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Beiträge von trailhopper

  • Pyrenäen im Juni 2022

    • trailhopper
    • 8. Dezember 2021 um 10:09

    Hallo,

    bin im September 2019 ausgehend von Girona am Mittelmeer zick-zack durch die Pyrenäen bis an den Atlantik und dann weiter bis Santiago de Compostela (und natürlich auch zurück).

    Ein paar Anregungen, die ich gerne weitergeben möchte:

    - Am Mittelmeer führt von Figueras über Portbou bis nach Argeles-sur-Mer eine traumhafte Küstenstraße, die man am besten von Süd nach Nord fährt. Dann ist man näher am Wasser und hat die Sonne meist im Rücken.

    - Ich war auch ein paar Tage in San Sebastian im Baskenland. Eine schockierend schöne Stadt, allerdings kein ganz billiges Pflaster. Daher habe ich etwas außerhalb im Hotel Nicols übernachtet und habe immer den Bus in die Stadt genutzt. Der fährt passenderweise direkt vor der Tür.

    - Der Tourmalet ist natürlich Pflichtprogramm, ich habe mich aber u.a. von der Streckenführung der Tour de France inspieren lassen. Die kennen sich in der Gegend aus und man kann fast sicher sein, dass die Straßen keine Schlaglochpisten sind. So bin ich u.a. auf den Port de Larrau gekommen.

    - für Zwischenübernachtungen auf spanischer Seite solltet ihr mal einen Blick auf die Stadt Jaca werfen. Dort gibt es reichlich Hotels, abends auch eine gewisse Restaurantauswahl und die Stadt ist auch ganz hübsch. Passend dazu kann man dann auch noch einen Abstecher zur Estation Canfranc machen.

    - für höheren Beistand bietet sich ein Ausflug nach Roncesvalles an. Dies ist der erste Anlaufort für die Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago. Der Motorradfahrer fährt indessen über die Puerto de Ibaneta.

    - nördlich der Pyrenäen, schon wieder weiter im Osten, gibt es mit Peyrepertus, Queribus und vor allem Montségur ein paar geschichtsträchtige Katharerburgen zu sehen. Und wer Wein mag, wird in der Gegend auch fündig.

    Viele Grüße & viel Spaß

    Peter

  • Route des Grandes Alpes - September 2018

    • trailhopper
    • 28. April 2018 um 14:35

    Hallo HaPe, in Teilen bin die Strecke vor ein paar Jahren schon mal gefahren (Col de l'Iseran, Galibier und was da so drumrum ist), habe die GrandesAlpes aber noch nie in Gänze durchgefahren. Daher hatte ich die Tour dieses Jahr eh auf dem Zettel, auch der von Dir genannte Zeitraum passt. Hotels sind mir tendenziell auch lieber als die Campingausrüstung mitzuschleppen. Zu mir: bin noch U50 ( komme aber in großen Schritten näher) und wohne in Halle/Saale. Unterwegs bin ich mit einer Triumph Tiger, fahrtechnisch vermutlich irgendwas wie ein "zügiger Genussfahrer". Bei meinen bisherigen Touren im Hochgebirge habe ich immer so ~300km pro Tag eingeplant gehabt, so dass man nicht immer mit dem ersten Hahnenschrei los muss und noch mit Tageslicht ankommt. Wann wird denn aus Deiner "Kopfsache" eine konkretet Planung? Gruß Peter

  • Baltikum, Ostsee

    • trailhopper
    • 24. September 2017 um 17:27

    Moin Dieter,

    • in Danzig kann ich das Hotel "Gdanziger Dom" empfehlen. Günstig, familiär geführt und in 15 Minuten bist Du zu Fuss in der Altstadt von Danzig.
    • in Malbork war ich im "Ed Mar". Das liegt direkt gegenüber der Marienburg, man muss nur über eine Fussgängerbrücke laufen und ist schon am Eingang. Zimmer okay, hauseigenes Restaurant okay, Preis okay.
    • an der Masurischen Seenplatte hatte ich mir hier einquartiert: http://staraszkolaarch.pl/?language=en . Es liegt etwas abseits und hat durch und durch den Charme eines alten Landhauses (mit riesigen knarzenden Betten und Antiquitäten als Möbel). Das ist eine umgebaute alte Schule, vom Besitzer (=Architekt) selber geplant und realisiert. Entsprechend kann man sich auf eine Führung bei Anreise gefasst machen (er ist aber wirklich sehr nett und kann Dir eine Menge Ausflusgtipps geben). Ein Schnäppchen ist das Haus allerdings nicht.
    • Hotels sind im Baltikum recht günstig. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass die Hotels nur 30-50% dessen kosten, was man entsprechend in Deutschland zahlen würde. Die Hauptstädte musst Du davon aber ausnehmen, da kannst Du fast das deutsche Preisniveau anlegen.
    • Insbesondere Tallin fand ich im Vergleich ziemlich teuer. Ich habe mich von den Rezensionen auf Booking.com leiten lassen und im "City Center Garden Camping" übernachtet. Mein Rat: Tu es nicht! Außer Du wolltest schon immer mal in einem umgebauten Garagenkomplex schlafen, ohne Fenster, dafür mit röhrendem Badventilator, der einsam und vergeblich gegen die Luftfeuchtigkeit ankämpft. :negative:

    Beste Grüße Peter

  • Baltikum, Ostsee

    • trailhopper
    • 22. September 2017 um 18:05

    Moin Didimax, ich bin im letzten Jahr durch das Baltikum getourt: Kiel->Klaipeda->Riga->Tallin->und dann zurück über Masuren->Danzig->Heimat. Fahrtechnisch ist die Gegend jetzt nicht das ganz große Spektakel, es geht vor allem geradeaus, wahlweise durch Felder oder Wälder. Die Hauptstraßen sind sehr gut ausgebaut, Nebenstraßen sind häufig grober Schotter. Die Hauptstädte sind dagegen schon ein Knaller, für die man auch etwas Zeit mitbringen sollte. Riga hat mir am besten gefallen, die Mischung aus Mittelalter und Jugendstilfassaden und dabei recht weitläufig. Tallins Altstadt ist auch sehr hübsch, hat aber was von Disneyworld. Als ich dort war lagen zwei Kreuzfahrer im Hafen und ich konnte mich entscheiden, ob ich dem Guide mit dem gelben, roten oder blauen Wimpel hinterherlaufen will. Landschaftlich am schönsten fand ich tatsächlich die Masurische Seenplatte. Obwohl ich dort nur einen Zwischenstop einlegen wollte, bin ich ein paar Tage länger geblieben. Hier kann man einfach nur am See liegen oder über Alleen gleiten, die von knorrigen Eichen begrenzt werden. Ich habe mir auch die "Wolfsschanze" angeschaut, aber mehr als ein paar Betontrümmer lagen da nicht im Wald (dafür hätte ich aber mit einem Panzer zum Schießplatz fahren können - jedes Land geht halt anders mit Gedenkstätten um). Zwei Ziele an denen Du lt. Deiner Karte nur vorbeischrammst, die aber einen Besuch mehr als wert sind: 1) Danzig + die Marienburg (in Malbork ~50km südöstlich v. Danzig). Für Danzig braucht man locker 3 Tage wenn es nicht stressig werden soll. Die Marienburg ist die größte Burg in der ich jemals war. Für den Rundgang braucht man schon 3-4 Stunden, es wird aber in keinem Moment langweilig. 2) Vilnius + Trakai. Vilnius habe ich zwar im letzten Jahr nicht besucht, kenne sie aber von einer anderen Reise. Während Riga Mittelalter + Jugenstil vereint und Tallin pures Mittelalter ist, ist Vilnius eine prachtvolle Barockstadt. Etwas außerhalb liegt die Burg Trakai, die nicht ganz so mächtig wie die Marienburg in Polen aber dennoch sehr sehenswert ist. Für Danzig & die Masuren hätte ich je noch einen Übernachtungstip des mittleren Preissegments. Bei Interesse, einfach melden. Gruß Peter

  • Korsika im Aug./Sept. 2017

    • trailhopper
    • 14. Mai 2017 um 15:40

    Hallo Christiane, danke für die Reiseschilderung und die Fotos. Wo habt Ihr denn euern Standort gewählt gehabt? Wie schon die Bürste und der "Weise-alte-Mann" geschrieben haben, sollen in Frankreich ja bis zum 3. September Ferien sein. Die Info werde ich sicherlich in meiner Reiseplanung berücksichtigen und eher Richtung erste Septemberwoche übersetzen. Bzgl. Tageshöchsttemperatur: Ich war im vorletzen Jahr in Norwegen, im letzten Jahr im Baltikum und hatte bei beiden Touren ausgiebig Gelegenheit, die Regendichtigkeit meiner Koffer zu prüfen. Wenn es jetzt auch mal heiß und trocken wird, würde ich mich also nicht beschweren. Gruß Peter

  • Korsika im Aug./Sept. 2017

    • trailhopper
    • 1. Mai 2017 um 10:20

    Moin Jörg, danke für den Hinweis. Ich bin zwar noch nie auf Korsika gewesen, aber ist es Ende August (also tatsächlich letzte Augustwoche) immer noch voll? Gruß Peter

  • Korsika im Aug./Sept. 2017

    • trailhopper
    • 24. April 2017 um 20:41

    Hallo, ich möchte etwa Mitte/Ende August eine Tour nach Korsika unternehmen mit Anreise über die Grandes Alpes. Veranschlagt sind zunächst ca. 3 Wochen, wobei ich zeitlich einigermaßen flexibel bin. Hat jemand Lust mitzukommen? Ich gehöre zu der Fahrerfraktion, die keine Geschwindigkeitsrekorde bricht, aber auch keine Wohnmobile ausbremst. Bzgl. Unterkunft auf der Insel hatte ich an Mobilhomes auf Campingplätzen gedacht, eine Ferienwohnung wäre aber auch okay. Peter

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