Beiträge von gs.a-tourer

    [quote quote=512709]Lieber duplex, das Thema wird kontrovers diskutiert, auch unter Wissenschaftlern, keine Frage. Wenn Du Dich der Fraktion der Verneinenden des menschenverursachten Klimaeffekts anschließt, machst Du einen gravierenden Fehler: Du ziehst nicht ausreichend in Erwägung, dass die Katastrophe doch durch Menschen verursacht sein könnte. Wenn aber diese These der Verursachung durch uns Menschen zutrifft, darf man zumindest vorerst nicht weitermachen und den Effekt möglicherweise weiter verstärken. Sondern man muss vernünftigerweise aufhören bis zur Widerlegung der These.

    Zitat [/quote] Also im Moment sind es 20°C. Aber wenn Du derartige Selbstzweifel Dein Eigen nennst, dann gib Dein Hobby lieber auf. Motorradfahren erfordert die volle Aufmerksamkeit des Fahrers. Ist wohl in Deinem Fall auch besser so. Kleiner Tipp noch: Falls es Dir noch mal zu warm werden sollte, nimm einfach eine kalte Dusche. Das macht auch den Kopf wieder klar.

    [quote quote=512618]Kannst ja machen, was Du willst. Aber glaube nicht, dass Du irgendwas für die Umwelt tust, wenn Du was elektrisches fährst.

    Zitat

    das glaube ich nämlich auch nicht… BMW hatte bereits vor 20 Jahren (oder länger) Wasserstoff als Antriebsmöglichkeit vorgestellt .

    Dies wurde aber (von der Politik) nicht zugelassen, obwohl ich der Meinung bin DAS wäre eine echte Alternative! :yes:

    Allerdings, wie besteuert man sowas? Wie zieht man Geld aus etwas, dass in so großen Mengen ohne großartige Umweltzerstörung nutzbar wäre?

    Das dürfte wohl der Grund sein, warum es diese Motoren, bis heute, nicht in Produktion geschafft haben…echt traurig! :unsure:

    Zitat [/quote] Wasserstoff könnte tatsächlich irgendwann zur echten Alternative werden. Müsste mit Solarzellen, in den Wüsten realisiert werden. Aber solange Erdgas und Öl billiger sind und das wird noch sehr lange Zeit so sein, wird eine globale Kraftanstrengung in dieser Richtung, eher als utopisch anzusehen sein. Man muß dabei ja auch immer bedenken, das so etwas tatsächlich nur nachhaltig umweltfreundlich u. rentabel sein kann, wenn auch die ärmsten Länder ihre Gebrauchtwagen, die sie aus der westlichen Welt bekommen, so betreiben können. Wer schon mal in Afrika war, der weiß, dass das aber nicht funktionieren wird. Die globale Energiewende jedenfalls, wird in den nächsten 50 Jahren mit Sicherheit, noch nicht einmal ansatzweise Realität werden.

    [quote quote=512599]@bikerlady wenn es denn die Politiker wären, die uns ein schlechtes Gewissen einreden, wäre es halb so wild. Aber die aktuelle Hysterie ist eine Meinungsmache die uns von Influenzern und Medien übergestülpt wird. Wir können und dürfen die Klimathematik und den Beitrag des Menschen dazu nicht leugnen, dafür ist er zu offensichtlich. Aber wir sollten auch nicht in eine Selbstgeißelung verfallen. Keiner von uns will zurück in die Steinzeit, ganz gleich, ob er nun Motorrad fährt oder sich per (energiefressendem) Handy zu einer Demo verabredet. Jeder einzelne muss für sich entscheiden, ob er die Veränderung will, akzeptiert oder ablehnt. Mehr und restriktiverer Staat ist sicherlich nicht der richtige Weg. Ich werde jedenfalls nicht auf das Motorradfahren verzichten, da ich die Auswirkungen als marginal ansehe und mich, genau wie du, dabei nicht schlecht fühle. Aber ich möchte mich dennoch bemühen, die damit verbundenen Umwelteinflüsse zu minimieren. Bringt vielleicht nicht viel, aber Kleinvieh macht auch Mist. Mal schauen, vielleicht schnappe ich mir nächstes Jahr für’s Trentino was elektrisches und teste mal dessen Fähigkeiten :yahoo: :yahoo: :yahoo:

    Zitat [/quote] Kannst ja machen, was Du willst. Aber glaube nicht, dass Du irgendwas für die Umwelt tust, wenn Du was elektrisches fährst.

    drehzahlmesser: Dann darfst Du auch nie wieder eine Flugreise unternehmen, nie mehr eine Kreuzfahrt machen usw. Wo willst Du da anfangen? Hat alles mit Spritverbrauch zu Tun. Das Oel wird so lange gefördert und verbraucht, bis keines mehr da ist. Das ist schon mal sicher. Sich Gedanken zu machen, wer es nun verbrauchen soll, ist sinnlos. Unsere Technik gibt gegenwertig nicht mehr her. Es wird sowieso verbraucht.

    [quote quote=512546] B-) Servuz ,ich für meinen Teil – bin nicht grundsätzlich gegen Umweltschutz …,aber den Öko Terrorismus den die Grünen veranstalten ( ohne brauchbare Konzepte ) ,den Friday For Future ( nach der Veranstaltung – Dreck ohne Ende ) , Müll auf der Jahninsel ( Regensburg – nach Saufgelagen ) , usw,usw. ,stellt sich für mich schon die Frage – was das soll . Es wird weiter der Autofahrer ( Motorradfahrer ) im speziellen zur Kasse gebeten werden – die Maut kommt – und dann für alle .Wenn ich die Zeit habe dann werde ich meinem Hobby auch weiter frönen ,zum Ärger der Lobbyisten und selbst ernannten Klimaschützer und wen auch sonst noch . Das ist meine persönliche Meinung dazu . see you ….Reaper

    Zitat [/quote] Ich sehe das genau wie Reaper. :yes: Man sollte diesem "Ökoterrorismus" einfach keine Bühne geben. Wir haben uns nichts, aber auch gar nichts vorzuwerfen.

    Also, mit meinen knapp 47 Jahren, würde ich mich noch nicht als alten Mann bezeichnen. Tatsächlich hege ich aber die Hoffnung, dass meine Beiträge im Bezug auf diese Entwicklung auch von jungen Leuten gelesen werden. Denn sie sind es, die die Herausforderungen der Zukunft meistern müssen und das (Wichtig), in dem sie ihr Gehirn, zum Denken benutzen. Es ist hier nicht mein Anliegen, irgendwelche Leute zu beleidigen, vielmehr ist es mir wichtig, dass diese wichtige Debatte, die zweifellos unser aller Zukunft bestimmen wird, Objektiv und frei von jegweden Öko-Populismus geführt wird. Beweise uns doch ebenso, und zwar faktenhinterlegt, das Gegenteil. Das hätte vielmehr Charm, als Leute pauschal als alte Männer usw. zu betiteln.

    Der Bericht von Stromio bringt es hinsichtlich des Müllproblems auf den Punkt. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind nun mal sehr simpel aufgebaut u. selbst wenn man sie irgendwann vom Schrott holen würde, wären sie mit relativ überschaubaren Aufwand wieder herzustellen. Ich glaube wie Stromio, dass der Handygeneration, tatsächlich der Bezug zur Realität abhanden gekommen ist. Denn sie wachsen heute 1. anders auf und 2. haben sie keinen Bezug mehr zu Maschinenbau u. Handwerk, was aber wichtig wäre, um Dinge richtig beurteilen zu können. Sicherlich ist die herkömmliche Technik bereits seit Längerem vollständig entwickelt und weiterhin ist beispielsweise bei Verbrennungsmotoren, im Bezug auf Verbrauch u. Emissionen, das Ende der Fahnenstange bereits erreicht. Wenn man zugrunde legt, dass ja andere Länder, in der gleichen Technik, bereits einen ähnlich hohen, technischen Standard erreicht haben, wie wir, dann sollte sich Deutschland tatsächlich etwas einfallen lassen, um technologisch "Nr.1" zu bleiben. Was mich persönlich daran aber richtig ärgert, ist die Tatsache, dass das mit einer für uns alle, in jedem Bereich sehr teuren u. umfassenden Umwälzung, aller Bereiche erreicht werden soll, die absolut keinen Mehrwert im Bezug auf echtem Umweltschutz hat. Wenn auf der einen Seite unsere gesamte Verkehrsinfrastruktur verfällt und nur durch Flickschusterei am Leben gehalten wird, auf der anderen Seite aber ein teures und in jeder Hinsicht, unsinniges Utopia beschworen wird, dann kann man nur dagegen sein.

    [quote quote=512282] :wacko: Oioi, Leute, ich kann locker akzeptieren, dass jemand sagt, er würde keine Stromer wollen, weil sie ihm zu teuer sind oder für das Anwendungsfeld, welches für ihn zählt (Fernreisen) nicht geeignet ist. Unerträglich ist es jedoch, dass das Konzept an dich verteufelt wird und irgendwelche Allgemeinplätze über Ökobilanz usw. zum Besten gegeben werden, ohne dass man jemals versucht hat, die behaupteten Sachverhalte wirklich zu verstehen oder gar nachzuvollziehen. Selbst nachzuvollziehen. Man liest lieber die Quellen, deren Tenor in die eigene ablehnende Richtung klingt, und spielt sich als saucool auf- und abgeklärt auf. Ziemlich ermüdend, das Dauergemotze, stereotyp, inhaltsleer und irgendwie typisch für unsere Gegenwart: Statt sich für Neues begeistern zu wollen, das Alte verteidigen. Stur, gebetsmühlenartig. <p style=”text-align: left;”></p>

    Zitat [/quote] Du scheinst ja wirklich Ahnung davon zu haben u. vom Fach zu sein. :wacko:<b></b><i></i><u></u> Was machst Du beruflich?

    Die Rohstoffe für Akkus u. weitere Elektronik, müssen ebenso wie die zur Herstellung herkömmlicher Fahrzeuge, unter Verwendung weiterer Energie und Ressourcen abgebaut und transportiert werden. Aufgrund des Verbundes, vieler unterschiedlicher Wertstoffe, die in solchen Fahrzeugen verbaut werden, ist ein Recycling derzeit, in technischer Hinsicht schwer möglich. Solche Fahrzeuge müssten nach ihrer 1.-2. Nutzung meist sofort wieder verschrottet werden. Denn sie fallen für die klassischen Abnehmerländer für Gebrauchtwagen, wie beispielsweise Osteuropa, oder später auch Afrika, komplett aus. Diese Länder wollen weiterhin wirtschaftliche Fahrzeuge u. keine Spielereien. Dafür fehlt ihnen schlichtweg die Infrastruktur zum Betrieb der Fahrzeuge und weiterhin das Geld. Wer schon mal in diesen Ländern war, der weiß, was dort für Fahrzeuge betrieben werden. Der Strom zum Betrieb dieser Fahrzeuge muß, bevor er zum Verbraucher gelangt, zwingend in Zwischenspeicher aufgefangen werden. Erneuerbare Energie steht nicht ständig zur Verfügung und ist damit nicht grundlastfähig, wie herkömmliche Kraftwerke, die je nach Bedarf in ihrer Leistung angepasst werden können. Die o. g. Infrastruktur muß wiederum unter Verwendung von wertvollen Rohstoffen, zusätzlicher Energie, sowie wertvollen Bauland errichtet werden. Da noch im Bezug auf den Stand der Technik, keine ausreichend wirtschaftliche Lösungen zur Verfügung stehen, wäre es zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch fraglich, solche Anlagen, zu diesem Zeitpunkt, überhaupt zu bauen. In ferner Zukunft wird es vielleicht einmal sinnvoll und tatsächlich möglich sein, eine Energiewende durchzuführen, aber die Zeit ist jetzt, in technischer Hinsicht, einfach noch nicht Reif dafür. Bin vor 2 Tagen (Wetterbedingter Abbruch der Urlaubstour) mit meiner GS von Aosta (IT), zurück in die Heimat gefahren. Nach ca. 1100 Km, zügigster Fahrt, am Stück, 2 Currywurst und ca. 100 Liter Benzin, hatte ich es geschafft. So etwas wird mit einem E-Fahrzeug nie möglich sein und deshalb werde ich mein Hobby, in dieser Form, wohl auch nie aufgeben.

    Elektromobile (Auto oder Krad) machen sowohl in technischer Hinsicht, als auch unter Umweltgesichtspunkten keinen Sinn. Das sollte jeder wissen. Die Anwohner in den "Motorrad Regionen" könnte ich allerdings gut verstehen, wenn sie irgendwann gegen den Lärm aufbegehren würden. Aber als Motorradfahrer muß man da sozusagen auch egoistisch sein können. Sicherlich essen die Motorradfahrer dort auch ihre Currywurst, trinken ein Bier oder Kaffee u. übernachten in Hotels. Wenn die uns da nicht mehr haben wollen, dann sollen sie doch die Straßen für Motorräder sperren u. könnten somit dann außerhalb der Ski Saison, die Bürgersteige hochklappen. Ich wäre jedenfalls nicht bereit, mein Hobby in dieser Form aufzugeben.B-)

    Wenn Du nur in Ausnahmefällen mal eine längere Reise machen willst , sollte Dir die Stilfrage eher egal sein. Aber wenn Du öfter mal weiter weg fährst, lege ich Dir eine GS- Adventure ans Herz. Sie ist sozusagen ein Alleskönner. Selbst mit 2 Koffern u. Top Case beladen, wirst Du z. B. im Gebirge, in Verbindung mit einem TKC 70, im Solobetrieb, eh alle "naß" machen. Hängt natürlich auch ein bisschen von Dir selbst ab. Da hat man es dann auch nicht mehr nötig, nur zu posen. :yes: Bis denn