das Programm der Regierung, nämlich den Individualverkehr zusammenzustreichen, nicht aufhalten können.

    Motorräder können noch so leise werden.

    Die Fahrer können sich noch so sehr zusammenreißen.

    Es wird nichts helfen, die werden das so, oder so durchziehen.


    Aus meiner Sicht kann das nur in der Wahlkabine sicher gelöst werden.

    Würde aufgrund der derzeitigen Entwicklungen, die AFD 10 % dazugewinnen, würde denen der Allerwerteste dermaßen auf Grundeis gehen, dass dieser Spuk wohl von heute auf morgen vorbei wäre.

    Einfacher geht's nicht.

    Die Sellarunde wurde doch vor Jahren schon mit einem ziemlichen Tempolimit beschränkt und Kontrollen gab's auch regelmäßig. Zudem gab es auch hier Sperrungen, siehe https://www.tourenfahrer.de/ar…es-sellajochs-ab-23-juli/

    Ich fahre lieber weiter südlich die kleineren Pässe, die nicht so überlaufen sind und melde diese Ecke eher. Wobei fairerweise gesagt werden muss, das Sellajoch war wenigstens pauschal für alle Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor gesperrt und nicht nur für Motorräder...

    Da soll es nur so ein paar Fahrrad-Tage geben, dass wars schon, sonst nichts.

    Wie gesagt, ist im Moment nicht zu sehr überlaufen und man kann dort gut fahren.